DE704813C - Gewebeknautschmaschine - Google Patents
GewebeknautschmaschineInfo
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- DE704813C DE704813C DEO23218D DEO0023218D DE704813C DE 704813 C DE704813 C DE 704813C DE O23218 D DEO23218 D DE O23218D DE O0023218 D DEO0023218 D DE O0023218D DE 704813 C DE704813 C DE 704813C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C29/00—Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/29—Mechanical finishing of velvet or needled velvet
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Gewebeknautschmaschine Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Knautschen von Geweben, die einen Florbelag oder eine plüschartige Decke besitzen, zurErzeugung vonAstrachaneffekten.
- Es sind Gewebeknautschmaschinen bekannt, bei welchen Längsfalten im Florgewebe da-,durch gebildet werden, daß die Florgewebe in voller Breite in mehrere nebeneinandergelagerte Nadelketten in flacher Lage eingenadelt und dann durch nach der Mitte zu erfolgendes Zusammenlaufen der Nadelketten unter Längsfaltenbildung zusammengeschoben werden. Querfalten werden hierbei anschließend in das mit Längsfalten versehene zusammengeschobene Florgewehe dadurch eingebracht, daß das fortlaufend aus den Nadelkluppenketten ausgenadelte, längs gefaltete Gewebe in Beinen durch zwei zueinander einstellbare ebene Platten gebildeten Kanal unter Mitwirkung angetriebener endloser Mitläufer eingeführt und zusammen mit einem auf der Gegenseite unter Spannung mit einlaufenden Kanevasgewebe im Kanal zusammengedrückt, weitergeführt und auf eine Dämpfwalze aufgewickelt wird. Dabei staucht sich das längs gefaltete Gewebe im Kanal und bildet Querfalten, die durch das Kanevasgewebe in ihrer Lage gehalten und in dieser mit der Kanevasauflage auf die Dämpfwickelwalze gelangen. Durch das dem Längsfalten mittels derNadelketten zeitlich und örtlich folgende Stauchen des längs gefalteten Florgewebes erfordert die Querfältelung !einen besonderen Arbeitsgang, zudem kann die Querfaltenbildung nicht regelmäßig sein.
- Demgegenüber werden gemäß der Erfindung sowohl die Längsfalten als auch die Querfalten in Florgeweben, also das sog. Knautschen derselben, nur mittels der besonders geführten Nadelketten in der Weise gebildet, daß die Nadelgliederketten mit Nadelgliedern an der Einlaufseite um Rollen von verhältnismäßig kleinem Durchmesser geführt sind, in deren Bereich die das Gewebe durchdringenden Spitzen oder Nadeln stark auseinander.gespreizt sind, auf der anschließenden ebenen Führung der Nadelgliederketten sich wieder einandernähern undunterDurchbiegeh der zwischen den Nadeln befindlichen Gewebeteile aus diesen Querfalten bilden, die sich mit den beim Weiterlauf der nach der Gewebemitte zu zusammenlaufenden Nadelgliederketten gebildeten Längsfalten zur Knautschwirkung ergänzen. Dadurch wird I I nicht nur eine Vereinfachun« der Gesamtanordnung der Knautschmaschine erreicht, sondern auch ein schnelleres Arbeiten und die Herstellung von Querfalten durchgehends gleicher oder abgestimmt wiederkehrend verschiedener Größe. Zu letzterem Zwecke sind an den Nadel-liedern der Nadelketten Stifte C nach Art von Bananensteckern angebracht, auf welche die -Nadeln tragende Hülsen auswechselbar aufsteckbar sind.
- Das Aufnadeln von Geweben in Querfalten auf Glieder von Nadelketten ist beim sog. Sanforisieren von Geweben bekannt. Auch hierbei wird je nach der gewählten Auflaufstelle beim Auflaufen des Gewebes auf die Nadelglieder eine größere oder kleinere Querfaltenbildung erreicht, wozu noch besondere Einstellungen der Einnadelbürste und der Einlaufwalze dienen. Zum gleichen Zwecke der Bildung von Querfalten beim Aufnadeln von Geweben o.dgl. ist auch schon eine verschieden einstellbare Krümmung zur Führung der Nadelk-ette an der Aufnadelstelle für das Gewebe benutzt worden, wobei das aufgenadelte Gewebe von den Nadeln an Punkten erfaßt wird, die einen je nach der Krümmung der Führung verschieden großen, aber auf jeden Fall größeren Abstand voneinander haben, C als der Abstand der Nadeln in der geraden Balin der Nadelkette beträgt. An Stelle einer einstellbaren Führung ist für den gleichen Zweck auch schon dieVeränderungdesDurchinessers für das Kettenrad und der Form der Nadeln vorgeschlagen worden. Der Zweck ZD dieser bekannten Maßnahmen ist in diesen Fällen aber nur eine regelbare Entlastung der Längsspannung im Gewebe durch die beim Aufnadeln ebildeten Querfalten.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht und Abb. 2 eine teilweise Drauf sicht auf die Maschine, Abb.3 ein Nadelkettenglied mit Nadel in Seitenansicht und - Abb.4 einen Querschnitt durch die Kettenführung und durch ein Nadelglied in vergrößertem 'Maßstab.
