DE617554C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE617554C
DE617554C DEB159630D DEB0159630D DE617554C DE 617554 C DE617554 C DE 617554C DE B159630 D DEB159630 D DE B159630D DE B0159630 D DEB0159630 D DE B0159630D DE 617554 C DE617554 C DE 617554C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
coupling bolt
lock
closed position
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB159630D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB159630D priority Critical patent/DE617554C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE617554C publication Critical patent/DE617554C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/02Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism
    • B60R25/022Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism operating on the steering wheel, e.g. bars locked to the steering wheel rim
    • B60R25/0222Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism operating on the steering wheel, e.g. bars locked to the steering wheel rim by disjoining steering wheel and column

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen nach Patent 616923 und bezweckt, die Handhabung und den Bau einer derartigen Sicherungsvorrichtung wesentlich zu vereinfachen, zugleich aber zusätzliche Sicherungsmaßnahmen vorzusehen.
Dies erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß am Kupplungsbolzen ein längs gerichteter längerer Zahn angeordnet ist, der mit einer Nut in dem Schloßgehäuse derart zusammenarbeitet, daß seine Drehung verhindert wird, bevor der Gesamtaxialhub gegen die Schließstellung zu vollendet ist, dagegen in der Endverschlußstellung die obere Muffe beim Drehen des Griffes des Kupplungsbolzens mitnimmt.
Ein längerer Zahn ist an sich bereits bei bekannten Sicherungsvorrichtungen verwendet worden, um die Drehung des Kupplungsbolzens gegenüber lediglich als Füllringe dienenden Muffen zu verhindern. Auch sind bereits Zähne an Kupplungsbolzen derartiger Schlösser verwendet worden, die eine Drehung des Kupplungsbolzens erst nach vollständigem Einführen in das Schloßgehäuse zulassen. Dies ist zwar unter anderem auch ein Vorteil der Erfindung, jedoch besitzt keine der bekannten Sicherungsvorrichtungen das Merkmal der Erfindung, daß der längere Zahn mit einer Nut im Schloßgehäuse und der obersten, mit zur Einstellung der Kombinationsschließeinrichtung dienenden Muffe zusammenarbeitet.
Durch dieses Zusammenarbeiten wird gemäß der Erfindung nicht nur vermieden, daß die anderen Zähne des Kupplungsbolzens die untere Muffe oder Muffen in ihrer Winkellage verstellen, sondern auch zugleich der Vorteil erreicht, daß das Einstellen des Schlosses auf das Schlüsselwort oder die Schlüsselzahl durch zwei gleichzeitige Handgriffe in einfachster Weise erfolgen kann, nämlich indem mit der einen Hand die untere Muffe eingestellt wird und mit der anderen Hand der Handgriff in die richtige Stellung gegenüber der oberen Muffe und dann durch teilweises Einrücken zusammen mit der oberen Muffe in die richtige Stellung gegenüber der unteren Muffe gebracht wird.
Diese Anordnung gemäß der Erfindung hat ferner den Vorzug, daß lediglich zwei einstellbare Muffen statt dreier oder mehr Verwendung zu finden brauchen, ohne daß die Sicherung beeinträchtigt wird, ja sogar, daß die Sicherung gegenüber der Verwendung von drei einzustellenden Muffen noch erhöht wird. Sollte nämlich zufällig von einem Unbefugten die richtige Stellung der unteren Muffe herausgefunden worden sein, so erlaubt dies ihm doch nicht, durch teilweises Einrücken des Kupplungsbolzens die richtige Einstellung der oberen Muffe gegenüber der unteren heraus-
zusuchen, da bei der Drehung des Kupplungsbolzens die obere Muffe mitgenommen wird, aber selbst gegenüber diesem noch sieht richtig eingestellt und dabei der Einstellung von außen entzogen ist.
