DE44485C - Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von StoffknöpfenInfo
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- DE44485C DE44485C DENDAT44485D DE44485DA DE44485C DE 44485 C DE44485 C DE 44485C DE NDAT44485 D DENDAT44485 D DE NDAT44485D DE 44485D A DE44485D A DE 44485DA DE 44485 C DE44485 C DE 44485C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B1/00—Buttons
- A44B1/08—Constructional characteristics
- A44B1/12—Constructional characteristics covered by fabric
- A44B1/126—Manufacture not otherwise provided for
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. August 1887 ab.
Die bisher für die Herstellung von Kleiderknöpfen aus vorher zugerichteten Bestandtheilen
bestimmten Apparate eignen sich stets nur zur Erzeugung von Knöpfen gleicher Gröfse, so
dafs also stets die Anschaffung eines Satzes verschiedener Apparate, in der Regel drei
Stück für drei verschiedene Gröfsen, erforderlich ist, um alle vorkommenden Knöpfe herstellen
zu können.
Infolge dieses Umstandes ist die Beschaffung
der Apparate theuer, und es liegt daher das Bedürfnifs vor, eine Maschine zu schaffen, auf
welcher mehrere Knopfgröfsen hergestellt werden können.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine solche Maschine, welche wesentlich dadurch
gekennzeichnet ist, dafs der Oberstempel derart vom Unterstempel losgelöst ist, dafs ersterer
für verschieden grofse Unterstempel verwendbar wird. Demgemäfs werden letztere entweder
auf einer drehbaren Scheibe angeordnet, so dafs sie je nach Erfordernifs unter den Oberstempel
gebracht und der Einwirkung des letzteren dargeboten werden, oder man ordnet den Oberstempel an einer drehbaren Säule an,
so dafs man ihn je nach Erfordernifs oberhalb der im Kreise gleich weit von der Säule abstehenden
Unterstempel bringen kann.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Ansicht der Maschine nach der
ersten Ausführungsweise, wobei einzelne Theile im Querschnitt gezeichnet sind; Fig. 2 ist ein
Grundrifs der Maschine, und die Fig. 3 bis 6 sind Einzelheiten derselben. Die Fig. 7 und 8
der Zeichnung veranschaulichen die zweite Ausführungsweise.
Der Oberstempel A der Maschine, Fig. 1 und 2, wird durch einen Hebel B bewegt,
der unter dem Einflufs der Schraubenfeder D steht und drehbar am oberen Ende der auf der
Grundplatte E angeordneten Säule F gelagert ist. Dieser Stempel A ist an seiner unteren
Fläche mit einer Vertiefung α versehen, in welcher die Butze des Knopfuntertheiles b Platz
findet. Die Unterstempel, im vorliegenden Falle drei Stück, sind auf der um Säule F
drehbaren Platte G befestigt und setzen sich zusammen aus je einem cylindrischen, oben
waagrecht abgeschnittenen Untersatz H mit Hülse L, Fig. 6, und einem Aufsatz M mit
Hülfsstempel N, Fig. 4 und 5.
Die Hülse L kann sich auf dem Untersatz senkrecht verschieben und ist mit einem winkelförmigen
Schlitz d versehen, durch den die Schraube O, Fig. 1 und 3, fafst. Der obere
Theil der Hülse L ist erweitert und mit einer Rinne i versehen, in welche zwei am Aufsatz
M angeordnete Stifte 0 fassen. Da der obere Rand der Hülse L, wie die Fig. 2 und 6
zeigen, an zwei Stellen bei e eingeschnitten ist, so kann man den Aufsatz M in die Erweiterung
der Hülse einführen und nach einer kleinen Drehung durch Vermittelung der Stifte ο
und Rinne i nach Art eines Bajonnetverschlusses mit der Hülse L verbinden, Fig. 1. In dem
Aufsatz M ist der Hülfsstempel N senkrecht beweglich, wobei die Bewegung durch einen in
die Nuth f fassenden Stift r begrenzt wird. Die untere Fläche des Hülfsstempels ist mit
einer mittleren Vertiefung versehen und enthält am Rande derselben z. B. eine scharfe Schneide x,
welche die Verbindung der Knopfkapsel s mit
dem Untertheil b bewirkt. Die Fertigstellung eines Knopfes aus Stoffscheibe, Untertheil mit
Butze und Kapsel geschieht nun in folgender Weise:
Man entfernt zunächst den Aufsatz M mit Stempel N von der Hülse L und bringt letztere
in die Stellung Fig. 3, in welcher sie sich mit dem waagrechten Theil des Schlitzes d
auf den Stift O stützt. Alsdann legt man eine Stoffscheibe g auf den erweiterten Rand der
Hülse, Fig. 3, und auf die Stoffscheibe den Knopfuntertheil b mit der Butze nach oben.
