DE620289C - Spulmaschine mit Treibtrommelantrieb der Wickelspule - Google Patents
Spulmaschine mit Treibtrommelantrieb der WickelspuleInfo
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Description
Es ist bei Spulmaschinen mit Treibtrommelantrieb bereits bekannt, zur Vermeidung
der Strangbildung den Gleichlauf zwischen der Spule und dem die seitliche Fadenverlegung bewirkenden Fadenführer
periodisch zu unterbrechen. Bei denjenigen Maschinen, bei denen neben der die Spule
antreibenden Treibtrommel für den Fadenführer ein besonderer Antrieb vorgesehen ist,
geschieht dies dadurch, daß man in einen dieser Antriebe z. B. ein Differentialgetriebe einschaltet,
so daß entweder die Geschwindigkeit des Fadenführers oder die Geschwindigkeit
der die Spule treibenden Reibtrommel wechseit, während die Geschwindigkeit des jeweils
anderen Teiles konstant bleibt. Es ist nun aber bei Spulmaschinen, bei denen die die
Spule antreibende Treibtrommel gleichzeitig die Fadenführung bildet, nicht möglich, zwisehen
der Geschwindigkeit der Fadenführung und der Geschwindigkeit der Reibtrommel einen Unterschied zu machen. Um den
Gleichlauf von Spule und Fadenführung zu ändern, wäre es daher nach obigem Prinzip
nötig, zwei unabhängig angetriebene Trommeln anzuwenden, von denen die eine nur als
Treibtrommel für die Spule und die zweite nur als Fadenführer dient.
Die vorliegende Erfindung will diese umständliche, die Maschine verteuernde Bauart
vermeiden und eine Einrichtung schaffen, bei der trotz der gleichzeitigen Ausbildung der
Spulentreibtrommel als Fadenführer eine Änderung des Verhältnisses der Spulengeschwindigkeit
zur seitlichen Fadenverlegungsgeschwindigkeit möglich ist.
Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die Geschwindigkeit der gleichzeitig den
Faden hin und her führenden Treibtrommel mittels eines Regelgetriebes periodisch derart
geändert, daß zwischen Spule und Treibtrommel zeitweilig ein größerer Geschwindigkeitsunterschied
bzw. Schlupf entsteht und dadurch die Strangbildung verhütet wird.
Durch die Ausnutzung des Schlupfes zur
Vermeidung der Strangbildung wird auch- der Vorteil erzielt, daß die infolge der Vergrößerung
der Trägheit bei der Zunahme des Spulendurchmessers eintretende Vergrößerung des Schlupfes eine fortschreitend star-
kere Änderung des Verhältnisses zwischen der Spulengeschwindigkeit und der Geschwindigkeit
der seitlichen Fadenverlegung zur Folge hat. Dieser Umstand wirkt sich günstig auf die Vermeidung der Strangbildung
aus, da bei dem Dickerwerden der Spule auch die Neigung zur Strangbildung zunimmt.
Zweckmäßig wird bei der erfindungsgemäßen Spulmaschine zur Änderung der
Treibtrommelgeschwindigkeit ein Differen-
tialgetriebe verwendet, das ein auf einer der beiden gleichachsigen Wellen des Treibtrommelantriebes
fest angeordnetes Zahnrad und mit diesem Rad kämmende, an der anderen
Welle symmetrisch gelagerte Planetenräder aufweist, wobei die Planetenräder in einen
das erstgenannte Rad konzentrisch umfassenden und periodisch hin und her gedrehten
Innenzahnkranz eingreifen. Der Innenzahnkranz selbst ist im Innern eines die Getriebeteile
umschließenden Gehäuses angeordnet, das um die Getriebewellen drehbar ist und
mittels einer an ihm angreifenden Kurbelstange in Drehsehwingungen versetzt wird.
