DE623791C - - Google Patents
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- DE623791C DE623791C DENDAT623791D DE623791DA DE623791C DE 623791 C DE623791 C DE 623791C DE NDAT623791 D DENDAT623791 D DE NDAT623791D DE 623791D A DE623791D A DE 623791DA DE 623791 C DE623791 C DE 623791C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/20—Driving or stopping arrangements
- D01H1/24—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
- D01H1/242—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by toothed wheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Bei nachgiebig gelagerten, durch Zahnrad angetriebenen. Spindeln, insbesondere für
Spinn-, Zwirn- und ,ähnliche Textilmaschinen, ist es bekannt, die oberhalb und unterhalb
des auf der Spindel sitzenden Zahnrades vorgesehenen, miteinander verbundenen Spindellager
in der Ebene der Rädereingriffsitelle
gelenkig anzuordnen, -wodurch, das Schwingungszentrum
der Spindel in diese Ebene zu liegen kommt. Bei dieser Ausführung befindet sich aber der Schwerpunkt des auf die
Spindel aufzusteckenden Teiles, z. B. des Kötzers, und damit der Schwerpunkt der
ganzen Spindel nachteiligerweise zu hoch über der Antriebsebene. Sonst noch bekannte Räderspindehr
haben ihren Antrieb im Mittelteil zwischen Hals- und Fußlager oder unten in der Nähe des Fußlagers, was in verschiedenen
Beziehungen nachteilig ist. Beim Antrieb in der Mitte desi Spindelunterteiles ergibt
sich stets eine kleine Durchbiegung, die sich vergrößert auf den längeren Spindeloberteil
überträgt und dort eine Verlagerung des Schwerpunktes nach sich zieht. Der Schwerpunkt liegt dann außerhalb der Drehachse,
und es werden die Betriebsverhältnissie namentlich in der Nähe der kritischen Drehzahlen
ungünstig. Es muß deshalb das Halslager seitlich sehr stark abgefedert werden, um den Druck des Antriebsfades aufzunehmen.
Die Federn selbst dämpfen wieder die Kreiselbewegung, die bei dieser Konstruktion
überhaupt nur schwer zur Auswirkung kommt.
Deshalb kann die Drehzahl der Spindeln nicht beliebig gesteigert werden, indem diese sehr
bald zu schlagen anfangen. Ähnlich verhält es sich mit den Räderspindeln, die am Fuße
angetrieben werden, weil auch hier die Kreiselbewegung· durch die angreifenden Kräfte
am Fuß beeinträchtigt ist. Es sind anderseits' nachgiebig gelagerte Spindeln mit Band- oder
Saitenantrieb bekannt, bei denen der Wirtel, das Halslager und das Spindellagergelenk
mehr oder weniger in ein und derselben Ebene liegen; hierbei treten jedoch bekanntermaßen
die auf ungleichmäßige Spannung des Treibmittels zurückzuführenden Drehungsverluste auf.
Die Erfindung betrifft eine Spindel ohne diese Nachteile, wozu von der eingangs erwähnten
Gattungsart ausgegangen ist.
Die Erfindung besteht darin, daß das Spindelhalslager, das Spindellagergelenk und das
über beide Teile greifende, mit der Spindel durch einen glockenförmigen Teil verbundene
Zahnrad so zueinander angeordnet sind, daß ihre Mittelebenen genau oder annähernd
zusammenfallen.
Es bringt dies gleichzeitig eine Vereinfachung im Bau von Räderspindeln mit sich,
indem diese mit weniger Teilen laufen.
