DE617554C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
nach Patent 616923 und bezweckt, die Handhabung und den Bau einer derartigen
Sicherungsvorrichtung wesentlich zu vereinfachen, zugleich aber zusätzliche Sicherungsmaßnahmen vorzusehen.
Dies erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß am Kupplungsbolzen ein längs gerichteter
längerer Zahn angeordnet ist, der mit einer Nut in dem Schloßgehäuse derart zusammenarbeitet,
daß seine Drehung verhindert wird, bevor der Gesamtaxialhub gegen die Schließstellung
zu vollendet ist, dagegen in der Endverschlußstellung die obere Muffe beim Drehen des Griffes des Kupplungsbolzens mitnimmt.
Ein längerer Zahn ist an sich bereits bei bekannten Sicherungsvorrichtungen verwendet
worden, um die Drehung des Kupplungsbolzens gegenüber lediglich als Füllringe dienenden Muffen zu verhindern. Auch sind
bereits Zähne an Kupplungsbolzen derartiger Schlösser verwendet worden, die eine Drehung
des Kupplungsbolzens erst nach vollständigem Einführen in das Schloßgehäuse zulassen.
Dies ist zwar unter anderem auch ein Vorteil der Erfindung, jedoch besitzt keine der bekannten
Sicherungsvorrichtungen das Merkmal der Erfindung, daß der längere Zahn mit
einer Nut im Schloßgehäuse und der obersten, mit zur Einstellung der Kombinationsschließeinrichtung
dienenden Muffe zusammenarbeitet.
Durch dieses Zusammenarbeiten wird gemäß der Erfindung nicht nur vermieden, daß
die anderen Zähne des Kupplungsbolzens die untere Muffe oder Muffen in ihrer Winkellage
verstellen, sondern auch zugleich der Vorteil erreicht, daß das Einstellen des
Schlosses auf das Schlüsselwort oder die Schlüsselzahl durch zwei gleichzeitige Handgriffe
in einfachster Weise erfolgen kann, nämlich indem mit der einen Hand die untere
Muffe eingestellt wird und mit der anderen Hand der Handgriff in die richtige Stellung
gegenüber der oberen Muffe und dann durch teilweises Einrücken zusammen mit der oberen
Muffe in die richtige Stellung gegenüber der unteren Muffe gebracht wird.
Diese Anordnung gemäß der Erfindung hat ferner den Vorzug, daß lediglich zwei einstellbare
Muffen statt dreier oder mehr Verwendung zu finden brauchen, ohne daß die Sicherung
beeinträchtigt wird, ja sogar, daß die Sicherung gegenüber der Verwendung von
drei einzustellenden Muffen noch erhöht wird. Sollte nämlich zufällig von einem Unbefugten
die richtige Stellung der unteren Muffe herausgefunden worden sein, so erlaubt dies ihm
doch nicht, durch teilweises Einrücken des Kupplungsbolzens die richtige Einstellung der
oberen Muffe gegenüber der unteren heraus-
zusuchen, da bei der Drehung des Kupplungsbolzens die obere Muffe mitgenommen wird,
aber selbst gegenüber diesem noch sieht
richtig eingestellt und dabei der Einstellung von außen entzogen ist.