Die Erfindung umfaßt weitere Sicherungen des zum Einstellen des Schlosses befugten" Fahrers selbst dagegen, daß das. Kraftfahrzeug angelassen und in Bewegung gesetzt ίο werden kann, ehe der Kupplungsbolzen in die Kupplungsstellung gebracht worden ist. Dies kann gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß der Kupplungsbolzen in der Kupplungsstellung einen Hebel niederdrückt, der den Zündstromkreis des Motors an zwei auf einem am Teller befestigten Isolierblock angeordneten Kontakten schließe wobei jeder der Kontakte mit einer auf einem Metallring sitzenden SdMeifkohle und jeder der beiden Metallringe auf einem Isolierring ruht, der so angeordnet ist, daß er sich* in bezug: ä«f die Lenksäule nicht drehen kann. Zur Durchführung der erwähnten Sicherung ist dabei vorzugsweise das mit dem Hebel, zusammenwirkende Ende des Kupplungsbolzens derart abgeschrägt, daß die Kontakte über einen bestimmten Sektor seiner Drehung geschlossen werden, wenn es sich, selbst in der Schließstellung des Schlosses befindet. Statt dessen kann zum gleichen Zweck der Kupplungsbolzen in der Schließstellung des Schlosses einen drehbaren Unterbrecher· betätigen, der den Zündstroiß des Motors erst4ann schließt, . wenn der !Zapfen eine bestimmte Umdrehung ausgeführt hat-.- -
In den -Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise- dargestellt, Und zwar zeigen: ■ '
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die Symmetrieebene des Lenkhandrades, ...Abb. 2, 3' und 4 die Kombinationsschließeinrichtung in drei verschiedenen Stellungen,, nämlich in Offenstellung, in ganz gesenkter Stellung und in Schließstellung, und zwar in größerem Maßstabe als in-Abb. 1-, von der sie Einzelheiten, darstellen, --.-"- - - - - -
. Abb. 5,. 6,,7un&8 das Gehäuse des Geheimwortschlosses, und zwar einen Schnitt, durch -, die! Symmetneebene bzw« eine Vorderansicht, einen Grundriß und einen Schnitt nach Linie VUI-yill in Abb, s, "
-. Abb. 9_uM ig einen der: Buchstaben- oder Zahlenringe des Geheimwortsdhlosses teils- in ;"■'. Seitenansicht, teils im Grundriß,-. ' .Abb.. ir,. 12 und 13 die obere Zahnmuffe des Geheimwor.tschlossesteils im Schnitt, teils in Seitenansicht sowie eine Ober- bzw. Unteransichtj . . - --- .-..."
.-χ- ■ AbK 14, -15 und'x-6 die untere Zähnmuffe teils im: Schnitt und Aufriß bzw. im Grund.-riß bz„w. ei
Abb. 17 und 18 den Griff des Geheimwort-ScMosses teilweise im Axialschnitt und Seii;ej(iaufriß bzw. teilweise im Grundriß von unten gesehen,
Abb. 19 und 20 den. Mittelteil des eigentlichen Lenkhandrades in einem Schnitt nach der Symmetrieebene und einen Grundriß,
Abb. 21, 22 und 23 den Kontakthalter im Grundriß von 'unten gesellen bzw. in senkrechtem Mittelschnitt und Hinteransicht und endlich
Abb. 24 den unteren Teller des Lenkhandradeis,
In der Mitte des eigentlichen Lenkhandrades 1 ist eine Ringscheibe 2 angeordnet, die am besten aus Abb. 19 und 20 ersichtlich ist. Diese Mittelscheibe hat einen Ansatz 3 mit einem Loch 4 für den Kupplungsbolzen 5. Der Ansatz 3 erstreckt sich im Kreise herum mit einem niedrigeren Vorsprung 6, der dazu dient, das Senken 'des Kupplungsbolzens 5 zu verhindern, wenn dieser nicht vor dem Loch 4 steht. Das Gewicht der Scheibe 2 ist durch Aussparungen 7 verringert. Die Speichen 8 des Lenkhandrades sind zweckmäßig aus ; einem Guß mit der Scheibe 2.
