DE628135C - Geblaesebrenner zum Haerten der Oberflaeche von Werkstuecken aus Stahl - Google Patents

Geblaesebrenner zum Haerten der Oberflaeche von Werkstuecken aus Stahl

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DE628135C
DE628135C DED67847D DED0067847D DE628135C DE 628135 C DE628135 C DE 628135C DE D67847 D DED67847 D DE D67847D DE D0067847 D DED0067847 D DE D0067847D DE 628135 C DE628135 C DE 628135C
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DED67847D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/48Nozzles
    • F23D14/52Nozzles for torches; for blow-pipes
    • F23D14/54Nozzles for torches; for blow-pipes for cutting or welding metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Gebläsebrenner zum Härten der Oberfläche von Werkstücken aus Stahl Die Erfindung bezieht sich auf einen Gebläsebrenner, der besonders zum Schalenhärten von zylindrischen oder konischen Gegenständen geeignet ist.
  • Es sind bereits Schweißbrenner bekannt, bei denen die Düsen im Kopfstück des Brenners durch Verschlüsse ersetzt werden können. Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf einen Gebläsebrenner zum Härten der Oberfläche von Werkstücken aus Metall, bei dem der Düsenkopf aus mehreren in einem Halter in der Senkrechten und Waagerechten einstellbaren Düsenträgern besteht, wobei Gaszuleitungen für die an jedem Düsenträger angeordneten Düsen und Kühlwasserleitungen angeordnet sind. Der Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß sie der Form des zu härtenden Gegenstandes bequem angepaßtwerden kann.
  • In den Abb. 2 bis 18 sind Ausführungsformen eines Brenners dargestellt, während in der Abb. i die Anwendung des Brenners beim Härten von Kurbelwellen gezeigt ist. Es zeigen demnach Abb. i eine Kurbelwelle, die in einer Drehbank zwecks Oberflächenhärtung eingespannt ist, Abb. 2 eine erfindungsgemäß gebaute Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel, Abb. 3, 4, 5 und 6 den in Abb. 2 dargestellten Gebläsebrenner von der Stirnseite gesehen, Abb.7 einen erfindungsgemäß gebauten Gebläsebrenner in anderer Ausführungsform, Abb.8 bis 17 den in Abb.7 dargestellten Gebläsebrenner von der Stirnseite gesehen, Abb. 18 eine Seitenansicht auf den Gebläsebrenner in Arbeitsstellung an einem zylindrischen Gegenstand.
  • Der Gebläsebrenner bei dem Ausführungsbeispiel n_ ach Abb. 2 besteht aus einem Kopfstück 2o, das zur Aufnahme brennbarer Gasgemische und Weiterleitung zu einer Mehrzahl von Spitzen oder Düsen 2 1 dient, die in dem Kopfstück sitzen. Die Düsen 2i können leicht aus dein Kopfstück herausgenommen und es können einzelne Düsen, wie in den Abb. 3 bis 6 gezeigt,' durch Verschlüsse ersetzt-werden, entsprechend der Form des in der Wärme zu behandelnden Gegenstandes. Hat der zu härtende Gegenstand frei stehende Enden, wie eine kurze Welle oder ein Rollenlager, so verbleiben alle Düsen 21 am besten in dem Kopfstück 2o mit Ausnahme derjenigen in den vier Ecken, die herausgenommen und durch Verschlüsse 22 ersetzt werden, wie in der Abb. 3 gezeigt.
  • So wird ein volles Flammenbündel erzeugt, das nur an den Enden eine etwas geringere Heizkraft besitzt als in der Mitte, so daß der starke Wärmeabfluß durch Fortleitung in dem mittleren Teil, wo die Wärme schneller in den Lagerkörper hinein abgeleitet wird, als an den Enden ausgeglichen wird.
  • Bei Gegenständen von kleinem Ausmaß, wie bei lrurzen Rollenlagern, werden noch mehr Düsen ausgeschaltet, wie in Abb. q. gezeigt, so daß noch verhältnismäßig mehr Hitze auf die mittlere Fläche auftrifft, als an den Enden; wenn man nämlich die Temperatur des zu behandelnden Gegenstandes an allen Stellen etwa im gleichen Maße durch Wärmezufuhr erhöht, so wird auch die durch Abschrecken erzeugte gehärtete Fläche gleichförmig hart sein.
  • Die Zapfenstellen von Kurbelwellen sind gewöhnlich beiderseits von Kurbelarmen begrenzt, und aus diesem Grunde, nämlich wegen - des starken Wärmeabflusses in die Kurbelarme hinein, -muß man .mehr Wärme an den Zapfenenden zuführen als in der Mitte. Zu diesem Zweck. werden die Düsen des Gebläsebrenners 2o, wie in Abb. 5 gezeigt, bei 22 verstopft, so daß j e eine volle Reihe Düsen an den Enden stehenbleibt und eine einzige Düsenreihe querdurch über die Stirnseite des Brenners hinweg. Die an den Enden des Zapfens zugeführte zusätzliche Wärme wird von den Kurbelarmen der Kurbelwelle aufgenommen, so daß die Zapfenoberfläche an allen Punkten etwa gleichzeitig auf die kritische Temperaturspanne erwärmt wird.
  • Will man das Ende einer Welle härten, so ordnet man die Düsen zweckmäßig, wie in Abb. 6 gezeigt, so an, daß man am Ende des Gebläsebrenners Düsen 22 abschaltet, die sonst Flammen nach dem freien Ende der Welle senden würden. ° Eine ganz besonders vorteilhafte Ausführungsform eines Gebläsebrenners gemäß der Erfindung, der einen aus mehreren Düsenträgern gleicher Art zusammengebauten Düsenkopf besitzt, ist in Abb. 7 dargestellt. Bei diesem sind Düsenträger 30 in beliebiger Anzahl, zweckmäßig drei, dicht nebeneinander in einem Halter 31 einstellbar befestigt. Jeder Düsenträger hat einen oder mehrere Auslässe, in die eine entsprechende Zahl von Gebläsebrennerdüsen 32 eingeschraubt oder sonstwie befestigt sind.
