DE618887C - Schneckenpresse zum Herstellen eines ununterbrochenen Pressstranges aus brennbaren Stoffen - Google Patents

Schneckenpresse zum Herstellen eines ununterbrochenen Pressstranges aus brennbaren Stoffen

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DE618887C
DE618887C DET42483D DET0042483D DE618887C DE 618887 C DE618887 C DE 618887C DE T42483 D DET42483 D DE T42483D DE T0042483 D DET0042483 D DE T0042483D DE 618887 C DE618887 C DE 618887C
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screw press
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PAULA TAMM GEB JESS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/005Control arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Schneckenpresse zum Herstellen eines ununterbrochenen Preßstranges aus brennbaren Stoffen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenpresse mit Zuführung des Preßgutes durch ein. Rührwerk zur Herstellung eines ununterbrochenen Preßstranges .aus brennbaren Stoffen.
  • Es sind bereits Preßvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen Preßschnecken arbeiten. Durch eine Schrägfläche mit umlaufendem Einführungsquerschnitt wird das Preßgut dem Strangkanal zugeführt. Das zu pressende Gut wird in Scheiben auf den schon im Preßkanal befindlichen Strang aufgepreßt. Außerdem sind Strangpressen bekannt, die mit hin und her gehenden Stempeln arbeiten, um das Gut zu verpressen. Alle diese Vorrichtungen liefern kein gleichmäßiges Preßgut in gleichmäßiger Härte.
  • Die Schneckenpressen mit einzelnen Druckflügeln anzuwenden, ist für einen gleichmäßig herzustellenden Preßstrang ebenfalls nicht dienlich. Man versuchte zur gleich= mäßigen Zufuhr von Gut vor der Presse Rührwerke, Roste und Messerwellen anzuordnen. Solche Rührwerke bestehen aus Scheibenschaufeln und'Messern und werfen das, Gut auf Roste. Die im Füllbehälter entstehenden Hohlräume werden vom Rührwerk -ausgeglichen, so daß im Preßkanaleingang stets Preßgut vorhanden ist. Es war aber niemals die Erzielung einer vollkommen gleichmäßigen Härte des Preßstranges möglich.
  • Die wesentlichen Merkmale der Erfindung liegen nun darin, daß eine Schneckenpresse mit ununterbrochener Herstellung eines Preßstranges aus brennbaren Stoffen geschaffen ist, die mit einer Regelvorrichtung versehen ist, um eine gleichmäßige Härte des Preßstranges zu erzielen und gleichzeitig für die verschiedenen zur Verwendung kommenden Materialien einen einstellbaren veränderten Preßdruck zu ermöglichen. Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung ist die besondere Ausbildung einer Preßschnecke, die aus Schnecken mit starkem Kern besteht, an dem spitzwinklig zur Preßschneckenachse ein Preßkegel angeordnet ist. Es wird ein bestimmter Querschnitt zum Eintritt in den Strangkanal freigegeben, wobei der Einführungsquerschnitt mit der Antriebswelle kreist. Die Regelvorrichtung arbeitet in Abhängigkeit von der Festigkeit des Preßstranges und verstellt die Zuteilvorrichtung entsprechend, so daß durch Zufuhr von mehr oder weniger Gut der Preßdruck verändert wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht; es zeigen: Abb. z eine Ansicht, Abb. a einen Grundriß im Schnitt, Abb. aa einen Plan der Regelvorrichtung, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie I-I der Abb. a, Abb. q. eine Ansicht des gezahnten Preßkarialeinganges.
  • Im Füllbehälter m befindet sich in geneigter Lage ein Rührwerk, welches aus einer durch die Achse E angetriebenen Scheibe F besteht, die Schaufeln G und Messer H aufweist. Die Achse E wird durch geeignete Übertragungsmittel K von der Antriebswelle a angetrieben, während durch einen Riemen L von der Achse E die Welle p in Drehung versetzt wird. Die Übertragung der Drehbewegung auf das Rührwerk erfolgt durch ein Kegelgetriebe NI.