iS Dieses Differentialgetriebe weist einen guten Massenausgleich auf, was mit Rücksicht auf
die bei der Spulmaschine nach der Erfindung erforderliche schnelle Änderung der Treibtrommelgeschwindigkeit
von Vorteil ist. 20. Die Zeichnungen zeigen nun eine beispielsweise
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι eine Vorderansicht eines Spulkopfes einer mehrere Spulköpfe besitzenden Spulmaschine
und der gemäß der Erfindung ausgeführten Antriebsvorrichtung, teilweise im
Schnitt,'
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. i, teilweise
im Schnitt, in Richtung der Linie H-II der Fig. i,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch das Differentialgetriebe in der Achsrichtung,
Fig. 4 eine Stirnansicht der zum Antrieb
des Kurbeltriebes dienenden Zahnräder, Fig. 5 ein Teilschnitt durch das in Fig. 4
dargestellte Rädergetriebe.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Aüsführungsform handelt es sich um eine
Spülmaschine, bei welcher eine Anzahl Spulköpfe
in zwei nebeneinanderliegenden Reihen auf-einem waagerechten Rahmen oder Bett 2
nebeneinander angeordnet sind. Das Bett 2 wird an seinem Ende von Füßen 3 getragen,
und an dem einen Ende des Bettes ist auf einer diesem gegenüber einstellbaren Grundplatte
6 ein Elektromotor 5 befestigt. An der
Oberseite des Bettes 2 sind ferner in geeigneten Abständen eine Anzahl Ständer oder
Träger 7 angeordnet, in denen sich die Lager für die Antriebswelle und andere Teile der
Spulmaschine befinden. Zwischen je zwei Ständern 7 befinden sich jeweils zwei Spulköpfe,
von denen jedoch in der Zeichnung nur der eine dargestellt ist.
In den Fig. 1 und 2 besteht die Spulvorrichtung aus zwei Hauptteilen, nämlich einer Spindel 15, auf welcher der Spulenträger oder die Spulenhülse C drehbar gelagert ist, und einer Treibtrommel 10, welche den Spulträget inUmlauf versetzt und gleichzeitig Mittel zur Hin'undherführung des Fadens in der Achsrichtung der herzustellenden Spule aufweist. Es fehlt also der in der Regel vorgesehene hin und her bewegte Fadenführer; die Treibtrommel besitzt nämlich in bekannter Weise an ihrem Umfang zwei miteinander verbundene schraubenförmige Nuten 8 und 9, die nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen und den durch sie hindurchlaufenden Faden zwischen den Enden der Spule hin und her führen.
In den Fig. 1 und 2 besteht die Spulvorrichtung aus zwei Hauptteilen, nämlich einer Spindel 15, auf welcher der Spulenträger oder die Spulenhülse C drehbar gelagert ist, und einer Treibtrommel 10, welche den Spulträget inUmlauf versetzt und gleichzeitig Mittel zur Hin'undherführung des Fadens in der Achsrichtung der herzustellenden Spule aufweist. Es fehlt also der in der Regel vorgesehene hin und her bewegte Fadenführer; die Treibtrommel besitzt nämlich in bekannter Weise an ihrem Umfang zwei miteinander verbundene schraubenförmige Nuten 8 und 9, die nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen und den durch sie hindurchlaufenden Faden zwischen den Enden der Spule hin und her führen.
Die Treibtrommel 10 ist in der aus Fig. 1
und 2 ersichtlichen Weise auf einer zweiteiligen waagerechten Welle 11 befestigt, die
in den Ständern 7 mittels Kugellagern gelagert ist und sich über die ganze Länge der
Spulmaschine erstreckt, so daß sie also zum Antrieb einer beliebigen Anzahl Treibtrommeln
verwendet werden kann. Im vorliegenden Falle besitzen die herzustellenden Spulen
konische Form, und es ist daher auf dem Spulkern oder der Spindel 15 eine aus Holz
oder Fiber bestehende konische Hülse C gelagert, auf die der Faden aufgespult wird
(Fig. 1). Die Spindel 15 ist an dem gabelförmigen Ende eines Armes 16 angelenkt,
welcher mittels eines Zapfens 17 an einem Träger 18 gelagert ist, welcher sich von dem
Ständer 7 nach oben erstreckt (Fig. 2). Der Arm 16 hält in der üblichen Weise durch
sein Eigengewicht oder zusätzliche Belastungsgewichte die Umfangsfläche der
Spulenhülse C oder der Spule im Reibungseingriff mit dem Umfang der Treibtrommel
10. Bei dem Aufspulen des Fadens auf der Spulenhülse schwingt der Arm 16 entsprechend
der Zunahme des Spulendurchmessers um den Zapfen 17 nach oben.
Die den Antrieb sämtlicher Spulköpfe bewirkende'Welle
11 wird mittels eines Diffe- i°o
rentialgetriebes in Umlauf versetzt. Die Ankerwelle 20 des Elektromotors 5 trägt ein
Zahnrad oder Ritzel 21 (Fig. 1 und 3),
welches mit einem auf dem abgesetzten Ende 23 einer treibenden Welle 25 befestigten
Zahnrad 22 in Eingriff steht. Die Welle 25 ist in Kugellagern 26 und 27 gelagert, und
zwar liegen die äußeren Lagerringe 28 dieser Kugellager in an dem Ende der Nabe eines
Getriebekastens oder Gehäuses 32 vorgesehenen Ausdrehungen, während die inneren
Lagerringe 30 auf der Welle 25 sitzen. Zwischen den Lägerringen befinden sich die
Kugeln 31. Das Gehäuse 32 besteht aus zwei zusammenpassenden Teilen, um den Zusammenbau
des Getriebes zu erleichtern. Der Hauptteil 33 des Gehäuses 32 besteht aus
einem zylindrischen Körper, an den sich eine an dem einen Ende mit einer Schulter versehene
Nabe 35 anschließt, welche in einer an einem senkrechten Träger 39 des Hauptrahmens
2 befindlichen Bohrung 38 gelagert ist.
