DE618341C - Sesselbett - Google Patents
SesselbettInfo
- Publication number
- DE618341C DE618341C DEE46215D DEE0046215D DE618341C DE 618341 C DE618341 C DE 618341C DE E46215 D DEE46215 D DE E46215D DE E0046215 D DEE0046215 D DE E0046215D DE 618341 C DE618341 C DE 618341C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armchair
- foot
- suspension
- bed
- box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 18
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
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- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/16—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
- A47C17/20—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden
- A47C17/207—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of multiple superposed parts, at least one lower hidden part being used to form part of the bed surface
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Special Chairs (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen in ein .Bett verwandelbaren Sessel, der aus einem Kopf-
und Fußteil besteht, die beide auseinandergeklappt in der Bettlage eine durchlaufend
gefederte Lagerfläche, übereinandergeklappt in der Sessellage eine doppelt gefederte Sitzfläche
bilden. Die meisten bekannten Möbel dieser Art haben den Nachteil, daß die Bettlagerfläche
keine durchlaufende Federung hat, sondern ein oder mehrere Querrahmenstücke, die unbequeme harte Stellen bilden,
was immer gefederte Kissen erfordert und dadurch eine Verteuerung bedeutet. Andere
ähnliche Möbel haben den Nachteil fester Polsterung, die gesundheitlich nicht einwandfrei
ist.
Die Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu beheben und mit dem Vorteil des bekanntermaßen
klappbaren Kleinmöbels den-
ao jenigen einer durchlaufenden, gefederten, bequemen und vollwertigen Bettlagerfläche zu
vereinen, ohne daß die Festigkeit des Möbels durch die Spannung der Federung während
des Verwandlungsvorganges beeinträchtigt
S5 wird. Diese Festigkeit wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß zwei am Kopf- und Fußteil feste Querleisten, die in der Mitte
vertieft sind, um Spielraum für die Federung zu lassen, an den Seiten bis zur Oberkante
der Federungsrahmen höchgeführt sind, in der Art, daß sie einen Einschnitt bilden, in
dem die mit Doppelgelenkverbindung zusammenhängenden Federungsrahmen bei jeder Stellung des Möbels und während des gesamten
Verwandlungsvorganges immer eingelassen liegen, so daß die Querleisten die Querspannung der Federung an Stelle von
Querrahmenstücken aufnehmen. Es ergibt sich daraus noch der Vorteil, daß durch diese
erfindungsgemäß erreichte vollwertige Federung und durch die Ausmaße des Möbels im Handel 'erhältliche beliebige dreiteilige'
Matratzenkissen für das Sesselbett verwandt werden können. Der kastenförmige Fußteil
besteht aus zwei Teilen, deren oberer, der mit dem Kopfteil durch das Gelenk des Federungsrahmens
verbunden ist, aufklappbar ist. Das gibt die Möglichkeit, einen Raum in dem unteren Teil des Fußkastens zugänglich zu
machen, in dem man Kissen und Bettwäsche unterbringen kann. Die Verbindung zwischen
dem oberen und dem unteren Teil des Fußkastens wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß der Drehzapfen der Gelenkverbindung dtirch eine Bohrung eines am unteren
Teil des Fußkastens fest angebrachten Zwischenstückes geht, so daß alle drei Teile des
Möbels durch den Zapfen der Gelenkverbindung zusammengehalten werden. Zwischen dem Rahmen und der Fußwand des Fußteiles
ist ein Raum ausgespart, in den die Kopfwand des Kopfteiles bei der Verwandlung des Möbels in den Sessel hineinklappt. An
der Innenseite der Seitenwände des Kopfteiles ist eine klappbare Rückenlehne auf Zapfen
drehbar gelagert, die bei der Sessellage des Möbels hochgeklappt wird und als Stütze für
das Rückenlehnenkissen dient. Gleichzeitig
bildet sie zwischen ihren geschlossenen Seiten ' teilen einen verdeckten Raum für das Keilkissen.
In der Zeichnung ist das Sesselbett nach .der Erfindung in 'einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
Die Abb. ι zeigt in einem Längsschnitt
durch das Möbel in der Bettlage den Kopfkasten α und den aus dem Oberteil δ und
ίο dem Unterteil c bestehenden Fußkasten nebeneinanderliegend.
Der Oberteil & ist um den Zapfen/ hochklappbar, uni den Raumii für
Kissen und Bettzeug zugänglich zu machen. Zwischen dem Federungsrahmene und der
Fußwand g des Fußkastenoberteiles & ist ein Zwischenraum h ausgespart, in den beim Zusammenklappen
des Bettes ?um Sessel die Kopfwand i des Kopfkastens α hineinklappt.
