DE624699C - Kastenfoermiges Durchschreibegeraet - Google Patents

Kastenfoermiges Durchschreibegeraet

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DE624699C
DE624699C DEB166796D DEB0166796D DE624699C DE 624699 C DE624699 C DE 624699C DE B166796 D DEB166796 D DE B166796D DE B0166796 D DEB0166796 D DE B0166796D DE 624699 C DE624699 C DE 624699C
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Germany
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copy
locking
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Expired
Application number
DEB166796D
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Bell Punch Co Ltd
Original Assignee
Bell Punch Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE624699C publication Critical patent/DE624699C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L5/00Autographic registers or like manifolding apparatus using movable strips or webs
    • B41L5/04Autographic registers or like manifolding apparatus using movable strips or webs with mechanisms for feeding webs or for arranging web feed; with web storage arrangements
    • B41L5/08Autographic registers or like manifolding apparatus using movable strips or webs with mechanisms for feeding webs or for arranging web feed; with web storage arrangements by reciprocating mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Kastenförmiges Durchschreibegerät Die Erfindung betrifft ein kastenförmiges Durchschreibegerät mit von Hand zu betätigenden Fördervorrichtungen zum Vorziehen der Durchschreibepapierbahnen, auf welche Aufzeichnungen -vor der Ausgabe eingetragen werden können. Eine Kopie der eingetragenen Angaben, die auf einem oder mehreren Duplikaten vorgenommen wird, zwischen denen Kopierpapier eingelegt ist, kann in der Vorrichtung für Zwecke der Prüfung oder Kontrolle der Geschäftsvorfälle zurückbehalten werden.
  • In dem Kasten des Gerätes ist eine Öffnung vorgesehen, unter der eine Schreibplattform liegt, über die sich die Formulare bewegen, bevor sie aus der Vorrichtung ausgegeben werden, und die letztere ermöglicht die Eintragung der erforderlichen Angaben auf das oberste Formular. Wenn die Angaben eingetragen worden sind, wird das Formular und vielleicht eine odermehrere Kopien davon von der Maschine mittels der von der Bedieinungsperson betätigten Fördereinrichtung ausgegeben.
  • Inn praktischen Betrieb hat sich nun gezeigt, daß bei der Betätigung der Fördervorrichtung, während gleichzeitig ein Druck auf die Plattform, z. B. durch die Spitze des Bleistiftes oder durch den auf das oberste Formular drückenden Finger der Bedienungsperson ausgeübt wird, die Bewegung der Formulare so weit verhindert werden kann, daß sich dieselben klemmen oder in der Vorrichtung zerrissen werden und die letztere dann unwirksam machgn. Außerdem kann die Ausgabe der Formulare aus der Maschine zufälligerweise beeinträchtigt werden, und bei weiterer Betätigung der Maschine werden die Formulare zusammenklemmen und die Maschine unwirksam machen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß durch eine Feststellvorrichtung, welche die Vorschubv orrichtung verriegelt, alsbald ein den Vorschub behindernder Einfluß auftritt, durch welchen bei weiterem gewaltsamem Vorschub die Papierbahnen beschädigt werden könnten. Diese Feststellvorrichtung wird durch den Druck auf die Schreibfläche in Tätigkeit gesetzt. Ferner ruft die Feststellvorrichtung beim Aufheben der Verriegelung das automatische Einschalten der Vorschubv orrichtung durch eine Feder hervor.
  • Eiei Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt in seitlicher Schnittansicht einen Teil eines Durchschreibegerätes nach der Erfindung, wobei lediglich die Teile veranschaulicht sind, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind, Fig: 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i.