Auf dem äußeren Ende der Nabe 35 ist mittels einer Schraube 41 ein Ring 40 befestigt,
der eine axiale Verschiebung der Nabe verhindert.
Die in den Kugellagern 26, 27 gelagerte treibende Welle 25 trägt neben dem Zahnrad
22 ein zweites Zahnrad 42, welches mit der Welle ebenso wie das Zahnrad 22 durch Nut
und Feder verbunden ist. In der Achsrichtung sind die Zahnräder 22 und 42 auf dem
abgesetzten Teil 23 der Welle 25 durch eine Mutter 44 gesichert, die unter Einfügung
einer Unterlegscheibe 43 auf einen an dem Ende der Welle vorgesehenen Gewindezapfen
aufgeschraubt ist. Das Zahnrad 22 liegt an der dem Zahnrad 42 abgekehrten Seite gegen
den inneren Lagerring 30 des Kugellagers 27 an. Die Drehung des Zahnrades 42 wird
durch ein Rädergetriebe in der weiter unten
ao beschriebenen Weise auf eine Kurbelwelle 110 übertragen.
An dem vorderen Ende der treibenden Welle 25 ist mittels eines Stiftes 46 ein Kopf
oder Träger 45 befestigt, und zwischen diesem und dem inneren Lagerring3o desKugellagers
26 ist eine Ringscheibe 47 vorgesehen. Der Träger 45 besteht aus einem mittleren
Nabenteil, von dem an zwei gegenüberliegenden Stellen radiale Arme 48 ausgehen. An
den nabenförmig ausgebildeten Enden der Arme 48 sind Bohrungen 49 vorgesehen, in
denen je ein ein Planetenrad 55 tragender Wellenzapfen 50 gelagert ist. Zur Lagerung
dienen Kugellager 53, deren äußere Lagerringe 52 in an den Enden der Bohrungen 49
vorgesehenen Ausdrehungen 51 sitzen. Die inneren Lagerringe 54 der Kugellager 53 sind
auf den Wellenzapfen 50 befestigt, und zwischen den Lagerringen befinden sich Kugeln
56. An ihren die durch Keile 57 befestigten Planetenräder 55 tragenden Enden besitzen
die beiden Wellenzapfen 50 einen etwas größeren Durchmesser. In der Achsrichtung
werden die Teile durch die Köpfe 58 der Wellenazpfen 50 und durch auf die anderen
Enden der Zapfen aufgeschraubte Kronenmuttern 36 zusammengehalten, wobei durch
Anordnung von Ringen oder Hülsen 37 und 59 dafür Sorge getragen ist, daß die Lagerringe
und Zahnräder in dem richtigen Abstand voneinander gehalten werden. Bei der Drehung des Kopfes oder Trägers 45 bewegen
sich die Achsen der an diesem drehbar gelagerten Zahnräder 55 auf einer Kreisbahn,
deren Mittelpunkt mit der Drehachse der treibenden Welle 25 zusammenfällt.
Der Hauptteil 33 des Gehäuses 32 weist an seinem Ende eine Ausdrehung 61 auf, in der
ein mit einer Verzahnung versehener Zahnkranz 60 sitzt, welcher mit den Zahnrädern
55 in Eingriff steht. Der Zahnkranz 60 ist an dem zylindrischen Teil des Gehäuses 32
durch einen oder mehrere Stifte 62 befestigt.
Der sich an den Hauptteil 33 des Gehäuses 32 anschließende Deckelteil 34 besitzt die
Form eines Ringes mit einem Rand 64, der das aus dem Gehäuseteil 33 hervorstehende
Ende des Zahnkranzes 60 umschließt und gegen den Rand des Hauptteiles 33 mit öldichtem
Abschluß anliegt. Der Gehäuseteil 34 ist mit dem Gehäuseteil 33 durch Schrauben 65 verbunden, die in Bohrungen des Zahnkranzes
60 eingreifen.
