DE61817C - Maschine zum Aufdrehen von gebrauchtem Tauwerk - Google Patents
Maschine zum Aufdrehen von gebrauchtem TauwerkInfo
- Publication number
- DE61817C DE61817C DENDAT61817D DE61817DA DE61817C DE 61817 C DE61817 C DE 61817C DE NDAT61817 D DENDAT61817 D DE NDAT61817D DE 61817D A DE61817D A DE 61817DA DE 61817 C DE61817 C DE 61817C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- untwisting
- clamping devices
- rope
- ropes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D07—ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B7/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
- D07B7/16—Auxiliary apparatus
- D07B7/18—Auxiliary apparatus for spreading or untwisting ropes or cables into constituent parts for treatment or splicing purposes
Landscapes
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine, mittelst welcher gebrauchtes
Tauwerk behufs Wiederverwendung des Materials aufgedreht werden soll. Die Maschine
zeichnet sich den bekannten Aufdrehmaschinen für Fadengebilde (s. u. A. die in Patentschrift
No. 59923 beschriebene Maschine) gegenüber dadurch aus, dafs mit derselben Seilstücke von
beliebiger, innerhalb der für die . Praxis in Frage kommenden Grenzen unbeschränkter
Länge aufgedreht werden können, während dort die Länge des Arbeitsstückes eine beschränkte
ist. Aufserdem. besitzt die Maschine den Vorzug, dafs sie bedeutend schneller arbeitet als die älteren, weil bei ihr die Aufdrehung
des Arbeitsstückes von beiden Enden aus zu gleicher Zeit erfolgt. Diese Enden
liegen neben einander, so dafs das Einspannen des Tauwerkes bedeutend erleichtert und die
ganze Bedienung einfacher wird. Sie ist auch insofern vollkommener, als der Arbeiter das
Arbeitsstück während des Aufdrehens in der Hand behält .-und deshalb die Maschine stillsetzen
kann, sobald er fühlt, dafs die Stränge (Litzen) des Arbeitsstückes frei neben einander
liegen, das Aufdrehen also vollendet ist. Bei den älteren Maschinen mufste sich der Arbeiter
von dem Fortgange des Aufdrehens nämlich durch das Gesicht iriformiren, und dies ist, da
das Arbeitsstück schnell kreist, ziemlich schwierig. So war es denn schlechterdings nicht zu vermeiden,
dafs öfters die Maschine zu lange im Gang blieb und das bereits aufgedrehte Seilstück
in der anderen Richtung wieder zusammendrehte. Schliefslich hat die gegenwärtige Maschine
gegenüber der in der genannten Patentschrift beschriebenen noch den bedeutenden Vortheil, dafs das Herausziehen der einzelnen
Litzen in einer Richtung erfolgt, während sonst die Litzen erst nach der einen und dann nach
der anderen Richtung aus den beiden einander gegenüberstehenden Klammern gezogen werden
mufsten.
Diese Vortheile werden bei der neuen Aufdrehmaschine dadurch erreicht, dafs bei derselben,
neben einander liegend, zwei Klemmvorrichtungen angeordnet sind, welche in gleicher Richtung in Umdrehung versetzt werden.
In diese Klemmvorrichtungen werden die beiden Enden des aufzudrehenden Seiles eingespannt, ein Arbeiter erfafst die Mitte des
Seilstückes und hält es beim Aufdrehen in seiner Hand fest, während er es, rückwärts
tretend, entsprechend spannt und gespannt erhält. Ist das Aufdrehen vollendet, so wird
die Maschine in Stillstand versetzt und die einzelnen Litzen bezw. Schnüre aus den Klemmvorrichtungen
herausgenommen.
Eine derartige Maschine ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in der Seitenansicht,
in Fig. 2 im Grundrifs und in Fig. 3 in der Vorderansicht dargestellt.
