DE618593C - Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Abziehvorrichtung fuer die Umlegefaeden - Google Patents

Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Abziehvorrichtung fuer die Umlegefaeden

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DE618593C
DE618593C DEW94102D DEW0094102D DE618593C DE 618593 C DE618593 C DE 618593C DE W94102 D DEW94102 D DE W94102D DE W0094102 D DEW0094102 D DE W0094102D DE 618593 C DE618593 C DE 618593C
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DE
Germany
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thread
knitting machine
needle
threads
folding
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DEW94102D
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Wildt and Co Ltd
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Wildt and Co Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Strickmaschinen, auf welchen Umlegefäden: mit einem oder mehreren. Grundfäden verstrickt werden, um das Gewirk maschenfest zu machen.
Wie bekannt, dient der aus einem Grundfaden gestrickte Teil als Unterlage, auf welcher die Umlegefäden so· plattiert werden, daß sie auf der Vorderseite der Ware erscheinen.
to Das Gewirk ist zwar maschenfest, jedoch hat es den Nachteil, daß das Aussehen auf der Schauseite durch die Umlegefäden etwas verschlechtert ist. Dieser Nachteil wurde beseitigt durch ein Verfahren des Erfinders, bei welchem die Umlegefäden auf der Rückseite des Grundfadens plattiert wurden. Dieses Gewirk hat besondere Vorteile für Strümpfe oder Socken, weil die äußere sichtbare Fläche sich nur wenig oder fast gar nicht von einem Flachgewirk unterscheidet, das nur aus dem Grundfaden hergestellt ist.
Ein Verfahren, um das Rückplattieren von Umlegefäden zu verbessern oder um eine gute Ware durch Rückplattieren zu erreichen, besteht darin, daß jeder Umlegefaden vor dem Anziehen der den Faden aufnehmenden Masche gelockert wird, nachdem vorher ein entsprechendes Stück des Umlegefadens für die Maschenbildung abgezogen worden ist; die vorliegende Erfindung, die nicht auf das Lockern der Fäden beschränkt ist, kann mit Vorteil für die entstehende Ware verwendet werden. Die Erfindung ist auf jede Einrichtung anwendbar, durch welche maschenfestes Gewirk aus Grund- und Umlegefäden hergestellt wird und bei welcher vor der Maschenbildung auf jeder Nadel eine Länge des Stäbchenfadens vorgesehen wird, die für jede Masche unabhängig von der Nadelbewegung abgezogen wird, z.B. durch bekannte kurvenförmige Teile. Die hierfür dienenden Mittel sollen allgemein mit Abziehvorrichtung bezeichnet werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Fadenabziehvorrichtung so gebildet oder so mit anderen Einrichtungen verbunden, welche in gleicher Weise arbeiten, daß eine Spannung jedem Umlegefaden besonders in dem Augenblick erteilt wird^ wo die Bewegung der Nadel zum Maschenausziehen beendet wird. Der Zweck dieser zusätzlichen Spannung soll einen leichten Zug unmittelbar vor dem Abschlagen der Maschen allen Umlegefäden nacheinander erteilen, der jede Neigung ausgleicht, welche der Abzieher erhält, um einen Überschuß der einzelnen Umlegefäden
über demjenigen zu erhalten, der für die einzelnen Maschen erforderlich ist.
Es ist z. B. möglich, die Vorrichtung zum Maschenausziehen mit einer steigenden Kurve zu versehen, welche den erforderlichen leichten zusätzlichen Zug im wesentlichen in dem Augenblick erteilt, wo die Nadelbewegung zum Maschenausziehen vollendet wird.
Diese Verbesserung hat einen besonderen ίο Vorteil beim Rückplattieren der Umlegefäden, weil, wenn während der Bildung einer Masche -ein Umlegef adenstück verwendet wird, das größer ist als zur Maschenbildung erforderlich, die Neigung besteht, daß der Umlegefaden durch das Gewirk hindurchtritt und sich etwas auf der Schauseite der Ware zeigt. Dieser durchtretende Umlegefaden verdirbt das -Aussehen der Ware, und dieses 'soll durch die Erfindung dadurch verao hindert werden, daß die überschießende Länge des Umlegefadens in dem Augenblick der Maschenbildung beseitigt wird. In den Zeichnungen zeigen: Fig. ι diejenigen Teile der Strickmaschine, welche für die Erfindung in Betracht kommen, im Aufriß, teilweise im Schnitt,
Fig. ι a ein Strickdreieck mit einer Nadel, rechts von Fig. 1 gesehen, in dem Augenblick, wo ein Umlegefaden von der besonderen Spannvorrichtung gemäß der Erfindung gefaßt wird,
Fig. 2 einen Querschnitt. Der. vollständig mit Nadeln besetzte Nadelzylinder 10 zeigt nur eine Nadeln; 12 ist das Schloß, 13 der Platinenschloßring mit den Platinen 14.
Gleichachsig mit dem Nadelzylinder und unmittelbar über ihm ist der Fadenführerkopf angeordnet. In dem Kopf sind die Umlegefadenführer 15 mit dem Umlegefaden 16 angeordnet. Der linke Fadenführer 15 ist in seiner zurückgezogenen Lage gezeigt, während der rechte Fadenführer 15 vorgestoßen ist, um seinen Faden während des letzten Teiles des Senkens der Nadel in dieser vorwärts zu halten.