Die Wellen, die der Einfachheit halber
als getriebene Welle bezeichnet werden soll, trägt, wie bereits erwähnt, die Treibtrommeln
10 sämtlicher Spulköpfe. Auf dem der treibenden Welle 25 zugekehrten Ende der
Welle 11 ist ein Zahnrad 70 befestigt, welches durch das in dem Gehäuse 32 befindliche Rädergetriebe
in Umlauf gesetzt wird. Neben dem Gehäuse 32 ist die Welle 11 in einem Lager
75 gelagert, welches sich an einem der Träger oder Ständer 7 befindet. Das Lager
75 besteht aus einer Doppelhülse 76, d. h. einer Hülse, die einen Hauptteil 77 größeren
Durchmessers und einen hülsenförmigen Ansatz 78 geringeren Durchmessers aufweist.
Der Teil 78 der Hülse sitzt in einer Bohrung des Ständers 7, und der Hauptteil 77
greift in einen erweiterten Teil dieser Bohrung ein. Auf diese Weise ist die Hülse 76
gegen Längsverschiebung in der einen Richtung, und zwar nach der linken Seite der
Fig. ι und 3, gesichert. Zur Aufnahme des Druckes in der entgegengesetzten Richtung
dient ein Ring 79, der auf dem Hülsenteil 78 mittels einer Schraube 80 befestigt ist und
gegen eine bearbeitete Anschlagfläche an der einen Seite des Ständers 7 anliegt. Der Ring
79 besitzt einen seitlichen Ansatz oder Finger Si, der in einen an dem Ständer 7 vorgesehenen
Schlitz 82 eingreift und dadurch einen Umlauf der Hülse 76 mit der Welle 11
verhindert (Fig. 2, 3). Die getriebene Welle 11 ist demnach in der Bohrung der Büchse 76
drehbar gelagert, wobei ihre Drehachse mit der Drehachse der treibenden Welle25 zusammenfällt.
Der Hauptteil 77 der Hülse 76 ist mit einer Ausdrehung versehen, in welcher no
der äußere Lagerring 86 eines Kugellagers 85 sitzt, dessen innerer Lagerring 87 auf der
Welle 11 befestigt ist. Zwischen den Lagerringen befinden sich Kugeln 88.
Auf der getriebenen Welle n ist ein schwingbarer Körper 90 lose angeordnet,
dessen Schwingbewegung durch das Gehäuse 32 auf das Differentialgetriebe übertragen
wird und eine Änderung des Übersetzungs- ' Verhältnisses zwischen der treibenden Welle
25 und- der getriebenen Welle 11 bewirkt.
Der Körper 90 weist eine mit einer axialen
Bohrung für die Welle 11 versehene Nabe
91 auf, an deren einem Ende eine Ausdrehung vorgesehen ist, in die die Lagerhülse 76 mit
dem von dieser umschlossenen Kugellager 85 hineinragt. An dem anderen Ende ist der
Körper 90 mit einem Flansch 92 versehen, dessen verstärkter Rand gegen die Seitenfläche
· des Gehäuseteiles 34 anliegt und mit diesem durch Schrauben 93 verbunden ist. Ferner besitzt der Körper 90 einen radialen
Ansatz 94, in dem das eine Ende eines Stiftes 95 gelagert ist, der an dem anderen Ende in
eine Bohrung des Flansches 92 eingreift. An dem Stift 95 ist das obere Ende eines als
Kurbelstange wirkenden Hebels 125 angelenkt, so daß dieser durch den Stift 95 mit
dem Gehäuse 32 verbunden ist. Der Stift 95 ist mittels eines durch den Ansatz 94 hindurchgehenden
Querstifstes 96 gesichert. In an dem Rand des Körpers 90 und der ringförmigen Stirnwandung des Gehäuseteiles
34 vorgesehenen Ausdrehungen sitzt der äußere Lagerring 101 eines Kugellagers 100,
in welchem das auf dem Ende der getriebenen Welle 11 befestigte Zahnrad 70 gelagert ist.
Der innere Lagerring 102 des Kugellagers sitzt auf der Nabe 108 des Zahnrades 70, welches
auf der Welle 11 durch einen Keil 103 gegen Drehung gesichert ist. Der innere Lagerring
102 wird durch einen Ring oder eine Scheibe 104, welche den Axialdruck des Getriebes
in der einen Richtung aufnimmt, in seiner Lage auf der Nabe 108 des Zahnrades
70 gehalten. Der Ring 104 liegt gegen die Seitenfläche des Lagerringes 102 an und ist
mit der Nabe 108 durch Schraubenbolzen 105 verbunden, die sich in der Längsrichtung
durch die Nabe erstrecken und durch Muttern 106 gesichert sind.
