DE61793C - Flaschenverschlufs - Google Patents

Flaschenverschlufs

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Publication number
DE61793C
DE61793C DENDAT61793D DE61793DA DE61793C DE 61793 C DE61793 C DE 61793C DE NDAT61793 D DENDAT61793 D DE NDAT61793D DE 61793D A DE61793D A DE 61793DA DE 61793 C DE61793 C DE 61793C
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DE
Germany
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head
plug
closure
riser
pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61793D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. NADLER in Wien I. Weihburggasse 9
Publication of DE61793C publication Critical patent/DE61793C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0456Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing

Landscapes

  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verschlufs für Sodawasserflaschen und andere Gefäfse, in welchen unter Gasdruck stehende Flüssigkeiten aufbewahrt werden. Dieser Verschlufs ist derart eingerichtet, dafs sämmtliche mit der Flüssigkeit in Berührung kommenden Theile aus einem der Gesundheit vollkommen unschädlichen Material (wie Glas, keramisches Material, Hartgummi oder ein nicht angreifbares Metall) hergestellt sind.
Der Verschlufs besteht aus einem in dem Syphonkopf zwischen dem Steigrohr und dem Ausflufsrohr verstellbar eingelagerten Pfropfen, welcher infolge des Gasdruckes an das letztere angeprefst wird und dadurch den dichten Abschlufs bewirkt, zum Zwecke des Entleerehs des Behälters aber durch eine Druckvorrichtung von seiner Auflagerfläche abgehoben wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen der Erfindung gemäfs eingerichteten Verschlufs dar. Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den geschlossenen Verschlufs. Fig. 2 ist ein ähnlicher'Schnitt durch den geöffneten Verschlufs. Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie y-y, Fig. 1. Die Fig. 4 und 5 sind perspectivische Ansichten des Verschlufspfropfens und der das Steigrohr tragenden Hülse.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist in dem das Steigrohr α mit dem Ausflufsrohr a1 verbindenden Hohlraum des Verschlufskopfes A ein Pfropfen B eingelagert, welcher durch den Druck des in der Flüssigkeit enthaltenen Gases mit seiner oberen Fläche an eine entsprechend geformte Sitzfläche λ2 angeprefst erhalten wird (Fig. 1) und dadurch den durch den Verschlufskopf in das Gefäfs führenden Kanal zwischen α und al abschliefst, so dafs die Flüssigkeit im Gefäfs zurückgehalten wird. Der Pfropfen B ist an seinem Umfang mit Rippen b, Fig. 1 und 4, versehen, wodurch er in dem Hohlraum des Kopfes A geführt ist und gleichzeitig der Flüssigkeit den Durchgang zwischen diesen Rippen gestattet. Der Pfropfen B kann jedoch zu gleichem Zwecke eine beliebige andere geeignete Form besitzen und mit Löchern oder Einschnitten versehen sein oder es kann der Hohlraum, in welchem der Pfropfen geführt ist, entsprechend erweitert sein, oder seitliche Aushöhlungen besitzen. Hierbei mufs die Anordnung stets derart getroffen sein, dafs zwischen dem Pfropfen und der Wandung des Hohlraumes kein zu grofser Zwischenraum bleibt, weil sonst beim Füllen und namentlich beim Entleeren der Flasche infolge des Gasdruckes ein seitliches Schlagen des Pfropfens eintreten würde.
Oberhalb des Pfropfens B und von diesem getrennt ist eine Druckstange c angeordnet, welche an ihrem oberen Ende einen aus dem Syphonkopf herausragenden Drücker C trägt, der, wenn er niedergedrückt wird, durch die Druckstange c den Pfropfen B von seinem Sitz abhebt. Die Verschiebung der Druckstange wird hierbei durch einen seitlich im Syphonkopf befestigten und in eine Einziehung c1 des Drückers hineinragenden Stift c2 begrenzt. Zur Abdichtung der Druckvorrichtung dienen die rohrförmigen Stücke d d1 aus Kautschuk oder anderem elastischen Material, von welchen d zugleich als Abdichtung und als Feder wirkt, während dl blos als Verstärkung dient. Die Dichtung kann jedoch auch aus einem oder
aus mehr als zwei Kautschukschlauchstücken hergestellt sein.
Das Steigrohr α ist in eine Hülse E eingeschoben, welche den den Pfropfen B enthaltenden Hohlraum des Verschlufskopfes nach unten abschliefst und an ihrem oberen Ende Einschnitte e, Fig. 3 und 5, besitzt, durch welche die Flüssigkeit auch bei niedergedrücktem Pfropfen B ungehindert hindurchtreten und um den letzteren herum entweder (beim Füllen der Flasche) in der Richtung nach a in dieselbe oder (beim Entleeren der Flasche) in der Richtung nach λ1 aus derselben fliefsen kann.
Um die Flasche oder den Behälter F zu füllen oder aus der gefüllten Flasche Flüssigkeit austreten zu lassen, wird der Drücker C niedergedrückt, wodurch die Druckstange c den Pfropfen B von seiner Sitzfläche a2 abhebt, so dafs Flüssigkeit in der Richtung a1 a in die Flasche gelangen bezw. in umgekehrter Richtung aus derselben ausströmen kann. Hört der Druck auf den Drücker c auf, so prefst der Gasdruck den Pfropfen B sofort nach aufwärts an seine Sitzfläche a2, wodurch der weitere Ein- oder Austritt der Flüssigkeit verhindert ist.
Dieser Syphonverschlufs kann zum Zwecke der Reinigung oder der Auswechselung einzelner Bestandtheile schnell und leicht zerlegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein eintheiliger Verschlufs für Sodawasserflaschen und ähnliche Behälter, gekennzeichnet durch einen im Verschlufskopf A zwischen dem Steigrohr α und dem Ausflufsrohr a1 beweglich eingelagerten Pfropfen B, welcher durch den Gasdruck das Ausflufsrohr verschlossen hält und durch eine Druckvorrichtung C c von seinem Sitz abgehoben wird, wenn der Verschlufs geöffnet werden soll, in Verbindung mit einer die Druckstange c umgebenden, im Kopf A angeordneten federnden Dichtung d dl und einer in den Kopf A eingesetzten, das Steigrohr α tragenden Hülse E mit den an ihrem oberen Ende angebrachten Einschnitten e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61793D Flaschenverschlufs Expired - Lifetime DE61793C (de)

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