DE43924C - Vorrichtung zur Aufrechterhaltiing derselben verhältnifsmäfsigen Durchflufsmengen in einem Haupt- und einem abgezweigten Nebenrohre - Google Patents

Vorrichtung zur Aufrechterhaltiing derselben verhältnifsmäfsigen Durchflufsmengen in einem Haupt- und einem abgezweigten Nebenrohre

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DE43924C
DE43924C DENDAT43924D DE43924DA DE43924C DE 43924 C DE43924 C DE 43924C DE NDAT43924 D DENDAT43924 D DE NDAT43924D DE 43924D A DE43924D A DE 43924DA DE 43924 C DE43924 C DE 43924C
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pressure
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DENDAT43924D
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c. c. barton und ch. A. kenney aus New-York, z. Zt. in Edinburg, Windsor Hotel, Schottland
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/006Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die dargestellte Vorrichtung soll den Durchflufs der gleichen verhältnifsmäfsigen Menge von Flüssigkeiten durch Röhren gleicher oder verschiedener Durchmesser aufrecht erhalten. Sie ist besonders zur Anwendung in Verbindung mit Wasser- oder anderen Flüssigkeitsmessern bestimmt, kann jedoch mit Vortheil auch anderen Zwecken dienen.
Das Hauptrohr A läfst durch die Ventile L Z1 \n die Kammer B Flüssigkeit treten, welche von dort nach dem Abzug C durch die Rohre b b und die untere Kammer B1 gelangt. Das Hülfs rohr D ist mit dem Rohr A verbunden und iäfst die Flüssigkeit durch einen Messer in die Kammer FF^ und von dort durch das Rohr bl nach der unteren Kammer B' und nach dem Auslafs C treten. Das Hauptrohr A ist nur nach der Kammer G offen, so dafs die Flüssigkeit nur durch die Ventile L L1 austreten kann, welche durch die Bewegung der biegsamen Platte I geöffnet oder geschlossen werden. Mit der Platte / sind die Ventile LL1 durch starre Arme i i und Hebel k k verbunden, welche bei k1 k1 an festen Armen h h drehbar befestigt sind. Die inneren Enden der Hebel k k sind an der Spindel j der Ventile LL1 befestigt, welche dadurch starr mit einander verbunden sind, während die Spindel j durch Stege Z Z in den Ventilöffnungen geführt wird. Jeder Ueberschufs an Druck in der einen oder' anderen Kammer veranlafst ein Heben bezw. Senken der Platte und durch die damit verbundenen Theile ein Oeffnen oder Schliefsen der Ventile LL1, bis ein Druckausgleich in den Kammern B B1 und F F1 herbeigeführt ist. Das Gewicht der Ventile LL1 und der damit verbundenen Theile ist zweckmäfsig so zu bemessen, dafs die Platte / in ihrer Mittellage erhalten wird, wenn der Druck auf beiden Seiten derselben gleich ist. Jeder Ueberschufs von Druck in der Kammer F1 drückt also die Platte herab und öffnet durch die Hebel k k die Ventile mehr oder weniger, während ein Drucküberschufs in der Kammer B die Platte hebt und dadurch die Ventile herabdrückt und so weit schliefst, das der gleiche Druck in den Kammern BB1 F und F1 herbeigeführt wird. Die Kammer g öffnet sich an beiden Enden nach der Kammer B hin, und jeder Druck in der Kammer G strebt das Ventil L1 geschlossen und das Ventil L geöffnet zu halten, während jeder Druck in der Kammer B das Ventil L geschlossen und das Ventil L1 geöffnet zu halten bestrebt ist, so dafs sich die Drucke auf die Ventile ausgleichen.
Zur Erreichung der besten Wirkung erhalten alle Rohre bb senkrechte Lage, gleiche Länge und lichte Weite, sowie gleiche Entfernung von der Mitte der Kammern B B1 und zusammen mit dem Rohr bl auch von einander. Auch das Rohr &1 erhält zweckmäfsig dieselbe Weite und wird ähnlich angeordnet. Die Kammer F ist notwendigerweise weiter als das Rohr b\ da anderenfalls der Austritt durch das Rohr b1 bei einem gleichen Druck in den Kammern B und F geringer als durch eines
der Rohre b wäre, indem dann der Widerstand in der Kammer F gegen den Durchtritt der Flüssigkeit zunehmen würde. Die Anzahl der Rohre b b hängt von den bezüglichen Weiten von bx und A ab. Wenn A z. B. einen Querschnitt von zehn Einheiten und bx einen solchen von einer Einheit hat, so werden neun Rohre b vorgesehen, deren jedes ebenfalls einen Querschnitt von ι hat, während die Rohre D und bl das übrige Zehntel der Flüssigkeit führen, und da diese Menge notwendigerweise durch den Messer fiiefsen mufs, wenn dieser mit dem Rohr D in Verbindung gebracht ist, so ist die Gesammtzuführung das Zehnfache der durch den Messer angezeigten Menge, oder es kann das Zeigerwerk so eingerichtet werden, dafs es das Zehnfache der Menge anzeigt, welche durch den Messer fliefst. Diese Einrichtung ermöglicht also die Anwendung eines kleinen Messers zur Verzeichnung des Durchflusses in einem grofsen Rohre.
Wenn der Druck durch das Rohr D aus irgend einer Veranlassung aufhören sollte, so wird der überschüssige Druck, welcher sofort in B auftreten würde, auf die Platte I übertragen, welche sich dadurch hebt, während die Ventile L L1 sich schliefsen und der Durchflufs abgesperrt wird. Dieses selbsttätige Schliefsen des Abflusses macht die Vorrichtung zu einer nützlichen Ausrüstung für grofse Wasserrohre, da durch ein kleines und schnell und bequem zu handhabendes Abschlufsventil oder einen Hahn im Hülfsrohr D die Ventile, welche den Durchflufs durch das Hauptrohr A regeln, gleichmäfsig beim Schliefsen oder Oeffnen des Hahnes oder Ventils in dem Hülfsrohr geschlossen bezw. geöffnet werden.