Die Kurve, welche die Fadenführer am Beginn des Umschlingens auswärts bewegt, ist mit 17 bezeichnet, die Kurve, welche den Führer zurückzieht, mit 18. Die Kurve 19 biegt die Fadenführer nach ihrem Vorstoßen durch die Kurve 17, um die Umschlingungsbewegung der Fadenführer zu bewirken.
Ein Schloßring 20 dient zum Abziehen der Umlegefäden und hat eine allmählich ansteigende Kurvezi, die von jedem Umlege- oder Kettenfaden nacheinander den Betrag abzieht, der zum Umschlingen notwendig ist, und den abgezogenen Faden wieder lockert, wenn der Fadenführer seitlich durch Kurve 19 abgebogen wird und nach innen durch eine Rückziehkurve (nicht dargestellt), die der Kurve 17 zugeteilt ist, zurückgezogen wird. Eine zweite ansteigende Kurve, welche ihren höchsten Punkt bei 22 'hat, dient als zweiter Fadenabzieher, um die Längen des Umlegefadens abzuziehen, die zur Maschenbildung erforderlich sind, wenn die Nadel an der Strickkurve sich senkt.
Gemäß der Erfindung ist ein weiteres Dreieck 23 angeordnet, das längs des Umfanges auf dem Ring 20 mittels Schrauben 24 und Schlitzes 25 verstellbar ist, um auf die Kettenfäden so' zu wirken, daß die notwendige Spannung unmittelbar vor dem Abschlagpunkt beim Maschenausziehen erzeugt wird. Die gegenseitigen Lagen des Dreiecks 23, des Fadenführers ί 5, der Nadel 11 und des Strickdreiecks 26 sind aus den Fig. 1 und 1 a ersichtlich, wo Fig. 1 a die gegenseitigen Lagen des Strickdreiecks und der Nadel in dem Zeitpunkt des Abschlagens zeigt und Fig. ι und 2 in demselben Augenblick die gegenseitigen Lagen der Nadel, des Fadenführers und d.es Dreiecks 23 zeigen.
Die Kurven 21 und 22 entsprechen den bekannten einzelnen Abziehkurven.
Die Erfindung ist nicht; auf die besondere Einrichtung und Anordnung des Dreiecks 23 beschränkt. . go
Die Arbeitsweise ist folgende: Nachdem jede einzelne Nadel angehoben worden ist, wird ihr Fadenführer nach außen durch Kurve 17 auf der einen Seite der Nadeln be- ,r wegt, und gleichzeitig zieht die Kurve 21 von dem Umlegefaden jenes Fadenführers die Fadenlänge ab, welche zum Umschlingen der Nadel erforderlich ist. Der Fadenführer wird dann durch die Kurve 19 abgebogen und hinter die andere Seite der Nadel durch die Rückkehrkurve, welche mit der Kurve 17 zusammenwirkt, zurückgezogen, um die Umschlingungsbewegung zu vollenden. Während dieser Bewegung wird der Faden hinter die Neigung der Kurve 21 abwärts geführt, die Richtung der Bewegung der Kurve in bezug auf die Umlegefäden ist durch den Pfeil in Fig. 2 angezeigt. Der Ring 20 setzt seine Drehung in derselben Richtung fort, und in einem späteren Zeitpunkt wird jeder Umlegefaden durch die Kurve 22 gefaßt, um so viel Faden, als zur Maschenbildung erforderlich ist=, abzuziehen. Hierauf beginnt das Strickdreieck auf die Nadel einzuwirken, und wenn diese sich dem niedrigsten Punkt des Strickdreiecks nähert, führt die Kurve 18 den Fadenführer in die Lage, die auf der rechten Seite der Fig. 1 gezeigt ist, um den Umlegefaden1 in d.em Nadelhaken zu halten, damit er beim Plattieren der Umlegefäden auf der 12.0 Rückseite des Grundfadens in der fertigen Ware zu liegen kommt. Gerade wenn die
Nadel den tiefsten Punkt des Dreiecks 26 erreicht, berührt das Dreieck 23 seinen Umlegefaden, um die erforderliche geringe Spannung gtmäB* der Erfindung auszuüben.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, zum Verstricken von Grund- und Utnlegeplattierfäden mit Abziehvorrichtung für den Umlegefaden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehvorrichtung so geformt ist, daß sie den Umlegefäden außer der Spannung zum Abziehen der Fäden beim Schluß jeder Maschenbildung, also beim Abschlagen, noch eine Sonderspannung erteilt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kurvenscheibe (Ringscheibe) mit drei Erhöhungen, von denen die eine die Fadenlänge abzieht, welche zum Umschlingen um die Nadel erforderlich ist, die zweite die Fadenlänge abzieht, welche zur Maschenbildung erforderlich ist, und die dritte einen leichten Zug auf die Umlegefäden gerade in dem Augenblick ausübt, in welchem die Nadelbewegung zum Maschenanziehen vollendet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW94102D 1933-04-21 1934-04-18 Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Abziehvorrichtung fuer die Umlegefaeden Expired DE618593C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2053477X 1933-04-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE618593C true DE618593C (de) 1935-09-11

Family

ID=10897231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW94102D Expired DE618593C (de) 1933-04-21 1934-04-18 Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Abziehvorrichtung fuer die Umlegefaeden

Country Status (2)

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DE (1) DE618593C (de)

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US2053477A (en) 1936-09-08

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