DE618212C - Aufreihvorrichtung fuer Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform - Google Patents

Aufreihvorrichtung fuer Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform

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DE618212C
DE618212C DEH137654D DEH0137654D DE618212C DE 618212 C DE618212 C DE 618212C DE H137654 D DEH137654 D DE H137654D DE H0137654 D DEH0137654 D DE H0137654D DE 618212 C DE618212 C DE 618212C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/28Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two staggered sections

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  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Aufreihvorrichtung- für Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform Es sind Aufreihvorrichtungen für Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform bekannt, bei denen gelochte Buchungsblätter staffelförmig auf die Bügel der Mechanik gesteckt werden. Das Verriegeln der Mechanik erfolgt meist mit Schnappschlaß oder ähnlich, das Entriegeln durch besondere Druck- oder Zugvorrichtungen, durch die die Schließhaken ausgeklinkt werden. Diese Vorrichtungen sind verwickelt und teuer: Es sind auch Aufreihvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein mit dem Scharnierstab verbundenes und verschiebbares Verriegelungsstück mit starren Seitenflächen in der Schließlage unter besondere frei ragende Schließteile der Rückenhälften greifen. Zum Entriegeln ist eine Verschiebung-,des Scharnierstabs nach oben gegen :den Druck einer Feder notwendig, so lange bis -die Flügel von der Anlage an den besonderen, frei ragenden Teilen der Rückenhälften frei werden.
  • Bei einer anderen bekannten Aufreihvorrichtung. greifen Zähne, die an dem auf dem Schärnierstab als Schiebestange befestigten Verschlußstück angebracht sind, in Zähne ein, die an der Scharnieröse der einen Rückenhälfte sitzen. Der Sch@arnierstab seinerseits dagegen ist mit der anderen Hälfte starr verbunden.- Das Öffnen erfolgt durch Verschieben des Scharnierstabes mittels eines Druckknopfes nach oben; .ebenfalls gegen den Druck einer Feder, so lange bis die ineinandergreifenden Zähne sich völlig freigegeben haben. Die Mechanik stellt sich also in jeder Lage fest, sobald der Druck um Scharni.erstab aufhört, u. U. auch bei halbgeöffnetem Ordner; dann kann aber .dem Ordner nichts entnommen und in ihn auch nichts eingelegt werden.
  • Sämtliche bekanntgewordenen Ausführungen sind entweder durch die gewählte Konstruktion der Mechanik und insbesondere des Verschlusses zu verwickelt und zu teuer, oder sie bieten nicht, was insbesondere bei den zuletzt genannten Konstruktionen der Fall ist, genügend Sicherheit. Auch ist die Handhabung beim Öffnen und Schließen nicht einfach genug, da stets die eine Hand den Verschluß bedienen rnüB, die andere Hand: das Öffnen besorgen muß.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Aufreihvorrichtung für Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform, deren scharnierartige Rückenhälften sich in bekannter Weise durch ein mit dem Scharnierstab als Schiebestange verbundenes Verriegelungsstück mit starren Seitenflügeln öffnen oder sperren lassen. Das Neuartige .einer solchen Äufreihvorrichtung besteht erfindungsgemäß :darin"daß das mit :dem Scharnierstab verschiebbare Verriegelungsstück etwa in der- Mitte zweier flachen Seitenflügel zum Teil den Scharnierstab röhrenförmig übergreift, zum Teil die nach oben benachbarte Scharnieröse röhrenförmig untergreift, so, daß nachdem- nur in der Schließlage der beiden. Rückenhälften der Mechanik möglichen Verschieben des Scharnierstabes nach oben beide Seitenflügel, von denen der eine durch eine Seitenleiste an einer Rückenhälfte geführt ist, sich gegen die starren Rückenhälften verklemmend ,abstützen unter gleichzeitiger Begrenzung der Schließbewegung durch Anschlag des den Scharnierstab ösenartig übergreifenden Teiles an der benachbarten Scharnieröse.
