DE62370C - Zuführungsvorrichtung an Zündholzmaschinen - Google Patents

Zuführungsvorrichtung an Zündholzmaschinen

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DE62370C
DE62370C DENDAT62370D DE62370DC DE62370C DE 62370 C DE62370 C DE 62370C DE NDAT62370 D DENDAT62370 D DE NDAT62370D DE 62370D C DE62370D C DE 62370DC DE 62370 C DE62370 C DE 62370C
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sticks
rollers
roller
stretchable belt
feeding device
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Application number
DENDAT62370D
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A. E. ELLINWOOD in Akron, Staat Ohio, V. St. A
Publication of DE62370C publication Critical patent/DE62370C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/08Carrier bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 78: Sprengstoffe.
Vorliegende Erfindung hat Neuerungen an Maschinen zur Fabrikation von Zündhölzchen, und zwar an jenem Theil dieser Maschinen zum Gegenstande, welcher die noch nicht mit Zündmasse versehenen Hölzchen in geschlossener Reihe aufnimmt und in regelmäfsigen Abständen von einander getrennt abgeben soll, um deren Weiterbearbeitung zu ermöglichen. Die Erfindung beruht der Hauptsache nach auf der Anwendung von ausdehnsamen Riemen, deren Ausdehnung die Trennung der Hölzchen von einander bewirkt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht dieses Theiles der Maschine, das Vorgelege zeigend,
Fig. 2 ein Schnitt desselben, von der anderen Seite gesehen,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 und 5 zeigen Schnitte modificirter Einrichtungen.
Fig. 6, 7 und 8 zeigea Einzelheiten.
Die aus dem Hölzchenbehälter in geschlossener Reihe kommenden Hölzchen gelangen durch die Leitung G' H' (Fig. 2) zunächst zwischen die Einziehwalzen B C und werden von den über diese Walzen und die Ausgabewalzen ED gespannten Kautschukriemen F F' gefafst. Nun ist durch entsprechend gewähltes Vorgelege die Einrichtung getroffen, dafs die Ausgabewalzen ED sich rascher drehen als die Einzieh walzen B C, und zwar eine etwa viermal so grofse Umfangsgeschwindigkeit haben als B C. Dies hat zur Folge, dafs die Hölzchen, welche in geschlossener Reihe mit einer der Umfangsgeschwindigkeit der Einziehwalzen B C gleichen Geschwindigkeit durch die Leitung G' H' zugeführt werden, sofort, nachdem sie von den Kautschukriemen FF' erfafst worden sind, eine Beschleunigung erfahren und sich infolge dessen von einander trennen.
Die Kautschukriemen FF' werden dabei in den einander gegenüberliegenden Theilen ausgedehnt und ziehen sich auf dem Wege von der Ausgabewalze zur zugehörigen Einziehwalze wieder zusammen.
Um nun die Hölzchen, nachdem sie so von einander getrennt worden sind, in dieser gegenseitigen Lage weiter zu befördern, sind in die Nuthen e' der Ausgabewalzen D E, welche zwischen den Auflageflächen e2 für die Kautschukriemen auf diesen Walzen liegen, endlose Metallbänder/ und g eingelegt, welche die Hölzchen, sobald sie zwischen diese Walzen getreten sind, im Mitteltheil fassen und dann auf die grofse Riffelwälze / so übertragen, dafs jedes Hölzchen in eine besondere Riffel dieser Walze eingelegt wird. Zwischen diesen Bändern_/ und g gehen dann die Hölzchen weiter von einer Riffelwalze zur anderen.
Das Vorgelege zum Antrieb der Einzieh- und Aüsgabewalzen ist aus Fig. 1 zu ersehen. Die Wellen b c der Einziehwalzen B C sind durch Zahnräder O N von gleichem Durchmesser gekuppelt, ebenso die Wellende der Ausgabewalzen D E durch gleich grofse Zahnräder P Q. Die Welle b trägt überdies ein gröfseres Zahnrad M, das in einem Trieb L auf der V^elle d eingreift und so den Ausgabe-
