DE623591C - - Google Patents

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DE623591C
DE623591C DENDAT623591D DE623591DC DE623591C DE 623591 C DE623591 C DE 623591C DE NDAT623591 D DENDAT623591 D DE NDAT623591D DE 623591D C DE623591D C DE 623591DC DE 623591 C DE623591 C DE 623591C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/23Supported filter elements arranged for outward flow filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum chargenweisen Filtrieren von gebrauchten, zwecks Reinigung mit Bleicherde geschlämmten Isolier- und Schmierölen unter S Anwendung von Luftüber- oder/und Unterdruck. Vorrichtungen dieser Art sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt und bestehen in der Regel aus einem geschlossenen Behälter mit Einsatz, welcher entweder nur am Boden oder auf seiner gesamten Außenfläche als Filterfläche ausgebildet ist.
Für die Aufbereitung und Reinigung von Ölen, die mit Bleicherde geschlämmt sind, sind die bekannten Vorrichtungen, deren Filtereinsatz lediglich mit einem durchlässigen Boden ausgestattet ist, unzweckmäßig, da die verhältnismäßig kleine Filterfläche sich zu leicht mit Bleicherde zusetzt und den Filtriervorgang zu sehr verzögert bzw. unter Umständen sogar unmöglich macht.
Bei den bekannten Vorrichtungen, deren Einsatz auf der gesamten Oberfläche als Filterfläche ausgebildet ist, besteht dieser Nachteil nicht. Die Erfindung ist eine Weiterausbildung .
der Filtriervorrichtungen dei letztgenannten Art und besteht darin, diese Filter für die absatzweise Filtrierung unter Anwendung von Luftdruck daduich verwendbar zu machen, daß der obere Teil der zylindrischen Filtersiebwand der den Rohstoff aufnehmenden Kammer vollwandig ausgebildet ist.
Eine absatzweise Filtrierung liegt praktisch immer bei der Reinigung gebrauchter Isolier- und Schmieröle, aber auch bei der Aufbereitung von öl vor. .
Solange Luftdruck für die Unterstützung des Filtriervorganges nicht angewendet wird, ist die besondere Ausbildung des Filtereinsatzes, wie vorstehend beschrieben, nicht erforderlich; wenn dagegen Luftdruck angewandt wird, so kann ein Druck in dem Filtereinsatz nur so5 lange aufrechterhalten werden, wie die gesamte Filterfläche von mit Bleicherde geschlämmten Ölen Bedeckif ist. Sobald dies nicht mehr der. Fall ist, gleicht' sich der Druck durch die freiliegende Filterwand sofort aus, so daß der Druck für den eigentlichen Filtervorgang ohne Einfluß bleibt ,
Ein solcher unbeabsichtiger Druckausgleich ■* kann bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Filtereinsatzes nicht stattfinden, da der obere Teil-des Filtereinsatzes so weit vollwandig ausgeführt wird; daß der in dem ILinsätz ,-zurückbleibende Erdkuchen die Filterfläche stets vollkommen bedeckt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung gibt somit die Möglichkeit, die gesamte Ladungsmenge eines mit Bleicherde geschlämrrw ten Öls in den Filterbehälter einzufüllen und die Filtrierung unter Anwendung von Luftdruck rasch durchzuführen, ohne daß irgendwelche Zwischenbehälter vorgesehen sind.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung ist weiterhin deshalb vorteilhaft, weil eine gewisse Erdmenge nach der ersten Filtrierung der Ladung in der Filterwand festgehalten wird, so daß bei der zweiten und weiteren Filtrierungen ein sog. trüber Vorlauf vermieden wird.
