DE615105C - Flanschverbindung fuer Rohre - Google Patents

Flanschverbindung fuer Rohre

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DE615105C
DE615105C DEV23739D DEV0023739D DE615105C DE 615105 C DE615105 C DE 615105C DE V23739 D DEV23739 D DE V23739D DE V0023739 D DEV0023739 D DE V0023739D DE 615105 C DE615105 C DE 615105C
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DE
Germany
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pipe
flange
reinforced
connection
pipes
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Expired
Application number
DEV23739D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Grossweischede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Stahlwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Stahlwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE615105C publication Critical patent/DE615105C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/02Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
    • F16L23/024Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by how the flanges are joined to, or form an extension of, the pipes
    • F16L23/028Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by how the flanges are joined to, or form an extension of, the pipes the flanges being held against a shoulder
    • F16L23/0283Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by how the flanges are joined to, or form an extension of, the pipes the flanges being held against a shoulder the collar being integral with the pipe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. JUNI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47f GRUPPE
Vereinigte Stahlwerke Akt.-Ges. in Düsseldorf*)
Flanschverbindung für Rohre
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1928 ab
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flanschverbindung für Rohre auszubilden, bei der der auf Zug beanspruchte gefährliche Querschnitt nicht einfache Wandstärke besitzt, sondern besonders verstärkt ist. Zu diesem Zweck hat man bisher ein zu einem Flansch umgebordeltes Ende des Roh- ' res durch eine weitere Umbördelung derart verstärkt, daß dieses Ende bis in das Rohrinnere hinemdringt und damit auch den gefährlichen Querschnitt verstärkt. Diese Ausführungsform besitzt jedoch den Nachteil, • daß die lichte Rohrweite verengt wird. Außerdem ist die Herstellung dieser Flanschverbindung sehr kompliziert und teuer, da zunächst das Rohr von innen her durch Walzen aufgeweitet werden muß, worauf die beiden so erzeugten Schenkel der Aufweitung gegeneinandergedrückt werden.
Eine andere bekannte Ausführungsform besteht darin, daß eine ringförmige Hülse von etwa der Rohrwandstärke auf das Ende des Rohres aufgeschweißt ist und darauf zu dem Bördelrand mit dem Rohr umgebogen wird. Diese Ausführungsform ist ebenfalls umständlich herzustellen, da die Hülse genau auf dem Rohr passen muß, falls eine einwandfreie Schweißung erzielt werden soll; dieses Aufpassen ist im vorliegenden Falle besonders schwierig, da die Rohrdurchmesser aus Fertigungsgründen erhebliche Toleranzen aufweisen. Das Schweißen stellt außerdem einen teuren Arbeitsvorgang dar; ferner leidet der Rohrwerkstoff bei dem Schweißen. Beim Aufbiegen des Bördeis wird die Schweißnaht gefährdet.
Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das auf dreifache Wanddicke verstärkte Rohrende auf einem Teil seiner Länge zu einem als fester Flansch oder als Anlage für den Flansch dienenden Bördelrand aufgebogen ist, wobei die Verstärkung der rohraxial verlaufenden Wandungsteile entweder auf der Außenseite des Rohres angeordnet oder so im Rohrinnern eingelagert ist, daß an der Verstärkungsstelle der normale Rohrquerschnitt erhalten bleibt.
Die erfindungsgemäße Flanschverbindung macht also von der an sich bekannten Tatsache Gebrauch, daß eine Verstärkung eines Rohrendes auf dreifache Wanddicke sehr einfach" hergestellt werden kann, indem das Rohrende aufgeweitet oder eingezogen wird, je nachdem, ob die Verdickung· außen oder innen liegen soll, worauf ein Druck in axialer Richtung auf die Rohrenden ausgeübt wird. Dabei besitzt die Flanschverbindung nach der Erfindung eine absolute Haltbarkeit und Dichtheit, auch wenn die Verstärkung nach innen zu liegen kommt. Ferner ist das Aufbiegen zum Bördelrand einer in drei einzelne
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Julius Großweischede in Mülheim, Ruhr-Styrum.
Wände aufgeteilten Verdickung leichter, als wenn die Verbindung massiv Wäre, da sich, die drei Fasern gegeneinander verschieben können.
Es spielt für das Wesen der Erfindung keine Rolle, ob die Überstülpung nach innen oder nach außen erfolgt. Derartige verstärkte Bördelverbindungen sind besonders widerstandsfähig und lassen sich daher in
ίο allen den Fällen vorteilhaft verwenden, in denen es auf besonders große Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit der Rohrverbindung ankommt. Selbstverständlich läßt sich der Erfindungsgedanke bei den verschiedensten Formen der Bördelmuffen anwenden.
• Zweckmäßig wird dabei der Rückens der Verbindung innen oder außen mit der Rohrwand auf irgendeine Art und Weise verschweißt, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Verbindung weiterhin noch ganz erheblich gesteigert wird.
Als Ausführungsbeispiel sind in der Zeichnung verschiedene Ausführungsformen derartiger verstärkter Rohrverbindungen dargestellt.
• Abb. ι zeigt eine Bördelverbindung mit nach außen übergestülpter Verstärkung, bei der der Bördelrand als Anlage für den Rohrverbindungsflansch dient.
Abb. 2 veranschaulicht die Verschweißung des Rückens der in Abb. ι dargestellten Verbindung mit der Rohrwand.
Abb. 3 zeigt die gleiche Rohrverbindung wie Abb. ι lediglich mit dem Unterschied, daß die Verstärkung des Rohrendes in diesem Falle durch Überstülpen nach innen hergestellt worden ist.
In Abb. 4 ist die Verschweißung der in Abb. 3 dargestellten Überstülpung mit der inneren Rohrwand veranschaulicht.
Abb. 5 endlich zeigt eine Bördelverbindung, bei der das Rohrende durch Überstülpen nach innen verstärkt ist und bei der der Bördelrand unmittelbar zur Aufnahme der Rohrverbindungsschrauben dient.
In den Abbildungen bezeichnet b den durch Überstülpen verstärkten Bördelrand, r den Rücken der Überstülpung, der mit der Rohrwand innen oder außen verschweißt ist, und / den Flansch.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Flanschverbindung für Rohre, bei der das Rohrende durch mehrmaliges Überstülpen auf mehrfache Wandstärke verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dreifache Wanddicke verstärkte Rohrende auf einem Teil seiner Länge zu einem als fester Flansch oder als Anlage für einen Losflansch dienenden Bördelrand aufgebogen ist, wobei die Verstärkung der rohraxial verläufenden Wandungsteile entweder auf der Außenseite des Rohres angeordnet oder so im Rohrinnern eingelagert ist, daß an der Verstärkungsstelle der normale Rohrquerschnitt erhalten bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV23739D 1928-03-28 1928-03-28 Flanschverbindung fuer Rohre Expired DE615105C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914333C (de) * 1948-10-02 1954-07-01 Mannesmann Ag Flanschverbindung fuer Rohre mit aufgeboerdelten Enden
US5725434A (en) * 1994-11-28 1998-03-10 Deutsche Forschungsanstalt Fur Luft-Un Raumfahrt E. V. Shaft of fibre-reinforced material
EP0937935A1 (de) * 1998-02-23 1999-08-25 Ford Motor Company Rohrverbindung

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