DE623291C - Vorrichtung zur Franklinisation - Google Patents

Vorrichtung zur Franklinisation

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DE623291C
DE623291C DEO21055D DEO0021055D DE623291C DE 623291 C DE623291 C DE 623291C DE O21055 D DEO21055 D DE O21055D DE O0021055 D DEO0021055 D DE O0021055D DE 623291 C DE623291 C DE 623291C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/10Applying static electricity

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Franklinisation Zur Ausübung der Franklinisation bedient man 'sich in der Regel einer Elektrisiermaschine. Mit ihrer Hilfe wird zwischen dem Patienten und einer Behandlungselektrode lein mehr oder weniger starkes Feld erzeugt. Bei verschiedenen Behandlungsarten ist das Feld so schwach, daß keine nennenswerte Entladung stattfindet, so beispielsweise bei der Behandlung, die man als elektrische Kopfdusche, oder derjenigen, die man als statisches Luftbad >bezeichnet. Da bei diesen Behandlungsarten eben durch das Fehlen einer nennenswerten Entladung nur sehr geringe Stromstärken in Betracht kommen, ließen sie sich an sich mit einfacheren Mitteln als einer Elektrislermaschine und Behandlungselektroden ausführen, was den großen Vorteil hätte, daß eine solche durchaus ungefährliche Bebandlung dem Patienten selbst überlassen werden. könnte. Die in der Physik allgemein gebräuchlichen Mittel zur Herstellung von Reibungselektrizität sind jedoch entweder wenn auch nicht so kompliziert wie eine Elektrisiermaschine, so doch als häusliches Gerät noch immer zu kompliziert. Gegenstand der Erfindung ist ein Franklinisationsg,erät, das so einfach und billig ist, daß es für den häuslichen. Gebrauch bzw. Selbstbehandlung .ohne weiteres benutzt werden kann. Die Vorrichtung zur Franklinisation gemäß der Erfindung besteht aus mehreren schmiegsamen Schichtren verschiedener Stoffe der elektrostatischen Spannungsreihe, z. B. einer Weichgummifolle oder einer gummierten Folie und (einem Textilstoff, die so ausgebildet sind, daß sie einzeln, nachdem die Schichten aufeinandergelegt und gemeinsam zusammen- und auseinandergerollt worden sind, als elektrostatisch aufgeladene Kompresse dienen. Die Kompresse ist zur Bildung hautnaher Ladungen (einerseits infolge ,ihrer Schmiegsamkeit und andererseits dadurch besonders geeignet, daß sich die Ladung über ihre Oberfläche gleichmäßig verteilt. Der Umstand, daß bei Aufladiuig der Kompresse nur kleine Elektrizitätsmengen erzeugt werden, beeinträchtigt ihre Brauchbarkeit nicht, da es im wesentlichen auf das Vorhandensein hohler Spannungen ankommt und die Kompresse solche aufweist.
  • In der Zeichnung ist ,ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. i ein Schaubild zweier Schichten im unaufgerollten und Fig.2 ein Schaubild zweier Schichten im teilweise aufgerollten Zustand.
  • Gemäß Fig. i liegt auf dem Gummituch i, das entweder aus einer Weichgummifolie oder ,einer gummierten Gewebebahn gebildet ist, 'das Seidentuch 2. Zunächst werden beide Tücher zusammeng.@rollt, wie Fig. 2 dies zeigt. Nach dem Entrollten, durch welches die Tücher wieder die in Fig. i angegebene Lage einnehmen, sind sie sehr stark aufgeladen. Man hat nun eine Elektrokompresse, deren Spannung und Ladung zur Franklinisation ausreicht und denen Wirkung längere Zeit hindurch anhält, was dadurch leicht zu erkeimen ist, daß die Kompresse längere Zeit an dem behandelten Körperteil anhaftet. Beim Verschwinden bzw. Nachlassen der Wirkung wird die Kompresse durch Zusammen- und Auseinanderrollen wieder aufgeladen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird zweckmäßig längs einer Kante der Schicht i ein Stab ioder eine dünne Rolle befestigt, wodurch das Zusammenrollen der Schichten i und 2 erleichtert wird. Statt nur aus zwei Schichten zu bestehen, kann die Vorrichtung, durch mehr als zwei Schichten gebildet sein, und man ist in der Lage, durch entsprechende Wahl des Materials, aus dem die Schichten bestehen, die jeweils gewünschte' Polarität für die Kompresse zu :erzielen.
  • Der Erfindungsgegenstand hat nicht nur den Vorteil, daß sich der Patient in jeder beliebigen Stellung bequem behandeln. kann. Man kann ferner durch die Elektrokompresse die sogenannre elektrostatische Behandlung mit einer Wärmebehandlung verbinden, was unter Umständen angezeigt ist.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Vorrichtung zur Franklinisation, dadurch gekennzeichnet, daßmehrere schmiegsame Schichten verschiedener Stoffe der elektrostatischen Spannungsreihe, z. B. eine Weichgummifolie oder eine gummierte Folie und ein Textilstoff, so ausgebildet sind, däß sie einzeln, nachdem die Schichten aufeinandergelegt und gemeinsam zusammen- und aus;einandergerollt worden sind, als elektrostatisch aufgeladene Kompresse dienen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß längs einer Kante von biner der Schichten ein Stab oder leine dünne Rolle befestigt ist.
DEO21055D 1934-01-12 1934-01-13 Vorrichtung zur Franklinisation Expired DE623291C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3609536C1 (en) * 1986-03-21 1987-03-26 Claus-Dieter Dr Med Kopetzky Device for the electrical treatment of body parts

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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