DE327359C - Legespiel - Google Patents

Legespiel

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DE327359C
DE327359C DE1919327359D DE327359DD DE327359C DE 327359 C DE327359 C DE 327359C DE 1919327359 D DE1919327359 D DE 1919327359D DE 327359D D DE327359D D DE 327359DD DE 327359 C DE327359 C DE 327359C
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Germany
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DE1919327359D
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AUGUST KERLIN
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/06Patience; Other games for self-amusement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Legespiel, um auf einer Unterlage, sei es nach einer Vorlage, sei es ohne solche, Figuren zu bilden. Einerseits sind Legespiele-in der Form bekannt, daß auf einer siebartig gelochten Unterlage die Figuren durch -einfarbige oder mehrfarbige Kugeln gelegt werden. Diese haben den Nachteil, daß durch eine Erschütterung die Figur leicht zerstört wird. Weiter
ίο sind Legespiele in der Weise bekannt, daß' auf einer gelochten Unterlage,' beispielsweise Holzbrett, Kopfstifte eingesteckt werden. Wenn auch hierbei zunächst die in der Regel aus Holz bestehenden Stifte in den Löchern der ebenfalls aus Holz bestehenden Unterlage festsitzen und eine Zerstörung der Figur durch leichte Erschütterungen nicht so leicht vorkommt, so werden doch durch Austrocknen unter dem Gebrauch die Stifte mit der. Zeit lo'cker, so daß die Gefahr der leichten Zerstörung wieder besteht, und vor allen Dingen werden wie bei. dem ersten Fall die Linien der Figur aus einzelnen runden Kugeln oder Scheiben gebildet, ergeben also nicht einen zusammenhängenden Linienzug.
Anderseits sind Baukästen bekannt, bei welchen flache gelochte Metallstäbchen durch. Schrauben o. dgl. zu ebenen oder räumigen Gebilden zusammengesetzt werden.
Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß man diese für solche Baukästen bekannten Elemente in· abgeänderter Form, für Legespiele der ersteren Art verwenden kann. Gemäß der Erfindung werden nämlich auf einer Unterlage die Linien einer Zeichnung durch Zusammenstecken von gelochten Blechlamellen mittels Kopf stiften gebildet. Hierdurch ergibt sich gegenüber- den erwähnten Legespielen der Vorteil, daß einmal die gebildete Figur wahrend des Legens oder nach demselben nicht durch Erschütterungen zerstört' wird und außerdem insbesondere, daß tatsächlich ununterbrochene Linienzüge wie bei der Zeichnung der Vorlage entstehen. Die Ausführung dieses neuen Legespieles kann dabei entweder so sein, daß die Unterlage aus einer plastischen Masse, wie Ton oder Plastilin, oder aus einer nicht plastische^ aber Weichmasse, vorzugsweise aus Kork, besteht, in welche die Kopfstifte eingedrückt werden, wobei im ersteren Falle die entstandenen Löcher für eine neue Figur durch Zusammenstreichen beseitigt werden können oder sich im letzteren Falle infolge der Elastizität des Korkes annähernd wieder schließen, oder aber die Unterlage besteht aus einem Rahmen, der mit einem Netz, vorzugsweise Drahtgaze, bespannt ist, wobei die Maschenweite sich nach dem Durchmesser der Stifte richtet. Die letztere Ausführungsform hat noch den besonderen ,Vorzug, daß die Zeichnungsvorlage unter das Drahtnetz geschoben werden kann und durch dieses hindurch- sichtbar ist, so daß die Figur unmittelbar über dem Linienzug der Vorlage gebildet werden kann.
Die Blechlamellen können verschiedene Länge und eine verschiedene Anzahl von Löchern haben. In der Regel· werden die Lamellen in zwei Größen mit zwei oder drei Löchern ausreichen, um die verschiedensten Figuren nach Vorlage zu bilden.
Die Kopfstifte können aus Holz sein, vor- · ■ V . "
teilhafter aber sind sie ebenfalls aus Metall, insbesondere Eisen, in welchem Falle wegen der gleichen Farbe die Figuren aus den ungefärbten dünnen Blechlamellen und Kopfstiften gebildet werden können. Naturgemäß können aber auch sowohl die Kopf stifte wie die Blechlamellen farbig hergestellt sein, um auch bunte Musfer oder Figuren nach der Vorlage legen zu können. In diesem Falle
ίο erhält vorteilhaft die Unterlage einen weißen Anstrich.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform. In Fig. ι im Schnitt, in Fig. 2 teilweise Draufsicht, während Fig. 3 eine einzelne Blechlamelle und Fig. 4 einen einzelnen Kopfstift zeigt.
Über einen Holzrahmen α ist ein. Netz aus Drahtgaze b gespannt, auf welchem die Blechlamellen c aufgelegt und aneinandergereiht werden, unter Verbindung untereinander durch die Kopfstifte d, welche gleichzeitig das aufgelegte Muster infolge des Durchsteckens durch die-Netzmaschen auf der Unterlage festhalten. Die Blechlamellen c haben zu diesem Zwecke zwei oder mehr Löcher f, deren Durchmesser vorteilhaft größer ist als der Stiftdurchmesser einmal um das Durchstecken zu erleichtern, dann aber auch um bezüglich des Treffens einer Netzmasche, den nötigen Spielraum für die Stifte zu geben. Die Vorlage e mit der Zeichnung in schwarzen oder bunten Linien ist unter den Rahmen geschoben, so daß in diesem Falle die Bildung des Musters unmittelbar über der durch das Netz sichtbaren Unterlage erfolgt. Naturgemäß kann abertür geübtere Kinder die Vorlage hinter dem Rahmen aufgestellt werden. Wird statt dieser Ausführungsform eine solche mit voller Unterlage, beispielsweise aus Plastilin, benutzt, so ist der Rahmen mit einem Boden versehen und der so gebildete flache Kasten mit der plastischen Masse, also dem Ton oder dem . Plastilin, ausgefüllt. Besteht die Unterlage aus einer Korkscheibe, so bedarf es_ eines Rahmens nicht. In diesem Falle sind die Ejnsteckstifte vorteilhaft zugespitzt und bestehen aus möglichst dünnen Drahtstiften. Zur leichteren Handhabung dient zweckmäßig eine Pinzette, und zum Ausheben der Stifte ein kleines als Zweckenheber für Reißstifte bekanntes Instrument.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Legespiel, bei welchem zusammenhängende Linien einer Zeichnung durch Zusammenstecken von Blechlamellen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechlamelien durchlöchert sind, so daß Kopfstifte durch diese Löcher hindurch in eine Unterlage (Drahtgitter, Ton, Kork, Plastilin o. dgl.) eingedrückt werden können. . "
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919327359D 1919-11-29 1919-11-29 Legespiel Expired DE327359C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327359T 1919-11-29

Publications (1)

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DE327359C true DE327359C (de) 1920-10-09

Family

ID=6184882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919327359D Expired DE327359C (de) 1919-11-29 1919-11-29 Legespiel

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DE (1) DE327359C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044691B (de) * 1954-08-19 1958-11-20 Reulein Fa Georg Spielgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044691B (de) * 1954-08-19 1958-11-20 Reulein Fa Georg Spielgeraet

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