DE62374C - Milchkannenverschlufs - Google Patents

Milchkannenverschlufs

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DE62374C
DE62374C DENDAT62374D DE62374DA DE62374C DE 62374 C DE62374 C DE 62374C DE NDAT62374 D DENDAT62374 D DE NDAT62374D DE 62374D A DE62374D A DE 62374DA DE 62374 C DE62374 C DE 62374C
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DE
Germany
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milk
jug
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lid
bracket
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DENDAT62374D
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Firma VEREINIGTE ESCHEBACH'SCHE WERKE, AKTIENGESELLSCHAFT, in Dresden N
Publication of DE62374C publication Critical patent/DE62374C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in DRESDEN. /
Milchkannenverschlufs.
Durch den Milchkannenverschlufs nach vorliegender Erfindung sollen mehrfache Uebelstände beseitigt werden, die sich bei Milchkannen, deren Deckel durch Drehung eines oder mehrerer Excenter unter Anpressen des Kannenrandes auf oder gegen Dichtungsringe verschlossen gehalten werden, herausgestellt haben. Zu diesen Uebelständen gehört in erster Linie, dafs das Tragen der Milchkannen bisher insofern erschwert wurde, als die Excenter unter die Bügel, welche zum Anfassen dienen sollen, greifen, so dafs nur wenig Raum für das Untergreifen mit der Hand verbleibt, wobei aufserdem die Gummidichtung mit dem Verschlufs leidet. Ferner ist bei den bisherigen Milchkannen der Plombenverschlufs, welcher zur Vermeidung eines unbefugten Oeffnens der Milchkannen während des Transportes der letzteren angelegt wird und seitlich angebracht ist, nicht gut erkennbar, welcher Uebelstand ganz besonders bei einem gröfseren Milchtransport, bei welchem der richtige Verschlufs vor Uebernahme der Kannen die einzige Controle einer während des Transportes unverändert gebliebenen Milch bietet, insofern in die Erscheinung tritt, als die Plombenverschlüsse versteckt liegen und daher nicht ohne Schwierigkeit besichtigt werden können.
Um nun diese Uebelstä'nde zu beseitigen, wird bei dem Milchkannenverschlufs nach vorliegender Erfindung die Lage des Verschlufsexcenters so gewählt, dafs letzteres gar nicht mit den Bügeln oder Handhaben der Milchkanne in Berührung kommt, so dafs infolge des Freiliegens der Bügel das Tragen der Kanne ein viel bequeme1 res ist.
Bei dem Milchkannenverschlufs nach vorliegender Erfindung ist die Lage des Plombenverschlusses eine solche, dafs bei Uebernahme des Milchtransportes sämmtliche . Plombenyerschlüsse mit einem Blicke übersehen und auf etwaiges unbefugtes Oeffnen während des Transportes geprüft werden können. .,
Ferner kennzeichnet sich der vorliegende Milchkannenverschlufs dadurch, dafs der zur Drehung des Excenters bestimmte Hebel nach erfolgtem Niederklappen über den die Plombe aufnehmenden Ansatz am federnden Bügel geschoben wird, demnach der Excenterhebel gleichzeitig als Sicherung gegen unbefugtes Aufklappen des federnden Bügels bezw. gegen unbefugtes Oeffnen der Kanne dient.
Bei Ausführung vorliegender Erfindung wird an dem Rand der Milchkanne ein federnder Bügel scharnierartig befestigt, welcher an seiner unteren Seite ein Excenter trägt und über den Kannendeckel geklappt wird. Das Excenter wird beim Verschliefsen der Kanne auf einen im Milchkannendeckel angebrachten Steg aufgesetzt und herumgedreht, so dafs bei dieser Drehung der federnde Bügel sich nach oben krümmt. Diese Anordnung gewährt den Vortheil, dafs der im Deckel vorgesehene und auf den Rand der Milchkanne zu liegen kommende Gummidichtungsring so lange verwendet werden kann, als Dichtungsmaterial vorhanden ist, da durch die Federung des Bügels selbst, ein schadhafter Gummidichtungsring mit der nöthigen Sicherheit des Verschlusses gegen den Rand der Kanne angeprefst wird. Dadurch ist gleichzeitig ein unfreiwilliges Oeffnen des Deckels bei angestrengtem Gebrauch, sowie beim Um-
