CH386869A - Portioniervorrichtung für Flüssigkeiten - Google Patents

Portioniervorrichtung für Flüssigkeiten

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Description


  
 



  Portioniervorrichtung für Flüssigkeiten
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur portionsweisen Ausgabe von Flüssigkeiten aus Gefässen. Mit ihrer Hilfe können Flüssigkeiten aus beliebig geformten Gefässen wie Fässern, Tonnen, offenen und geschlossenen Kesseln, Schalen, Töpfen, Pfannen und dergleichen ausgegeben werden. Insbesondere ist die Vorrichtung jedoch zur Ausgabe von Flüssigkeiten aus flaschenartigen Gefässen geeignet.



   Zur portionsweisen Ausgabe von Flüssigkeiten kann man sich verschiedener Methoden bedienen, je nachdem, welche Eigenschaft der auszugebenden Flüssigkeit man zum Zwecke des Portionierens ausnutzt. Die portionsweise Ausgabe der Flüssigkeit erfolgt nun bei der erfindungsgemässen Vorrichtung durch Portionierung des Volumens, wobei nach einem bekannten Prinzip nacheinander gewisse Volumina, vorzugsweise stets gleiche Volumina, von der Hauptmenge der Flüssigkeit abgetrennt und ausgegeben werden.



   Die Erfindung bezieht sich aber auch auf eine Vorrichtung zum Portionieren von Flüssigkeiten jeder beliebigen Art. So können die zur Ausgabe gelangenden Flüssigkeiten chemisch reine Substanzen und Gemische jeder beliebigen Zusammensetzung sein.



  Dabei kann es sich um blanke Lösungen, teilweise Lösungen, um Dispersionen, Emulsionen, kurz, um alle Arten von Flüssigkeiten unabhängig von der Art und den physikalischen Eigenschaften ihrer Komponenten handeln. Die Vorrichtung ist insbesondere zur portionsweisen Ausgabe öliger Flüssigkeiten und zuckerhaltiger   wässerig-alkoholischer    Lösungen geeignet.



   Nach den Eigenschaften der auszugebenden Flüssigkeit wird sich die Wahl der Werkstoffe richten, aus denen insbesondere alle jene Teile der Vorrichtung zu fertigen sind, welche mit der Flüssigkeit in Berührung kommen. Die Vorrichtung kann vollständig oder teilweise aus den im Apparatebau üblichen Werkstoffen, wie Metallen, Metallegierungen, den verschiedensten Kunststoffen, Glas, Porzellan und dergleichen bestehen, wobei durchsichtigen oder durchscheinenden Werkstoffen für gewisse Teile der Vorrichtung ein Vorzug zukommt.



   Für die Portionierung von Flüssigkeiten auf Grund ihres Volumens sind bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden. Eine bekannte Vorrichtung besteht aus einer zwischen zwei Kükenhähnen angeordneten Messlaterne, wobei die Bohrungen in den beiden Küken um   90"    versetzt sind. Durch einen Handhebel wird das eine Hahnküken direkt und das andere über einen Lenker gleichsinnig und gleichzeitig betätigt, wobei gleichzeitig die Anzahl der Füllungen der Messlaterne gezählt wird.



   Ein weiterer Vorschlag betraf einen zylindrischen Portionierbehälter mit einem dessen Füllung und Entleerung steuernden, vollständig in diesen eingebauten Wechselventil, welches unter gleichzeitigem Vorschub eines Zählwerkes mittels einer im Portionierbehälter zentral angeordneten, gefederten Druckstange betätigt werden konnte.



   Eine weitere vorbekannte Vorrichtung wies einen einzigen Betätigungshebel für die gefederte Zugstange des Wechselventiles einer Messlaterne und für ein eine kreisförmige Seitenwand dieser Messlaterne bildendes Zählwerk auf.



   Weitere Vorschläge betrafen in Gestellen aufgehängte Messlaternen mit zentralem, die Zu- und Ablauföffnung verbindendem Führungsrohr für einen Ventilkörper, welcher durch ein untergehaltenes Glas unter Freigabe entsprechender   Öffnungen    in dem erwähnten Rohr hochgeschoben werden konnte.



