DE620292C - Schachspiel - Google Patents

Schachspiel

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DE620292C
DE620292C DEK134966D DEK0134966D DE620292C DE 620292 C DE620292 C DE 620292C DE K134966 D DEK134966 D DE K134966D DE K0134966 D DEK0134966 D DE K0134966D DE 620292 C DE620292 C DE 620292C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/00173Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
    • A63F3/0023Foldable, rollable, collapsible or segmented boards

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  • Multimedia (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77 d GRUPPE
κ 134966 xi//rd
Ludwig Kleger in Libingen, St. Gallen, Schweiz Schachspiel
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schachspiel mit einem Spielplan und einem darunter angeordneten Polster zum Festhalten der auf Nadeln aufgesteckten, als Spielfiguren geltenden Plättchen.
Bei den bekannten Schachspielen werden die die Spielplättchen tragenden Nadeln direkt in ein weiches, den Spielplan tragendes Polster eingestochen. Der Spielplan kann dabei auch aus einem bedruckten Gewebestück bestehen, in das die zugehörigen Spielplättchen mittels mit Köpfen versehenen Nadeln eingestochen werden, wobei die Plättchen den einzelnen Spielfiguren entsprechend verschieden gezeichnet sind. Diese bekannten Schachspiele haben aber viele Nachteile; z. B. werden die Nadeln meist schräg eingestochen, so daß die Spielplättchen in größerem Abstande von der Nadelspitze sich befinden und somit oft schwer zu entscheiden ist, welchem Spielfeld eine Figur zugehört. Auch lösen sich diese Figurennadeln leicht aus dem Polster, so daß derartige Schachspiele beispielsweise für Fern- oder Reiseschachspiele, bei welchen die Schachspiele mit eingesteckten Figuren zwischen den Parteien hin und · her gesandt werden, sich nicht eignen.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile nun dadurch behoben, daß in einem Spielkasten zwei in einem Abstand übereinander angeordnete, zum Festhalten der Figurennadeln dienende Elemente vorgesehen sind, von denen das obere mit einem Spielplan versehen ist, und die als Spielfiguren dienenden Plättchen derart auf den Nadeln sitzen, daß sie sich beim Einstechen der Nadeln in ihrem Abstande von der Nadelspitze dem Abstande der beiden genannten Elemente anpassen. Dabei kann das obere Element zum Festhalten der Figurennadeln aus einem Gewebeteil bestehen und das untere Element ebenfalls aus einem Gewebeteil oder auch aus> einem Polster.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
Abb. 3 und 4 zeigen Schnitte durch weitere Ausführungsbeispiele.
Abb. 5 ist eine Spielfigur in Vorderansicht, und die
Abb. 6 zeigt Teile von Spielfiguren im Grundriß.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Spielbrett kastenartig ausgebildet.
Bei der Ausführung nach den Abb. 1 und 2 sind die Kastenwände aus drei übereinander angeordneten Rahmen 1, 2 und 3 gebildet, welche außen von Deckleisten 3' überdeckt, sind. Der untere Rahmen 3 sitzt auf einem Boden 4 auf, während der obere Rahmen 1 leinen Deckrahmen 5 trägt, dessen Außenränder den Rahmen 1 überragen. Zwischen den Rahmen 1 und 2 sind einen Spielplan 6 tragende Bespannungen 7 und 8 vorgesehen, welche aus Gewebe, Filz oder einem anderen Stoff bestehen, der das Einstechen von Nadeln gestattet und die Eigenschaft besitzt,
daß nach dem Herausziehen derselben die Einstechlöcher sich selbsttätig wieder schließen. Die Bespannung 8 ist auf der Oberseite des Rahmens 2 befestigt und dient in gespaninter Lage zum Tragen der Bespannung 7. Zwischen den Rahmen 2 und 3 ist noch eine dritte Bespannung 9 vorgesehen.
Das Ausführungsbeispiel mach Abb. 3 weist
nur zwei Rahmen 1 und 2 und eine Bespannung 7 auf. Unter der Bespannung 7 ist auf dem Boden 4 ein Belag 10 angebracht, der die gleichen Eigenschaften aufweist wie die Bespannungen 7, aber· etwas dicker ist. Der Belag 10 kann z. B. aus Gummi oder Filz bestehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4