Nunmehr wird durch Senkung des Handhebels B der Knopfuntertheil vermittelst des
Stempels A in die Hülse L getrieben, wie Fig. 3 dies durch Punktirung angiebt. Der
Rand der Stoffscheibe legt sich hierbei um den Rand des Knopfuntertheiles und biegt sich
nach oben. Nachdem alsdann z. B. die Kapsel s auf der Unterseite des Hülfsstempels N durch j
Eindrücken mit dem Finger befestigt ist, verbindet man den Aufsatz M mit der Hülse L,
dreht letztere so weit, dafs der senkrechte Theil des Schlitzes d ein Senken der Hülse L gestattet
und senkt dann die Hülse L mit dem Aufsatz M so weit mit der Hand als möglich.
Hierbei wird die innere Abschrägung am unteren Ende des Aufsatzes M den Rand
der Stoffscheibe g ganz um den Knopfuntertheil b legen, und es kann nunmehr die Verbindung
des letzteren mit der Kapsel s erfolgen, was durch eine kurze, ruckförmige
Abwärtsbewegung des Stempels N vermittelst des Stempels A bewirkt wird. Der äufsere
Rand der Kapsel s erfafst hierbei den Rand der Stoffscheibe, während der Rand χ des
Stempels N den inneren Rand der Kapsel mit der Hülse des Knopfuntertheiles verbindet.
Nach Trennung des Aufsatzes M von der Hülse L kann der fertige Knopf aus der Maschine
genommen werden.
Um die Scheibe G mit den Unterstempeln stets richtig zum Oberstempel A einzustellen,
kann dieselbe am Rande mit Auskerbungen ρ versehen sein, in die sich ein in die Grundplatte
E zu steckender Stift t legt.
Nach der zweiten Ausführungsweise, Fig. 7 und 8, ist die Platte G1, welche die Unterstempel
trägt, fest angeordnet, während die Säule F1
mit dem Oberstempel A drehbar mit der Platte G1 verbunden ist. Zur richtigen Einstellung
des Oberstempels oberhalb der Unter- ' stempel dient eine Schraube u, deren Spitze
in entsprechende Vertiefungen ν der Säule F1 dringt.
Da alle Theile der Maschine frei liegen, so ist die Handhabung derselben äufserst bequem.
Auch kann die Maschine zur Fertigstellung von Knöpfen anderen Systems dienen, wobei
man den Stempel N nötigenfalls abzuändern hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen, welche mit einem Hülfsstempel (N) in dem lösbar mit der Hülse (L) des Unterstempels (H) verbundenen Aufsatz (M) versehen ist, um mit demselben Oberstempel (A) Knöpfe verschiedener Gröfse in der Weise herzustellen, dafs derselbe Oberstempel (A) einmal bei abgenommenem Aufsatz (M) und hochgehobener Hülse (L) die Knopftheile drückt, dann aber den Hülfsstempel (N) behufs Vollendung des Knopfes beeinfiufst.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44485C true DE44485C (de) |
Family
ID=319720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44485D Expired - Lifetime DE44485C (de) | Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44485C (de) |
-
0
- DE DENDAT44485D patent/DE44485C/de not_active Expired - Lifetime
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