   Soweit diese Vorrichtungen an aufrechtstehenden Flaschen angebracht werden konnten und ein zusam  men mit dem Anschlussteil an das Vorratsgefäss durch eine gemeinsame Schutzhaube gegen unbefugten Zugriff gesichertes Zählwerk aufwiesen, waren sie aus zahlreichen Einzelteilen hergestellt, deren Einzelfertigung und Zusammenbau kostspielig und vor allem kunststofftechnisch unzweckmässig war, so dass diese Vorschläge zur Massenfertigung solcher Vorrichtungen aus den neuerdings hiefür als Werkstoffe nahezu ausschliesslich verwendeten Kunststoffen keine geeignete Grundlage bilden konnten.



   Vorbekannt ist ferner die Ausführung eines Portionszählwerkes, das aus einem am Deckel des Portionierraumes aufsitzenden, mit diesem gleichachsigen, auf der Mantelfläche bezifferten Rohr mit gezahnter Stirnfläche, einer   Sperrfeder    und einer gefederten Vorschubklinke besteht.



   Die erfindungsgemässe Portioniervorrichtung für Flüssigkeiten weist gewisse Gemeinsamkeiten mit den vorbekannten Vorrichtungen dieser Art auf, indem sie einen einzigen Betätigungshebel für die gefederte Zugstange eines die Füllung und die Entleerung eines Portionierbehälters steuernden, vollständig in diesem angeordneten Wechselventils und für ein Portionszählwerk aufweist. Die Nachteile der vorbekannten Vorrichtungen sind jedoch bei der erfindungsgemässen Vorrichtung dadurch vermieden, dass der Deckel einen frei in den Portionierbehälter ragenden, der Führung des Wechselventils sowie der das Ventil betätigenden gefederten Zugstange dienenden Kloben trägt und mit seinem Rand zusammen mit einem Anschlussflansch des Portionierbehälters die Führung für einen Zählwerkring bildet.



   Diese besondere Ausbildung weist gegenüber den vorbekannten Vorrichtungen dieser Art verschiedene wesentliche Vorteile auf. So ist die Führung des Wechselventils und der Zugstange zu seiner Betätigung in fertigungstechnisch vorteilhafter Weise in einem einzigen Kloben, der überdies zweckmässig mit dem Deckel des Portionierbehälters einstückig ausgebildet ist, untergebracht. Die Führung des Wechselventils erfolgt bei Betätigung durch die Zugstange völlig geradlinig, wodurch ein der Dichtigkeit abträglicher Verschleiss der Ventilsitze bei längerem Gebrauch sicher vermieden wird. Erforderlichenfalls kann die Vorrichtung durch Abheben des Mantels des Portionierbehälters von dessen Deckel in einfacher Weise, beispielsweise zu Reinigungszwecken, auseinandergenommen und wieder zusammen gesetzt werden.

   Dadurch, dass die Führung des Zählwerkringes am Boden des Portionierbehälters und somit in der Nachbarschaft des Anschlussteiles der Vorrichtung an das Vorratsgefäss angeordnet ist, ist es ermöglicht, diese Teile durch eine gemeinsame, sperrbare, zweckmässig aus zwei Halbkappen gebildete Schutzkappe oder eine andere gemeinsame Schutzvorrichtung gegen unbefugten Zugriff zu sichern.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung eignet sich auch zur periodischen Ausgabe grösserer Volumina aus sehr grossen Gefässen, beispielsweise aus Kesselwagen, und es kann dann ein den Betätigungshebel entsprechender maschineller Antrieb für den Betätigungshebel vorgesehen sein.



   Im allgemeinen wird die erfindungsgemässe Vorrichtung in an sich bekannter Weise mit einer, mit dem Wechselventil zweckmässig direkt gekoppelten, Belüftungseinrichtung ausgestattet sein.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.