Die Vorrichtung ist selbstverständlich nicht auf die Reinigung von gebrauchten, mit Bleicherde geschlämmten Ölen beschränkt, sondern kann mit dem gleichen Vorzug bei Anlagen zur Aufbereitung von Ölen Anwendung finden, sofern eine Reinigung des Rohöls durch Aufschlämmung mit Bleicherde stattfindet. Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Die Filtervorrichtung besteht aus dem äußeren Gehäuse ι und dem Filtereinsatz 2. Das Gehäuse ι ist oben durch einen Deckel 3 und unten durch einen aufklappbaren Boden 4 dicht abgeschlossen. In den Deckel 3 mündet das ölzulaufrohr 5. Außerdem ist in dem Deckel ein absperrbarer Überlauf 6 vorgesehen. Der Boden 4 ist mit dem ölabfluß 7 versehen.
Der Filtereinsatz 2 ist am Deckel 3 befestigt und ruht federnd auf Konsolen 8 des äußeren Gehäuses 1.
Der lösbare und herunterklappbare Boden 9 und ebenso der untere Teil 10 der Seitenwandung des Filtereinsatzes 2 sind in an sich bekannter Weise als Filterflächen ausgebildet und bestehen von innen nach außen gesehen aus einem gelochten Blech 11, einem Filtertuch oder Filterpapier 12 und einem äußeren gelochten Blech 13. Zwischen dem Filtertuch oder Filterpapier I2.und dem äußeren gelochten Blech 13 ist Drahtgaze 14 eingelegt. Der obere Teil der Wandung des Filtereinsatzes 2 ist erfindungsgemäß als feste Wand 15 ausgeführt. Die Entleerung des Filtereinsatzes 2 geschieht „ ' in einfacher Weise dadurch, daß sowohl der Deckel 4 des Gehäuses 1 als auch der Boden 9 des Filtereinsatzes 2 heruntergeklappt wird, so daß der Erdkuchen von selbst aus der Filterkammer herausfällt. Nach Heranklappen der Böden 4 und 9 kann eine neue Filtrierung dadurch stattfinden, daß eine neue Ladung in die Filterkammer gegeben wird. Da während des vorhergehenden Filtriervorganges die Durchbrechungen des gelochten Bleches 11 mit festen Stoffen mehr oder weniger ausgefüllt sind, die ihrerseits die Filterwirkung unterstützen, so wird bei dem anschließenden Filtriervorgang kein trüber Vorlauf entstehen.
Der Filtereinsatz 2 ist in seinem oberen Teil mit einem nicht dargestellten Anschluß zur Einführung von Druckluft oder Druckgas versehen, wodurch die in den Filtereinsatz eingefüLLten Ladungen unter Druck gesetzt werden. In Ergänzung oder an Stelle dieser Maßnahme kann der Zwischenraum zwischen dem Behälter ι und dem Filtereinsatz 2 unter Unterdruck gehalten werden, "so daß der atmosphärische Überdruck für die Beschleunigung des Filtriervorganges ausgenutzt wird.
Der Filtereinsatz 2 ist so groß ausgeführt, daß er jeweils eine Erde-Ölgemisch-Ladung aus der zugeordneten Reinigungsanlage aufnehmen kann. Der vollwandige Teil 15 des Filtereinsatzes 2 ist so weit nach unten geführt, daß bei fortgeschrittener Filtrierung die Erde bis über den unteren Rand des vollwandigen Wandteils steht, so daß ein unmittelbarer Druckausgleich zwischen der Filterkammer und dem den Filtereinsatz umgebenden Ringraum verhindert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Vorrichtung zum absatzweisen Filtrieren von gebrauchten, zwecks Reinigung mit Bleicherde geschlämmten Isolier- und Schmierölen unter Anwendung von Luftdruck (Über oder/und Unterdruck), dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (15) der zylindrischen Filtersiebwand (10) der Rohstoffkammer vollwandig ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19519475A1 (de) * 1995-05-27 1996-11-28 Mann & Hummel Filter Verfahren zum Aufbereiten von Metallspänen und/oder Metallstaub
DE19625428A1 (de) * 1996-06-25 1998-01-02 Altenburger Electronic Gmbh Hybrides Filtrationssystem

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DE19519475A1 (de) * 1995-05-27 1996-11-28 Mann & Hummel Filter Verfahren zum Aufbereiten von Metallspänen und/oder Metallstaub
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