Mit der Scheibe 2 wirken die Teller 9 und ίο zusaxambm.- Der Teller 9 ist unter Zwischenschaltung der konischen Abstandsmuffe 12 und des Keils 13 auf die Lenkstockspindel 11 aufgekeilt und' auf ihr durch die Mutter 14 gesichert. Die Abstandmuffe 12 gestattet, da sie beliebige Ausmaße und Ausbildung haben kann, die Anpassung des Lenkhandrades an die verschiedenen Lenkstockspindeln»
Der Teller ig- ist mit dem Teller 9 verschraubt, auf dem seine Winkelstellung durch Stifte 91 gesichert wird. Er trägt das Gehäuse 15 des- Geheime-teltschlösses, das in seinen Einzelheiten-in-Abb. 5 bis 8 dargestellt ist. Auf dem Teller 10 können die üblichen sonstigen Stellvorrichtungen angeordnet sein, wenn nicht, wird er oben durch, eine (nicht dargestellte) Platte abgeschlossen.
Durch den Kupplungsbolzen 5, welcher durch das-Loch-4 des-Ansatzes 3 der Scheibe 2 und das Loch 16 des Tellers 9 hindurchgeht, werden die Teller 9 und 10 mit 4er Scheibe 2 und somit das Lenkhandrad I mit der Lenk- no stockspindel 11- stair gekuppelt.
Inder in Abb. i «und" 4 dargestellten Schließstellung drückt der Kupplungsbolzen 5 auf den bei 18 angelenkten Hebel 17, der aus Isoliermaterial besteht, und bringt das Metallplättchen 19 in Berührung mit den Kontakten 2O, um den Stromkreis zu schließen. Der Hebel 17 wird von 4er Feder 21-nach oben gedrückt. Diese -Feder ruht, unten in einem in dem die Kontakte 20 tragenden IsoKerblock 22. eigens- : vorgesehenen- Sitz. Der Isalierblock- 22 ist im;, einzelnen in den
Abb. 2.1, 22 und 23 dargestellt. Wie dort ersichtlich, geht der Drehzapfen 18 des Hebels 17 durch die Löcher 23 hindurch; ferner sind dort der Sitz 24 für die Feder 21 sowie die , 5 Gehäuse 25 für die Kontaktglieder zu sehen. Diese Kontaktglieder werden von Federn 26 nach oben gedruckt und gleiten in Führungsmafien 27. Mit jedem Kontaktglied ist eine Kohle 28 verbunden, die auf einem der Kontaktring<e 29 schleift, die in den Isolierring 30 eingebettet sind. Dieser IsoJierring 30 ist, wie weiter unten auseinandergesetzt, dagegen gesichert, sich in bezug auf" die Lenksäule 31 zu drehen. Die aus den Kohlen 28 und Ringen 29 bestehenden Schleifkontakte gestatten der Scheibe 9 und dem mit ihr durch Schrauben 32 verbundenen Kohlennalter 22, sich, in bezug auf das Rohr 31 zu drehen.
In den Isolierring 30 ist ein Metallring 33 (Abb. 1) eingebettet, der nach innen vorsteht und in einer zwischen dem unteren Ende 34 des Tellers 9 (Abb. 24) und einem mit Innengewinde versehenen Ringe 35 (Abb. 1) gebildeten Nut angeordnet, ist, wobei der Ring 35 auf das Außengewinde der Verlängerung 36 des Teils 34 (Abb. 24) aufgeschraubt ist.
Auf der Lenksäule 31 ist durch einen Bolzen 38 eine Schale 37 befestigt, die zwei Ansätze 39 hat. Diese Ansätze -wirken mit Ausnehmungen 40. des Ringes 30 zusammen. Dieser Ring bleibt daher fest in seiner Winkelstellung zur Schale 37 und zur Lenksäule 31..