  Fig. 1 stellt eine Ausführungsform der Vorrichtung auf einer Flasche befestigt in Ansicht dar. Fig. 2 ist ein Schnitt durch dieselbe Vorrichtung in der Gebrauchslage, wobei der Entlüftungsschieber in die Bildebene gedreht ist. Fig. 3 ist eine Untersicht dieser Vorrichtung, welche Einzelheiten des Zählwerkes verdeutlicht. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform im Schnitt. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4.



   Gemäss Fig. 1 ist die Vorrichtung mit der Flasche 1 durch das Zuleitungsrohr 2 verbunden, welches den Flüssigkeitszulauf zu dem Portionierbehälter 3 ermöglicht, an welchen sich der Ablaufstutzen 4 anschliesst. Die Vorrichtung wird mittels des Handhebels 5 betätigt und ist durch die zweiteilige Schutzkappe 6, welche durch das Schloss 7 versperrt ist, gegen unbefugte Abnahme von der Flasche gesichert.



   Nach der Darstellung der Fig. 2 ist das Zuflussrohr mit einem Aussengewinde versehen, auf welchem eine Rändelscheibe 8 und ein Konus 9 drehbar angeordnet sind. Ein Stück Gummischlauch 10 wird von der Rändelscheibe 8 und dem Konus 9 gegen den Hals der Flasche gepresst.



   In einen Absatz 11 des Deckels 12 des Portionierbehälters 3 ist der Mantel 13 des Portionierbehälters mit dem genuteten Flansch 14 flüssigkeitsdicht eingesetzt. In die Nut   14' greifen    die Halbschalen der Schutzhaube 6 (Fig. 1) ein. Der Mantel 13 ist zur Erleichterung der Beobachtung des Flüssigkeitszuund-ablaufes zweckmässig aus durchsichtigem Material wie Glas oder Kunststoff angefertigt. Er ist in bekannter Weise allgemein kegelförmig ausgebildet und trägt an seiner Spitze den Sitz 15 des Auslassventiles 16 sowie den Abflussstutzen 4.



   Im Deckel 12 ist zentral der Sitz 17 des Einlassventiles 18 angeordnet. Der Schaft 19 des Einlassventiles 18 gleitet in einer Bohrung des Auslassventiles 16, in welcher auch die Ventilfeder 22 angeordnet ist. Die Schäfte der Ventile 16 und 18 sind von einem Langloch 20 bzw. 23 durchbrochen, in welches der abgewinkelte Teil der Zugstange 21 eingreift.



   Das aus dem Auslassventil 16, dem Einlassventil 18 und der Feder 22 bestehende Wechselventil ist in einer Bohrung des frei in den Portionierbehälter ragenden Klobens 24 geführt. In einer weiteren Bohrung dieses, vorzugsweise mit dem Deckel 12 einstückig ausgebildeten Klobens 24 ist die Zugstange 21 mit ihrem Bund 25 geführt. Sie steht unter der Wirkung der Feder 26, welche wesentlich kräftiger als die Feder 22 des Wechselventils ausgeführt  ist. Die Zugstange 21 ist über den Pflock 27 mit dem Betätigungshebel 5 kraftschlüssig verbunden.



  Der Pflock 27 ist in einfacher Weise mittels einer Schraube 28 am Ende der Zugstange 21 fixiert.



   Über eine Stange 29 ist der hülsenartige Entlüftungsschieber 30, dessen Mantel eine Ausnehmung 31 aufweist, in einer Bohrung 32 des Deckels 12 beweglich angeordnet. Im Deckel 12 ist eine radiale Bohrung 33, welche den Drehschieber 30 mit einem ins Innere des die Flüssigkeit enthaltenden Gefässes 1 frei mündenden Rohr 35 verbindet, angeordnet.