Die Ankerwelle 20 des Motors 5 ist durch die Zahnräder 21 und 22 mit der Welle 25
zwangläufig gekuppelt. Der Kopf oder Träger 45 ■ wird infolgedessen in Drehung versetzt,
wobei sich die Zahnräder 55 an dem Zahnkranz 60 abwälzen und dadurch das auf der getriebenen Welle 11 befestigte Zahnrad
70 in Umlauf versetzen. Solange der Zahnkranz 60 festgehalten wird, wird die Drehung
der Welle 20 in einem gleichbleibenden Über-Setzungsverhältnis auf die Wellen übertragen.
Um nun der Welle 11 eine Differentialbewegung, d. h. eine abwechselnde Beschleunigung
und Verzögerung zu erteilen, wird der Zahnkranz 60 abwechselnd nach der einen und anderen Richtung gedreht und hierdurch
der auf die getriebene Welle übertragene Anteil der Umlauf bewegung der Zahnräder 55
geändert. Die Drehung des Zahnkranzes 60 nach der einen und anderen Richtung erstreckt
sich über annähernd eine halbe Umdrehung und wird durch einen an dem Gehäuse 32 angreifenden Kurbeltrieb in der nachstehend
beschriebenen Weise hervorgerufen. Auf dem Bett 2 der Maschine ist eine zweiteilige
waagerechte Kurbelwelle 110 in Lagern in, 112, 113 und 114 gelagert (Fig. 1).
Die Lager in und ii2>
befinden sich an nach unten gerichteten Ansätzen der Ständer 7, während die Lager 113 und 114 aus einem
Stück mit dem Bett 2 bestehen. Die Kurbel 115 wird vorzugsweise getrennt von der
zweiteiligen Welle 110 hergestellt, wobei die Kurbelwangen 116 durch Schrauben 117 an
der Welle befestigt sind. Der Kurbelzapfen
118 wird von dem zweiteiligen Kopf 121 der
sich nach oben erstreckenden Kurbelstange 125 umschlossen, an. deren Ende ein Knopf
119 vorgesehen ist, welcher an dem an dem
Körper 90 befestigten Stift 95 angreift (Fig. 2). Bei der Drehung der Kurbelwelle
110 wird in der aus Fig. 2 und 4 ersichtlichen Weise die Kurbelstange 125 nach
der einen und anderen Richtung geschwungen und infolgedessen das an der Kurbelstange
angelenkte Gehäuse 32 abwechselnd hin und her gedreht, so daß also auch der Zahnkranz
60 abwechselnd.eine Drehung nach der einen und anderen Richtung ausführt.
Die Kurbelwelle 110 wird von dem Motor
S mittels eines Zahnrädergetriebes in Umlauf versetzt. Wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich
ist, steht das auf dem Ende der treibenden Welle 25 befestigte Zahnrad 42 mit
einem Zahnrad 130 in Eingriff, welches durch einen Keil 131 auf einem Wellenzapfen 132
befestigt ist (Fig. 5). Der Wellenzapfen 132 ist ähnlich wie die Welle 25 in zwei Kugellagern
133 gelagert, welche in dem mit einer Ausdrehung versehenen Ende einer zylindrischen
Hülse 134 sitzen. Die Lagerhülse 134 wird durch Schrauben 136 in einer in
dem Lagerständer 39 des Rahmens 2 befindlichen Bohrung 135 gehalten. Ein aus einem
Stück mit dem Wellenzapfen 132 hergestelltes Zahnrad 138 steht mit einem Zahnrad 140
in Eingriff, welches mittels eines Keiles 141 an dem Ende der Kurbelwelle 110 befestigt
und durch eine Schraube 142 gegen Verschiebung in der Längsrichtung der Welle gesichert
ist. '
Durch das von der Ankerwelle 20 in Umlauf versetzte Zahnrädergetriebe wird demnach
die Kurbelwelle 110 mit einer erheblich herabgesetzten Geschwindigkeit angetrieben,
und1 die Drehung dieser Welle wird durch die Kurbel 115 in eine hin und her schwingende
Bewegung des Zahnkranzes 60 um die Drehachse der Wellen 11 und 25 umgewandelt.
Die Umlaufgeschwindigkeit der Welle 11 wird infolgedessen durch das von dem
Gehäuse 32 umschlossene Differentialgetriebe abwechselnd vergrößert bzw. verringert.
