DE623159C - Kreuzstichpausenstechapparat - Google Patents

Kreuzstichpausenstechapparat

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DE623159C
DE623159C DED115240D DED0115240D DE623159C DE 623159 C DE623159 C DE 623159C DE D115240 D DED115240 D DE D115240D DE D0115240 D DED0115240 D DE D0115240D DE 623159 C DE623159 C DE 623159C
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DE
Germany
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tube
needle bars
cross
pipe
levers
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Expired
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DED115240D
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English (en)
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ROBERT SEYFFARTH FA
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ROBERT SEYFFARTH FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Kreuzstichpausenstechapparat Zur Herstellung von Kreuzstichstickereien ist eine genaue Vorzeichnung der einzelnen Kreuzchen erforderlich. Diese werden in bekannter Weise mit einen Stechapparat in Papier gestochen und dann durch das ebenfalls bekannte Pausverfahren auf den Stickereistoff übertragen. Mit einem einnadeligen Stechapparat mußten bisher Kreuzchen, welche genau vorgezeichnet sind, oder aber sogenanntes Kreuzstichpapier genau gestochen werden. - Das erfordert große Übung, und die Arbeit kann nur von erstklassigen Fachleuten gut ausgeführt werden.
  • Es ist auch bekannt, Kreuzchen mit einem fertigen Stempel zu stechen, aber man braucht für verschiedene Größen mehrere Werkzeuge, und das Papier wird bei dieser Arbeitsweise leicht verletzt. Erfindungsgemäß sollen vorstehende Mängel vermieden werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt. Abb. i ist eine Vorderansicht; Abb. 2 und 3 sind Teilansichten des Kreuzstichpausenstechapparates gemäß der Erfindung.
  • Zwischen den kreisrunden Isolierplatten a a ist ein Elektromagnet b b eingebaut, an dessen Anker c eine Stange d befestigt ist. Diese und der Anker c werden durch eine Feder i nach oben gedrückt. Beim Einschalten des Stromes erfolgt eine auf und ab gehende Bewegung. Die Stange d hat unten Führung in einer Buchse e, welche durch die Platte a hindurchgeht und mit dem Joch des Magneten verschraubt ist. Auf die Buchse e ist ein Rohr k aufgeschoben und mit einer Schraube befestigt. In das Rohr k hinein führt die Stange d, an deren Ende ein Kreuz f angebracht ist (Abb. i und 3), in welchem vier schwenkbare Nadelstangen g gelagert sind, die in dem. unten im Rohr k sitzenden Kreuz j Führung haben. Je zwei sich gegenüberliegende Nadelstangen werden durch, dazwischengeklemmte Federn h (Abb. i) und i (Abb.3) stets nach außen gedrückt. Mit seinem unteren Ende sitzt das Rohr k in einem Dreifuß v w, auf welchem der ganze Apparat ruht. Zur besseren Übersicht ist aus dem Ring w gemäß der Zeichnung ein Stück herausgeschnitten. In Übereinstimmung mit dem Kreuz j trägt das Rohr k an seiner Außenseite einen Lagerring n, in welchem vier Hebel m schwenkbar gelagert sind (Abb. i und 2). Durch Schlitze L können die Hebel m in das Innere des Rohres k gedrückt werden, wo sie auf die Nadelstangen g treffen und deren seitliche Schwenkung beeinflussen. Auf dem Rohr k befindet sich, auf und ab verschiebbar, ein Rohr p, welches oben einen Führungsring x und unten einen Führungsring y besitzt. Zwischen dem Lagerring n und dem Führungsring x befindet sich eine Druckfeder o, durch welche das Rohr _p immer nach oben gedrückt wird. Die Abwärtsbewegung des Rohres p erfolgt von Hand. Durch die Abwärtsbewegung werden die Hebel m und mit ihnen die Nadelstangen g nach innen gedrückt. Die Nadelstangen erhalten also durch den Elektromagneten die auf und ab- gehende'Bewegung und durch das Rohr p die seitliche Bewegung. Je tiefer man das Rohr p herunterdrückt, um so mehr verschieben sich die Nadeln zum Mittelpunkte; je höher man dasselbe durch die Feder o drücken läßt, um so weiter entfernen sich die Nadeln vom Mittelpunkte. Hieraus ergibt sich die Größeneinstellung der zu stechenden Kreuzchen. Die tiefste_ Stellung des Rohres p ist unveränderlich durch den oberen Rand des Dreifußes v gegeben. Die höchste Stellung dagegen ist veränderlich durch eine als Anschlag gedachte, in einem Schlitz des Rohres 2 verschiebbar angebrachte Klemmschraube u. Das Rohr 2 hat einen Rand 3 und ist durch Schrauben ,an der Platte a befestigt. Durch Verstellen des Anschlages u nach unten 'wird der Weg des Rohres p kürzet, und die zu stechenden Kreuzchen werden kleiner. Durch Verstellen des Anschlages u nach oben wird der Weg des Rohres p länger, und die zu stechenden Kreuzchen werden größer.