   Der in der Bohrung 36 eines Ansatzes 37 des Flüssigkeitszuleitungsrohres 2 drehbare Betätigungshebel 5 ist durch den Bügel 38 über seinen Drehpunkt hinaus verlängert. Der Bügel 38 ruht auf einem Schwenkarm 39, welcher am äusseren Ende die den Vorschub des Zählwerkes bewirkende gefederte Sperrklinke 40 trägt. Diese greift in die gezahnte Stirnfläche des auf seiner Mantelfläche 41 korrespondierend mit der Anzahl der Zähne bezifferten Ringes 42 ein, welches drehbar in einem aus dem Deckel 12 und dem Flansch 14 gebildeten Absatz 43 gelagert ist. Der Ring 42 wird einerseits durch die Sperrklinke 40 und anderseits durch die zur Sperrklinke 40 um etwa   180    versetzte, an dem Kloben 44 befestigte Sperrfeder 45 ohne Behinderung seines Verschubes in seiner Lage festgehalten.



   Die Teilung der Zähne 46 des Rohres 42 ist regelmässig und entspricht der Anzahl der aus dem Vorratsgefäss bis zu seiner völligen Entleerung auszugebenden Portionen.



   Ein Weiterlaufen des Zählwerkes über die höchste Zahnzahl hinaus kann, wie in Fig. 3 dargestellt, in einfacher Weise dadurch verhindert werden, dass zwischen dem ersten und dem letzten Zahn der regelmässigen Teilung an der mit 47 bezeichneten Stelle ein Zahn ausgelassen ist. Gelangt diese Stelle im Zuge des schrittweisen Vorschubes des Ringes 42 zur Sperrklinke 40, so wird diese auf der zahnlosen Stelle bei Betätigung des Hebels 5 gleiten und bei dessen Freigabe wieder in den letzten Zahn einrasten, ohne den Ring weiter vorschieben zu können.



  Durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte einfache Sperre, etwa einen die Abwärtsbewegung des Schwenkarmes verhindernden Ansatz auf der Innenfläche des Ringes 42, kann bei dieser Stellung des Zählwerkes eine weitere Betätigung der Vorrichtung bzw. ein Niederdrücken des Betätigungshebels verhindert sein.



   Um sich der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Portionieren einer Flüssigkeit zu bedienen, wird diese zunächst an dem Vorratsgefäss für die Flüssigkeit angebracht. Sofern es sich um ein offenes Gefäss, beispielsweise eine mit Flüssigkeit gefüllte offene Wanne handelt, wird in diese ein Heber eingehängt und mit der Flüssigkeit gefüllt, an dessen äusserem Ende die erfindungsgemässe Vorrichtung angebracht ist. Selbstverständlich muss in diesem Falle dafür gesorgt werden, dass das Luftableitungsrohr 35 die Luft nicht in den Heber selbst entlässt, damit nicht durch eine Gasansammlung in der Spitze des Hebers der Flüssigkeitsstrom in demselben im Laufe des Betriebes abreisst. Zu diesem Zwecke kann das Ableitungsrohr 35 beispielsweise ausserhalb des Hebers über dessen Scheitel hochgeführt werden.

   Durch eine entsprechende Bemessung seiner Weite im Verhältnis zur Weite des Heberrohres kann ein praktisch widerstandsfreies Aufperlen des beim Einströmen der Flüssigkeit in den Portionierbehälter aus diesem durch das Rohr 35 verdrängten Gases erreicht werden. Man kann aber auch so vorgehen, dass das Rohr 35 durch den ganzen Heber hindurchgeführt und auf der Saugseite über das Flüssigkeitsniveau im Vorratsgefäss hochgezogen wird.



   Zum Aufsetzen der erfindungsgemässen Vorrichtung auf ein geschlossenes Gefäss, etwa eine Flasche, kann man sich irgendeiner bekannten Methode bedienen. Die weiter oben bereits beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Befestigungsart der erfindungsgemässen Vorrichtung in einem Flaschenhals hat den Vorzug besonders einfacher Konstruktion.



  Sie sichert überdies einen festen und dichten Sitz der erfindungsgemässen Vorrichtung in dem Flaschenhals.