Die Arbeitsweise der gesamten Maschine und die Wirkung des Differentialgetriebes ist
folgende: Bei der Vorbereitung der Maschine für das Spulen wird eine aus Holz oder Fiber
bestehende Spulenhülse C frei drehbar auf die Spindel 15 aufgesetzt. Bei dem Aufsetzen
des Spulenträgers C ist der Arm 16 in der üblichen Weise angehoben und der Arm 15
um einen an dem Ende des Armes 6 befmd-
to liehen Drehzapfen nach außen geschwenkt. Nach dem Aufsetzen der Spulenhülse C wird
die Spindel 15 zurückgeschwenkt, so daß ihre Achse parallel zu der Achse der Treibtrommel
10 liegt. Hierauf wird der Arm 16 gesenkt, bis die Oberfläche der Spulenhülse C
mit dem Umfang der Treibtrommel in Berührung kommt. Der Faden y wird von einer
Zuführstelle durch eine nicht dargestellte Spannvorrichtung zu dem Umfang der Treibtrommel
10 geführt und an seinem Ende mit der Spulenhülse C verbunden, was beispielsweise
dadurch geschehen kann, daß der Faden in einigen Windungen um eine an dem breiteren Ende der Spulenhülse vorgesehenen
Nut herumgelegt wird. Bei Spulmaschinen der vorliegenden Art führt die Treibtrommel
eine ständige Umlaufbewegung aus, wobei das Ingangsetzen und Stillsetzen des Spulens
dadurch erfolgt, daß die Spulenhülse C mit der Treibtrommel in Berührung gebracht
bzw. von dieser abgehoben wird. Gewöhnlich ist eine Einrichtung vorgesehen, durch
die die Spule zwecks Unterbrechung des Spulens selbsttätig von der Treibtrommel abgehoben
wird. Es erübrigt sich jedoch, hierauf näher einzugehen, da diese Einrichtung keinen Bestandteil der Erfindung bildet.
Sobald die Spulenhülse C mit dem Umfang der Treibtrommel 10 in Berührung
kommt, wird sie in Drehung versetzt, so daß sich der Faden aufspult. Die Treibtrommel
10 dreht sich in Richtung des in Fig. 2 gezeichneten Pfeiles, und sobald der Faden 3;
aufgespult wird, gleitet er in die eine oder an-
+5 dere der an dem Umfang der Treibtrommel befindlichen sich kreuzenden, schraubenförmigen
Nuten 8 bzw. 9. Der durch die Nuten hindurchlaufende Faden wird infolgedessen in der Längsrichtung der Spulenhülse C hin
und her geführt und in schraubenförmigen Windungen aufgespult, wobei jeweils mehrere
Windungen in der einen und in der anderen Richtung verlaufen (Fig. 1).
Zu Beginn des Spulens ist die Umlaufgeschwindigkeit der Spulenhülse C annähernd
die gleiche wie die der Treibtrommel 10, so daß die Anzahl der zwischen dem einen und
anderen Ende des Spulenträgers befindlichen Windungen die gleiche ist, wie die Anzahl
der Windungen der sich von dem einen zu dem anderen Ende der Treib rolle 10 erstreckenden
Nuten 8 und 9. Bei dem Aufspulen des Fadens auf die Spulenhülse C weicht diese jedoch von der Treibtrommel ro
zurück, so daß sich bei der Zunahme des Spulendurchmessers die Winkelgeschwindigkeit
der Spulenhülse entsprechend der zunehmenden Differenz zwischen dem Spulendurchmesser
und dem Durchmesser der Treibtrommel verringert. Es findet demnach eine standige
Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen dem Umlauf der Spule und dem Umlauf der Treibtrommel, statt, und infolgedessen
ändert sich in entsprechender Weise auch die Anzahl der auf die Spule auflaufenden
Windungen. Wenn der Faden zu Beginn des Spulens beispielsweise in vier
Windungen um die Spulenhülse C herumge-■ legt wird, wie es in Fig. 1 der Fall ist, nimmt
bei dem Größerwerden der Spule die Windungszahl infolge der Verringerung der Umlaufgeschwindigkeit
der Spulenhülse fortlaufend ab, so daß bei Beendigung des Spulens der Faden in manchen Fällen nur noch in
halber Windung um die Spule herumläuft.
