DE193437C - - Google Patents
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- DE193437C DE193437C DENDAT193437D DE193437DA DE193437C DE 193437 C DE193437 C DE 193437C DE NDAT193437 D DENDAT193437 D DE NDAT193437D DE 193437D A DE193437D A DE 193437DA DE 193437 C DE193437 C DE 193437C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/20—Making helical or similar guides in or on tubes without removing material, e.g. by drawing same over mandrels, by pushing same through dies ; Making tubes with angled walls, ribbed tubes or tubes with decorated walls
- B21C37/205—Making helical or similar guides in or on tubes without removing material, e.g. by drawing same over mandrels, by pushing same through dies ; Making tubes with angled walls, ribbed tubes or tubes with decorated walls with annular guides
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D15/00—Corrugating tubes
- B21D15/04—Corrugating tubes transversely, e.g. helically
- B21D15/06—Corrugating tubes transversely, e.g. helically annularly
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193437 KLASSE 7b. GRUPPE
GUSTAV ISMER in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1903 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Herstellung von Wellrohren, insbesondere Flammrohren, Feuerbüchsen u. dgl., dadurch,
daß die Wandung eines Rohres von außen und innen durch Preßrollen bearbeitet wird.
Ein Verfahren zur Herstellung von Wellrohren mittels von außen und innen wirkender
Preßwalzen ist bereits bekannt. Bei diesem
ίο bekannten Verfahren wird jedoch die Bearbeitung
der Rohrwandung durch die Preßwalzen in der Weise vorgenommen, daß nach
genügendem Andrücken der Preßwalzen gegen die Rohrwand die Preß walzen in Drehung
versetzt werden und durch die hierbei zwischen der Rohrwandung und den Preßwälzen
entstehende Reibung die Rohrwandung zwischen den Preßwalzen fortbewegt wird. Diese
Art der Fortbewegung der Rohrwandung zwisehen den Preßwalzen hat den Nachteil, daß .
sie von der zwischen der Rphrwandung und den Preßwalzen beim Drehen der letzteren
entstehenden Reibung und dem Widerstand, den das Rohrmaterial dem Wellenwalzen entgegensetzt,
abhängig ist, und daß infolgedessen der gegen- die Rohrwandung ausgeübte
Druck, um überhaupt Wellen in der Rohrwaridung erzeugen zu können, verhältnismäßig
groß sein muß, da in anderem Falle die Rohrwandung nur zwischen den Preßwalzen ,
fortbewegt wird, ohne daß Wellen in der Rohrwaridung erzeugt werden. Es können
daher mit dem bekannten Verfahren nur dünnwandige Rohre (Blechrohre) gewellt werden, ,
und außerdem hat dasselbe zur Folge, daß durch den großen Druck, der mittels der
Walzen auf die Rohrwandung ausgeübt werden muß, die Rohrwandung zwischen den
Walzen fest eingespannt wird und somit das Material beim Wellenwalz^n zu sehr gestreckt
wird und an Widerstandsfähigkeit verliert.
Um diese Nachteile zu vermeiden und zu ermöglichen, auch stark wandige Rohre zu
wellen, ist gemäß vorliegender Erfindung von der Benutzung angetriebener Walzen abgesehen
und die Fortbewegung der Rohrwandung von der zwischen den Profilrollen und der Rohrwandung entstehenden Reibung unabhängig
gemacht, und zwar dadurch, daß die bei der Wellung erforderliche Relativbewegung
zwischen Rohr und Rollen nicht durch Reibungsantrieb seitens der in Drehung
versetzten . Rollen erfolgt, sondern durch besonderen
Antrieb des Rohres oder der Rollen-! halter oder beider (zur Herstellung von Wellen
in Schraubenlinien), wobei nur ein Überhinrollen der Profilrollen über das Rohr stattfindet.
