DE6256C - Neuerungen an der WESTERMÄYER'schen Pianoforte-Mechanik - Google Patents
Neuerungen an der WESTERMÄYER'schen Pianoforte-MechanikInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
- G10C3/24—Repetition [tremolo] mechanisms
-
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Description
1878.
Klasse 51.
EDUARD WESTERMAYER in BERLIN. Neuerungen an der Westermayer'schen Pianoforte-Mechanik.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. December 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung abgebildete Mechanik unterscheidet sich von den im Gebrauch
stehenden derartigen Constructionen von Erard, Steinweg u. A. wesentlich durch ihre
ganze Anordnung der einzelnen Theile, welche eine bequeme Zerlegbarkeit gestattet. In der
Detailconstruction treten ebenfalls Vortheile hervor. Die leichte Zerlegbarkeit resultirt aus
der Anordnung der Hammer und der Stöfser je an einer besonderen Leiste. Nach Entfernung
der Hammerleiste α mit den Hämmern kann die Leiste b mit den Stöfsern ausgehoben
werden, während die Taste mit der Repetitionswippe e nach vorn ausgezogen wird. Die Unabhängigkeit
dieser drei Systeme von einander ermöglicht die Adjustirung aller Theile derselben
einzeln und in ihrer Zusammenstellung ohne Schwierigkeit.
Vor der früher dem Erfinder in Preufsen patentirt gewesenen Mechanik zeichnet sich in
den Details die vorliegende durch folgende Vortheile aus, die bei der Behandlung des
Instrumentes durch den ausübenden Künstler wie in dessen vermehrter Haltbarkeit hervortreten.
1. Die Hebung des Hammers wird durch zwei Stöfser ddl bewirkt (anstatt eines), von
denen der letztere als Hülfsstöfser im Verlauf der steigenden Bewegung des Hammers mehr
wirkt, als der auf dem Nacken e ruhende Hauptstöfser. Es wird hierdurch nicht nur
eine leichtere Auslösung bewirkt, sondern auch ein schnelleres Wiedereintreten des Hauptstöfsers
in die Anfangsstellung auf dem Nacken.
2. Durch Anwendung des Hülfsstöfsers wird die Angriffsfläche des Nackens e geschont, da
die Auslösung des Hauptstöfsers in einem Augenblicke stattfindet, wo diese von demselben
bereits etwas abgehoben wurde. Dieses Abheben resultirt aus der verschiedenen Entfernung
der Angriffspunkte der Stöfser von dem Auflagepunkte der Taste. Es ist aus der Zeichnung
ersichtlich, dafs der Hülfsstöfser d* einen gröfseren Hub haben mufs, als der Hauptstöfser
d; da beide aber, an dem Winkelarm der Schaukel / wirkend, mittelst des Nackens g
derselben den Stofs an den Hammer h abgeben, so erhellt, dafs im Verlaufe der Aufwärtsbewegung
der Hülfsstöfser d1 ausschliefslich
die Wirkung auf den Hammer übernimmt, weil der Hauptstöfser zunächst sich etwas von
dem Nacken e abhebt und dann seine Kröpfung an den Auslösebuffer i anstöfst, wodurch
seine Seitwärtsschiebung erfolgt, die um so gröfser wird, als der Punkt der Schaukel/,
wo der Hauptstöfser angreift, eine Bewegung gegen den Buffer hin macht. Durch diese
combinirten Bewegungen wird der Hauptstöfser ohne Reibung auf dem Nacken e aufser Thätigkeit
gesetzt. Die Feder k bewirkt beim Niedergang der Taste dann den Wiedereintritt des
Stöfsers in die Anfangsstellung.
3. Die Leichtigkeit des Anschlages und hohe Repetitionsfähigkeit ist durch die unter 2 erwähnte
Vorrichtung zwar schon bedingt, es tritt indefs noch ein anderes Moment für dieselbe
hinzu, nämlich die Ausbalancirung des Gewichts der Stöfser durch das an der Schaukel/
angebrachte Gegengewicht / von Blei oder einem anderen Metall. Infolge dieser Einrichtung ist
es möglich geworden, der Feder η der Repetitionswippe eine weit geringere Spannung zu
geben, da diese das Gewicht der Stöfser nicht mehr zu tragen hat. Es ist mithin beim Anschlage,
namentlich beim Repetiren, nicht mehr ein so grofser Widerstand vorhanden, weshalb
die Mechanik bei der Repetition dem leisesten Druck des Fingers in den kleinsten Intervallen
mit Präcision gehorcht. Auch ist die Mechanik den zerstörenden Wirkungen des starken Anschlages
entzogen, da die Reibung in den Angriffspunkten infolge der geschilderten Bewegungen
und der Entlastung auf ein Minimum reducirt ist.
Claims (4)
1. Eine Pianoforte-Mechanik in ihrer ganzen Combination, wie gezeichnet und beschrieben.
2. An einer Pianoforte-Mechanik die Befestigung der Hämmer und die der Stöfser an gesonderten
Leisten, zum Zwecke und in der Weise, wie beschrieben und gezeichnet.
3. An einer Pianoforte-Mechanik der Hülfsstöfser d' und die Schaukel/mit dem Winkelarm
0, wie gezeichnet und beschrieben.
4. An einer Pianoforte-Mechanik die Ausbalancirung des Gewichts der Stöfser durch
das Gegengewicht /, zum Zwecke und in der Weise, im wesentlichen wie gezeichnet
und beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6256C true DE6256C (de) |
Family
ID=284461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6256D Active DE6256C (de) | Neuerungen an der WESTERMÄYER'schen Pianoforte-Mechanik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6256C (de) |
-
0
- DE DENDAT6256D patent/DE6256C/de active Active
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