DE61807C - - Google Patents
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- DE61807C DE61807C DENDAT61807D DE61807DA DE61807C DE 61807 C DE61807 C DE 61807C DE NDAT61807 D DENDAT61807 D DE NDAT61807D DE 61807D A DE61807D A DE 61807DA DE 61807 C DE61807 C DE 61807C
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- DE
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/16—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation closing after a predetermined quantity of fluid has been delivered
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Körper.
Die in folgender Beschreibung geschilderte Erfindung besteht in einer durch Wasser betriebenen
Bewegungsvorrichtung, zum Zwecke, die mit ihr auf beliebige Art verbundenen Leitungshä'hne selbstthätig zu öffnen und zu
schliefsen, um eine gewisse Wassermenge durchzulassen.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen die Fig. ι bis 5 die verschiedenen Stellungen der
Gefäfse a b.
Fig. 6 ist eine Ansicht der Bewegungsvorrichtung von oben,
Fig. 7 eine Ansicht der Bewegungsvorrichtung, welche nur bei einem Nachöffhen des
Hannes zur Verwendung kommt.
Zwei communicirende Gefäfse α und b,
Fig. ι bis 5, von gleichem Inhalt, welche nahezu zur Hälfte mit einer Flüssigkeit gefüllt
sind und an ungleich langen Hebelarmen oder auf Röhren sitzen, welche an ein- oder
mehrarmigen Hebeln befestigt sein können, drehen sich um einen Stift c, Fig. 6, und sind
mit dem Arm cl fest verbunden, auf den bei Inbetriebsetzung der Bewegungsvorrichtung eine
Zugkraft, von Hand oder auf andere Art hervorgerufen, einwirkt.
Ferner ist am Stift / Fig. 1 und 6, ein dreiarmiger
Hebel/ g-, f h, f i, Fig. 1 bis 5, angebracht,
welcher an seinem Arm/1 h ein verstellbares Gewicht trägt und mit den Armen k I
und k m des Hahnkegels durch Ketten, Schnüre, Seile u. s. w. verbunden ist.
Die Bewegung, sowie Wirkungsweise dieser einzelnen Theile gestaltet sich bei Gebrauch
auf folgende Weise:
Wird Arm c1 nach abwärts gezogen, so senkt sich das Gefäfs a, wobei ein Ueberlaufen
des Wassers von b nach α stattfindet, während sich das Gefäfs b und mit ihm Stift d
nach oben bewegen und letzlerer den dreiarmigen Hebel f g, f h, f i durch seinen
langen Arm/g so lange nach aufwärts mitnimmt, bis beide im Punkt y, Fig. 2, angekommen
sind, wo Hebelarm/ g wieder freigelassen wird und seine in Fig. 1 und 3 gezeichnete
Stellung wieder einnimmt, während die Gefäfse die in Fig. 3 dargestellte Lage
haben.
Durch dieses so erfolgte Heben des Hebelarmes f g wird das Kettchen h I angezogen,
der Arm k I am Hahnkegel nach rechts bewegt und somit der Hahn geöffnet, welcher
nun so lange Wasser durch die Leitung fliefsen läfst, bis Arm/g wieder frei wird, herabfällt
und den Hahn wieder schliefst.
• Das hierbei bewirkte erste Durchströmen der Flüssigkeit dauert sonach nur kurze Zeit.
• Das hierbei bewirkte erste Durchströmen der Flüssigkeit dauert sonach nur kurze Zeit.
Läfst der Zug bei Arm c1 nach, so wird sich Gefäfs b wieder nach abwärts bewegen,
wobei es jedoch mittelst des Stiftes d, Fig. 6, wieder auf den Hebel / g stöfst und denselben
mit herabnimmt. Die Gleichgewichtslage, welche in Fig. 4 gezeichnet ist, wird dadurch
überwunden, dafs das Gefäfs b etwas tiefer zu liegen kommt als Gefäfs a, wodurch
die Flüssigkeit von α nach b flielst, hier die
mechanische Kraftwirkung vermehrt und so
den Hebel fg herabdrückt, das Kettchen il
anspannt, dadurch den Arm km am Hahnkegel nach rechts oben bewegt und somit den
Hahn öffnet. Es findet dadurch ein zweites Durchlassen der Flüssigkeit statt, das dem ersten
in umgekehrter Weise entspricht und so lange dauern würde, bis Hebel/g· unten im Punkt ^
wieder freigelassen wird.