An der Verbindungsstelle des Kopfkastens a mit den Fußkastenteilen & und c sieht man
die beiden Querleisten k und! I nebeneinanderliegend.
An der inneren Seitenwand des Kopfkastens α liegt die eingeklappte Rückenlehne tn, die um den Zapfen ti drehbar angebracht
ist.
In Abb. 2 ist das Bett in der Aufsicht dargestellt, wobei, man die durchlaufende Federung
der Rahmen*? und α sieht, die an der Verbindungsstelle des Kopfkastensa mit dem
Fußkastenoberteil & durch die beiden am Rand hachgeführten Querleisten k und I auseinandergehalten
· werden.
Abb. 3 stellt das Möbel in der Sessellage dar. Man. sieht den Kopfkasten a,. dessen
Kopfwand/ in den Zwischenraumh des Fußkastenoberteiles
b eingeklappt ist, und die beiden Federungsrahmen e und O übereinanderliegend.
Die Rückenlehne tn ist hochgeklappt und liegt gegen die Querleiste I gestützt.
AbTa. .4 zeigt einen Teilschnitt durch den
Fußkasten, wobei man gegen die Querleiste k sieht. Man sieht, ^wie der Federungsrahmen e
des Fußkastenoberteiles b in der seitlich hochgeführten
Querleiste k liegt. Außerdem ist das am Fußkastenunterteil c angebrachte Zwischenstück
q zu sehen, durch das der Zapfen / geht und die Verbindung der beiden Fußkastenteile
δ und c hierstellt.
In Abt·. 5 ist die Verbindung der drei Kasten a, b und c im Schiaiubild dargestellt. Man sieht 'das durch das Gelenkzwischenstück τ gebildete Doppelgelenk und seine
In Abt·. 5 ist die Verbindung der drei Kasten a, b und c im Schiaiubild dargestellt. Man sieht 'das durch das Gelenkzwischenstück τ gebildete Doppelgelenk und seine
beiden Zapfen/ und s, außerdem die Ms zur Oberkante 'der Federungsrahmen e und 0 seit- 55
lieh hochgeführten Querleisten k und I, in
denen das Gelenk vertieft liegt und die dadurch die Querspannung der Federung aufnehmen.
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Sesselbett, aus einem Kopf- und einem Fußteil bestehend, die auseinandergeklappt in der Bettlage 'eine durchlaufend gefederte " Lagerfläche," übereinandergeklappt in der Sessellage eine doppelt gefederte Sitzfläche bilden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei am Kopfteil (a.) und am Fußteil (c) feste Querleisten (I und k), die in der Mitte vertieft sind, um Spielraum für die Fiederung zu lassen, an den Seiten Hs zur Oberkante der Federungsrahmen (o 'und e) hochgeführt sind, in der Art, daß sie einen Einschnitt bilden, in dem die mit doppelter Gelenkvierbindung zusammenhängenden Federungsrahmen (0 'und e) bei jeder Stellung des Möbels 'und während des gesamten Verwandlungsvorgaoges immer 'eingelassen liegen, so daß die Querleisten (I und k) die Querspannung der Federung an- Stelle von Querrahmenstücken aufnehmen.2, Sesselbett nach Anspruch 1, dessen Fußteil aus zwei Teilen bestehend kastenförmig ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, 'daß der Oberteil (&), der durch das Gelenk des Federungsrahmens (e) mit dem Kopfteil (a) verbunden ist, aufklappbar ist und mit dem 'unteren kastenförmigen Teil (c) des Fußkastens mittels (eines mit einer Bohrung, durch die der Drehzapfen (/) der Gelenkverbindung geht, versehenen Zwischenstückes (q) verbunden ist, so daß der Zapfen (/) die Verbindung zwischen allen 'drei Teilen, (λ, b und c) des Sesselbettes hierstellt3. Sesselbett nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dein Innenseiten der Seitenwände des Kopfteiles (a) eine aufklappbare Rückenlehne (tn) auf iqo Zapfen (ß) drehbar angebracht ist, die bei der Sessellage des Möbels hochgeklappt als Stütze für das Rtickenle'hhenkissen dient und gleichzeitig zwischen ihnen geschlossenen Seitenteilen einen verdeckten Raum für das Keilkissen bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46215D DE618341C (de) | 1934-11-07 | 1934-11-07 | Sesselbett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46215D DE618341C (de) | 1934-11-07 | 1934-11-07 | Sesselbett |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618341C true DE618341C (de) | 1935-09-06 |
Family
ID=7080172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE46215D Expired DE618341C (de) | 1934-11-07 | 1934-11-07 | Sesselbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618341C (de) |
-
1934
- 1934-11-07 DE DEE46215D patent/DE618341C/de not_active Expired
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