Auf einer gemeinsamen Grundplätte sind die Spindeln α α für die Klemmvorrichtungen b
gelagert, so zwar, dafs ihre Achsen einen spitzen Winkel bilden. Die Klemmvorrichtungen
können beliebiger Art sein; als besonders zweckmäfsige sollen die durch Patentschrift
No. 59923 bekannt gewordenen Verwendung finden. Dieselben bestehen aus einzelnen federnden Zungen, welche an einem
gemeinsamen Körper angeordnet sind und mit
diesem durch eine Feder auf das auf einer gerauhten Unterlage ruhende Seilende ■ niedergedrückt
werden; hierbei wird jede Litze für sich durch eine federnde Zunge gehalten, so
dafs nach erfolgtem Aufdrehen die Litzen einzeln aus den Klemmvorrichtungen herausgezogen
werden können. Bei c erfafst der Arbeiter das eingespannte Seil.
Ihren Antrieb empfangen die Klemmvorrichtungen von der mittleren Spindel d aus durch
Zahnräder e e. Auf d sitzen zwei Riemscheiben, eine lose f und eine feste g. Zur
Verschiebung der Riemengabel h greift an deren Stange i ein Hebel k an, der von dem
Arbeiter durch die Stange / mit dem Fufs bewegt werden kann; eine Feder m strebt die
Gabel h stets vor die lose Scheibe/ zu bringen. Mit dem Ausrücker ist eine Bremse und eine
Vorrichtung verbunden, welche bewirkt, dafs die beiden Klemmen sich beim Stillsetzen der
Maschine sofort horizontal stellen; hierdurch wird das Einlegen der, Seile und das Herausziehen
der Litzen wesentlich erleichtert.
Bauliche Abänderungen in den Betriebsmechanismen etc. können an der beschriebenen
Maschine ohne Abweichung vom 'Erfindungsgedanken noch vorgenommen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Aufdrehen von gebrauchtem Tauwerk behufs Wiederverwendung des Materiales,1 bei welcher ein mit seinen beiden Enden in neben einander liegende Klemmvorrichtungen (b) eingespanntes und vom Arbeiter in der Mitte gehaltenes Seilstück von beliebiger Länge dadurch aufgedreht wird, dafs die Klemmvorrichtungen in gleicher Richtung in Umdrehung versetzt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61817C true DE61817C (de) |
Family
ID=335853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61817D Expired - Lifetime DE61817C (de) | Maschine zum Aufdrehen von gebrauchtem Tauwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61817C (de) |
-
0
- DE DENDAT61817D patent/DE61817C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE61817C (de) | Maschine zum Aufdrehen von gebrauchtem Tauwerk | |
| DE672831C (de) | Koetzerspulmaschine, bei welcher mehrere Spulspindeln im Kreise an einem drehbaren Tragkoerper angeordnet sind | |
| DE59923C (de) | Einrichtung zum Aufdrehen gebrauchten Tauwerks | |
| DE261631C (de) | ||
| DE1275007B (de) | Knuepfvorrichtung, insbesondere fuer Webkettenknuepfmaschinen | |
| DE603986C (de) | Vorrichtung zum Binden von Matten | |
| AT53607B (de) | Maschine zum Wickeln und Eindrehen der Stiele von aus Rohr oder ähnlichen Stäben hergestellten Ausklopfern. | |
| DE485591C (de) | Einrichtung zum Bespannen von Tennisschlaegern mit Saiten | |
| DE309766C (de) | ||
| DE276259C (de) | ||
| DE492745C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Tamburieren und Knuepfen von Haaren, insbesondere zur Herstellung von Peruecken | |
| DE147390C (de) | ||
| DE574234C (de) | Vorrichtung zum Bespannen von Tennisschlaegern u. dgl. | |
| DE208970C (de) | ||
| DE91159C (de) | ||
| DE147129C (de) | ||
| DE445884C (de) | Streich- und Glaettwerkzeug zum Weich- und Glaenzendmachen von Garn oder Tuch | |
| DE79643C (de) | ||
| DE439772C (de) | Verseilmaschine zur Herstellung aussergewoehnlich starker Seile aus Stroh oder trockenen Kraeutern | |
| DE145546C (de) | ||
| DE142968C (de) | ||
| DE106656C (de) | ||
| DE54973C (de) | Selbsttätige Loch- und Nietmaschine für dünnwandige Röhren | |
| DE171638C (de) | ||
| DE119565C (de) |