Nicht neu ist die Art und Weise, in einer Vorrichtung zur Anzeigung der Durchflufsmengen den Strom so zu theilen, dafs der Haupttheil des Wassers in eine Kammer tritt und auf die eine Seite einer biegsamen Platte wirkt, mit welcher ein Regulirventil verbunden ist, und der kleinere Theil der Wassermenge durch einen Messer geleitet wird und von hier in eine Kammer gelangt, wo er auf die andere Seite der Platte wirkt. Bei allen diesen bekannten Vorrichtungen wird aber nach Angabe der Erfinder die Flüssigkeit in den gemeinsamen Auslafs von den bezüglichen Kammern durch einzelne Oeffnungen verschiedener Weite geleitet; daher kommt es, dafs diese Vorrichtungen unzuverlässig arbeiten, und die Erklärung hierfür liegt in dem bekannten Satze, dafs das Verhältnifs der durch Oeffnungen verschiedener Weite tretenden Wassermengen sich mit dem Druck oder der Gesammtabflufsmenge ändert. Um diese Schwierigkeit zu überwinden und zu erreichen, dafs die Menge, welche durch den kleineren Durchlafs tritt, in welchem der Messer angeordnet ist, in einem bestimmten festen Verhältnifs zu der Menge bleibe, welche den ungemessenen Theil des Durchtrittes bildet, gleichgültig, welcher Druck oder welcher Gesammtabfmfs vorliegt, ist die Einrichtung folgende: Anstatt die ungemessene Abflufsmenge durch eine einzige grofse Oeffnung treten zu lassen, wird dieselbe durch eine Anzahl von Rohren geleitet, von denen jedes einen Durchmesser und eine Länge hat, welche dem Durchmesser und der Länge des Rohres aus der Kammer F gleich ist.
Die Anzahl dieser Rohre entspricht dabei dem Verhältnifs der Weiten der Rohre b1 und A. Jedes der Rohre, welche in den Auslafs führen, bietet danach dem Durchtritt der Flüssigkeit durch denselben einen Widerstand, welcher gleich dem eines jeden der anderen Rohre ist. Dieser Widerstand ändert sich mit dem Druck, aber gleichmäfsig in allen Rohren, und da die Anzahl der Rohre eine bestimmte und feste ist, bleibt das Verhältnifs der Flüssigkeitsmenge, welche durch das Haupt- und Hülfsrohr treten, ein und dasselbe. Da es zur Herbeiführung der besten Wirkung nothwendig ist, dafs sich der Druck von dem Einlafs nach jedem der Rohre möglichst gleich fortpflanze, werden die Rohre zweckmäfsig in gleichem Abstande von einer gemeinsamen Mitte und von einander angeordnet, und der Auslafs von den Ventilen L L] nach der Kammer B und die Oeffnung von der Kammer jB1 nach C erhalten gegen die angeführten Rohre eine gleichmäfsige Lage.
Ein gleichförmiger Durchflufs durch das Haupt- und Hülfsrohr, gleichgültig, wie das Druckverhältnifs ist, kann auch erreicht werden, wenn einfache Löcher anstatt der Rohre angewendet werden, wenn nur die Weite und danach der Widerstand der Oeffnungen bei allen gleich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Eine Vorrichtung zur Aufrechterhaltung eines und desselben bestimmten Verhältnisses zwischen den beiden Flüssigkeitsmengen, welche in derselben Zeit einestheils durch ein Hauptrohr und anderentheils durch ein von diesem abgezweigtes Nebenrohr fliefsen, bestehend in der Verbindung folgender drei Einrichtungen mit einander: ι. Einmündung des Hauptrohres A in eine Kammer G, von welcher aus durch ein Drosselventil die Flüssigkeit nach einer Kammer B übertritt, um von hier aus durch eine Anzahl gleich weiter und gleich langer, concentrisch versetzter Rohre b nach dem Abflufsrohr geleitet zu werden;
    2. Verbindung des Drosselventils mit einer die Kammer B begrenzenden biegsamen Scheidewand / in solcher Weise,
    dafs bei Zu- oder Abnahme des Druckes in B gegen den Druck in der Kammer F1 das Ventil mehr oder weniger geschlossen oder geöffnet wird;
    3. Einmündung des Nebenrohres D in eine von I ebenfalls begrenzte Kammer jF1, so dafs auch der Druck der Flüssigkeit des Nebenrohres auf die Stellung des Ventils einwirkt, und Weiterleitung der Flüssigkeit des Nebenrohres durch ein in lichter Weite und Länge den Röhren b b . . . gleiches Rohr bl nach dem Abflufsrohre hin. II. Bei der durch Patent - Anspruch I., insbesondere unter 2. gekennzeichneten Einrichtung die Verbindung der Scheidewand I durch starre Arme i i mit Hebeln k k, welche an der Ventilspindel j so angreifen, dafs das Gewicht des Ventilkörpers und der Spindel die Wand I zu heben sucht, während deren Gewicht und das der Arme i i das Ventil zu öffnen trachtet, wobei die Gewichte dieser Theile derart ausgeglichen sind, dafs eine Bewegung des Ventils bei in der Kammer B oder in F1 entstehendem Ueberdruck eintreten mufs.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43924D Vorrichtung zur Aufrechterhaltiing derselben verhältnifsmäfsigen Durchflufsmengen in einem Haupt- und einem abgezweigten Nebenrohre Expired - Lifetime DE43924C (de)

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