Die Erfindung umfaßt weitere Sicherungen des zum Einstellen des Schlosses befugten"
Fahrers selbst dagegen, daß das. Kraftfahrzeug angelassen und in Bewegung gesetzt
ίο werden kann, ehe der Kupplungsbolzen in die
Kupplungsstellung gebracht worden ist. Dies kann gemäß der Erfindung dadurch erreicht
werden, daß der Kupplungsbolzen in der Kupplungsstellung einen Hebel niederdrückt,
der den Zündstromkreis des Motors an zwei auf einem am Teller befestigten Isolierblock
angeordneten Kontakten schließe wobei jeder
der Kontakte mit einer auf einem Metallring
sitzenden SdMeifkohle und jeder der beiden
Metallringe auf einem Isolierring ruht, der so angeordnet ist, daß er sich* in bezug: ä«f die
Lenksäule nicht drehen kann. Zur Durchführung der erwähnten Sicherung ist dabei
vorzugsweise das mit dem Hebel, zusammenwirkende
Ende des Kupplungsbolzens derart abgeschrägt, daß die Kontakte über einen bestimmten
Sektor seiner Drehung geschlossen werden, wenn es sich, selbst in der Schließstellung
des Schlosses befindet. Statt dessen kann zum gleichen Zweck der Kupplungsbolzen in der Schließstellung des Schlosses
einen drehbaren Unterbrecher· betätigen, der den Zündstroiß des Motors erst4ann schließt,
. wenn der !Zapfen eine bestimmte Umdrehung ausgeführt hat-.- -
In den -Zeichnungen ist eine Ausführungsform
der Erfindung beispielsweise- dargestellt, Und zwar zeigen: ■ '
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die
Symmetrieebene des Lenkhandrades, ...Abb. 2, 3' und 4 die Kombinationsschließeinrichtung
in drei verschiedenen Stellungen,, nämlich in Offenstellung, in ganz gesenkter
Stellung und in Schließstellung, und zwar in größerem Maßstabe als in-Abb. 1-, von der sie
Einzelheiten, darstellen, --.-"- - - - - -
. Abb. 5,. 6,,7un&8 das Gehäuse des Geheimwortschlosses,
und zwar einen Schnitt, durch
-, die! Symmetneebene bzw« eine Vorderansicht, einen Grundriß und einen Schnitt nach Linie
VUI-yill in Abb, s, "
-. Abb. 9_uM ig einen der: Buchstaben- oder
Zahlenringe des Geheimwortsdhlosses teils- in
;"■'. Seitenansicht, teils im Grundriß,-. ' .Abb.. ir,. 12 und 13 die obere Zahnmuffe
des Geheimwor.tschlossesteils im Schnitt, teils in Seitenansicht sowie eine Ober- bzw. Unteransichtj
. . - --- .-..."
.-χ- ■ AbK 14, -15 und'x-6 die untere Zähnmuffe
teils im: Schnitt und Aufriß bzw. im Grund.-riß bz„w. ei
Abb. 17 und 18 den Griff des Geheimwort-ScMosses
teilweise im Axialschnitt und Seii;ej(iaufriß
bzw. teilweise im Grundriß von unten gesehen,
Abb. 19 und 20 den. Mittelteil des eigentlichen
Lenkhandrades in einem Schnitt nach der Symmetrieebene und einen Grundriß,
Abb. 21, 22 und 23 den Kontakthalter im
Grundriß von 'unten gesellen bzw. in senkrechtem
Mittelschnitt und Hinteransicht und endlich
Abb. 24 den unteren Teller des Lenkhandradeis,
In der Mitte des eigentlichen Lenkhandrades 1 ist eine Ringscheibe 2 angeordnet, die
am besten aus Abb. 19 und 20 ersichtlich ist. Diese Mittelscheibe hat einen Ansatz 3 mit
einem Loch 4 für den Kupplungsbolzen 5. Der Ansatz 3 erstreckt sich im Kreise herum mit
einem niedrigeren Vorsprung 6, der dazu dient, das Senken 'des Kupplungsbolzens 5 zu
verhindern, wenn dieser nicht vor dem Loch 4 steht. Das Gewicht der Scheibe 2 ist durch
Aussparungen 7 verringert. Die Speichen 8 des Lenkhandrades sind zweckmäßig aus
; einem Guß mit der Scheibe 2.
Mit der Scheibe 2 wirken die Teller 9 und ίο zusaxambm.- Der Teller 9 ist unter Zwischenschaltung
der konischen Abstandsmuffe 12 und des Keils 13 auf die Lenkstockspindel
11 aufgekeilt und' auf ihr durch die Mutter 14
gesichert. Die Abstandmuffe 12 gestattet, da sie beliebige Ausmaße und Ausbildung haben
kann, die Anpassung des Lenkhandrades an die verschiedenen Lenkstockspindeln»
Der Teller ig- ist mit dem Teller 9 verschraubt,
auf dem seine Winkelstellung durch Stifte 91 gesichert wird. Er trägt das Gehäuse
15 des- Geheime-teltschlösses, das in
seinen Einzelheiten-in-Abb. 5 bis 8 dargestellt ist.
Auf dem Teller 10 können die üblichen sonstigen Stellvorrichtungen angeordnet sein,
wenn nicht, wird er oben durch, eine (nicht
dargestellte) Platte abgeschlossen.
Durch den Kupplungsbolzen 5, welcher
durch das-Loch-4 des-Ansatzes 3 der Scheibe 2
und das Loch 16 des Tellers 9 hindurchgeht, werden die Teller 9 und 10 mit 4er Scheibe 2
und somit das Lenkhandrad I mit der Lenk- no
stockspindel 11- stair gekuppelt.