   Die Vorrichtung wird mit dem Flüssigkeitseinströmrohr 2, dem Konus 9 und dem Stück Gummischlauch 10 in den Flaschenhals eingeschoben. Sodann wird der Gummischlauch 10 durch Anziehen der Rändelscheibe 8 gegen den Konus 9 in dem Ringraum zwischen dem Flüssigkeitseinströmrohr 2 und dem Flaschenhals gestaucht. Zweckmässig wird vorher der Konus 9 auf dem Gewinde des Zuleitungsrohres 2 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Kontramutter, Wurmschraube oder dergleichen fixiert.



   Es ist auch möglich, die Rändelscheibe in irgendeiner geeigneten Weise auf dem Gewinde zu fixieren und die Stauchung des Gummischlauches 10 durch Drehen der erfindungsgemässen Vorrichtung im Sinne eines Einziehens des Konus 9 zu bewirken.



   Es wird nunmehr das Zählwerk auf die Ziffer  0  gestellt, welche beispielsweise in einem Fenster der anschliessend durch Einsetzen ihrer beiden Hälften in die Nut   14' und    Verschliessen derselben mit dem Schloss 7 angebrachten Schutzkappe 6 abgelesen werden kann. Die auf diese Weise mit dererfindungsgemässen Vorrichtung adjustierte Flasche ist nun zur portionsweisen Ausgabe fertig.



   Zur Portionierung wird die Flasche mit der aufgesetzten Portioniervorrichtung in die Gebrauchslage gemäss Fig. 2 der Zeichnung gekippt. Die auszugebende Flüssigkeit strömt sofort durch das Zuleitungsrohr 2 nach unten und füllt den Portionierbehälter 3, während die Luft aus demselben über den Entlüftungsschieber 30, dessen Boden durch die Kraft der Feder 26 auf der Oberseite des Deckels 12 dicht anliegend gehalten wird, den Kanal 33 und das Rohr 35 in die Flasche entweicht.  



   Es kann zweckmässig sein, z. B. bei der Ausgabe sehr viskoser Flüssigkeiten, wie gewisser Emulsionen und Dispersionen, das Rohr 35 bis zum Boden der Flasche zu verlängern, um das Entweichen der Luft aus dem Portionierbehälter in die Flasche möglichst zu erleichtern.



   Zur Entleerung des Portionierbehälters wird der Betätigungshebel 5 niedergedrückt bzw. zur Flasche hingezogen. Dabei wird gleichzeitig die Zugstange 21 angezogen und die Klinke 39 durch den Bügel 38 niedergedrückt. Hierbei schiebt die Sperrklinke 40 den Ring 42 um einen Zahn weiter, wobei im Fenster der Schutzhaube 6 die Ziffer  0  verschwindet und die Ziffer     1      erscheint.



   Durch die Betätigung der Zugstange 21 gegen die Wirkung der Feder 26 wird zunächst nur das Einströmventil 18 und der mit diesem gekoppelte Entlüftungsschieber 30 angehoben, wobei die Einlassöffnung für die Flüssigkeit und die Bohrung 33 für den Austritt der Luft in die Flasche 1 dicht verschlossen werden. Durch die Wirkung der Feder 22 bleibt das Ausströmventil 16 während dieser Zeit auf seinen Sitz gepresst, so dass bis zum flüssigkeitsdichten Abschluss des Einlassventils 18 kein Flüssigkeitsaustritt aus dem Portionierbehälter 3 erfolgen kann.



   Während sich die Zugstange einen gewissen Totweg weiter aufwärts bewegt, ist nun der Flüssigkeitsein- und -auslass des Portionierbehälters 3 geschlossen. Anschliessend schlägt der abgewinkelte Teil der Zugstange 21 an die obere Begrenzung der beiden Langlöcher 23 des Ausströmventiles 16 an und nimmt dieses im weiteren Hochgehen unter der Wirkung des Betätigungshebels 5 mit, wodurch die Auslass öffnung des Portionierbehälters 3 freigegeben wird.



  Durch den in dieser Stellung hochgeschobenen Entlüftungsschieber 30, dessen Öffnung 31 über den Deckel 12 hinausragt, während sein zylindrischer Teil die Bohrung 33 verschlossen hält, saugt die aus dem Portionierbehälter durch den Ablaufstutzen 4 abrinnende Flüssigkeit Luft an, welche nach dem völligen Ablaufen der Flüssigkeit den ganzen Portionierbehälter 3 füllt.



