DE617802C - Mahlvorrichtung - Google Patents
MahlvorrichtungInfo
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- DE617802C DE617802C DET44061D DET0044061D DE617802C DE 617802 C DE617802 C DE 617802C DE T44061 D DET44061 D DE T44061D DE T0044061 D DET0044061 D DE T0044061D DE 617802 C DE617802 C DE 617802C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/02—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
- B02C7/08—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with vertical axis
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- Food Science & Technology (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. AUGUST 1935
26. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M617802 ' KLASSE 50 b GRUPPE
Oskar Treu (Treijs-Trejus) in Riga, Lettland
Mahlvorrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1934 ab
Die Erfindung betrifft eine Mahlvorrichtung, bestehend aus einem ruhenden und
einem laufenden, als Mahlring ausgebildeten Mühlstein und einem an der Mühlenachse
angeordneten Fliehkraftverteiler, der das Mahlgut in die Eingänge der Furchen schleudert.
Bei den bekannten Mahlvorrichtungen dieser Art ist sowohl der obere als auch der
untere Mühlstein mit Furchen versehen, die in entgegengesetzter Richtung verlaufen und
sich so vielfach überschneiden. Dies hat zur Folge, daß das Mahlgut länger in den Furchen
verbleibt, als es für die, Durchführung des Mahlvorganges erforderlich ist. Hierdurch
wird'nicht nur die Leistung der Mahlvorrichtung beeinträchtigt, sondern auch die
Güte des Mehles, das sich durch das lange Verweilen zwischen den Steinen zu stark erwärmt.
Außerdem hat das unnötig lange Verbleiben des Mehles zwischen den Mühlsteinen einen erhöhten Kraftbedarf der Mahlvorrichtung
zur Folge.
Die genannten Mißstände sind in erster Linie darauf zurückzuführen, daß durch die Anordnung von 'Furchen in dem oberen und dem unteren Mühlstein die Förderung des Mahlgutes von innen nach außen eine zu langsame ist, weil sich in den Furchen kein genügend starker Unterdruck bilden kann und weil ferner bei gewissen bekannten Vorrichtungen die Mahlnäche und die Steigung der Furchen zu groß bzw. die Breite der Furchen zu gering ist.
Die genannten Mißstände sind in erster Linie darauf zurückzuführen, daß durch die Anordnung von 'Furchen in dem oberen und dem unteren Mühlstein die Förderung des Mahlgutes von innen nach außen eine zu langsame ist, weil sich in den Furchen kein genügend starker Unterdruck bilden kann und weil ferner bei gewissen bekannten Vorrichtungen die Mahlnäche und die Steigung der Furchen zu groß bzw. die Breite der Furchen zu gering ist.
Erfindungsgemäß wird den geschilderten Mißständen nun dadurch abgeholfen, daß der
ruhende Mühlstein eine ebene rauhe Oberfläche ohne Furchen hat und der laufende Mahlring mit Hauschlägen (Furchen) in
Form von Kreisbogen versehen ist, deren Mittelpunkte zwischen dem Mittelpunkt des
Mahlringes und seinem inneren Umfang so liegen, daß die Furchen, deren Boden quer
in der Richtung des im Sinne der Drehrichtung des Mühlsteines folgenden Balkens bis
zur Mühlsteinoberfläche ansteigt, zum inneren und zum äußeren Umfang des Mahlringes
spitze Winkel bilden und die Furchen und die Stege von innen nach außen ständig breiter
werden.
Auf diese Weise kommt die schleudernde Wirkung der wie die Flügel eines Ventilators
arbeitenden, die Furchen trennenden Stege des Mahlringes voll zur Geltung, und es entsteht in den Furchen ein erheblicher
Unterdruck, der ein Nachsaugen des von dem Fliehkraftverteiler gegen die Furcheneingänge
geschleuderten Mahlgutes zur Folge hat. Da das gegen die Furcheneingänge
geschleuderte Mahlgut abdichtend wirkt,
Claims (1)
- so wird der Eintritt von Luft in die Furchen verhindert und der Unterdruck ständig aufrechterhalten, wodurch die Förderung des Mahlgutes so schnell -vonstatten geht, daß es nicht langer zwischen den Mühlsteinen verbleibt, als für den Mahlvorgang erforderlich ist.Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. ίο In Fig. ι ist die Ansicht von unten auf den laufenden, hier oberen Mühlstein gezeigt, in Fig. 2 die Ansicht von oben auf den ruhenden, hier unteren Mühlstein. Fig. 3 ist ein Schnitt durch die von den beiden Mühlsteinen gebildete Mahlvorrichtung, Fig..4 eine Ansicht der Mahlvorrichtung, während in Fig. S ein Querschnitt durch eine Furche in größerem Maßstab dargestellt ist.Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die Mahlfläche des ruhenden, im dargestellten Ausführungsbeispiel unteren Mühlsteins 1 ohne Hauschläge, die des laufenden, hier oberen, 2, mit Furchen 3 versehen, zwischen denen Stege (Balken) 4 liegen. Diese bilden die eigentliche Mahlfläche. Fig. S zeigt einen Querschnitt durch eine solche Furche in größerem Maßstabe. Wie aus diesem Schnitt ersichtlich ist, ist der Steg (Balken) 4 zwischen den Furchen verhältnismäßig schmal und geht einerseits in Richtung der folgenden Furche (im Sinne der Bewegung des Mühlsteines) allmählich in den schrägen Boden der Furche über, bildet aber auf der andern Seite zur vorhergehenden Furche einen scharfen Absatz 5, so daß die Furchen einen schrägen Boden 6 haben. Die Furchen bilden spitze Winfcel sowohl zum inneren, 7, wie zum äußeren Umfang 8 des Mahlringes 2, haben eine kreisbogenartige Form und verlaufen am äußeren Umfang gegen die mit dem Pfeil χ bezeichnete Drehrichtung des Steines.•Der Fliehkraftverteiler 9 ist, wie in Fig. 2 , und 3 dargestellt, über dem unteren Mühlstein unter dem Füllauge 13 des oberen angeordnet und besteht aus einer auf die Mahlachse 12 montierten Platte 10, die mit Schaufeln (Flügeln) 11,n versehen ist Das durch das. Füllauge 13 fallende Korn wird von den Schaufeln 11 gegen den inneren Rand 7 des oberen Mühlsteines geschleudert, und zwar in gleichmäßiger Menge längs des ganzen UmfangeSj und· gelangt so in zweckentsprechender Weise zwischen die Mühlsteine. Die Anordnung einer solchen Fliehkraftvorrichtung ist dadurch möglich geworden, daß in den unteren Teil des oberen Mühlsteins eine Aussparung 14 eingearbeitet ist, er also die Form eines Mahlringes hat.. Auch der untere Stein ist mit einer Aussparung 16 von geringer Tiefe versehen, die zur Aufnahme des Verteilers 9 bei Senkung des oberen Steins gegen den unteren bestimmt ist. .Der innere Mahlring ist mit einer Abschrägung 17 versehen, die zur Aufnahme des gegen den Mahlring geschleuderten Mahlgutes bestimmt ist, das nun in dicker Schicht lagert und einen guten Luftabschluß bildet.Die Verbindung zwischen dem oberen Mühlstein 2 und der Mahlachse 12 ist in den Verhältnissen angepaßter Weise durch sogenannte Hauen hergestellt.Der laufende Stein braucht nicht unbedingt oben und der ruhende Stein nicht unbedingt unten zu liegen, die Mühlsteine können vielmehr umgekehrt angeordnet sein; in jedem Fall ist der ruhende Stein ohne, der laufende mit Hauen versehen.Wie aus Fig. ι der Zeichnung ersichtlich ist, sind die die Furchen umgrenzenden Kreisbögen so gezogen, daß sowohl die Furchen t wie die zwischen ihnen liegenden Stege am inneren Mahlring schmal beginnen und sich zum äußeren Mahlring hin verbreitern.85 Pate NTA ν sp ru gh :Mahlvorrichtung, bestehend aus einem ruhenden und einem laufenden, als Mahlring ausgebildeten Mühlstein, und einem an der Mühlenachse angeordneten Fliehkraftverteiler, der das Mahlgut in die Eingänge der Furchen schleudert, dadurch gekennzeichnet,, daß der ruhende Mühlstein eine ebene, rauhe Oberfläche ohne Furchen hat und der laufende Mahlring mit Hauschlägen (Furchen) in Form von Kreisbogen versehen ist, deren Mittelpunkte zwischen dem Mittelpunkt des Mahlrings ifnd seinem inneren Umfang so liegen, daß die Furchen, deren Boden quer in der Richtung des im Sinne der Drehrichtung des Mühlsteines folgenden Balkens bis .zur Mühlsteinoberfläche ansteigt, zum inneren und zum äußeren Um- fang des Mahlringes spitze Winkel bilden und die Furchen und die Stege von innen nach außen ständig breiter werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LV617802X | 1933-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617802C true DE617802C (de) | 1935-08-26 |
Family
ID=19736667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET44061D Expired DE617802C (de) | 1933-09-19 | 1934-06-20 | Mahlvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617802C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627294A1 (de) * | 1976-06-18 | 1977-12-29 | Probst & Class Gmbh & Co | Mahlsatz fuer kolloidmuehlen etc. |
| CN106140399A (zh) * | 2016-08-30 | 2016-11-23 | 泰山石膏股份有限公司 | 一种新型石膏粉改性磨机 |
| WO2022058760A1 (en) * | 2020-09-18 | 2022-03-24 | Gela Sulaberidze | The method for production of food bran of wheat and a device for its realization |
-
1934
- 1934-06-20 DE DET44061D patent/DE617802C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627294A1 (de) * | 1976-06-18 | 1977-12-29 | Probst & Class Gmbh & Co | Mahlsatz fuer kolloidmuehlen etc. |
| CN106140399A (zh) * | 2016-08-30 | 2016-11-23 | 泰山石膏股份有限公司 | 一种新型石膏粉改性磨机 |
| WO2022058760A1 (en) * | 2020-09-18 | 2022-03-24 | Gela Sulaberidze | The method for production of food bran of wheat and a device for its realization |
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