Inder in Abb. i «und" 4 dargestellten Schließstellung drückt der Kupplungsbolzen 5 auf
den bei 18 angelenkten Hebel 17, der aus
Isoliermaterial besteht, und bringt das Metallplättchen 19 in Berührung mit den Kontakten
2O, um den Stromkreis zu schließen. Der
Hebel 17 wird von 4er Feder 21-nach oben
gedrückt. Diese -Feder ruht, unten in einem
in dem die Kontakte 20 tragenden IsoKerblock
22. eigens- : vorgesehenen- Sitz. Der Isalierblock- 22 ist im;, einzelnen in den
Abb. 2.1, 22 und 23 dargestellt. Wie dort ersichtlich,
geht der Drehzapfen 18 des Hebels 17 durch die Löcher 23 hindurch; ferner sind
dort der Sitz 24 für die Feder 21 sowie die , 5 Gehäuse 25 für die Kontaktglieder zu sehen.
Diese Kontaktglieder werden von Federn 26 nach oben gedruckt und gleiten in Führungsmafien
27. Mit jedem Kontaktglied ist eine Kohle 28 verbunden, die auf einem der Kontaktring<e
29 schleift, die in den Isolierring 30 eingebettet sind. Dieser IsoJierring 30 ist, wie
weiter unten auseinandergesetzt, dagegen gesichert, sich in bezug auf" die Lenksäule 31 zu
drehen. Die aus den Kohlen 28 und Ringen 29 bestehenden Schleifkontakte gestatten der
Scheibe 9 und dem mit ihr durch Schrauben 32 verbundenen Kohlennalter 22, sich, in bezug
auf das Rohr 31 zu drehen.
In den Isolierring 30 ist ein Metallring 33 (Abb. 1) eingebettet, der nach innen vorsteht
und in einer zwischen dem unteren Ende 34 des Tellers 9 (Abb. 24) und einem mit Innengewinde
versehenen Ringe 35 (Abb. 1) gebildeten Nut angeordnet, ist, wobei der Ring 35
auf das Außengewinde der Verlängerung 36 des Teils 34 (Abb. 24) aufgeschraubt ist.
Auf der Lenksäule 31 ist durch einen Bolzen 38 eine Schale 37 befestigt, die zwei
Ansätze 39 hat. Diese Ansätze -wirken mit Ausnehmungen 40. des Ringes 30 zusammen.
Dieser Ring bleibt daher fest in seiner Winkelstellung zur Schale 37 und zur Lenksäule
31..
Den Ringen 29 wird der Strom durch zwei
Klemmen 41 (von denen nur eine in Abb. 1
gezeigt ist) zugeführt, die gleichfalls in den Ring 30 eingebettet sind. Die zu den Klemmen
41 führenden Leiter 42 sind in einer starren
oder biegsamen Metallschutzhülsc 43 geführt.
Um den Fahrer - zu zwingen, den Kupplungsbolzen des Schlosses bei Benutzung des
Wagens vollkommen in Kupplungsstellung zu bringen, damit der Wagen nicht ,angelassen
werden kann, ohne daß das Lenkhandrad vorher sicher mit der Lenkstockspindel
gekuppelt worden ist, kann das untere Ende des Kupplungsbolzens 5 abgeschrägt
sein, so daß dieser den Hebel 17 erst dann
niederdrücken kann,- wenn er in Schließstellung
gebracht und aus der in Abb. 3 gezeigten Stellung um einen gewissen Winkel,
z. B. ein Sechstel einer vollen Umdrehung, gedreht worden ist. Durch die Drehung des
abgeschrägten Endes des Kupplungsbolzens 5 wird der Hebel 17 nach unten bewegt und
schließt die elektrischen Kontakte.
Dieser Zweck läßt sich gemäß der Erfindung auch dadurch erreichen, daß man den Hebel 17
und seine Kontakte durch einen sich drehenden Unterbrecher ersetzt, der den Strom nur über
einen bestimmten Schutzsektor des durch die Drehung des Kupplungsbolzens 5 beschrie1-'
benen Kreises schließt.
