-
Anklemm-Ohrring Die Erfindung betrifft einen Ohrring mit Anklemmbügel
und besteht in einer neuen Gestaltung des Anklemmbügels, der sogenannten Ohrringbrisur.
-
Insbesondere bei großen, schweren Ohrg-eh,ängen mit Anklemmbdssur
hat die Trägerin das Empfinden, daß der Druck der Anklemmfeder nicht ausreicht,
das Gehänge sicher am Ohr zu halten. Dadurch ist der Vorteil der Anklemmohrringe,
da.ß das Ohrläppchen nicht durchstochen werden braucht, in den Schatten gestellt.
Diesem übelstand wird durch den Erfindungsgegenstand abgeholfen.
-
Gemäß der Erfindung besteht die Verbesserung darin, daß an einem in
bekannter Weise im Gelenk des Klemmbügels gelagerten doppelhebelförmigen Sicherungsbügel
von U-förmigem Querschnitt der vordere Hebelarm aus zwei durch einen Querniet an
ihrem freien Ende verbundenen, mach innen schwenkbaren Lappen besteht, und .daß
an der Innenkante des Ohrringvorderbügels eine Rast vorgesehen ist, in die der Niet
in der Verschl"ge des Klemmbügels eingreift, während sich der andere Hebelarm sperrend
um die Außenkante des abschwenkbaren Ohrrin'ghinterbügels legt und das Öffnen desselhen
verhindert, oder daß der Klemmbügel. des Anklemmohrringes selbst mit nach innen
schwenkbaren, durch einen Querniet verbündenen und m eine Rast an der Innenkante
dies Ohrringvorderbügels eingreifenden Lappenfortsätzen versehen ist, oder aber
daß der Ohrringvorderbügel hinten in einen nach oben gerichteten Fortsatz ausläuft,
der auf seiner Rückenkante eine Rast trägt, und daß im Ohrrnggelenk außer dem Klemmbügel
noch ein Sicherungsbügel drehbar ist und de letzteren beiden in ihrem Rücken gleich
angeordnete Ausnehmungen besitzen, mit welchen sie über die Rast am Fortsatz des
Vorderbügels greifen.
-
Auf diese Weise ist die Memmlage des Ohrringes gesichert, und die
Trägerin hat nicht mehr nötig, den Verlust des Ohrschmukkes zu befürchten.
-
Die Ausführungsform ohne Feder hat zudem den. Vorteil, daß die Brisur
jederzeit bis zum Schluß des Herstellungsganges dem Feuer ausgesetzt werden: kann.
-
Auf der Zeichnung ist der Ohrring nach der Erfindung in zehn Abbildungen
in Seitenansicht Idargestellt, von denen die Abb. i bis 5 die Berste, die Abb. 6
bis i o die zweite Ausführungsform zeigen. -Abb. i ist ein Gesamtbild des ganzen
Ohrringes der .ersten Ausführungsform in geschlossenem Zustande.
-
Abb. z bis q. -zeigen die Einzelteile der Ohrringbrisur.
-
Abb. 5 zeigt die Brisur in halbgeöffnetem Zustande.
-
Abb.6 zeigt die geschlossene Brisur nach der zweiten Ausführungsform.
-
Abb. 7 bis 9 sind Einzelteile.
Abb. io zeigt
di:e halboffene Brisur.
-
Der Ohrring besteht aus den. Schmuckteilen, beispielsweise einer kugeligen
und: einer tropfenförmigen Perle a, h- mit Aufhängekette c und der sogenarmten
Ohrringbrisur, an welcher die Schmuckteile befiestigt sind und welche zum. Befestigen
des ganzen Ohrringes dient. Die Brisnr besteht im wesentlichen aus dem Vorderbügel
d und dem Hinterbügel e, -welche in einem Gelenk f - vereinigt sind und von denen
der Vorderbügel id an seinem oberen Ende ,eine schüsselförmige, mit zentralem Stift
g versehene Fassung h für die kugelige Perle a und unterhalb davon eine Öse i zum
Einhängen der Kette c der tropfenförmigen Perle b besitzt, während der Hinterbügel
an seinem oberen Ende ein ebenfalls schüsselförmiges, gelenkig angenietetes Druckplättchen
h besitzt, welches bei geschlossener Brisur über die ebenfalls als Druckplättchen
dienende Perlfassung h am Vorderbügel d :greift. Im Hinterbügel :e, welcher U-förmigen
Querschnitt hat, ist :durch zwei umgebogene Randansiätze m eine Feder n befestigt,
deren freies Ende sich in der Geschlossenlage an eine am Gelenkende des Vorderbügels
d vorgesehene Kante :o anlegt, so daß der Hinterbügel e aus der Offenlage selbsttätig
in die Geschlossenlage einschlägt und dort verbleibt.
-
Dieser bekannte Ohrring bzw. dessen Bris ur erhält eine Einrichtung
zum Feststellen in der Anklemmstellung, welche aus ,einem zweiarmigen Bügel p besteht,
der schwenkbar im Brisurengelenk f gelagert ist, von da aus in zwei parallelen,
am vorderen Ende durch einen Niet g verbundenen Lappen r nach vorn über den Bogen
des Vorderbügels d greift, in der geschlossenen Lage mit seinem Niet g in eine an
der Innenkante des Vorderbügels d vorgesehene Rast s festgelegt wird und sich mit
seinem oberen Arm z, welcher U-förmigen Querschnitt hat, um .den Rücken des Hinterbügels
ie legt, der auf diese Weise in seiner geschlossenen Stellung gehalten wird.
-
Bei einer zweiten Ausführungsform ist der Hinterbügel e selbst mixt
den parallelen, nach vorn über den Vorderbügel. d greifenden, durch einen Niet g
verbundenen Lappen Y versehen, welche bei geschlossenem Hinterbügel mit ihrem Niet
q in die Rast s am Vorderbügel d greifen, so daß der Hinterbügel in dieser Stellung
ohne Schließfeder gehalten ist, dieselbe also erübrigt wird. Zur Haltung in dieser
Lage ist diese Brisur mit einer wqi:-teren Rast t versehen, welche auf dem Rücken
eines Fortsatzes u des Vorderbügels d sitzt und über die der Hinterbügel
,e mit einer in seinem Rücken vorgesehenen Ausnehmung v greift und in die außerdem
ein auf dem Brisurgelenk schwenkbar gelagerter Bügel w von U-förmigem Querschnitt
greift, der sich auf den. Rücken des Hinterbügels e legt und mit einer Ausnehmungx
in seinem Rücken über die Rast t am Fortsatz u des Vorderbügels d greift.
-
Diese dreifache Rasthaltung genügt vollständig, um den Ohrring ohne
Feder am Ohr festzuklemmen.