walzen eine gröfsere Geschwindigkeit ertheilt. Das Zahnrad Q greift aufserdem in ein Zahnrad jR auf der Welle der ersten Riffelwalze / und ertheilt so dieser letzteren dieselbe Umfangsgeschwindigkeit, welche auch die Ausgabewalzen D E besitzen.
Die Wellen b c de sind im Gestell A der Maschine gelagert.
Fig. 8 zeigt perspectivisch einen der Kautschukriemen F.
Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt der Äusgabewalze E zur Veranschaulichung der Lagerung derselben in einem langen Lagerhals a' des' Gestelles A und der Nuthen e' für die Bänder/ und der Auflageflächen e2 für die Kautschukriemen F. Fig. 7 zeigt die Lagerung der ersten Riffelwalze I und ihres Zahnrades JR.
Auf dem am Maschinengestell A durch die Nabe i3 befestigten Zapfen i läuft die lange Walzennabe i', aufweicher durch eine Klemmschraube die Nabe ζ2 des Rades R befestigt ist.
Die in Fig. 4 gezeigte Einrichtung unterscheidet sich von der in Fig. 2 dargestellten nur durch die Einschaltang der kleinen Leitwalzen WKO zwischen die Einzieh- und die Ausgabewalzen. Hierdurch wird bezweckt, die Kautschukriemen auf ihrem Wege von den Einzieh- zu den Ausgabewalzen mehrfach zu krümmen, wodurch der Weg, den die Hölzchen zwischen diesen Riemen zu machen haben, länger wird und auch die Anpressung . der Riemen an die Hölzchen besser geregelt werden kann, infolge dessen die Trennung der Hölzchen von einander vollkommener wird. Im übrigen ist die Einrichtung genau dieselbe, wie in den Fig. i und 2, und sind die gleichen Theile auch in gleicher Weise bezeichnet, wie in den letztgenannten Figuren.
Bei der Einrichtung Fig. 5 wird nur eine Einziehwalze B lind eine Ausgabewalze E angewendet, und die beiden übrigen Walzen C D sind durch die glatte elastische Führung// ersetzt, welche eine Fortsetzung der Führung H' bildet. Die Führung H ist etwas nach aufwärts gekrümmt, um dem Riemen F eine zweckmäfsige Biegung und Anpressung an die Walzen BE zu ertheilen.
Das Vorgelege zum Antrieb der Walzen B E ist dabei natürlich auch etwas geändert, indem das Zahnrad Q auf der Welle e der Walze E von dem Trieb L aus bethätigt wird, der seinerseits wieder vom grofsen Zahnrad M auf der Welle b der Walze B seine Bewegung erhält.
Die übrige Einrichtung und Wirkungsweise der in Fig. 5 gezeigten Modification ist im übrigen genau dieselbe, wie bei den in den Fig. ι bis 4 dargestellten.
. Die beschriebenen Einrichtungen zum Trennen der Hölzchen von einander ermöglichen, die Maschine viel rascher laufen zu lassen, ohne Betriebsstörungen befürchten zu müssen, als es bisher der Fall war. Hierdurch wird auch die Leistung der Maschine erhöht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zuführungsvorrichtung an Zündholzmaschinen, bei welcher die in geschlossener Reine aus.dem ■ Hölzchenbehälter kommenden Hölzchen dadurch gleichmäfsig von einander entfernt werden, dafs die Hölzchen zwischen dehnbare Riemen FF', Fig. ι bis 4, oder zwischen einen dehnbaren Riemen F und eine feste, elastische, glatte Führung H (Fig. 5) in geschlossener Reihe eingeführt werden, von welchen dehnbaren Riemen jeder über eine langsamer laufende Einziehwalze B C und eine schneller laufende Ausgabewalze D E läuft, hierdurch gestreckt wird und infolge dessen die Hölzchen gleichmäfsig von einander entfernt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62370D Zuführungsvorrichtung an Zündholzmaschinen Expired - Lifetime DE62370C (de)

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