  • Durch die eigentümliche, den Scharnferstab teils unter-, teils übergreifende Ausführung des Verriegelungsstückes nach der Erfindung wird erzielt, .daß das Verriegelungsstück nur zweiseifig abgestützte, nicht frei ragende Teile # der Rückenhälften angreift. Hierdurch wird wieder möglich, die Rückenteile aus dünnerem Material zu fertigen, ohne ein Verbiegen oder Abbrechen befürchten zu müssen. Diese Ausbildung des Verriegelungsstückes. in Anpassung an die Rückenform .ist für die Versteifung,des Verschlusses und die Sicherheit der Staffelblattei von großer Bedeutung, zumal auf eine Abfederung desselben; auf besondere Versteifung der Rückenhälften und andere Maßnahmen verzichtet werden kann und dadurch eine wesentliche Verbilligung gegenüber den. bekannten Ausführungen erzielt wird. Auch das gegebenenfalls ,selbsttätig eintretende Verriegeln der Mechanik, wie es nachfolgend näher beschrieben ist, hat erhebliche praktische Bedeutung.
  • In der Zeichnung stellt Abb; r einen "Querschnitt -durch die Mechanik längs der Linie A-B nach Abb.a idgesohlossenernund offenem Zustand dar.
  • Abb. z zeigt eine Vorderdraufsicht auf die geöffnete Stafelblattei, Abb. 3 zeigt eine Rückenansicht der Mechanik; das Verriegelungsstück ist in die Ofenstellung gebracht.
  • Abb. q. zeigt eine schaubildliche Dar-Stellung des Verriegelun:gsstückes.
  • Die Mechanik der Staffelblattei besteht in oder Hauptsache aus den beiden Scharnierhälften bzw. Rückenhälften dl, a2, den Aufreihstiften b1, b2, b3 Üsw., auf .die die Blätter mit ihren Lochungen staffelförmig aufgereiht werden, und aus einem Verriegedungsstück.
  • Das Verriegelungsstück besteht aus einer wenigstens an dem einen Seitenflügel c2 keilförmig abgeschrägten dünnen Platte, -die Inder Längsmitte zweier Seitenflügel cl, c2 röhrenförmig teils nach oben, cs, teils nach unten, c4, ausgestanzt ist und mit diesen Ausstanzungen den Scharniersfiab d durch den Teil c.. übergreift und durch den Teil c4 die nach üben benachbarte Scharnierös,e in der Schließstellung untergreift, und zwar ist der Radius der röhrenförmigen Ausstanzung oben der Scharnieröse, unten dem Soharnierstab angepaßt. Innerhalb ,des unteren Teils c3 der röhrenförmigen, Ausstanzung - ist das Verriegelungsstück auf dem Scharni,erstab d befestigt. Die flachen. Seitenflügel cl, c2 untergreifen in der Schließstellung infolge der keilförmigen Ausführung des einen Flügels c2 sich verklemmend die starren Rückenhälften a1, a2. Das Verriegelungsstück kann zum Schließen- nur nach oben verschoben werden, wenn die Rückenhälften vollständig geschlossen sind.
  • Da das Verriegelungsstück zum Schließen nach oben verschoben werden muß und er Griff g am unteren Ende des Scharnierstabes bei geöffneter Mechanik ein entsprechendes Stück .nach unten übersteht, wird beim Hinstellen derStaffelblattei im zusammengeklappten Zustand die Mechanik unter dem Gewicht des Ordners von selbst geschlossen, falls vergessen worden ist, den Verschluß durch Zurückschieben des Verriegelungsstückes nach oben herbeizuführen, Dabei bildet der -den Scharnierstab röhrenförmig - übergreifende Teil c3 des Verriegelungsstückes nach oben und unten einen Anschlag für die Begrenzung der Schließ- und Öffnungsbewegung des Verriegelungsstückes.