Den Ringen 29 wird der Strom durch zwei Klemmen 41 (von denen nur eine in Abb. 1 gezeigt ist) zugeführt, die gleichfalls in den Ring 30 eingebettet sind. Die zu den Klemmen 41 führenden Leiter 42 sind in einer starren oder biegsamen Metallschutzhülsc 43 geführt.
Um den Fahrer - zu zwingen, den Kupplungsbolzen des Schlosses bei Benutzung des Wagens vollkommen in Kupplungsstellung zu bringen, damit der Wagen nicht ,angelassen werden kann, ohne daß das Lenkhandrad vorher sicher mit der Lenkstockspindel gekuppelt worden ist, kann das untere Ende des Kupplungsbolzens 5 abgeschrägt sein, so daß dieser den Hebel 17 erst dann niederdrücken kann,- wenn er in Schließstellung gebracht und aus der in Abb. 3 gezeigten Stellung um einen gewissen Winkel, z. B. ein Sechstel einer vollen Umdrehung, gedreht worden ist. Durch die Drehung des abgeschrägten Endes des Kupplungsbolzens 5 wird der Hebel 17 nach unten bewegt und schließt die elektrischen Kontakte.
Dieser Zweck läßt sich gemäß der Erfindung auch dadurch erreichen, daß man den Hebel 17 und seine Kontakte durch einen sich drehenden Unterbrecher ersetzt, der den Strom nur über einen bestimmten Schutzsektor des durch die Drehung des Kupplungsbolzens 5 beschrie1-' benen Kreises schließt.
Der Zahn 7 8 kann nicht mehr, nachdem er in die Ausnehmung 89 getreten ist, ohne Hilfe der Hand in Linie mit der Nut 88 des Gehäuses 15 gebracht werden, da er bei Drehung gegen den Rand der Nut 88 stößt, die sich in die Ausnehmung 89 des Gehäuses 15 erstreckt.
An die Scheibe 9 ist eine Schutzhülle 92 bei 93 angeschraubt, welche die unmittelbare Fortsetzung der Schale 37 nach oben bildet und die elektrische Kontakteinrichtung am Lenkhandrad schützt. . - -
Das Einstellschloß ist nur mit zwei unter sich gleichen Buchstaben- oder Zahlenringen versehen (s. Abb. 9 und 10). Jeder Ring hat auf dem Umfange Kerben. 44, die mit einem Kugelanschlag 45 (Abb. r, 2, 3 und 4) zusammenwirken,- und trägt außerdem eine An- zahl von Buchstaben 46. Der innere Durchmesser 47 des Einstellringes ist an den beiden Rändern zu einem größeren Durchmesser 48 abgesetzt, wobei Vorsprünge 49 vorgesehen sind, von denen jeder mit Kerben 50 bzw. 51 auf dem Umfange der Geheimwortverstellmuffen 52 bzw. 53 (Abb. n bis 16) -zusammenwirkt. Der Sparsamkeit halber werden zwei Vorsprünge 49 vorgesehen,- von denen jedoch immer nur einer benutzt wird, je nachdem einer der Buchstabenringe mit Muffe 52 oder mit Muffe 53 zusammenarbeitet.- Es würden auch zwei verschiedene Buchstabenringe genügen, und zwar einer mit einem Vorsprunge 49 oben 'und der andere mit einem Vor Sprunge 49 unten.
Die Muffe 52 hat eine zylindrische Außenfläche 54, deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem kleineren Innendurchmesser des Buchstabenringes ist. Auch die Muffe 52 hat einen größeren Innendurchmesser 55 und einen kleineren Innendurchmesser 56, an deren Begrenzungsflächie oben radial verlaufende Kerben 57 angeordnet sind, von denen jedoch eine durch eine Durchgangsnut 58 ersetzt-Jst.
Die Umf angskerben 50 wirken so mit einem der Vorsprünge 49 des oberen Buchstafoeriringes 59 (Abb. 1, 2, 3 und 4) zusammen, daß das Winkel verhältnis zwischen den Buchstäben 46 und der durchgehenden Nut 58 beliebig geändert werden kann.