  • Das Rohr 2 dient im übrigen noch als Abdeckung für einen aus zwei Federn q r bestehenden Kontakt. Dieser dient dazu, den ganzen Apparat in Tätigkeit zu setzen: Drückt man auf den Druckknopf s, dann berühren sich die Kontaktplättchen der Federn q r, wodurch der Magnet erregt und den Nadeln die Stechbewegung gegeben wird. Die Kontaktfedern q r sind an einem Isolierstück t auf dem Rohr k angeschraubt. Weil der Druckknopf s in dem Rohre p sitzt, macht er die Aufundabbewegung desselben mit- und gleitet hierbei auf der Feder q. Diese drückt den Druckknopf immer nach außen. Aus dem Gleiten des Druckknopfes s auf der Feder q ergibt sich die Kontaktgabe auch während der Verschiebung des Rohres p.
  • Zur Feineinstellung der Nadelstangen g sind vier durch den unteren Führungsring y des Rohres p hindurchgehende, «mit Kontermuttern versehene Stellschrauben z angebracht.. Die Spitzen dieser Stellschrauben gleiten auf den Rücken der Hebel m, die ihrerseits von den nach außen strebenden Nadelstangen @an die Stellschrauben gedrückt werden.
  • Durch die Drähte 4,5 wird dem Elektromagneten der Strom zugeleitet, welcher durch die Feder q unterbrochen, beire, Drücken auf den Knopf s aber geschlossen wird.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Mit Daumen und Zeigefinger erfaßt man das Rohr p derart, daß der Zeigefinger auf den Druckknopf s drückt. Hierdurch wird der Strom geschlossen, der Anker c erhält infolge seiner Unterbrecherfeder die Aufundabbewegung, gleichzeitig mit ihm aber auch. die Stange d und die Nadelstangen g. Der Apparat sticht jeweils vier genau im Quadrat liegende Stiche. Nun drückt man das Rohr p nach unten, wodurch die Hebel m die Nadelstangen zum Mittelpunkte treiben. Beim Aufstoßen des Rohres p auf den Rand des Dreifußes v läßt man dasselbe los, wodurch der Strom unterbrochen und das Rohr p durch die Feder o in seine Anfangsstellung, also bis an den Anschlag u, zurückschnellt. Der Apparat hat bei diesem Arbeitsgang vier gleich große zum Mittelpunkt laufende Linien gestochen, die das Kreuz bilden. Die Arbeit ist eine rein mechanische, sie kann von jedermann ohne besondere Vorübung sofort ausgeführt werden, wobei eine absolute Gleichmäßigkeit der Kreuzchen garantiert ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreuzstichpausenstechapparat, dadurch gekennzeichnet, daß vier in an sich bekannter Weise durch einen Elektromagneten angetriebene, kreuzweise angeordriete und geführte Nadelstangen während des Stechens von ihren Anfangsstellungen zum Mittelpunkte bewegt werden.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Bewegung der Nadelstangen (g) durch Federn und durch Verschiebung eines unter Federwirkung stehenden Rohres (p) unter Vermittelung von Hebeln (m) erfolgt.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Größeneinstellung für die Kreuzchen die 'Weglänge. des verschiebbaren Rohres (p) durch einen verschiebbaren Anschlag (u) geändert werden kann.
  4. 4.- Apparat nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feineinstellung der Nadelstangen Stellschrauben (z)- vorgesehen sind, an deren Spitzen die Hebel (m) entlang gleiten.
  5. 5. Apparat nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen in dem verschiebbaren Rohr (p) befindlichen Druckknopf (s) ein im Inneren befindlicher elektrischer Kontakt betätigt wird, welcher die Kontaktgabe in jeder Stellung der Rohrverschiebung gewährleistet.
DED115240D 1934-08-31 1934-08-31 Kreuzstichpausenstechapparat Expired DE623159C (de)

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DED115240D Expired DE623159C (de) 1934-08-31 1934-08-31 Kreuzstichpausenstechapparat

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