Der Zahn 7 8 kann nicht mehr, nachdem er in die Ausnehmung 89 getreten ist, ohne Hilfe
der Hand in Linie mit der Nut 88 des Gehäuses 15 gebracht werden, da er bei Drehung
gegen den Rand der Nut 88 stößt, die sich in die Ausnehmung 89 des Gehäuses 15 erstreckt.
An die Scheibe 9 ist eine Schutzhülle 92 bei 93 angeschraubt, welche die unmittelbare
Fortsetzung der Schale 37 nach oben bildet und die elektrische Kontakteinrichtung am
Lenkhandrad schützt. . - -
Das Einstellschloß ist nur mit zwei unter sich gleichen Buchstaben- oder Zahlenringen
versehen (s. Abb. 9 und 10). Jeder Ring hat auf dem Umfange Kerben. 44, die mit einem
Kugelanschlag 45 (Abb. r, 2, 3 und 4) zusammenwirken,- und trägt außerdem eine An-
zahl von Buchstaben 46. Der innere Durchmesser 47 des Einstellringes ist an den beiden
Rändern zu einem größeren Durchmesser 48 abgesetzt, wobei Vorsprünge 49 vorgesehen
sind, von denen jeder mit Kerben 50 bzw. 51
auf dem Umfange der Geheimwortverstellmuffen 52 bzw. 53 (Abb. n bis 16) -zusammenwirkt.
Der Sparsamkeit halber werden zwei Vorsprünge 49 vorgesehen,- von denen
jedoch immer nur einer benutzt wird, je nachdem einer der Buchstabenringe mit Muffe 52
oder mit Muffe 53 zusammenarbeitet.- Es würden auch zwei verschiedene Buchstabenringe
genügen, und zwar einer mit einem Vorsprunge 49 oben 'und der andere mit einem
Vor Sprunge 49 unten.
Die Muffe 52 hat eine zylindrische Außenfläche 54, deren Durchmesser im wesentlichen
gleich dem kleineren Innendurchmesser des Buchstabenringes ist. Auch die Muffe 52 hat
einen größeren Innendurchmesser 55 und einen kleineren Innendurchmesser 56, an
deren Begrenzungsflächie oben radial verlaufende
Kerben 57 angeordnet sind, von denen jedoch eine durch eine Durchgangsnut
58 ersetzt-Jst.
Die Umf angskerben 50 wirken so mit einem
der Vorsprünge 49 des oberen Buchstafoeriringes 59 (Abb. 1, 2, 3 und 4) zusammen, daß
das Winkel verhältnis zwischen den Buchstäben
46 und der durchgehenden Nut 58 beliebig geändert werden kann.
Mit dem anderen Buchstabenring 60 (Abb. 1 bis 4) wirkt die Muffe 53 zusammen, die einen
Kranz von Kerben 51 (Abb. 14) aufweist, der 11g dem Kranz von Kerben-50 der Muffe 52 ähnlich
und zum selben Zweck bestimmt ist. Diese Kerben wirken mit dem anderen Vorsprung
49 zusammen, der zum Buchstabenringe 60 gehört. Oben und unten hat die
Muffe 53 radial verlaufende Kerben 61, 62,
von denen aber zwei durch eine durchgehende
Nut 63 ersetzt sind, die oben eine schräge Auf lauf fläche 64, 65 besitzt. Die Muffe 53
weist außen zwei zylindrische Flächen 66, 67 auf, von denen die eine, 67, .einen Diurch-S
messer hat, der im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser 47 des Buchstabenringes ist
Innen weist sie zwei zylindrische Flächen 68 gleichen Durchmessers auf, die durch eine
Ringfläche 69 größeren Durchmessers voneinander getrennt sind.
Der Griff 70 (Abb. r bis 4 und 17, 18) weist
außen einen Kränz von Buchstaben 71 auf
und innen eine Reihe Längsrillen 72, die mit einem federnden. Anschlag zusammenwirken,
der z. B. aus einer auf dem Gehäuse 15 (Abb. 7) befestigten Blattfeder 73 besteht.
Innen hat der Griff 70 (Abb. 17 und 18) ein Ansatzstück 74 mit einem Gewindeloch und
radialen äußeren Zähnen 75 für den Kupplungsbolzen 5 (Abb. 1 bis 4). Die Schraube
76 dient (wie die Schraube 14 bei dem Hauptpatent)
dazu, den Kupplungsbolzen auf dem Griff durch geeignete Winkelverstellung der Radialzähne 75 zu den entsprechenden
Zähnen des Kupplungsbolzens 5 in der gewählten Winkelstellung festzustellen. Durch
eine Feder yj wird der Griff in bezug auf das
Stellschloß nach außen gedrückt. Der Kupplungsbolzen 5 hat drei Zähne, von denen der
erste, 78, axial verlängert ist, die andern, 79 und 80, dagegen zylindrisch ausgebildet sind.