stürzen und Herunterfallen der Milchkanne vollständig ausgeschlossen, da der vom federnden Bügel gegen den Steg im Deckel ausgeübte Druck immer grofs genug ist, um den Stöfsen beim Transport u. dergl. Widerstand zu leisten.
Der im Deckel angebrachte Steg ist durch die Mittelachse der Kanne hindurchgeführt, wodurch erreicht wird, dafs der Verschluss bei beliebiger Lage des Deckels in der Kannenmündung selbst in der Dunkelheit bewirkt werden kann.
Der in die Milchkannenmündung einzusetzende Deckel a, welcher in einer Umbördelung (Fig. i) von dem Gummidichtungsring b umgeben ist, erhält einen durch den Mittelpunkt des Deckels geführten Steg c, gegen den sich das an dem federnden Bügel d drehbar befestigte und durch einen Hebel e leicht zu verstellende Excenter f anlegt, wenn der Verschlufs bewirkt werden soll. Der federnde Bügel d ist an seinem hinteren Ende bei g scharnierartig befestigt, während das vordere Ende eine ebenfalls scharnierartig befestigte Oese h trägt, welche beim Verschliefsen der Kanne über die Nase hl greift. Aufserdem sitzt an dem vorderen Ende des Bügels ein Ansatz i mit Bohrung zur Einführung der Plombe. Der das Excenter verdrehende Hebel e trägt an seiner Stirnfläche einen Lappen j oder eine Verschlufsplatte, die mit dem Hebel e ein Stück bildet und — nach dem Aufschieben der Oese h über die Nase h1, sowie nach erfolgtem Anpressen des Deckels gegen den Kannenrand, was durch Drehung des Excenters und der damit verbundenen Biegung des Bügels bewirkt wird — vor die Oese h zu liegen kommt. Dabei wird durch einen in der Fläche /' angebrachten Schlitz j2 der Durchgang des Ansatzes i ermöglicht. Sind die Theile des Verschlusses in der beschriebenen Weise aus der geöffneten Stellung in Fig. 2 in die Stellung Fig. 3 übergeführt, so wird durch die Bohrung im Ansatz i die Plombe angelegt. Ein Lösen der Oese h von der Nase hl ist durch den Lappen/ unmöglich, der vor der Oese liegt und vor der Zerstörung der Plombe sowie vor dem Aufklappen des Handhebels e nicht entfernt werden kann.
Fig. 4 zeigt den Grundrifs des Verschlusses; aus dieser Figur ist ersichtlich, dafs unbeschadet der jeweiligen Stellung des Steges c das Excenter f immer Auflager findet. Fig. 5 zeigt die Stirnansicht des Milchkannenverschlusses mit einem. Theil der Kanne, deren Bügel k k mit dem Excenterverschlufs nicht in Berührung kommen, daher zum Erfassen der Kanne immer frei bleiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Milchkannenverschlufs, bei dem die Abdichtung des Deckels durch eine zwischen Kannendeckel und Verschlufsbügel mittelst eines Hebels e drehbare unrunde Scheibe (f) derart bewirkt wird, dafs beim Schliefsen der Kanne der Verschlufshebel auf den Bügel über einen Ansatz (i) des letzteren niederklappt, welche Theile die Verschlufssicherung (mittelst Plombe, Vorlegeschlofs etc.) auf dem Bügel ermöglichen, während andererseits der Verschlufshebel durch einen Lappen (j) die Verbindung des Bügels (d) mit dem Kannenhals bei der Nase h1 sichert. ' .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT62374D Milchkannenverschlufs Expired - Lifetime DE62374C (de)

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