Auf diese Weise können einerseits kreisrunde und konzentrische, andererseits auch
Längswellen hergestellt werden, welche gleich oder ungleich, hoch oder weit sind und beliebige
Profile haben. Es lassen sich jedoch mit diesem Verfahren auch exzentrische Wellen oder Wellen, die am Rohrumfang
auslaufen, herstellen, indem bei dem Oberhinrollen der Profilrollen über das Rohr der
vermittels der Preßrollen gegen die Rohr-
wandung ausgeübte Druck allmählich vergrößert und dann wieder verringert wird,
was auf die verschiedenste Weise ausgeführt werden kann.
Ferner lassen sich nach dem vorliegenden Verfahren auch Wellen in Schraubenlinien
herstellen, indem z. B. bei der Fortbewegung der Preßrollenhalter über der Rohrwandung
entlang das Rohr gedreht wird.
ίο Die Längswellen dienen zur Erhöhung des
Widerstandes der Rohre gegen äußeren Druck und zur Erhöhung der Tragfähigkeit de»
Rohre für größere Stützenentfernuugen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Maschine dargestellt, welche gemäß dem vorliegenden
Verfahren in der Weise eingerich^ tet ist, daß Querwellen durch Drehen* des
Rohres beim Stillstand der Rollenhalter, Längswellen durch Verschieben der Rollenhalter in
der Längsrichtung des festgehaltenen Rohres und Wellen in Schraubenlinien durch Drehen
des Rohres bei gleichzeitigem Verschieben der Rollenhalter in der Längsrichtung des Rohres
hergestellt werden.
Fig. ι und 2 zeigen die Maschine im Aufriß
und Grundriß.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie
1-1 der Fig. 1, wobei das Wärm feuer zur
Hälfte in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 mit dem Rollenhalter D in
Ansicht.
Fig*. 5 zeigt die Stirnansicht des Spindelkastens A.
Fig. 6 zeigt im Schnitt, in der Stirnansicht
und teilweise im Grundriß den Ziehkopf N.
Fig. 7 bis 14 zeigen verschiedene mit Wellen
versehene Rohrstücke, die mit der Maschine gewellt sind.
Fig. 15 zeigt besonders eine Einrichtung zum Herstellen exzentrischer Wellen, zum
Teil in Seitenansicht und zum Teil im Schnitt.
Fig. 16 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 dazu.
Die Wellendrück- und Ziehmaschine steht auf einem Fundament und besteht aus einer
Grundplatte mit Spindelkasten A, wie solche für Drehbänke im Gebrauch sind; vor dem
Spindelkasten befinden sich die Wangen B mit Zahnstangen, und auf denselben steht der
Wagen C11 mit dem Rollenhalter D und dem
Wärmfeuer E. Rechts von dem Wagen C1 befindet sich ein zweiter kleinerer, den Ständer
H tragender Wagen C2, welcher ebenfalls wie Wagen C1 seitlich mit Zahnrädern /
versehen ist, bei deren Drehung mittels Handräder m die Wagen C1 und C2 auf den Wangen
der Maschine schnell verschoben werden können.
Der Wagen C2 trägt eine im Ständer H
längsgeführte hohle, runde Stange K und in letzterer eine Spindel h: Die Stange K wird
an ihrem rechten Ende von dem Tragbock J und vom Führungsständer L geführt und hat
unten eine Zahnstange k, in welche ein auf einer am Ständer /gelagerten Welle sitzendes
Zahnrad greift. Durch Drehung desselben mittels seiner Wellenkurbel kann die Stange K schnell hin und her bewegt werden.
Am linken Ende der Stange i£ ist der Rollenhalter M befestigt, welcher mit mehreren,
z. B. wie Fig. 3 zeigt, mit drei konvexen Profilrollen t versehen ist, deren verlängerte
Achsen d gelenkig und durch Federn nach innen gehalten, mit einer auf der Stange K
durch Stellschrauben feststellbaren Hülse e verbunden sind. Die Profilrollen t ruhen auf
dem Konus, welcher an dem vorderen Ende der Spindel oder Stange Λ befestigt ist, die
mittels des auf ihrem anderen Ende aufgeschraubten Handrades' i in der Stange K verschoben
werden kann. W ist eine auf der Stange K in der Längsrichtung derselben mittels
Stellschrauben festgelegte Scheibe mit den verstellbaren Rollen F, welche zur Herstellung
von exzentrischen Wellen auf dem gesamten Rohrumfang oder auf einen Teil
desselben dienen, während beim Walzen von konzentrischen Wellen die Scheibe von der
Stange K abgenommen wird. Mari kann also mittels mehrerer Rollenhalter D und M und
Feuer E auf einer Maschine arbeiten.