  • Mit dem Füllbehälter m ist ein waagerecht anschließender abfallender Schacht L verbunden, in dem Roste n, o befestigt sind. Der Rost o steht senkrecht .zum waagerechten Rost n. Zwischen den einzelnen Roststäben n, o bewegen sich Scheibenmesser r, die auf einer auf der Welle p angebrachten Buchse q befestigt sind. Die Roste n, o sind so angeordnet, daß in dem von ihnen gebildeten Scheitelpunkt die Welle p lagert. ' Die Welle p wird an einem Ende über die Scheibe s angetrieben, während das andere freie Ende mit Gewindegängen ti, t2 versehen ist. Der Schacht Z führt in die Trommel d.
  • Die Antriebswelle a, welche durch die Riemenscheibe b oder einen geeigneten Motor in Bewegung gesetzt wird, läuft in einem verstärkten Wellenteil c, der in einer Trommel d arbeitet, aus. In dem Wellenteil c ist ein Preßkegel e derart gelagert, daß er mit seiner Spitze f in die Mittellinie des Preßkanals g fällt und zum Preßkanal einen spitzen Winkel bildet. Ein Teil seiner Kegelumfläche befindet sich im Preßkanal g und beschreibt bei Drehung der Welle a eine Kreisfläche mit seinem Halbmesser auf dem Preßstrang und bewirkt mit dieser wirksamen iPreßfläche das Verpressen des Gutes. Der gegenüberliegende Teil der Kegelumfläche ist vom Preßkanaleingang zurückgestellt, so daß mit der Kanalwandung und der Mantelfläche eine öffnung gebildet wird, durch die die Einführung des Preßgutes fortlaufend möglich ist. Die Einführöffnung in den Preßkanal liegt der Preßfläche des Preßkegels gegenüber, so daß die Einfuhr des Preßgutes in den Preßkanal und das Verpressen desselben gleichzeitig und fortlaufend erfolgen kann. Durch die Drehung des Preßkegels erfolgt auf dem. ganzen Umfang des Preßstranges ein Verpresseh.
  • Auf dein verstärkten- Wellenteil c liegt ein Schneckengang h, welcher in der vor der Kegelumfläche gebildeten Einführöffnung mündet. Die Einführöffnung in den Preßkanal kreist mit dem Preßkegel mit, wie aus der Abb. 2 ersichtlich. Durch den verstärkten Wellenteil c, mit dem der Preßkegel e umläuft, wird das Preßgut in fortlaufender Folge an der an das Wellenende c-angeschlossenen Seite des Preßkegels vor diesen Kegel gebracht. Der Querschnitt zur Einführung des Gutes verändert sich in seiner Lage mit dem. Umlauf des Preßkegels auf dem Wellenteil c und bleibt in seiner Größe bestehen. Das Gut wird von oben auf die Schnecke und dann in ständiger Folge durch die Einführöffnung vor den Preßkegel gebracht. Auf der dem Preßkanaleingang zugekehrten Seite des Schneckenganges h befindet sich ein zweiter, annähernd vom Preßkegelumfang e nach dem Umkreis des Schneckenganges gewundener Schneckengang i von geringerer Höhe: . Der Preßkanaleingang ist mit mehreren in den Kanal führendem Zähnen k versehen, vor denen in geringen Abständen die Schneckengänge h, i enden.
  • Die Regeleinrichtung besteht aus einer Vorrichtung, die bei Veränderung ihrer Stellung einen Schieber C vor die Messer bringt oder den Eintrittsquerschnitt für das Gut vollkommen freigibt. Die Regeleinrichtung besteht im wesentlichen aus einem schwenkbaren Hebel v,. der durch ein Kugelgelenk z" an einem Schwenkarm x angelenkt ist. Der Sch.-venkarm x steht unter dem Druck einer Feder y, deren Spannung durch einen verstellbaren Halteteil z veränderlich ist. Die Stange v wird- in einer Vierkantachse A des gewölbten Schiebers C, welcher durch eine halbkreisförmige. öffnung D vor die Messer r geschoben werden- kann, durch die Haltestifte B geführt.
  • Der Hebel v ist mit zwei Gewindemuttern ui, u2 oder einem Führungsstück verbunden, welches dann an zwei Seiten Gewinde aufweist. Die Muttern a41, u2 können und das Führungsstück muß zwischen einer Welle p und einer zur Welle p entgegengesetzt dre= henden, parallel angeordneten Welle gelagert sein. Dieses Führungsstück, welches zwischen den Wellen läuft, wobei die eine Welle die Hin- und die andere Welle die Rückbewegung bewirkt, wird durch kurvenartige Führungen z gesteuert, die den Eingriff mit der einen oder anderen Welle. durchführen.