  • Damit das Verriegelungsstück samt dem Scharnierstab beim Öffnen der Mechanik sich nicht ebenfalls dreht, sondern damit es in der gleichen Lage zu der einen Rückenhälfte a, verbleibt, wird es durch eine Seitenleiste f an dieser geführt. Hierdurch wird erreicht, daß beim Schließen der Mechanik das Verriegelungsstück bereits die richtige Lage hat und nur verschoben, nicht aber gedreht zu werden braucht.
  • Die Rückenhälften a1, a2 lassen sich um .den Soharnierstab- d verschwenken, wenn das Verriegelungsstück, das mit dem Seharnierstab d gekoppelt ist, sich in der Offenstellung befindet; wie es Abb. 3, bei der die Mechanik in der Rückansicht noch geschlossen, jedooh das Verriegelungsstück bereits in der Offenstellung ist, veranschaulicht. In dieser Stellung können die Rückenhälften a1, a2 verschwenkt werden, denn die eine Seite des Verriegelungsstückes c2 kann, beim Verschwenken durch einen fensterförmigen Ausschnitt e in der- Rückenhälfte a2 hindurchtreten. Das Verriegelungsstück ist, wie schon oben angegeben, auf dem Scharnierstab d so befestigt, daß dieser als Schiebestange für dasselbe dient. In der Schließlage untergreift das Verriegelungsstück mit -den Seitenflügeln cl, c2 die beiden Rückenhälften a1, a2 und verhindert ein Verschwenkenderselben.
  • Will man die Mechanik öffnen, dann zieht man an dem umgebogenen Ende g des Scharnierstabes d und bringt dadurch das Verriegelungsstück von der .Schließ- in die Offenstellung. Durch Druck auf die gleiche Stelle bringt man das Verriegelungsstück wieder in die Schließlage und sichert damit die Blätter gegen ein Herausfallen. Der beschriebene Verschluß ist bei Bügelmechaniken mit zahlreichen Aufreihstiften denkbar einfach und in der kürzesten Zeit zu bedienen. Mit einem einzigen Handgriff kann die Mechanik geöffnet und ebenso wieder geschlossen werden. Mit der neuartigen Verschlußeinriehtung können Staffelblatteien derart verbilligt werden, daß auch große Blatteien durch Vereinigung einer entsprechenden Anzahl von Ordnern mit niedrigsten Kosten herzustellen sind. Wie einzelne Briefordner zu einer Registratur, so können Staffelblatteien zu einer Großanlage zusammengestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCI3E: Aufreihvorrichtung für Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform, deren scharnierartige Rückenhälften sich durch ein mit dem Scharnierstab als Schiebestange verbundenes Verriegelungsstück mit starren Seitenflügeln öffnen oder sperren lassen, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Scharnierstab (d) verschiebbare Verriegelungsstück etwa in der Mitte zweier flachen Seitenflügel (cl, c2) zum Teil den Scharnierstab (d) röhrenförmig übergreift (c3), zum Teil die nach oben benachbarte Scharnieröse röhrenförmig untergreift (c4), so daß nach dem nur in der Schließlage der beiden Rückenhälften der Mechanik möglichen Verschieben des Scharnierstabes nach oben beide Seitenflügel (cl, c2), von denen der eine durch eine Seitenleiste (f) an einer Rückenhälfte (a1) geführt ist, sich gegen die starren Rückenhälften (a1, a2) verklemmend abstützen unter gleichzeitiger Begrenzung der Schließbewegung durch Anschlag des den Scharnierstab ösenartig übergreifenden Teils (c3) an dez benachbarten Scharnieröse.
DEH137654D 1933-10-05 1933-10-05 Aufreihvorrichtung fuer Staffelblatteien in Buch- oder Ordnerform Expired DE618212C (de)

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DE (1) DE618212C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT502253B1 (de) * 2003-09-22 2007-11-15 Hageneder Josef Ing Ordner für den einsatz als kniebrett

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT502253B1 (de) * 2003-09-22 2007-11-15 Hageneder Josef Ing Ordner für den einsatz als kniebrett

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