Die drei Zähne sind in einer Linie längs derselben Erzeugenden des zylindrischen Kupplungsbolzens
5 angeordnet.
Im Gehäuse 15 des Stellschlosses sind die zwei Buchstabenringe 59 und 60 angeordnet,
die die Muffen^ 52 und 53 enthalten, welche
mit etwas Spiel in ihrer Stellung gehalten werden, und zwar durch die Mutter 81,, die in
das Gehäuse 15 eingeschraubt ist. Das Gehäuse 15 (s. besonders Abb. 5 bis 8) hat zwei
Seitenfenster 82 und ein oberes Mittelfenster 83. An der dem Fenster 83 entgegengesetzten
Seite befindet sich ein kleines Lagergestell 84 für die Lagerung der beiden kleinen Anschlagkugeln
45, die unter der Wirkung der auf den Zapfen 86 aufgesteckten Feder 85 stehen.
Das Gehäuse 15 weist außerdem oben einen
Kranz von Kerben 87 auf, von denen eine durch eine durchgehende Nut 88 ersetzt ist,
die sich um eine gewisse Strecke auch in die Fläche des größeren Durchmessers 89 erstreckt.
Innen besitzt das Gehäuse 15 einen Zylinderraym
90, dessen Durchmesser im wesentliehen gleich dem Außendurchmesser der
Buchstabenringe 59 und 60 ist.
Abb. 2 zeigt das Stellschloß in der Offen-
stellung, in welcher der Kupplungsbolzen 5
ganz aus den Löchern 16 des Tellers 9 und aus dem Loch 4 der Scheibe 2 herausgezogen
ist. Abb. 2 zeigt aber zugleich die Stellung, in welche die Teller 9 und 10 in bezug auf die
Scheibe 2 gebracht werden müssen, damit das Lenkhandrad mit der Lenkstockspindel 11 gekuppelt
werden kann. In dieser Stellung können sich 'der Griff 70 und der mit ihm
gekuppelte Bolzen 5 drehen, wobei sich Zahn 78 über den Kerben 87 des Gehäuses 15 befindet
und die Zähne 79 und 80 sich in den Ringräumen der Muffe 52 und der Ringe 59
und 60 drehen können. In dieser Stellung können sich auch die Ringe 59 und 60 mit den ,
mit ihnen verbundenen Muffen 52 bzw. 53 drehen und eine der von den Kugelanschlägen
45 bestimmten Stellungen einnehmen.
•Um den Kupplungsbolzen in die Löcher 4 und 16 einzuführen, muß vor allem der Griff
'mit ihm in eine derartige Stellung gebracht werden, daß sich Zahn 78 vor der Nut 88 des
Gehäuses 15 befindet, während die Ringe 59, 60 in eine solche Stellung gebracht werden
müssen, daß die Nut 58 bzw. 63 der zugehörigen Muffe in eine Linie mit der Nut 88
gelangen. In dieser Stellung können Griff und Zapfen bis an das untereEnde ihres Hubes verschoben
werden und so die in Abb. 3 gezeigte Stellung einnehmen, in welcher der Hebel 17
ganz nach unten geschwenkt ist und sein Metallstück 19 die beiden Kontakte 20, 28 berührt
und so den Zündstrom des Motors schließt. Der Zahn 78 ist in dieser Stellung
kaum aus der verlängerten Nut 88 heraus, während die Zapfen 79 und 80 sich bereits
merklich von dem oberen bzw. unteren Teil der Nut 63 entfernt haben. Der Zweck hiervon
ist, die Drehung des Griffes und mithin des Kupplungsbolzens in jeder Zwischenstellung
zwischen den beiden Endstellungen seines Hubes zu verhindern, so daß also in
der Stellung nach Abb. 3 der Griff gedreht werden und durch Zahn 7β und Muffe 52 der
Ring 59 (der jetzt durch den Griff selbst verborgen ist) mitgenommen werden kann, ohne
daß hierdurch eine Drehung der Muffe 53 und des Ringes 60 hervorgebracht wird. In dieser
Axialstellung dreht man den Griff für gewöhnlich um eine Vierteldrehung und läßt
ihn sich dann unter der Wirkung der zugehörigen Feder 1JJ zurückbewegen. Bei dieser
Rückbewegung ist der Zahn 79 fjir eine ge- no wisse Strecke frei, während der Zahn 80 auf
die Radialkerben 62 der Muffe 5 3. auf trifft und in einer von ihnen stillstehen bleibt.