Der Rollenhalter D trägt mehrere konkave Profilrollen s, welche von Hand dadurch
gleichzeitig senkrecht zur Rohrrichtung verstellt werden können, daß die Rollen, wie
Fig. 4 zeigt, an radial zum 'Rohre angeordneten Spindeln befestigt sind, die durch ein
vermittels eines Handrades zu bewegendes Rädergetriebe untereinander verbunden sind.
Das Wärmfeuer E (Fig. 3) hat zwei Füllöffnungen η zum Anfüllen der Feuerung mit
Koks, und unter dem Rost 0 ist es mit einem Rohr ρ versehen, durch welches gepreßte
Luft in die Feuerung eingeführt wird.
Der Arbeitsgang der Maschine ist folgender:
Soll ein Rohr konzentrische; Wellen von beliebiger Form und Höhe und Entfernung
am ganzen .Rohrumfang oder an einem Teil desselben erhalten, so wird der
kleine Wagen C2 mit Flanschapparat G und Ziehständer Hvon den Wangen B der Maschine
•entfernt und der Wagen C1 mit Rollenhalter
D und Wärm feuer E auf der Maschine um die Länge des zu bearbeitenden Rohres
nach rechts gefahren. Ebenso wird die Stange K mittels der Kurbel am Tragständer /
entsprechend nach rechts bewegt. Dann wird das mit Wellen/ zu versehende Rohr auf
die Maschine gerollt und das linke Rohrende in den selbsttätigen Mitnehmerklauen q
der Planscheibe r des Spindelkastens A be-
festigt. In der Mitte wird das Rohr durch die beiden Tragrollen F1, unterstützt, λ'οη
denen auf jeder Seite des Rohres eine in einer am Wagen C1 um ihre Längsachse drehbar
und in der Längsrichtung verstellbar angeordnete Gabel gelagert ist. Die Profilrollen
s im Rollenhalter D und die Tragrollen F1 (Fig. i) werden in die Rohrrichtung
gedreht und der Wagen C1 mit Rollenhalter D
ίο und Wärmfeuer E und die Stange K auf
der Maschine so weit nach links bewegt, daß sich die Stelle, an welche die erste Welle
hinkommen soll, mitten im Wärmfeuer und über den Rollen t des Rollenhalters M befindet.
Fixierskalen und Zeiger an den Wangen B und Wagen C1 und C2 sowie Einbohrungen
in der Stange K für die Stellschraube des Tragständers J ermöglichen das
schnelle'und sichere Einstellen der Profilrollen
ao des Rollenhalter D und des Rollenhalters M
übereinander sowie der Weilenstelle des betreffenden Rohres im Wärm feuer E und des
Rollenhalters M im Rohre" vor der betreffenden Wellenstelle. Die Profilrollen s im Rollenhalter
D müssen in diesem Falle soweit nach außen gestellt sein, daß die Rollen s die
Planscheibe r und deren Mitnehmerklauen q nicht berühren. Hierauf werden die vorerwähnten
Profil- und Tragrollens und F1
rechtwinklich zur Längsrichtung des Rohres gedreht und das Koksfeuer im Wärmfeuer E
durch Zuführung gepreßter Luft durch Rohr j? angeblasen und das zu wellende Rohr in
Drehung gesetzt. Die Wellenstelle wird so lange mittels des Wärmfeuers erwärmt, bis dieselbe
hellrot geworden ist. Dadurch bildet sich an dieser Stelle auf dem Rohnimfang ein Wulst
nach außen, in welchen dann sofort die auf dem konisch erweiterten Ende der Stange ft
aufliegenden inneren Pr.ofilrollen t mittels des Handrades i an die Rohrwand gedrückt werden.