  • Die Feder y bestimmt die Festigkeit des Preßstranges durch den messerartigen Schwenkarm x. - Sobald derselbe durch die Federkraft in das Gut eidringen kann, ist der Strang zu weich; es- darf nicht mehr soviel Gut zugeführt werden. Diese Abdrosselung. geschieht beim Eindringen von x durch eine geringe Verstellung des Schwenkarmes in Richtung Ar" wodurch die Mutter asi mit dem- Gewinde t1 in Eingriff kommt, um den Hebel v in die Lage vi gelangen zu lassen. Mit der Bewegung des Hebels v wird aber der Schieber C über einen Teil der Messer gebracht, und es -wird. für die Folge weniger Gut zugeführt. Wird der( Strang dann härter, wird' entgegen der Federkraft der Sch-venkarzn herausgedrückt und bewegt schließlich bei ganz hartem Preßstrang den Schieber C derart, daß derselbe den Rost n freigibt, so daß die erhöhte Gutzufuhr den Strang wieder weicher macht.
  • Hierbei liegt folgender Gedanke zugrunde. Sobald das im Preßkanal befindliche Material durch den Preßkegel mehrfach gepreßt wird, entsteht naturgemäß eine größere Härte. Wenn aber viel neues Material zugeführt wird, kann keine so große Härte erreicht werden, da dann nur die Pressung sich hauptsächlich auf die Endschicht auswirkt. Dieser Vorgang kann in ähnlicher Weise an einem zylindrischen Behälter veranschaulicht werden, wenn dieser Behälter bei einem Versuch vollkommen mit Preßgut gefüllt wird, um dann gepreßt zu werden, oder wenn in diesem Behälter sehr dünne Schichten nach dem Einbringen sofort gepreßt werden. Im ersteren Falle wird das Gut keine so große Härte besitzen wie im zweiten Falle. Bei der erfindungsgemäßen Arbeitsweise muß ähnlich diesem Beispiel ebenfalls von einer Füllschicht gesprochen werden, die jeweilig im Preßkanal zum Strang gepreßt werden soll.
  • Die Härte des Preßstranges bzw. die Preßgutzufuhr kann auch durch Erhöhung und Verringerung der Umlaufgeschwindigkeit des Rührwerkes und der Messer verändert werden. Durch die vom Gang der Presse regelbare Preßgutzufuhreinrichtung bleibt auch die normale Härte des Preßstranges fortlaufend unabhängig von der Beschaffenheit des im Füllbehälter eingebrachten Gutes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneckenpresse zum Herstellen eines ununterbrochenen Preßstranges aus brennbaren Stoffen mit Zuführung des Preßgutes durch ein Rührwerk, dadurch gekennzeichnet, daß am Preßkanaleingang ein spitzwinklig zu -diesem gestellter, in einem Schneckenkern (c) gelagerter Preßkegel (e) angeordnet ist, der beim Kreisen nur einen bestimmten Teilquerschnitt des Preßkanals freigibt, und daß zur Erzeugung einer gleichmäßigen Härte des. Preßstranges ein Regler am Preßkanal angebaut ist, der in Abhängigkeit von der Festigkeit des Preßstranges die Preßgutzufuhr selbsttätig einstellt. z. Schneckenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnekkenkerneingang von dem Rührwerk (F) durch rechtwinklig zueinander angeordnete, durch einen gewölbten Schieber (C) abgeschlossene Roste (n, o) getrennt ist, in deren Scheiteleine mit Messern (Y) versehene Welle (p) liegt. 3. Schneckenpresse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in den Preßstrang eingreifendes, schwenkbares, unter der Ausgleichkraft einer Feder (y) stehendes Messer (x) die schwenkbare Regelstange (v) in ihrer Lage verändert, die ihrerseits über Getriebe eine hin und her gehende Bewegung des Abschlußschiebers (C) bewirkt.
DET42483D 1933-05-04 1933-05-04 Schneckenpresse zum Herstellen eines ununterbrochenen Pressstranges aus brennbaren Stoffen Expired DE618887C (de)

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