DE61670C - Maschine zum Aufweiten hohler Blöcke oder Röhren - Google Patents

Maschine zum Aufweiten hohler Blöcke oder Röhren

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DE61670C
DE61670C DENDAT61670D DE61670DA DE61670C DE 61670 C DE61670 C DE 61670C DE NDAT61670 D DENDAT61670 D DE NDAT61670D DE 61670D A DE61670D A DE 61670DA DE 61670 C DE61670 C DE 61670C
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DE
Germany
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machine
tubes
roller
rollers
mandrel
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DENDAT61670D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/12Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially parallel to the axis of the work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung hat die Zurichtung von Eisenblöcken, ge'schweifsten oder ungesclrweifsten Röhren zur Herstellung metallener, mit oder ohne Versteifungsrippen ausgestatteter Fafskörper u. dergl. Gefäfse zum Gegenstande und umfafst die Anordnung einer Maschine zum Auswalzen und Ausdehnen von Röhren.
Wenn das auszuwalzende oder auszudehnende Rohr mit inneren Verstä'rkungsrippen versehen ist, so wurde es für gewöhnlich dadurch hergestellt, dafs man in einen hohlen Eisenblock, ein geschweifstes oder ungeschweifstes Rohr, bei seiner Erhitzung einen runden Dorn aus Stahl oder anderem geeigneten Metall einsetzte, der mit runden, den herzustellenden Rippen entsprechenden Vertiefungen versehen war, und dafs man dann den Block oder das Rohr mit seinem Dorn mehrere Male durch eine Gruppe von Walzen hindurchführte, wie solche zum Auswalzen runder Stahlstä'be zur Verwendung kommen. ■ ·
Diese Vorarbeit sowohl, wie die hierzu dienende Maschine bildet aber keinen Theil der vorliegenden Erfindung, da auch mit der Maschine nach vorliegender Erfindung ein Rohr bearbeitet werden kann, das auf einen Dorn von entsprechender Gröfse und Form aufgeschoben wird, unbeschadet dessen, wie das Rohr hergestellt wurde.
Die charakteristischen Merkmale der Maschine zum Auswalzen und Ausdehnen von Röhren sind zunächst die Combination zweier horizontalen und senkrecht über einander angeordneten Walzen, die beide in der gleichen Richtung angetrieben werden; die eine der Walzen ist in Lagern gelagert, welche in senkrechten Führungen gehoben und gesenkt werden können, und wird, wenn das Auswalzen stattfindet, durch hydraulischen oder anderen Druck gegen die andere Walze angedrückt, während beim Aufhören dieses Druckes genannte Walze sich von selbst von der anderen Walze wegbewegt; ein ferneres Merkmal der Erfindung ist die Combination der in der angegebenen Weise arbeitenden Walzen mit einem Dorn und einem Wagen, durch welchen das zu bearbeitende Rohr mit dem in letzterem steckenden Dorn zwischen die Walzen eingeführt und dann nach Vollendung des Auswalzens zurückgezogen wird.
Fig. ι zeigt die Stirnansicht, theilweise im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 2, einer Maschine zum Auswalzen und Ausdehnen der Röhren, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine mit dem einen der Druckcylinder im Schnitt und Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie A-B der Fig. 2. α ist die Grundplatte, b b sind zwei an letzterer sitzende Ständer, die durch die Querstangen c c mit einander verbunden sind. d dl sind zwei Hartgufswalzen oder Walzen aus Stahl oder anderem geeigneten Material, die zwischen den Ständern b b in einer Linie senkrecht über einander liegen... Die untere Walze d1 liegt mit ihren Zapfen im unteren Theile der Ständer b b, während die Zapfen der oberen Walze d in den Lagern e gelagert sind, die sich in den Führungen f in den Ständern heben und senken lassen. Die Lager e sind am besten zweitheilig, um die Abnutzung der Lagerschalen g auszugleichen.
Die Antriebskraft wird an der unteren
Walze dl eingeleitet und durch Rädergetriebe auf die obere Walze d übertragen, dergestalt, dafs sich beide Walzen in derselben Richtung drehen. Diese gleiche Drehung der Walzen ist nöthig, um die Drehung des Rohres zu ' ermöglichen. Nach der Zeichnung besteht der Rädertrieb aus einem Zahnrade hl auf der Achse der Walze d1, einem Zahnrade h auf; der Achse der Walze d und einem mit beiden Rädern h hl in Eingriff stehenden Rade z, welches die Bewegung, von dem einen Rade auf das andere überträgt.