Das Zahnrad ist zweckmäßig durch eine gewellte, ringförmige Kupplungsfeder mit
dem glockenförmigen, auf der Spindel vorgesehenen Teil verbunden, wodurch der Druck
des antreibenden Zahnrades auf die Spindel
Claims (2)
- unmittelbar vom Halslager aufgefangen wird, die Spindel von Jeder Durchbiegung frei bleibt und demnach auch, bei hohen Drehzahlen ohtL'e Erschütterung und Schwingung läuft und die Kreiselbewegung gewährleistet ist. Bei dieser Verbindungsart des antreibenden Zahnrades· mit der Spindel mittels ringförmiger Kupplungsfeder werden die Stöße des Zähnrades wirksam gedämpft, und es kann ίο die Spindel jederzeit angehalten werden, indem dann das Zahnrad auf seinem Tragteil gleitet.Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι im Aufriß mit teilweisem Schnitt, •während' Fig. 2 das Fußlager im Grundriß mit Schnitt durch die Spindel zeigt.Es ist ι das Antriebsrad auf der Welle 11, welches mit dem Rad 2 zusammenarbeitet Die Stelle, wo die beiden Räder 1 und 2- ineinandergreifen, liegt in der Mittelebene des nach Art eines Kugelgelenkes im Maschinengestell angeordneten Wälzlagers 4 der Spindel 5 oder in unmittelbarer Nähe dieser Mittelebene. Das Rad 2 ist durch eine gewellte, ringförmige Feder 10 elastisch mit dem Wirtel 9 und dadurch mit der Spindel 5 gekuppelt. Auf der Spindel 5 sitzt' das außen eine Kugelabschnittflache aufweisende Halswälzlager 4, welches von einer entsprechenden Ausdehnung des Spindelgelenklagiers 3 "aufgenommen -wird. Untefi läuft die Spindel im - Fußlager 6, das sich, im Halter 7 b efindet, in welchem das Lager 6 durch eine an dessen Umfang wirksame, ebenfalls gewellte ringförmigeFeder 8 gehalten ist.
, Das durch die Welle 11 angetriebene Rad 1 überträgt seine Drehbewegung auf das Rad 2, welches mittels der Kupplungsfeder 10 den Wirtel 9 mitnimmt, wodurch' die Spindel S angetrieben wird. Das; Halslager 4 kann dabei seine Lage unter dem Einfluß des vom treibenden Rad ι am angetriebenen Rad 2 ausgeübten Druckes! in der kugeligen Fläche des Spindelgelenklagers 3 ,ändern, soweit dies das Fußlager 6 in seinem Halter 7 entgegen der Wirkung der Haltefeder 8 zuläßt. Infolgedessen kann die angetriebene Spindel S ohne weiteres die Kreiselbewegung ausführen.Die durch die Kupplungsfeder 10 gebildete elastische Verbindung zwischen dem Spindelwirtel 9 und dem angetriebenen Rad 2 fängt Stöße des Antriebsrades 1 auf und gestattet, die Spindel 5 für sich anzuhalten, beispielsweise bei Fadenbruch zwecks Knüpfens der Fadenenden.Patisn ϊ α ν s γι« ü c j.i ε :ι. Nachgiebig gelagerte, durch Zahnrad angetriebene Spindel, insbesondere für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Spindelhalslager (4), das Spindellagergelenk (3) und das über beide Teile greifende, mit der Spindel durch einen glokkenförmigen Teil verbundene Zahnrad (2) so zueinander angeordnet skid, daß ihre Mittelebenen genau oder". annähernd zusammenfallen." · - 2. Spindel nach Anspruch'J, dadurch gekennzeichnet, daß das, angetriebene Zahnrad (2) derart nachgiebig, z. B. durch ■eine gewelLte, ringförmige Kupplungsfeder (10), mit dem glockenförmigen, auf der Spindel (5) sitzenden Teil (9) verbunden ist, daß die Stöße des antreibenden Zahnrades (1) aufgefangen werden und die Spindel (s) angehalten werden . kann;Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623791C true DE623791C (de) |
Family
ID=576744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623791D Active DE623791C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623791C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080003B (de) * | 1954-10-28 | 1960-04-14 | Const Mecaniques De Stains S A | Spinn- und Zwirnspindel |
-
0
- DE DENDAT623791D patent/DE623791C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080003B (de) * | 1954-10-28 | 1960-04-14 | Const Mecaniques De Stains S A | Spinn- und Zwirnspindel |
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