  • An jedem der Düsenträger 30 sind Gaszuleitungen und Kühlwasserleitungen 37, 38 angeschlossen, die gemeinsam in größeren Leitungen 33 geschützt liegen, die durch einen Schlitz 34 in dem Düsenträger 31 hindurchreichen. Die Schutzleitungen 33 können in dem Schlitz 34 sowohl nach der Seitenrichtung als auch in der Höhenlage zueinander verstellt werden, um die Düsenträger 30 in geeigneter Stellung zu den zu erhitzenden Gegenständen von unterschiedlicher Gestalt bringen zu können. Zu diesem Zweck sind Schraubengewinde und -muttern 35, 36 an den Schutzleitungen 33 vorgesehen, mit denen man diese an dem Halter 31 festklemmen kann, wenn man die Düsenträger 30 in die gewünschte Lage gebracht hat.
  • Zum Härten benutzt man je nach Bedarf einen, zwei oder alle drei Düsenträger 3o. Bei der Anordnung nach Abb. 8, die sich zum Erwärmen von Gegenständen von geringer Höhe und von kleinem Durchmesser eignet, sind zwei Düsenträger außer Dienst, und die Gaszufuhr zu diesen ist abgeschnitten.
  • Gegenstände von größerem Durchmesser werden durch zwei oder drei Düsenträger erwärmt, wie in den Abb. g bis 12 gezeigt.
  • Wenn das zu behandelnde Werkstück nur ein frei auslaufendes Ende hat, während das andere Ende zum Anschluß an ein anderes Werkstück ausgebildet ist, ordnet man die Düsenträger so an, wie in den °Abb. 13 bis 15 gezeigt, nämlich einen oder zwei Düsenträger rechtwinklig zum Werkstück.
  • Hat das Werkstück frei auslaufende Enden und wird in der Mitte an ein anderes angeschlossen, so stellt man nur den mittleren Düsenträger, wie in Abb. 16 gezeigt, rechtwinklig zum Werkstück; und wenn von diesem beide Enden angeschlossen werden, so stellt man die Düsenträger an jedem Ende rechtwinklig zum Werkstück, wie in Abb. 17 gezeigt.
  • Die zum Verstellen eingerichteten Düsenträger 3o können also in jeder gewünschten Weise zur Achse des zu erhitzenden Werkstücks eingestellt werden.
  • Bei zylindrischen Werkstücken ordnet man, wie in Abb. 18 gezeigt, die Düsenträger 30 am besten ausgerichtet nebeneinander und parallel zur Achse des Werkstücks an und verlegt den mittleren Düsenträger etwas nach rückwärts, so daß von den Düsen aller drei Träger gleich starke Hitze auf der Oberfläche des Werkstücks erzeugt wird. Der mittlere Düsenträger kann hinsichtlich seiner Stellung größeren oder kleineren Krümmungshalbmessern von Werkstücken von unterschiedlichen Abmessungen angepaßt werden, und es kann der Abstand zwischen den Düsen der einzelnen Träger einerseits und der Oberfläche des Werkstücks anderseits einheitlich gestaltet werden, um die erzeugte Wärme aufs wirksamste auszunutzen.
  • Abschließend und zusammengefaßt kann über den aus einzelnen Düsenträgern gebildeten, vielfach verstellbaren Gebläsebrenner gesagt werden, daß man mit ihm Werkstücke von sehr verschiedener Gestalt und Größe behandeln kann, indem man jeweils nach Lösen der Muttern 35, 36 die Schutzleitungen 33 in die gewünschten neuen Stellungen am Halter 31 bringt und sie alsdann wieder festklemm_ t.
  • In der praktischen Ausgestaltung der Erfindung, von der schon mehrere Ausführungsformen gezeigt wurden, können in bezug auf bauliche Einzelheiten noch weitere Änderungen vorgenommen werden, ohne daß von dem Wesen und den Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Gebläsebrenner zum Härten der Oberfläche von Werkstücken aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkopf des Brenners aus mehreren in einem Halter (3r) in der Senkrechten und Waagerechten einstellbaren Düsenträgern (3o) besteht, in welchen Gaszuleitungen (37) für die an jedem Düsenträger angeordneten Düsen (32) und Kühlwasserleitungen (38) angeordnet sind.
  2. 2. Gebläsebrenner nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Halter (31) zur Einstellung der Düsenträger ein Längsschlitz (3q.) vorgesehen ist.
DED67847D 1933-05-04 1934-04-07 Geblaesebrenner zum Haerten der Oberflaeche von Werkstuecken aus Stahl Expired DE628135C (de)

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DE (1) DE628135C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981001973A1 (fr) * 1980-01-18 1981-07-23 Somafer Sa Procede de decriquage et chalumeau multiforme pour la mise en oeuvre du procede
DE102015105144A1 (de) * 2015-04-02 2016-10-06 Gefam Gmbh Flämmkopf

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FR2473927A1 (fr) * 1980-01-18 1981-07-24 Somalor Ferrari Somafer Ets Chalumeau decriqueur multiforme
US4373969A (en) 1980-01-18 1983-02-15 Etablissements Somalor-Ferrari "Somafer" Method of removing cracks, and multiple-shape torch for carrying out the method
DE102015105144A1 (de) * 2015-04-02 2016-10-06 Gefam Gmbh Flämmkopf
US10213860B2 (en) 2015-04-02 2019-02-26 Gefam Gmbh Scarfing head

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