Mit dem anderen Buchstabenring 60 (Abb. 1 bis 4) wirkt die Muffe 53 zusammen, die einen Kranz von Kerben 51 (Abb. 14) aufweist, der 11g dem Kranz von Kerben-50 der Muffe 52 ähnlich und zum selben Zweck bestimmt ist. Diese Kerben wirken mit dem anderen Vorsprung 49 zusammen, der zum Buchstabenringe 60 gehört. Oben und unten hat die Muffe 53 radial verlaufende Kerben 61, 62, von denen aber zwei durch eine durchgehende
Nut 63 ersetzt sind, die oben eine schräge Auf lauf fläche 64, 65 besitzt. Die Muffe 53 weist außen zwei zylindrische Flächen 66, 67 auf, von denen die eine, 67, .einen Diurch-S messer hat, der im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser 47 des Buchstabenringes ist Innen weist sie zwei zylindrische Flächen 68 gleichen Durchmessers auf, die durch eine Ringfläche 69 größeren Durchmessers voneinander getrennt sind.
Der Griff 70 (Abb. r bis 4 und 17, 18) weist außen einen Kränz von Buchstaben 71 auf und innen eine Reihe Längsrillen 72, die mit einem federnden. Anschlag zusammenwirken, der z. B. aus einer auf dem Gehäuse 15 (Abb. 7) befestigten Blattfeder 73 besteht. Innen hat der Griff 70 (Abb. 17 und 18) ein Ansatzstück 74 mit einem Gewindeloch und radialen äußeren Zähnen 75 für den Kupplungsbolzen 5 (Abb. 1 bis 4). Die Schraube 76 dient (wie die Schraube 14 bei dem Hauptpatent) dazu, den Kupplungsbolzen auf dem Griff durch geeignete Winkelverstellung der Radialzähne 75 zu den entsprechenden Zähnen des Kupplungsbolzens 5 in der gewählten Winkelstellung festzustellen. Durch eine Feder yj wird der Griff in bezug auf das Stellschloß nach außen gedrückt. Der Kupplungsbolzen 5 hat drei Zähne, von denen der erste, 78, axial verlängert ist, die andern, 79 und 80, dagegen zylindrisch ausgebildet sind. Die drei Zähne sind in einer Linie längs derselben Erzeugenden des zylindrischen Kupplungsbolzens 5 angeordnet.
Im Gehäuse 15 des Stellschlosses sind die zwei Buchstabenringe 59 und 60 angeordnet, die die Muffen^ 52 und 53 enthalten, welche mit etwas Spiel in ihrer Stellung gehalten werden, und zwar durch die Mutter 81,, die in das Gehäuse 15 eingeschraubt ist. Das Gehäuse 15 (s. besonders Abb. 5 bis 8) hat zwei Seitenfenster 82 und ein oberes Mittelfenster 83. An der dem Fenster 83 entgegengesetzten Seite befindet sich ein kleines Lagergestell 84 für die Lagerung der beiden kleinen Anschlagkugeln 45, die unter der Wirkung der auf den Zapfen 86 aufgesteckten Feder 85 stehen. Das Gehäuse 15 weist außerdem oben einen Kranz von Kerben 87 auf, von denen eine durch eine durchgehende Nut 88 ersetzt ist, die sich um eine gewisse Strecke auch in die Fläche des größeren Durchmessers 89 erstreckt. Innen besitzt das Gehäuse 15 einen Zylinderraym 90, dessen Durchmesser im wesentliehen gleich dem Außendurchmesser der Buchstabenringe 59 und 60 ist.
