DE626005C - Rohrverbindungsmuffe fuer Rohrleitungen, insbesondere solche, in denen elektrische Kabel verlegt sind - Google Patents
Rohrverbindungsmuffe fuer Rohrleitungen, insbesondere solche, in denen elektrische Kabel verlegt sindInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/20—Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
- H02G15/24—Cable junctions
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- Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
Description
Es ist bereits vorgeschlagen worden, elektrische Hochspannungskabel in druckfesten,
gasdichten Stahlrohren zu verlegen und zur Erhöhung der Durchschlagsfestigkeit dem
S allseitigen Druck eines gasförmigen oder flüssigen Mediums auszusetzen. Die einzelnen
Rohre solcher Druckkabelanlagen werden im allgemeinen zwecks Erzielung einer zuverlässigen
und dauerhaften gasdichten Verbindung in üblicher Weise durch Schweißen miteinander
verbunden und danach das Kabel eingezogen. Schwierigkeiten treten dann auf,
wenn es sich darum handelt, Rohrstrecken, in denen bereits elektrische Kabel eingezogen
sind, miteinander zu verbinden oder dort, wo fertige Kabelverbindungen liegen, über diesen
gasdichte Rohrmuffen anzubringen, da sich an diesen Stellen infolge des durchgehend im
Rohr verlaufenden Kabels rohrförmige Zwrischenstücke nicht mehr anbringen lassen und
beim Schweißen der Stahlrohrstrecken bzw. der Rohrmuitenanschlußstücke das im Innern
der Rohre in ganz geringem Abstand von den Schweißstellen liegende Kabel durch die hohe
Schweißtemperatur nicht beschädigt werden darf.
Gegenstand der vorliegenden- Erfindung bildet eine Muffenverbindung für die Rohre
von Druckkabelanlagen, durch die die vorerwähnten Schwierigkeiten vermieden werden
und durch die außerdem die Möglichkeit geschalten wird, fertige Stahlrohrveibindnngsstellen
bei etwa notwendig werdenden Kabelausbesserungen aufzuschneiden und durch Schweißen wieder herzustellen, ohne
das im Innern der Rohre bzw. der Rohrmuffen liegende Kabel zu gefährden.
Es sind bereits Rohrverbindungen mit zwei übereinandergreifenden, kegelig ausgebildeten
Rohrenden bekannt, bei denen die Rohrenden mittels in einiger Entfernung vom Rohrkörper
angeordneter Schweißstellen miteinander vereinigt sind und bei denen das trichterförmig
"erweiterte Ende des einen Rohres in das entsprechend
erweiterte, entgegengesetzt umge- 4-5
bördelte Rohrende des nächsten Rohres eingreift. Hierbei sind jedoch weder Maßnahmen
vorgesehen, die eine Wiederholung der Verbindungsart nach der Trennung der Verbindung
gestatten, noch ist es dabei möglich, das Innere'der Verbindungsstelle nach Trennung
der Verbindung freizulegen.
Die Abb. 1 und 2 zeigen im Längsschnitt Verbindungsmuffen für die Rohre von Druckkabelanlagen
nach der Erfindung; gleiche Teile haben in beiden Abbildungen dieselbe Bezeichnung.
Da· die eigentliche Verbindungsstelle der Kabel und diese selbst keine wichtigen Besonderheiten
gegenüber dem Bekannten aufweisen, sind diese in Abb. 1 nur andeutungsweise
angegeben und in Abb. 2 ganz fortgelassen.
Für die Kabelverbindungsstelle ist nur zu fordern, daß dieselbe in ähnlicher Weise wie
das Kabel selbst mit einer genügend undurch-
lässigen und deformierbaren, für den Druck als Membran dienenden Hülle versehen ist,
z. B. mit einer Bleihülle von geeigneter Dicke, durch welche der Druck von dem Druckmittel
im Innern des Muffengehäuses auf das Innere der Verbindungsstelle übertragen wird.
α und b sind die beiden Enden der Druckrohrleitung,
welche durch die erfindungsgemäße Konstruktion in drucksicherer Weise ίο verbunden werden sollen. Zu diesem Zweck
besitzen die Rohrenden α und b wulstförmige
Ansatzstücke d und e mit zurückgebogenen Ringflanschen η und o. Bei diesen Teilen d
und e ist es wesentlich, daß sie eine Krümmung in dem in der Figur angegebenen Sinne,
d. h. von der Verbindungsstelle weg, haben und daß außerdem die sich an diese Krümmung
anschließenden Flanschen η bzw. ο genügende
Länge besitzen. Diese wulstförmigen Ansatzstücke d und e mit den zurückgebogenen
Ringflanschen η und 0 können z. B. durch Pressung hergestellt und schon vor Anlieferung
der Rohre auf die Rohrenden a und b aufgeschweißt sein.
Über diese Flanschen η und 0 ist ein Röhrstück
c von genügender Länge gezogen und durch eine Ringschweißung bei f und g fest
und dicht mit den Flanschen verbunden. Zur Verstärkung können noch Schrumpfringe i
und k über das Rohr c an'den Flanschstellen
gezogen werden. Auch können die Ansatzstücke zur Versteifung mit schmalen Stegen h
versehen sein.