   Die Ausgabe der ersten Portion aus der Flasche ist damit abgeschlossen. Bei Loslassen des Betätigungshebels 5 schliesst das Wechselventil unter der Wirkung der Feder 26 nunmehr in umgekehrter Reihenfolge zunächst die Auslassöffnung des Portionierbehälters 3, indem das Auslassventil 16 auf seinen Sitz 15 zurückkehrt, während anschliessend das Einlassventil 18 geöffnet und gleichzeitig der Entlüftungsschieber 30 zur Abdichtung auf dem Deckel 12 unter Freigabe der Entlüftungsbohrung 33 niedergezogen wird. Gleichzeitig geht der Bügel 38 des Zählwerkes hoch und die gefederte Sperrklinke 40 setzt sich nun hinter den nächsten Zahn des Zählwerkes, welcher mit der bei der Ausgabe der nächsten Portion im Fenster der Schutzhaube 6 erscheinenden Ziffer  2  korrespondiert.



   Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung unterscheidet sich hinsichtlich des den Zu- und Ablauf zum-und vom Portionierbehälter regelnden Wechselventiles und seiner Betätigung in keiner Weise von der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform. In vorteilhafter Weise ist aber bei dieser Ausführungsform die Belüftung des Portionierbehälters dadurch verbessert, dass sowohl das Zuleitungsrohr 2 zum Portionierbehälter 3 als auch das Ablaufrohr 4 von demselben durch je eine Querwand 47 bzw. 48 in zwei Strömungswege unterteilt ist. Auf diese Weise kann die verhältnismässig komplizierte Belüftungseinrichung der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform vollständig wegfallen. Die Anordnung der Querwand 47 und 48 bereitet fertigungstechnisch keinerlei Schwierigkeiten.

   Zweckmässig wird die Querwand 47 im Ablaufstutzen 4 aussermittig und die Querwand 48 im Zuleitungsrohr 2 mittig angeordnet.



   Gemäss einer weiteren vorteilhaften Variante ist bei dieser Ausführungsform anstelle der längsgeteilten Schutzkappe 6 gemäss Fig. 1 eine Sicherungseinrichtung gegen unbefugten Zugriff zum Zählwerk und zur Befestigungsvorrichtung am Vorratsgefäss 1 eine quergeteilte Schutzkappe vorgesehen. Der eine Teil derselben stellt eine Verlängerung 49 des Mantels des Portionierbehälters 3 dar, während der andere Teil als ein zweckmässig am einen Ende eingezogener Schutzzylinder 50 ausgebildet ist.

   Diese beiden Teile sind nun zweckmässig mit dem Deckel 12 des Portionierbehälters 3 durch zwei Bajonettverschlüsse in der Weise verbunden, dass der Deckel 12 des Portionierbehälters 3 Kloben 51 und 51' aufweist, an deren Enden Klauen 52 und   52' sitzen,    die gleichzeitig in Nuten 53 und 53' der das Zählwerk umgebenden Verlängerung 49 des Mantels des Portionierbehälters 3 und in Ringnuten 54 und   54' des    die Befestigungsvorrichtung am Vorratsgefäss 1 und dessen Mündung abdeckenden Schutzzylinders 50 einsitzen.



   Die auf diese Weise durch die   Bajonettverschlüsse    lösbar miteinander verbundenen Teile können sodann noch vorteilhaft dadurch gegen ein Auseinandernehmen durch unbefugte Personen gesichert sein, dass der federnde Riegel 55 eines am Deckel 12 des Portionierbehälters sitzenden Schlosses in eine Ausnehmung 56 des Randes des Schutzzylinders 50 einrastet. Mittels eines Schlüssels 57 kann die Klinke 55 aus der Ausnehmung 56 ausgehoben werden, worauf sich die erwähnten Teile auseinandernehmen lassen. Beim Zusammenstellen derselben rastet die Klinke 55 beim drehenden Schliessen der Bajonettverschlüsse in die Ausnehmung 56 ein und verhindert so ein Auseinandernehmen, solange das Schloss nicht mit dem Schlüssel 57 in der erwähnten Weise geöffnet wird.