Sobald hierdurch der Wulst eine der späteren Form entsprechende Wölbung von einer Höhe gleich der halben Wellenhöhe
erreicht hat, muß der Wagen C1 sofort so weit nach rechts gefahren werden, daß der
Wulst unter den Mitten der Profilrollen s des Rollenhalters D steht. Die Profilrolleri s
des Rollenhalters D werden hierauf von außen auf die Rohrwand gedrückt und in kurzer
Frist sind eine oder mehrere Wellen fertig, d. h. die anderen halben Wellenhöhen nach
innen gedrückt. Die Herstellung weiterer Wellen erfolgt in derselben Weise und um sp
rascher, je wärmer das Rohr bei Bildung einer jeden Welle wird. ; Die mit Wellen versehenen
Rohre werden, nachdem der Wagen C1 und die Stange K genügend weit nach rechts
bewegt sind, aus der Maschine gerollt. Die
Maschine kann mit einer geringen Änderung
in ähnlicher Weise dazu benutzt werden, zur Rohrachse exzentrische Wellen in einem
Rohr herzustellen. Zu diesem Zwecke muß vor dem Aufrollen des zu wellenden Rohres
auf die Maschine die Scheibe W auf die Stange K lose aufgesetzt und durch Stellschrauben,
welche in eine Ringnut der Stange K eingreifen, gegen Längsverschiebungen auf
letzterer gesichert werden. Hierauf werden die drei Rollen F an der Scheibe W entsprechend
der gewünschten Exzentrizität der Wellen exzentrisch zum Rohr eingestellt und
dann gegen dasselbe fest angedrückt und an demselben festgeklemmt. Da das zu wellende
Rohr wie bei Herstellung konzentrischerWellen konzentrisch an derPlanscheibe r befestigt ist,
so nimmt die Stange K durch die exzentrische Einstellung der Walzen F zu dem zu wellenden
Rohr eine schräge Lage ein, wie aus Fig: 15
ersichtlich ist. Die Stellschraube des Trag-Ständers J, in welchem die Stange K geführt
ist, muß aus dem Tragständer J etwas, 5 bis 10 mm, herausgeschraubt werden, um der
Stange K eine kleine Schwingbewegung zu gestatten. Die Lageröffnung des Tragständers J
ist der Exzentrizität der auf dem Rohr herzustellenden Wellen entsprechend größer
gemacht als der Durchmesser der Stange K und außerdem ballig ausgedreht. Da die
Stange if zum Rohre schräg steht, so wird beim Drehen des Rohres mittels der Planscheibe
r die Stange K durch die gegen die Wandung des Rohres mittels der Rollen F
festgeklemmte Scheibe' W in Schwingungen um den Stützpunkt im Tragständer J senkrecht
zur Rohrachse versetzt. Die eigenartige Gestaltung der Lageröffnung im Tragständer J
läßt diese Schwingungen zu. Bei entsprechender Verstellung durch das Handrad i wird
eine der Rollen t im Rollenhalter M infolge der Bewegung des Kopfes der Stange K
unter stetiger Änderung des Abstandes der Rolle von der Rohrachse während eines Teiles
einer jeden Umdrehung des Rohres gegen letzteres gedrückt, wodurch die exzentrischen
Wellen auf; dem Rohr gebildet werden. Sollen Wellen nur auf einem Teil des Rohrumfanges
in das Rohr eingewalzt werden, so müssen an dem Rollenhalter!) und dem Rollenhalter M
oben und auf der gegenüberliegenden Seite an Stelle je zweier Profilrollen je zwei glatte
Rollen eingebaut werden; beim Wellen muß die Maschine langsamer laufen und mittels
Umsteuerung entsprechend dem Teil des Rohrumfanges
vor- und rückwärts bewegt werden. In den Fig. 9, 11 bis 14 sind verschiedene
Formen von Rohren Q, S, T, U, V mit Wellen dargestellt, welche nach dem beschriebenen
Verfahren hergestellt werden können. Zur Bildung dieser verschiedenen
Formen müssen natürlich die Rollen t und s entsprechend gewählte Profile erhalten.
