DE61876C - Umkehrbare Ofenthür - Google Patents

Umkehrbare Ofenthür

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DE61876C
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Germany
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door
reversible
oven door
protective
turning
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61876D
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English (en)
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L.böhme in Dresden A., Holbeinstr. 81
Publication of DE61876C publication Critical patent/DE61876C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSK 3Θ: Heizungsanlagen.
LOUIS BÖHME in DRESDEN. Umkehrbare Ofenthiir.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. April 1891 ab.
Zimmerofenverschlüsse werden in der Regel durch eine Balkenthür und durch eine Schutzthür hergestellt, welche letztere zwischen der Balkenthür und dem Feuerrost angebracht ist.
Die Schutzthür hat bei offenstehender Balkenthür vornehmlich den Zweck, das auf dem Rost brennende Feuer nach aufsen abzuschliefsen, und ist behufs Zuführung von Luft in der Regel mit Luftzufuhröffnungen an der unteren Seite versehen.
Diese Schutzthür, welche zuweilen in Blech, zuweilen in Gufseisen ausgeführt wird, ist der strahlenden Hitze des Feuers ausgesetzt, weshalb sie der Zerstörung und namentlich der Formveränderung leicht unterworfen ist.
Diese Formveränderung zeigt sich besonders darin, dafs die Thür nach dem Rost zu ausbaucht ; letztere schliefst dann den Feuerraum nur mangelhaft ab und wird nach kurzer Zeit unbrauchbar.
Der Zweck vorliegender Erfindung besieht nun darin, die Schutzthür so anzubringen, dafs sie, um die erfolgte Formveränderung wieder auszugleichen, leicht umgekehrt werden kann, damit sie durch Zukehrung der bisher äufseren Seite nach dem Feuer zu durch abermalige Formveränderung ihre alte Form wieder annimmt. Dieses Umkehren der Thür kann mit Leichtigkeit so oft wiederholt werden, dafs die Thür immer eine in der Hauptsache normale Form behält.
Dieses Umdrehen und Wiedereinhängen der Thür kann mit den Schutzthüren der bisher üblichen Ofenverschlüsse nicht vorgenommen werden. ·.
In Fig. ι ist α das Futter, an dessen Aufsenfläche die hier offen dargestellte Balkenthür b drehbar sitzt, während die hier geschlossen dargestellte Schutzthür c innerhalb des Futters drehbar angeordnet ist, wie auch aus Fig. 2, Schnitt durch das Futter nach A-B, Fig. 1, ersichtlich ist, in welcher Balkenthür b und Schutzthür c offen stehen.
Das Futter hat die beiden üblichen Zapfenlöcher e e für die Zapfen m m der Thür c.
Die Thürhöhe und die Zapfenlängen sind nun hinsichtlich der lichten Höhe des Futters a so bemessen, dafs die Thür nur unter Zuhülfenähme eines losen Ringes η eingesetzt werden kann.
Die Thür erhält zum Zweck ihrer Verwendung bei umgekehrter Stellung sowohl am unteren, wie am oberen Rande von den Zapfen »ζ m aus einen Einschnitt.
In Fig. ι ruht die Schutzthür c unten auf dem Ring η auf, während die Zapfen m m oben und unten in die Zapfenlöcher e e eingreifen. Die Thür sitzt also drehbar im Futter fest.
Soll sie zum Umdrehen herausgenommen werden, so hebt man sie in die in Fig. 2 dargestellte Stellung, in welcher der untere Zapfen m aus seinem Zapfenloch heraustritt. Jetzt kann man die Thür durch Verschieben des Ringes η auf der Rahmenfläche so weit vorziehen, dafs auch der obere Zapfen m aus seinem Loch heraustritt, wodurch die Thür frei wird. Durch Umdrehen derselben, so dafs die durch die Hitze ausgebauchte Seite nach aufsen zu stehen kommt, und Aufstecken des
Ringes η kann die Thür wieder eingesetzt werden, so dafs sie sich wieder gerade zieht.
Damit die Luftzuführung bei jeder Umkehr der Thür eine gleichmäfsige bleibt und durch Zuführung von Luft in die abziehenden unverbrannten Gase die Rauch verbrennung befördert wird, sind die Luftzuführungsöffnungen ο ο in der Mitte der Thür angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung der mit Aussparungen an der Ober- und Unterkante versehenen Schutzthür c mit dem Füllringe n, zu dem Zwecke, die eingesetzte Thür umdrehen und beliebig die eine oder die andere Seite derselben dem Feuerraum zukehren zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61876D Umkehrbare Ofenthür Expired - Lifetime DE61876C (de)

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