weist das Spielbrett eine auf dem Boden des Spielbrettes befestigte Einlage 12 auf, mit gleichen Eigenschaften wie. die Bespannungen 7, auf welcher der Spielplan angebracht ist. Die Einlage 12 kann beispielsweise aus Gummi oder Linoleum usw. bestehen. Die Kastenwände sind hier glicht in einzelne
Lagen unterteilt. Das Spielbrett kann im übrigen aus Karton hergestellt sein.
Die Spielfiguren 13 bestehen aus dünnwandigen, auf Stecknadeln 1-4. aufgesteckten Plättchen 15. Gemäß der Reihe α in Abb. 6 unterscheiden sich die Spielfiguren durch verschiedenartige Formgebung und Umfanglinien. Gemäß der Reihe b der Abb. 6 unterscheiden sich die Spielfiguren durch verschiedene Aufdrucke. In den beiden nebeneinanderliegenden Reihen« und b sind ·νοη oben nach unten dargestellt je ein Bauer, Turm, ein Springer, ein Läufer, die Dame und der König eines Schachspieles. Die Figuren der beiden Parteien unterscheiden sich bei den in der Reihe α dargestellten Spielfiguren durch verschiedene Färbung-der Plättchen und bei denjenigen der Reihe b durch verschiedenfarbige Aufdrucke. Die Figurengruppen der beiden Parteien könnten sich auch durch verschiedenartige Färbung der Nadelköpfe unterscheiden.
Beim Spielen werden die Nadeln 14 in die Felder des Spielplanes 6 von oben her eingestochen, wobei die Spielfiguren bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 durch Hindurchführen der Nadel 14 durch die verschiedenen Bespannungen in der eingestochenen Lage gehalten werden und die Plättchen 15 auf die oberste Bespannung zu liegen kommen.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 geschieht das Festhalten der Spielfiguren durch Einstechen der Nadern 14 in den Belag 10 oder die Einlage 12, wobei in ersterem Falle die Plättchen der Spielfiguren auf die Bespannung 7 und in letzterem Falle auf die Oberfläche der Einlage 12 zu liegen kommen. Geschlagene Figuren können in den zwischen den Wandungen des Spielbrettes und dem Spielplan liegenden Raum eingestochen werden, wodurch ein Verlorengehen derselben verhindert wird und sie zur weiteren Benutzung handlich zur Verfügung stehen.
Das dargestellte und beschriebene Schachspiel gestattet, bei einer Spielunterbrechung dasselbe im jeweiligen Zustande auf späterhin wegzulegen, ohne Gefahr zu laufen, daß die Spielfiguren sich selbständig verstellen sowie auch das Spiel mit den Spielfiguren in ihrer Ausgangslage zu versorgen, evtl. auch zu Fernspielen zu verwenden, ohne Gefahr zu laufen, daß die Spielfiguren ihren Standort verändern, wobei in letzterem Falle eine erhöhte Sicherheit der leingestochenen Figuren dadurch erreicht wird, daß bei geschlossenem Kastendeckel die Nadeln mit ihrem Kopf gegen letzteren anzuliegen kommen, sofern sie sich nur leicht aus der eingesteckten Lage loslösen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schachspiel mit in einen weichen Stoff einsteckbaren Figurennadeln, - dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter zwei in einem Abstande übereinander angeordnete, zum Festhalten der Figurennadeln (14) dienende Elemente (7, 9 oder 10) vorgesehen sind, von denen das obere den Spielplan (6) bildet und die als Spielfiguren dienenden Plättchen (15) derart auf den Nadeln (14) sitzen, daß sie sich beim Einstechen der Nadehi auf den Spielplan auflegen und mit der Nadelspitze im Abstande der beiden Elemente (7, 9) festgehalten werden.
  2. 2. Schachspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Spielplan (6) tragende Teil (7) aus einem Gewebe besteht.
  3. 3. Schachspiel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Sicherung der ■ durch den Spielplan hindurchgestochenen Figurennadeln unter diesem angeordnete Element ebenfalls aus einem parallel zu ihm gespannten Gewebe (9) besteht.
  4. 4. Schachspiel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des in einem Abstande unter dem Gewebe (7) angeordneten Elementes (9) ein auf dem Kastenboden aufgebrachter weicher Belag (10) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK134966D 1933-08-23 1934-08-14 Schachspiel Expired DE620292C (de)

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DEK134966D Expired DE620292C (de) 1933-08-23 1934-08-14 Schachspiel

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