  • Die Vorrichtunng besitzt ein Gehäuse z mit einem unteren (nicht veranschaulichten) Teil, in dem der Vorrat an Formularen und Duplikaten sich befindet, Die mit 2 bezeichneten Formulare erstrecken. sich zusammen über eine Fördertrommel 3, dann unter einer in der oberen Wand des Gehäuses vorgesehenen. .Öffnung 4 hinweg, und mindestens eine der unteren Papierbahnen erstreckt sich über eine Führungsrolle 5 und dann zu einer Aufwickeltrommel6 für Kontrollzwecke. Die oberste und vielleicht eine oder mehrere der Barunterliegenden Formulare oder Duplikate sind so angeordnet, daß sie sich durch einen Schlitz 7 in dem Gehäuse i bewegen, wie bei 8 angedeutet ist. Die Trommeln 3 und 6 und die Walze 5 sind miteinander durch Getriebei iider 9 in Antriebsverbindung und bilden einen Teil einer Fördereinrichtung zur Ausgabe der Formulare, während der restliche Teil der Einrichtung nicht veranschaulicht ist, weil er zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig erscheint. Unterhalb der öffnung.4 ist eine Stützplattform io vorgesehen, über die sich die Formulare erstrecken und welche die erforderliche starre Fläche bildet, damit die Eintragung auf das oberste Formular durch die Öffnung 4 und das Kopieren dieser Eintragungen auf die Duplikate stattfinden kann. Die Plattform io ist scharnierartig längs der einen Seite bei i i (Fig. 2) an dem Gehäuse i gelagert und liegt nahe ihrem freien Ende an einem kleinen knopfartigen Vorsprung i2 des Hebels 13 ,an, der bei 14 an dem Gehäuse i nahe dem Vorsprung 12 gelenkig belagert ist. Das freie Ende des Hebels 13 ist so angeordnet, daß es sich gegen eine Sperrklinke 15 legt, die unterhalb des Hebels angeordnet ist und die bei 16 drehbar mit :dem Gehäuse verbunden ist. Die Nase der Klinke 15 liegt in der Ebene der Zähne 9a des Getrieberades der Fördertrommel 3 und wird gewöhnlich durch eine Feder 17, die am Gehäuse befestigt ist, außer Eingriff mit den Zähnen gehalten. Es kann ein Anschlag 18 (Fig. -2) vorgesehen sein, welcher die Aufwärtsbewegung der Plattform io und damit auch die Aufwärtsbewegung des Hebels 13 und der Klinke 15 begrenzt.
  • Es ist ersichtlich, daß bei der beschriebenen Anordnung jede geringe Verstellung der Plattform nach unten durch den Hebel 13 und die Klinke 15 stark vergrößert wird, so daß eine außerordentlich kleine Verstellung der Plattform 1o genügt, um die Nase der Klinke 15 in Eingriff mit den Zähnen 9a zu bringen und dadurch die Fördereinrichtung gegen Betätigung zu sperren. Die Feder 17 kann so gewählt werden, daß die Vorrichtung außerordentlich empfindlich auf jeden geringen auf die Plattform ausgeübten Druck anspricht und somit jede Betätigung der Fördereinrichtung verhindert, wenn der Druck auf die Formulare ausgeübt wird, was sonst das Klemmen oder Zerreißen der Formulare in der Vorrichtung verursachen und die letztere unwirksam machen würde. Sobald der Druck aufhört, wird die Feder 17 die Sperrklinke 15 und die Plattform io in die normale Lage zurückführen, so daß dann die Fördervorrichtung wieder frei betätigt werden kann. Es ist auch ersichtlich, daß für den Fall der Ausgabe eines beschädigten Formulars dieses sich auf dem Weg über die Schreibplattform zusammendrücken wird, wodurch ein Druck auf die Plattform entsteht, der die weitere Betätigung verhindert, bis der Schaden behoben ist, während sonst unter Umständen die Vorrichtung außer Betrieb gesetzt werden würde.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCRE: r: kastenförmiges Durchschreibegerät finit von Hand zu betätigenden Fördervorrichtungen zum Vorziehen der Durchschreibepapierbahnen, auf welche Aufzeichnungen vor der Ausgabe aufgetragen werden können, gekennzeichnet durch eine die Vorschubeinrichtung (3) verriegelnde Feststellvorrichtung (13, 15), sobald ein den Vorschub behindernder Einfluß auftritt, durch den bei weiterem Vorschub die Bahnen beschädigt werden könnten.
  2. 2. Durchschreibegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung (13,15) durch den Druck auf die Schreibfläche in Tätigkeit gesetzt wird.
  3. 3. Durchschreibegerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung beim Fortfallen des Druckes auf die Schreibfläche durch eine Feder (17) ausgehoben wird und ein Weiterschaiten der Vorschubvorrichtung (3) zuläßt.
  4. 4. Durchschreibegerät nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sfiitzplattform (io) gelenkig unter der Schreiböffnung (4) des Gehäuses gelagert ist und mit der Feststellvorrichtung (13, 15) in Verbindung steht.
  5. 5. Durchschreibegerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung aus einer nachgiebig verstellbaren Klinke (15) besteht, die mit der Stützplattform durch Hebel (12, 13) in Verbindung steht, welche eine Übersetzung der an sich geringen Bewegung der Stützplattform bewirken.
DEB166796D 1934-09-11 1934-09-11 Kastenfoermiges Durchschreibegeraet Expired DE624699C (de)

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