Schon vor der Montage wird das Rohr c auf einer Seite der zu verbindenden Rohrteile
aufgeschoben (gestrichelt gezeichnet). Nach der Kabelmontage wird das Rohrstück c in
die richtige Lage geschoben, die Schweißungen / und g angebracht und u. U. die
Schrumpfringe i und k aufgezogen, womit die Verbindungsstelle fertiggestellt ist. Selbstverständlich
können solche Rohryerbindungsmuffen mit Rücksicht auf Kabelausbesserungen auch vorteilhaft an denjenigen Stellen der
Rohrleitung angebracht sein, an denen das Kabel keine Verbindungsstellen hat.
Die Vorteile dieser Form der Verbindungsmuffe sind verschiedenartig; beispielsweise
ist es leicht, durch einfaches Wegschneiden 5<j der Schweißnähte f und g die Muffe wieder zu
öffnen und das Rohrinnere freizulegen, falls Arbeiten an dein Kabel erforderlich werden.
Ebenso leicht ist es, die Muffe ohne Verwendung irgendwelcher neuer Teile nach Beendigung
der Arbeiten1 wieder zu verschweißen. Es ist nicht schwierig, den Flanschen der
wulstfönnigen Ansatzstücke eine solcheLänge zu geben, daß dies vier- oder fünfmal oder
noch mehr ausgeführt werden kann, ohne neue Teile für die Verbindungsmuffe zu benötigen.
Die neue Schweißverbin'dungsstelle der Flanschen mit dem Rohrstück c rückt dann näher
zur Muffenmitte hin, die erste neue Schweißnaht etwa nach der mit / bzw. m bezeichneten
Stelle. .
Die Verwendung zurückgekrümmter wulstförmiger Ansatzstücke mit Ringflanschen hat
auch noch den weiteren Vorteil, daß die Schweißstellen, wie an sich bereits bekannt,
weitab von dem eigentlichen Rohr und dem darinliegenden Kabel liegen, wodurch die Erwärmung
des Kabels beim Schweißen vermindert wird. Überdies ist es notwendigenfalls leicht, eine künstliche Kühlung anzuwenden.
Selbstverständlich kann die Form der wulstförmigen Ansatzstücke eine beliebig
andere als in Abb. 1 gezeichnet sein, beispielsweise eckig anstatt des runden Übergangs
(wie in Abb. 2), solange nur die Richtung der zurückgebogenen Flanschen dieser Ansatzstücke
von der Verbindungsstelle weg beibehalten wird.
Die hier vorgeschlagene Verbindungsart ist nicht nur bei den vorerwähnten Druckkabelanlagen
verwendbar, sondern erweist sich auch in anderen Fällen als vorteilhaft, in denen durchgehendes festes Gut, z. B. elektrische
Leiter, Drahtseile, Rohrleitungen, in Rohren untergebracht ist.
Claims (2)
1. Rohrverbindungsmuffe für Rohrleitungen, insbesondere Striche, in denen
elektrische Kabel verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zurückgebogenen
Ringflanschen der Rohrenden ein gemeinsames Rohrverbindungsstück aufgeschoben und verschweißt ist.
2. Rohrverbindungsmuffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die 100 ·
zurückgebogenen Flanschen der Rohrenden so lang sind, daß ein wiederholtes Verschweißen mit dem darübergeschobenen
Rohr ermöglicht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
cKT IS' dkr iu-;tCHsbRi*r;KF.uEl
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE626005T | 1930-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626005C true DE626005C (de) | 1936-02-19 |
Family
ID=6578185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930626005D Expired DE626005C (de) | 1930-11-26 | 1930-11-26 | Rohrverbindungsmuffe fuer Rohrleitungen, insbesondere solche, in denen elektrische Kabel verlegt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626005C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2987915A (en) * | 1956-12-12 | 1961-06-13 | Honeywell Regulator Co | Flow meter having axially movable orifice |
| DE977496C (de) * | 1952-01-13 | 1966-09-15 | Osnabruecker Kupfer Und Drahtw | Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit Innendruck |
| US3680896A (en) * | 1968-07-30 | 1972-08-01 | Cupit George M | Toilet pan connector |
| DE19932581A1 (de) * | 1999-07-13 | 2001-01-18 | Alcatel Sa | Vorrichtung zum Einführen und/oder Herausführen eines Kabels |
-
1930
- 1930-11-26 DE DE1930626005D patent/DE626005C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977496C (de) * | 1952-01-13 | 1966-09-15 | Osnabruecker Kupfer Und Drahtw | Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit Innendruck |
| US2987915A (en) * | 1956-12-12 | 1961-06-13 | Honeywell Regulator Co | Flow meter having axially movable orifice |
| US3680896A (en) * | 1968-07-30 | 1972-08-01 | Cupit George M | Toilet pan connector |
| DE19932581A1 (de) * | 1999-07-13 | 2001-01-18 | Alcatel Sa | Vorrichtung zum Einführen und/oder Herausführen eines Kabels |
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