Abb. 2 zeigt das Stellschloß in der Offen-
stellung, in welcher der Kupplungsbolzen 5 ganz aus den Löchern 16 des Tellers 9 und aus dem Loch 4 der Scheibe 2 herausgezogen ist. Abb. 2 zeigt aber zugleich die Stellung, in welche die Teller 9 und 10 in bezug auf die Scheibe 2 gebracht werden müssen, damit das Lenkhandrad mit der Lenkstockspindel 11 gekuppelt werden kann. In dieser Stellung können sich 'der Griff 70 und der mit ihm gekuppelte Bolzen 5 drehen, wobei sich Zahn 78 über den Kerben 87 des Gehäuses 15 befindet und die Zähne 79 und 80 sich in den Ringräumen der Muffe 52 und der Ringe 59 und 60 drehen können. In dieser Stellung können sich auch die Ringe 59 und 60 mit den , mit ihnen verbundenen Muffen 52 bzw. 53 drehen und eine der von den Kugelanschlägen 45 bestimmten Stellungen einnehmen.
•Um den Kupplungsbolzen in die Löcher 4 und 16 einzuführen, muß vor allem der Griff 'mit ihm in eine derartige Stellung gebracht werden, daß sich Zahn 78 vor der Nut 88 des Gehäuses 15 befindet, während die Ringe 59, 60 in eine solche Stellung gebracht werden müssen, daß die Nut 58 bzw. 63 der zugehörigen Muffe in eine Linie mit der Nut 88 gelangen. In dieser Stellung können Griff und Zapfen bis an das untereEnde ihres Hubes verschoben werden und so die in Abb. 3 gezeigte Stellung einnehmen, in welcher der Hebel 17 ganz nach unten geschwenkt ist und sein Metallstück 19 die beiden Kontakte 20, 28 berührt und so den Zündstrom des Motors schließt. Der Zahn 78 ist in dieser Stellung kaum aus der verlängerten Nut 88 heraus, während die Zapfen 79 und 80 sich bereits merklich von dem oberen bzw. unteren Teil der Nut 63 entfernt haben. Der Zweck hiervon ist, die Drehung des Griffes und mithin des Kupplungsbolzens in jeder Zwischenstellung zwischen den beiden Endstellungen seines Hubes zu verhindern, so daß also in der Stellung nach Abb. 3 der Griff gedreht werden und durch Zahn 7β und Muffe 52 der Ring 59 (der jetzt durch den Griff selbst verborgen ist) mitgenommen werden kann, ohne daß hierdurch eine Drehung der Muffe 53 und des Ringes 60 hervorgebracht wird. In dieser Axialstellung dreht man den Griff für gewöhnlich um eine Vierteldrehung und läßt ihn sich dann unter der Wirkung der zugehörigen Feder 1JJ zurückbewegen. Bei dieser Rückbewegung ist der Zahn 79 fjir eine ge- no wisse Strecke frei, während der Zahn 80 auf die Radialkerben 62 der Muffe 5 3. auf trifft und in einer von ihnen stillstehen bleibt.
Der Sicherheit wegen dreht man nun den uriff um einen beliebigen Winkel, und dieser nimmt durch die Zähne j8> und 80 die Muffen und 53 mit. Diese Stellung ist in Abb. 4 gezeigt, wo Zahn 80 gegen eine Kerbe der Muffe S3 anliegt, während Zahn 79 im Ringraum 69 frei beweglich ist und Zahn 78 in den Ringraum 89 des Gehäuses 15 treten könnte, aber mit der Muffe 52 in Eingriff ist.
Um das Schloß in die Stellung nach Abb. 2 zu bringen, verfährt man umgekehrt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    r. Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen nach Patent 616923, dadurch gekennzeichnet, daß am Kupplungsbolzen (5) ein längs gerichteter längerer Zahn (78) angeordnet ist, der mit einer Nut (88) in dem Schloßgehäuse derart zusammenarbeitet, daß seine Drehung verhindert wird, bevor der Gesamtaxialhub gegen die Schließstellung zu vollendet ist, dagegen in der Endverschlußstellung die obere Muffe (52) beim Drehen des Griffes des Kupplungsbolzens,(5) mitnimmt.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nut (88) in einen Ringraum (89) erstreckt, in welchem sich der Zahn (78) drehen kann, nachdem der Kupplungsbolzen aus der Kupplungsstellung im Winkel verstellt und dann unter der Wirkung seiner Feder {yy) wieder etwas nach außen bewegt worden ist.