Der Sicherheit wegen dreht man nun den uriff um einen beliebigen Winkel, und dieser
nimmt durch die Zähne j8> und 80 die Muffen
und 53 mit. Diese Stellung ist in Abb. 4 gezeigt, wo Zahn 80 gegen eine Kerbe der
Muffe S3 anliegt, während Zahn 79 im Ringraum 69 frei beweglich ist und Zahn 78 in den
Ringraum 89 des Gehäuses 15 treten könnte, aber mit der Muffe 52 in Eingriff ist.
Um das Schloß in die Stellung nach Abb. 2 zu bringen, verfährt man umgekehrt.
Claims (5)
- Patentansprüche:r. Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen nach Patent 616923, dadurch gekennzeichnet, daß am Kupplungsbolzen (5) ein längs gerichteter längerer Zahn (78) angeordnet ist, der mit einer Nut (88) in dem Schloßgehäuse derart zusammenarbeitet, daß seine Drehung verhindert wird, bevor der Gesamtaxialhub gegen die Schließstellung zu vollendet ist, dagegen in der Endverschlußstellung die obere Muffe (52) beim Drehen des Griffes des Kupplungsbolzens,(5) mitnimmt.
- 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nut (88) in einen Ringraum (89) erstreckt, in welchem sich der Zahn (78) drehen kann, nachdem der Kupplungsbolzen aus der Kupplungsstellung im Winkel verstellt und dann unter der Wirkung seiner Feder {yy) wieder etwas nach außen bewegt worden ist.
- 3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsbolzen (5) in der Kupplungsstellung einen Hebel (17) niederdrückt, der den Zündstromkreis des Motors an zwei auf einem am Teller (9) befestigten Isolierblock (22) angeordneten Kontakten (20) schließt, wobei jeder der Kontakte mit einer auf einem Metallring (29) sitzenden Schleifkohle (28) und jeder der beiden Metallringe auf einem Isolierring (30) ruht, der so angeordnet ist, daß er sich in bezug auf die Lenksäule (31) nicht drehen kann.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Hebel (17) zusammenwirkende Ende des Kupplungsbolzens (5) derart abgeschrägt ist, daß die Kontakte (20) über einen bestimmten Sektor seiner Drehung geschlossen werden, wenn es sich selbst in der Schließstellung des Schlosses befindet.
- 5. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsbolzen (5) in der Schließstellung des Schlosses einen drehbaren Unterbrecher betätigt, der den Zündstrom des Motors erst dann schließt, wenn der Zapfen (5) eine bestimmte Umdrehung ausgeführt hat.Hierzu ι Blatt ZeichnungenBErOn. gedruckt in der reichsdruCkeuei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB159630D DE617554C (de) | 1933-02-14 | 1933-02-14 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB159630D DE617554C (de) | 1933-02-14 | 1933-02-14 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617554C true DE617554C (de) | 1935-08-23 |
Family
ID=7004208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB159630D Expired DE617554C (de) | 1933-02-14 | 1933-02-14 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617554C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4052869A (en) * | 1974-08-29 | 1977-10-11 | Neiman S. A. | Anti-theft device having a cylinder lock |
| DE3219334A1 (de) * | 1982-05-22 | 1983-11-24 | Neiman Gmbh | Vorrichtung zum sperren einer kraftfahrzeuglenkspindel |
-
1933
- 1933-02-14 DE DEB159630D patent/DE617554C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4052869A (en) * | 1974-08-29 | 1977-10-11 | Neiman S. A. | Anti-theft device having a cylinder lock |
| DE3219334A1 (de) * | 1982-05-22 | 1983-11-24 | Neiman Gmbh | Vorrichtung zum sperren einer kraftfahrzeuglenkspindel |
| EP0095146B1 (de) * | 1982-05-22 | 1985-09-18 | Neiman S.A. | Vorrichtung zum Sperren einer Kraftfahrzeuglenkspindel |
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