Zur Herstellung von Flanschen und Aushalsungen an den Rohrenden wird der
Wagen C2 mit dem Flanschapparat G auf
die Wangen und Zahnstangen der Maschine aufgesetzt. Die gemäß Fig. io mit Flansch
oder gemäß Fig. 14 mit Aushalsung zu versehenden Rohre R bzw. V werden unter
Drehen derselben mit ihren Enden im Wärmfeuer E rotwarm gemacht und dann der
Wagen Ci so weit nach links gefahren, daß der Flanschapparat an das Rohrende gebracht
und der Flansch mittels entsprechender Bewegung der Rollen f hergestellt werden kann.
Zum Herstellen von Aushalsungen (Fig. 14 links Rohrenden) muß die obere der Rollen/
eine entsprechend andere Form erhalten. Die Einhalsungen an den rechten Rohrenden
(Fig. 14) werden jedoch mittels entsprechend geformter Rollen im Rollenhalter D hergestellt.
Zwecks leichterer Bewegung der Wagen C1 und C2 und zur Sicherung derselben gegen
das sog. Ecken sind die Wagen an allen vier Ecken mit Leitrollen χ versehen (Fig. 2),
mittels deren die Wagen C1 und C2 auf den·
Wangen der Grundplatte B gebremst und auch ganz fest gestellt werden können.
Soll die Maschine außer für die oben erwähnten Arbeiten auch noch zum Ziehen von
in der Längsrichtung des Rohres oder in Schraubenlinien verlaufenden Wellen an Rohren
verwendet werden, so muß sie um die Länge der zu ziehenden Rohre verlängert
werden und außerdem eine entsprechende maschinelle. Einrichtung Y für die Bewegung
der Wagen C1 und C2 und am Spindelkasten
A einen Teil- bzw. Ziehapparat erhalten.
Auf die Stange K ist ferner an Stelle des Rollenhalters M der Ziehkopf N (Fig. 6) zu
setzen und zum Herstellen von Längswellen aus der Planscheibennabe der Mitnehmerkeil
zu entfernen, so daß sie sich mittels der Fixierscheibe α und Stifthalter b feststellen
läßt. Beim Ziehen von Längswellen dreht sich also die Achse in der festgestellten Planscheibe.
Letzteres geschieht aber nicht beim Herstellen von Wellen in Schraubenlinien. Da das Herstellen von Längswellen mehr
Kraft erfordert als das von Rundwellen, so muß die Maschine langsamer als beim Rundwellen
laufen, und -das bezügliche Deckenantriebsvorgelege muß daher mit passenden
Wechselriemscheiben versehen sein. Die Wagen C1 und C0 sind mit Hilfe von Zugstangen
und der Befestigungsaugen c auf passende Entfernungen miteinander zu verbinden,
der Flanschapparat G ist abzunehmen, die Stange K ist in dem Ziehständer H an
richtiger Stelle festzuschrauben und im Ständer J zu lösen, wonach bei Bewegung der
Maschine der Ziehkopf N (Fig. 6) dieselbe Bewegung macht wie der Rollenhalter D und
die Rollen beider sich wie beim Rundwellen gegenüberstehen.
Zur Verringerung der Inanspruchnahme des Rollenhalters D und zur Schonung der
Räder Y wird am besten nur mittels einer oder zweier unteren Profilrollen gearbeitet
und im Rollenhalter D und im Ziehkopf N oben und auf der entgegengesetzten Seite nur
glatte Rollen eingesetzt.
Das zum Herstellen von Längswellen in der Maschine befestigte Rohr .wird auf
größere Längen, als für das Herstellen von Ouerwellen nötig ist, im Wärmfeuer E angewärmt
und dann das Wellen immer stückweise nach dem Spindelkasten hin vorgenommen, um das Rohr nicht aus den Mitnehmerklauen
zu reißen. Die Fig. 7 bis 8 zeigen zwei auf diese Weise gewellte Rohrstücke O, P in Ansicht. . .