- Die Nadelgliederkettena sind um Kettenräderb und d geführt. Zwischen den Kettenrädern b und der Umkehrstelle c, wo die Ket-.ten zur Abgabe des aufgenadelten Gewebes riach unten zu über die Kettenräderd geführt werden, laufen die Nadelgliederketten in der ekilrichtung nach Abb. i in ebener Bahn. 'Wie aus Abb. 2 ersichtlich, streben die Ketten in der Laufrichtung zur Mitte hin zusammen. An den Kettengliedern sind Nadelglied-er e befestigt, welche Stifte 1 nach Art von Bananensteckern mit Nadeln r tragen. Die seitlichen Führungsleisten o, und h für die Ketten besitzen geschweifte Form entsprechend dein Laufe der Ketten nach Abb. 2. Auf den Leisten g und k sind Schienen i und k befestigt, welche eine obere Führung für die Nadelglieder e bilden. Diese Schienen i und k sind über die Umkehrstelle c hinaus bis zu den Filzhosenm und n verlängert und können noch etwas in diese Hosen hineinreichen. Sie dienen zugleich als Träger für das geknautschte Gewebe.
- Um ein Durchhängen der Ketten zwischen den Stellenb und c zu verhindern, sind zur Führung jeder Kette ebenfalls geschweifte Tragschieneno vorgesehen. Bei der Umkehrstellec sind diese Schieneno nach unten abgebogen, wie aus Abb. i ersichtlich ist. Mit p ist eine Bürstenwalze bezeichnet, welche das Gewebe q in bekannter Weise in das Feld der Aufstecknadeln einbürstet. Diese Nadeln r sind in Hülsen s befestigt, die in gleichem oder unregelmäßigem Abstande auf die Stifte f geschoben werden. Von den Rollen t und u werden Mitläufer v und w abgezogen, welche das geknautschte Gewebe zwischen sich einschließen und zusammen mit diesem durch die Filzhosenm und n der Aufwickelrolle x zugeführt werden. Das Aufwickeln geschieht unter Druck, beispielsweise eines bei y drehbar gelagerten Tisches z, der durch eine Feder o. dgl. an den auf der Rolle x befindlichen Wickel bedrückt wird.
- ZD
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Knautschen von Florgeweben, die durch mehrere nebeneinanden gelagerte und zum Auslauf lün zusammenlaufend geführte Nadelgliederketten. auf ihrer ganzen Breite erfaßt und nach und nach in Breitenrichtung zusammengeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelgliederketten (a) nüt Nadielgliedern (e, s, r) an der Einlauf seite um Rollen (b) von verhältnismäßig kleinem Durchmesser geführt sind, in deren Bereich die das Gewebe durchdringenden Spitzen oder Nadeln (r) stark auseinandergespreizt Aind, auf der anschließenden ebenen Führüng der Nadelgliederketten sich wieder - eiaander nähern und unter Durchbiegen._dtr zwischen den Nadeln befindlichen Gewebeteile aus diesen Querfalten bilden, die sich mit den beim Weiterlauf der nach der Gewebemitte zu zusammenlaufenden Nadelgliederketten gebildeten Längsfalten zur Knautschwirkung ergänzen.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch 01 1 ..ekennzeichnet, daß an den Nadelg, iedern (e) der Nadelketten (a) Stifte (i) nach Art von Bananensteckern angebracht sind, auf welche die Nadeln (r) tragende Hülsen (s) auswechselhar aufsteckbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO23218D DE704813C (de) | 1937-10-17 | 1937-10-17 | Gewebeknautschmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO23218D DE704813C (de) | 1937-10-17 | 1937-10-17 | Gewebeknautschmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704813C true DE704813C (de) | 1941-04-07 |
Family
ID=7355917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO23218D Expired DE704813C (de) | 1937-10-17 | 1937-10-17 | Gewebeknautschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704813C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2849781A (en) * | 1953-04-22 | 1958-09-02 | Andersson Sven | Method and machine for shrinking knitted fabrics |
-
1937
- 1937-10-17 DE DEO23218D patent/DE704813C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2849781A (en) * | 1953-04-22 | 1958-09-02 | Andersson Sven | Method and machine for shrinking knitted fabrics |
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