Um jedoch diesen zweiten Durchflufs auf längere Zeit ausdehnen zu können, ist am
Hebel f h -ein verschiebbares Gewicht angebracht, durch dessen Verschieben der Widerstand
bei d, Fig. 4, vergröfsert oder verringert werden kann, sonach der Weg d-\ von Hebel
/ g langsamer bezw. schneller zurückgelegt wird und der Hahn dementsprechend langer
oder kürzer geöffnet bleibt.
Fig. 7 giebt eine Vereinfachung der oben geschilderten Hebelvorrichtung an, deren Bewegung
ebenfalls durch die bereits erwähnten Gefäfse α und b erfolgt, und welche dann zur
Anwendung kommt,, wenn das erste, kürzere Zeit dauernde Durchströmen in Wegfall kommen
soll.
Zu diesem Zwecke wird der Hahn nach Punkt /2 verlegt und der Hahnkegel mit zwei
Armen /2 g, /2 h versehen.
Arm /2 h trägt ein verschiebbares Regulirgewicht
und der Arm /2 g hat im Punkt fl
noch ein Gelenk, dessen Armflg im Punkt/1
so befestigt ist, dafs er nur beim Abwärtsbewegen des Gefäfses b mit Arm //' einen
starren Hebel bildet.
Wird nun Gefäfs b auf schon bekannte Weise gehoben, so erleidet dadurch der Hahn
keine Bewegung, da der Schenkel/1 g sich im Punkt fl dreht und nach aufwärts nachgiebt,
während sich der andere Arm /2^" frei nach
unten bewegt.
Beim Herabsinken des Gefäfses b jedoch nimmt der im Punkt d rückwärts angebrachte
Stift, wie bei Fig. 6, den Hebelarm/■ g· mit
herab, bis der bei \" an f"/1 befestigte Anschlagstift
an /2 /] anschlägt. Dann kann sich
?" f1 S nicht mehr drehen, weil seine Achse/1
an dem Arm/2/1 befestigt ist. Von diesem Augenblick an vereinigen sich die beiden
Theile/2/1 und \"f1 g zu einem einzigen
starren Körper, der sich nunmehr nur noch um den Punkt/2 so lange dreht, bis g und d
den Punkt ^ erreicht haben, wobei g wieder frei wird und der zweiarmige Hebel wieder die
in Fig. 7 gezeigte Lage einnimmt.
Diese letzteren Bewegungen bewirken, wie bei den Fig. 1 bis 5, ein Oeffnen bezw. ein
Schliefsen des Hahnes.
Die Verbindung der Achse der communicirenden Gefäfse α und b kann auch im Punkt c
direct mit dem Hahnkegel erfolgen.
Oben erwähnte Bewegungsvorrichtung für Leitungshähne kann in allen den Fällen vortheilhafte
Anwendung finden, in denen die zu irgend einem Zwecke gebrauchte Flüssigkeitsmenge ein bestimmtes Mafs nicht überschreiten
und die directe Handhabung und Einstellung des Hahnes nicht für jede Person zugängig
sein soll.
Auch für Spülzwecke bei Abtritten ist dieselbe sehr vortheilhaft zu verwenden, da man
in diesem Falle den Arm c cl durch eine Gelenkstange
mit dem Sitz verbinden kann, so dafs bei Belastung des Sitzbrettes die Bewegungsvorrichtung
in Thätigkeit tritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur drehenden Bewegung von Wasserleitungshähnen und beliebiger drehbarer Körper, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei an ungleicharmigen Hebeln sitzende, durch Rohre (w x) mit einander verbundene und nahezu zur Hälfte mit einer Flüssigkeit gefüllte Gefäfse (a b) um einen Festpunkt schwingen und mit dem Hahn oder dem Körper beliebig in Verbindung stehen, so dafs dieselben, nachdem sie durch äufsere Einwirkung in Drehung versetzt wurden, nach Nachlassen dieser Einwirkung, durch abwechselndes Ueberlaufen der Flüssigkeit auf den zu drehenden Körper eine weitere Bewegung in der Anfangsrichtung. und dann entgegengesetzt bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61807C true DE61807C (de) |
Family
ID=335843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61807D Active DE61807C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61807C (de) |
-
0
- DE DENDAT61807D patent/DE61807C/de active Active
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