Natürlich kann an die Stelle der beschriebenen ; Uebertragungsvorrichtung jede andere Anordnung treten, nur müssen immer die beiden Walzen d dl in derselben Richtung in Drehung versetzt werden.
Der runde Dorn q, auf welchen das zu bearbeitende Rohr aufgeschoben wird, wird in die offenen Lager ρ eingelegt; letztere befinden sich auf einem auf den Schienen / / laufenden Wagen m, welche theils von den Ständern b b und theils von den Böcken k gehalten werden. Der Wagen m wird dann auf den Schienen verschoben, bis der Dorn q gerade zwischen der oberen und der unteren Walze dd1 zu liegen kommt, wobei ein Anschlag verhindert, dafs der Wagen nicht weiter läuft, als zur richtigen Einstellung des Domes zwischen den Walzen nöthig ist.
Zur Einführung des Dornes mit dem Rohre zwischen den Walzen ist die obere Walze mit Gegengewicht belastet, so dafs sie, falls ein Druck nach unten nicht ausgeübt wird, nach oben gehoben wird. Dieses Anheben der Walze wird durch die an den Enden der Hebel sl sitzenden Gewichtes bewirkt; genannte zu beiden Seiten der Maschine liegende Hebel sind bei t drehbar gelagert und mit ihren vorderen Enden, durch Gelenke i1 tl mit den Hebeplatten u verbunden, von denen die Stangen ν ν nach oben abstehen und sich bis zu den Lagern e der oberen Walze erstrecken.
Der nach unten wirkende Druck wird durch die hydraulischen Cylinder w n> an den oberen Enden der Ständer b b hervorgerufen und überwiegt den Druck der Gegengewichte. Ist die Maschine im Betrieb, so wird der Druck auf die obere Walze d ausgeübt und das Rohr auf dem Dorn beginnt sich allmälig auszudehnen oder in seinem Querschnitt gröfser zu werden, dadurch, dafs es an den Seiten des ■ Dornes aufgebaucht und gleichzeitig in seiner Dicke vermindert wird. Statt des hydraulischen Druckes kann auch der durch Schrauben ausgeübte Druck zur Verwendung gelangen, um die Lager e nach unten zu drücken.
Obgleich sich die Lagerung der oberen Walze d in verschiebbaren Lagern empfiehlt, kann auch die untere Walze dx in solchen verschiebbaren ,Lagern Lagerung finden, in welchem Falle das Lager für die obere Walze festliegt und die lothrechten Führungen f an der unteren Walze d1 sitzen und der hydraulische oder andere Druck von unten her gegen die untere Walze wirkt und letztere gegen die obere Walze d prefst; das Gegengewicht ist dann unnöthig, da die untere Walze durch ihr Eigengewicht nach abwärts geht, wenn der hydraulische Druck zu wirken aufhört.
Ist das Rohr in der angegebenen Weise genügend ausgedehnt, so wird es mit dem Dorn aus der Maschine herausgezogen, der Dorn aus dem Rohre entfernt und letzteres nach erfolgtem Erhitzen in einem Ofen der Wirkung einer Maschine ausgesetzt,' in welcher es die Form eines Fafskörpers mit oder ohne Ausbauchung erhält. :
Die beschriebene Auswalze- und Aüsdehnmaschine mufs mit geeigneten Apparaten, beispielsweise einer Gruppe von Düsen zur Verbrennung eines Gemisches von unter Druck zugeführtem Gas und Luft versehen sein, um die Erhitzung der Rohre während des Auswalzens zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Aufweiten hohler Blöcke oder Röhren, gekennzeichnet durch die Anordnung der beiden in gleicher Richtung umlaufenden Walzen (d dl), von denen die eine in festen Lagern ruht, die andere durch hydraulischen oder anderen Druck gegen die erstere angeprefst werden kann, durch Gegengewichte bezw. durch das Eigengewicht dieser Walze aber selbsttätig von ihr sich, entfernt, und eines auf dem Wagen (m) ruhenden Dornes (q), welcher den hohlen Block oder das Rohr zum Aufweiten zwischen die Walzen (d-d\) in Arbeitsstellung einführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61670D Maschine zum Aufweiten hohler Blöcke oder Röhren Expired - Lifetime DE61670C (de)

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DE61670C true DE61670C (de)

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DENDAT61670D Expired - Lifetime DE61670C (de) Maschine zum Aufweiten hohler Blöcke oder Röhren

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DE (1) DE61670C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2213792A1 (de) * 1972-03-22 1973-09-27 Oberhagener Maschinenfabrik Da Vorrichtung zum abwalzen von flachwerkstoffzuschnitten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2213792A1 (de) * 1972-03-22 1973-09-27 Oberhagener Maschinenfabrik Da Vorrichtung zum abwalzen von flachwerkstoffzuschnitten

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