Bei Beginn des Spulens bilden sich in größerem Abstand voneinander liegende oder
offene Windungen, während bei dem weiteren Verlauf des Spulens der Abstand zwischen
den Windungen immer geringer wird, so daß sich die Windungen schließlich dicht zusammendrängen
oder gegebenenfalls sogar übereinanderliegen. Der letzterwähnte Fall tritt jedesmal dann ein, wenn die Anzahl der Windungen
sich um eine gerade Zahl verringert, und in diesem Fall bildet sich an der Oberfläche
der Spule eine Erhöhung oder ein Strang bzw. Wulst. Bei der Herstellung
größerer Spulen kann der Fall eintreten, daß die Spule eine größere Anzahl derartiger Erhöhungen
oder Stränge aufweist. Die Spule ist an diesen Stellen fehlerhaft, da die Windungen
an den Stellen, an denen sie sich übereinanderlegen, nicht in der gleichen
Weise in ihrer Lage verbleiben, wie es bei offenen Windungen der Fall ist. Wenn sich
nämlich mehrere Windungen übereinanderlegen, so haben sie das Bestreben, sich an der
Oberfläche der Spule zu verschieben und abzugleiten. Hierdurch wird ein glattes und
störungsfreies Abspulen des Fadens über das Ende der Spule verhindert.
Die Motorwelle 20 läuft nun mit gleichbleibender Geschwindigkeit um, so daß die
Kurbelwelle no durch das Rädergetriebe 42, 130, 138 und 140 ebenfalls in gleichbleibender,
jedoch stark verringerter Geschwindigkeit in Umlauf versetzt wird. Die Motorwelle
20 ist durch die Zahnräder 21 und 22 mit der treibenden Welle 25 und demnach
auch mit dem Kopf oder Träger 45, welcher die Achse der Zahnräder 55 trägt, zwang-
läufig gekuppelt. Bei dem Umlauf der Welle 25 bewegen 'sicif die" Zahnräder 55 planetenartig
auf einer geschlossenen Kreisbahn um die Achse der Welle 25, wobei sie durch den
relativ feststehenden Zahnkranz um ihre eigene Achse gedreht werden und dadurch das Zahnrad 70 in Drehung· versetzen. Da
das Zahnrad 70 fest auf der getriebenen Welle Ii sitzt, wird diese und demnach auch die
Treibtrommel 10 mit einer der Umlaufgeschwindigkeit der treibenden Welle 25 annähernd
entsprechenden Geschwindigkeit in Drehung versetzt.
Der Zahnkranz 60 wird, wie bereits erwähnt, durch die mit dem Gehäuse 32 verbundene
Kurbelstange 125 langsam nach der einen und anderen Richtung gedreht. Durch
das Hintuidherschwingen des Zahnkranzes 60 wird der Umlauf des auf der getriebenen
Welle sitzenden Zahnrades 70 je nach der Drehrichtung des Zahnkranzes 60 beschleunigt
bzw. verzögert. Wenn sich die Kurbel 115 beispielsweise von ihrem oberen Totpunkt
nach unten bewegt und der Zahnkranz J 25 60 in Fig.'4 in Richtung des Uhrzeigers gedreht
wird, tritt eine proportionale Verringerung der Von den Zahnrädern 55 auf das
Zahnrad 70 übertragenen Drehbewegung ein. Wenn sich andererseits die Kurbel 115 von
dem unteren -Totpunkt nach oben bewegt und - der Zahnkranz 60 durch die Kurbelstange 135
in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, wälzen sich die Zahnräder 55 mit
schnellerer Geschwindigkeit an dem Zahnkranz 60 ab, so daß'sich die, Umlaufgeschwindigkeit
des Zahnrades 70 und infolgedessen auch die Geschwindigkeit der Welle 11 und.
der Treibtrommel 10 fortschreitend vergrößert. . . .
Es könnte nun angenommen werden, daß infolge des unmittelbaren Antriebes der Spulenhülse
C. und der auf dieser gebildeten Spule durch die Treibtrommel 10 die Um·
- fangsgeschwindigkeit der Spule,die gleiche seih wird/ wie' die Umfangsgeschwindigkeit
der Treibtrommel, so daß eine Beschleunigung oder Verzögerung der .Umläufbewegungen
der Treibtrommel sich auch der Spule mitteilt. Dies ist jedoch tatsächlich nicht der
Fall, da die Spule von der Treibtrommel durch Oberflächenreibung in Drehung versetzt
wird und infolgedessen bei einer Änderung der Treibtrommelgeschwindigkeit eine gewisse Schlüpfung zwischen Treibtrommel
und- Spule stattfindet. Die Spulenhülse C und das auf dieser aufgespulte Garn stellen
eine beträchtliche Masse dar, deren Gewicht bei dem Dickerwerden der Spule fortschreitend
zunimmt. Ferner wird auch die Spule mit einer großen Geschwindigkeit in Drehung
versetzt, wobei erhebliche Massenkräfte hervorgerufen werden. Die Folge hiervon ist,
daß die Umlauf bewegung der Spule von einer Verzögerung des Umlaufes der Treibtrommel
10 nicht wesentlich beeinflußt wird, sondern die Spule ihre Höchstgeschwindigkeit beibehält.