Die Transport- bzw. Wechselrädervorrichtungen -Y sind so gewählt, daß· die Räder
vertauschte umgekehrte Übersetzungen ergeben und leicht für andere Übersetzungen bzw.
andere Steigungen der schraubenförmigen Wellen durch andere Räder ersetzt werden
können.
Mit der gezeichneten Maschine können Rohre in den gangbarsten Größen von 700
bis 1000 mm Durchmesser bis 3140 mm lang mit Wellen usw. versehen · werden. Für
größere Rohre müssen ein größerer Rollenhalter D und ein größeres Wärmfeuer E auf
der Grundplatte aufgebaut werden. Aus diesem Grunde und wegen der Reparatur des Mauerwerks im Wärmfeuer müssen dieselben
auswechselbar sein.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Wellrohren mittels von innen und außen gegen
die Wandung des zu wellenden Rohres gedrückter Profilrollen, dadurch gekennzeichnet,
daß die bei der Wellung erforderliche Relativbewegung zwischen Rohr und Rollen nicht durch Reibungsantrieb
seitens der jn Rotation versetzten Rollen erfolgt, sondern durch besonderen Antrieb
des Rohres oder der Rollenhalter oder beider.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen Spindelkasten (A) mit Einspannfutter für das Rohrwerkstück in
Verbindung mit einem auf den Wangen (B) des Spindelkastens fahrbar angeordneten,
mit Rollenhalter (D) und Wärmofen (E) versehenen Wagen (C1) und eine
in das Rohrwerkstück sich erstreckende,
in dessen Längsrichtung verschiebbare Stange (K) mit senkrecht zur Rohrrichtung
verstellbaren Rollen (t) im Rollenhalter (M), wobei die Verstellung in der Weise
erfolgt, daß die Rollen des Rollenhalters (D) unter Vermittelung von in letzterem
radial angeordneten Spindeln, die Rollen des Rollenhalters (M) unter Vermittelung'
eines Konus, auf welchen die Rollen sich
ίο stützen und welcher durch eine in der
Stange (K) geführte Stange (h) vor und zurück geschoben werden kann, gleichzeitig gegen die Rohrwandung senkrecht
verschoben werden.
3· Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I unter Vermittelung
der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzeugung parallel oder schraubenförmig
zur Rohrachse verlaufender Wellen der mittels Antriebs vom Spindelkasten aus
verschiebbare, den Rollenhalter und Wärmöfen (E) tragende Wagen (C1) mit einem
zweiten, einen Ständer (H) zum Befestigen der Stange (K) tragenden Wagen (C2)
gekuppelt wird, nachdem der Rollenhalter (M) durch einen solchen (N) mit parallel
bzw. schräg zur Rohrachse stehenden Rollen ersetzt und die Stange (K) im
Lager des Ständers (J) gelöst und mit dem auf den Wagen (C2) fest angeordneten
Ständer (H) verbunden ist, so daß sowohl der Rollenhalter (D) mit dem
Wärmeofen (E) als auch die Stange (K) mit dem Rollenkopf (M) gleichzeitig und
mit gleicher Geschwindigkeit fortschreiten.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 unter Vermittelung
der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stange (K) eine mit verstellbaren und am Rohr festklemmbaren
Walzen (F) versehene Rollenscheibe (W) lose angeordnet und gegen
Längsverschiebung gesichert ist.
Hierzu 2 Blau Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193437C true DE193437C (de) |
Family
ID=456667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193437D Active DE193437C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193437C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2512360A1 (fr) * | 1981-09-09 | 1983-03-11 | Ca Atomic Energy Ltd | Procede de fabrication d'un soufflet metallique multicouches ondule |
-
0
- DE DENDAT193437D patent/DE193437C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2512360A1 (fr) * | 1981-09-09 | 1983-03-11 | Ca Atomic Energy Ltd | Procede de fabrication d'un soufflet metallique multicouches ondule |
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