  3. 3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsbolzen (5) in der Kupplungsstellung einen Hebel (17) niederdrückt, der den Zündstromkreis des Motors an zwei auf einem am Teller (9) befestigten Isolierblock (22) angeordneten Kontakten (20) schließt, wobei jeder der Kontakte mit einer auf einem Metallring (29) sitzenden Schleifkohle (28) und jeder der beiden Metallringe auf einem Isolierring (30) ruht, der so angeordnet ist, daß er sich in bezug auf die Lenksäule (31) nicht drehen kann.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Hebel (17) zusammenwirkende Ende des Kupplungsbolzens (5) derart abgeschrägt ist, daß die Kontakte (20) über einen bestimmten Sektor seiner Drehung geschlossen werden, wenn es sich selbst in der Schließstellung des Schlosses befindet.
  5. 5. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsbolzen (5) in der Schließstellung des Schlosses einen drehbaren Unterbrecher betätigt, der den Zündstrom des Motors erst dann schließt, wenn der Zapfen (5) eine bestimmte Umdrehung ausgeführt hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    BErOn. gedruckt in der reichsdruCkeuei
DEB159630D 1933-02-14 1933-02-14 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen Expired DE617554C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB159630D DE617554C (de) 1933-02-14 1933-02-14 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB159630D DE617554C (de) 1933-02-14 1933-02-14 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE617554C true DE617554C (de) 1935-08-23

Family

ID=7004208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB159630D Expired DE617554C (de) 1933-02-14 1933-02-14 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE617554C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4052869A (en) * 1974-08-29 1977-10-11 Neiman S. A. Anti-theft device having a cylinder lock
DE3219334A1 (de) * 1982-05-22 1983-11-24 Neiman Gmbh Vorrichtung zum sperren einer kraftfahrzeuglenkspindel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4052869A (en) * 1974-08-29 1977-10-11 Neiman S. A. Anti-theft device having a cylinder lock
DE3219334A1 (de) * 1982-05-22 1983-11-24 Neiman Gmbh Vorrichtung zum sperren einer kraftfahrzeuglenkspindel
EP0095146B1 (de) * 1982-05-22 1985-09-18 Neiman S.A. Vorrichtung zum Sperren einer Kraftfahrzeuglenkspindel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3146058C2 (de)
DE3400426A1 (de) Vorhaengeschloss
DE1185441B (de) Verriegelbare Fuehrungsspindel
DE2629332A1 (de) Tuerverschluss fuer kraftfahrzeuge
DE617554C (de) Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE2000381A1 (de) Zylinderschloss
DE1261010B (de) Kupplungseinrichtung in einem Doppelzylinderschloss
DE633934C (de) Zylinderschloss mit geteilten Stiftzuhaltungen fuer einen Schluessel mit verstellbaren Baerten
DE1555886C3 (de) Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge
DE2224412C3 (de) Kombinationsschloß
DE813510C (de) Zylinderschloss
DE2603846B2 (de) Zugangs-Abdeckvorrichtung in einem Permutationsschloß
DE811923C (de) Kombinationsschloss
DE335581C (de) Schluesselloses Zahnradschloss
DE357347C (de) Tuersicherung
DE679631C (de) Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE3422057C2 (de)
DE115985C (de)
DE1653938C3 (de) Sperr- und Betätigungsvorrichtung für die Falle in einem zylindrischen Einsteckschloss mit absperrbaren Drehhandhaben
DE386782C (de) Stechschluesselschloss mit ringscheibenfoermigen Zuhaltungen
DE851165C (de) Kombinationsschloss ohne Schluessel fuer Tueren und Tore aller Art
DE684915C (de) Schloss
DE512619C (de) Kombinationsschloss mit zwei Gruppen zweiteiliger Druckknopfzuhaltungen
DE578369C (de) Tuerschloss
DE378506C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen widerrechtliche Benutzung von Kraftfahrzeugen