Auch in der Praxis hat sich' gezeigt, daß mit Rücksicht" auf die Schlüpfung zwischen
dem Umfang der Spule und der Treibtrommel eine Verringerung der Treibtrommelgeschwindigkeit
eine nur geringe oder überhaupt keine Änderung der Umlaufgeschwindigkeit der Spule zur Folge hat. Entsprechend
wird auch bei einer Beschleunigung der Treibtrommel für eine kurze Zeitdauer die Geschwindigkeit der Spule infolge der
durch die Trägheit bedingten Schlüpf ung zwischen dem Umfang der Trommel und der
Spule nur unwesentlich beeinflußt. Es kann daher davon ausgegangen werden, daß die
durch das Differentialgetriebe hervorgerufene abwechselnde Beschleunigung und Verzögerung
der Treibtrommel 10 lediglich die Wirkung hat, daß sich das Verhältnis zwischen
der Hinundherbewegung des Fadens und der Umlaufgeschwindigkeit der Spule ändert.
Mit anderen Worten, es wird durch das Differentialgetriebe die Geschwindigkeit, mit
der der Faden an der Spule hin und her geführt wird, abwechselnd vergrößert und verrihgert,
während die Umlaufgeschwindigkeit der Spule annähernd die gleiche bleibt. Auf
diese Weise wird also der Gleichlauf zwischen der Hinundherführung des Fadens und
dem Umlauf der Spule unterbrochen, und diese Unterbrechung des Gleichlaufs hat zur
Folge, daß ein Zusammendrängen oder Übereinanderlegen der Fadenwindungen und demnach die Bildung von erhöhten Stellen oder
Strängen wirksam vermieden wird.
Claims (3)
1. Spulmaschine,- bei welcher die Wickelspule mittels einer gleichzeitig den
Faden hin und her führenden Treibtrommel angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeit der Treibtrommel ' mittels eines Regelgetriebes
periodisch derart geändert wird, daß zwisehen Spule und Treibtrommel zeitweilig
ein größerer Geschwindigkeitsunterschied bzw. Schlupf entsteht und dadurch die Strangbildung, verhütet wird.
2. Differentialgetriebe zur Änderung der Treibtrommelgeschwindigkeit für die
Spulmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf einer der beiden
gleichachsigen Wellen (11, 25) des Treibtrommelantriebes
fest angeordnetes Zahnrad (70) und mit diesem Rad kämmende, an der anderen Welle symmetrisch gela-
gerte Planetenräder (55), die gleichzeitig in einen das Zahnrad (70) konzentrisch
umfassenden und" periodisch hin und her gedrehten Innenzahnkranz (60) eingreifen.
3. Differentialgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenzahnkranz
fest im Innern eines die Getriebeteile umschließenden Gehäuses (32)
angeordnet ist, das um die Getriebewellen (11, 25) drehbar ist und mittels einer an
ihm angreifenden Kurbelstange (125) in Drehschwingungen versetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US375863XA | 1931-01-27 | 1931-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620289C true DE620289C (de) | 1935-10-18 |
Family
ID=21895139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU11157D Expired DE620289C (de) | 1931-01-27 | 1931-03-01 | Spulmaschine mit Treibtrommelantrieb der Wickelspule |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620289C (de) |
| FR (1) | FR715905A (de) |
| GB (1) | GB375863A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956468C (de) * | 1952-06-20 | 1957-01-17 | Edmund Hamel | Kreuzspulmaschine |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109704133B (zh) * | 2018-12-13 | 2024-06-25 | 重庆金山科技(集团)有限公司 | 电极导管的绕导线机构 |
| CN114042770B (zh) * | 2021-11-22 | 2024-06-04 | 广州众山精密科技有限公司 | 一种金属线材双滚筒拉丝机 |
| CN118866468B (zh) * | 2024-09-23 | 2025-01-07 | 烟台锡晟电磁线有限公司 | 一种新型电磁线生产用包膜牵引装置及方法 |
-
1931
- 1931-03-01 DE DEU11157D patent/DE620289C/de not_active Expired
- 1931-04-02 GB GB10008/31A patent/GB375863A/en not_active Expired
- 1931-04-23 FR FR715905D patent/FR715905A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956468C (de) * | 1952-06-20 | 1957-01-17 | Edmund Hamel | Kreuzspulmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR715905A (fr) | 1931-12-11 |
| GB375863A (en) | 1932-07-04 |
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