   Wird die Portioniervorrichtung zur Ausgabe von Getränken verwendet, so ist es zweckmässig, dass das Zählwerk nur dann zählt, wenn aus der Vorrats  flasche 1 tatsächlich Getränk ausgegeben wird. Die Ausgabe des Getränkes ist nur möglich, wenn sich die Vorrichtung in der Gebrauchslage befindet, das heisst, wenn das Ablaufrohr 4 nach unten zeigt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Wenn die Vorratsflasche 1 aufrechtsteht, so zeigt das Ablaufrohr 4 nach oben und es befindet sich, da das Einlassventil 18, das zweckmässig ebenso wie das Auslassventil 16 aus Gummi besteht, geöffnet ist, keine Flüssigkeit im Portionierbehälter. Wird der Betätigungshebel 5 nunmehr niedergedrückt, so zählt nun das Zählwerk der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform weiter, wodurch sich eine falsche Anzeige der aus der Vorratsflasche tatsächlich ausgegebenen Portionen ergibt.



   Dieser wesentliche Nachteil ist bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 und 5 dadurch vermieden, dass für die Kraftübertragung vom Betätigungshebel 5 auf das Wechselventil 16, 18 und zum Verschub des Zählwerkes ein gemeinsames Glied 58 vorgesehen ist, wobei die gegebenenfalls mit einem Gewicht 59 beschwerte Vorschubklinke 60 des Zählwerkes frei beweglich an diesem Glied angelenkt ist. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass die Klinke 60 nur in der Gebrauchslage der Vorrichtung in den Zählring 42 einrastet. Steht die Vorratsflasche aufrecht, so fällt die Klinke 60 zufolge ihres eigenen Gewichtes aus dem Ring 42 ab. Eine Betätigung des Zählwerkes ist dadurch wirksam verhindert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Portioniervorrichtung für Flüssigkeiten mit einem einzigen Betätigungshebel für die gefederte Zugstange eines die Füllung und die Entleerung eines Portionierbehälters steuernden, vollständig in diesem angeordneten Wechselventils und für ein Portionszählwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (12) einen frei in den Portionierbehälter (3) ragenden, der Führung des Wechselventils (16, 18, 22) sowie der das Ventil betätigenden gefederten Zugstange (21) dienenden Kloben (24) trägt und mit seinem Rand (43) zusammen mit einem Anschlussflansch (14) des Portionierbehälters (3) die Führung für einen Zählwerkring (42) bildet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Portioniervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (12) mit dem frei in den Portionierbehälter (3) ragenden Kloben (24) einstückig ausgebildet ist.
    2. Portioniervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Zuleitungsrohr (2) zum Portionierbehälter (3) als auch das Ablaufrohr (4) durch eine Querwand in zwei Strömungswege unterteilt ist.
    3. Portioniervorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Glied (58) für die Kraftübertragung vom Betätigungshebel (5) auf das Wechselventil und zum Vorschub des Zählwerkes, wobei die mit einem Gewicht (59) beschwerte Vorschubklinke (60) des Zählwerkes frei beweglich an diesem Glied (58) angelenkt ist.
    4. Portioniervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (12) des Portionierbehälters Kloben (51) aufweist, an deren Enden Klauen (52) sitzen, die gleichzeitig in Nuten (53) einer das Zählwerk umgebenden Verlängerung (49) des Mantels des Portionierbehälters und in Ringnuten (54) eines die Befestigungsvorrichtung am Vorratsgefäss (1) und dessen Mündung abdeckenden Schutzzylinders (50) einsitzen.
    5. Portioniervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Riegel (55) eines am Deckel (12) des Portionierbehälters sitzenden Schlosses in eine Ausnehmung (56) des Randes des Schutzzylinders (50) für die Befestigungsvorrichtung am Vorratsgefäss (1) einrastet.
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