DE616508C - Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Kotfluegel, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE616508C DE616508C DEST50302D DEST050302D DE616508C DE 616508 C DE616508 C DE 616508C DE ST50302 D DEST50302 D DE ST50302D DE ST050302 D DEST050302 D DE ST050302D DE 616508 C DE616508 C DE 616508C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fender
- dirt
- channel
- edge
- section
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 claims 2
- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 claims 1
- YPIQVCUJEKAZCP-UHFFFAOYSA-N Malotilate Chemical compound CC(C)OC(=O)C(C(=O)OC(C)C)=C1SC=CS1 YPIQVCUJEKAZCP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 1
- 229950000470 malotilate Drugs 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 claims 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/08—Front or rear portions
- B62D25/16—Mud-guards or wings; Wheel cover panels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die bekannten Kotflügelkonstruktionen der Kraftfahrzeuge schützen das Fahrzeug nicht
genügend gegen Beschmutzung und beanspruchen verhältnismäßig viel Raum. Durch die bis jetzt bekannten Kotflügel werden die
Wagen unnötig verbreitert und bieten deshalb der Luft einen verhältnismäßig großen Widerstand.
Diese Nachteile beruhen auf der wenig zweckentsprechenden Formgebung und darauf,
ίο daß die Kotflügel an der gefederten Masse
der Fahrzeuge angeordnet sind., wodurch der Abstand der Kotflügel von den Laufrädern
wegen des Lenkausschlages der Vorder- und der vertikalen Bewegung aller vier Räder
gegenüber dem Kotflügel groß sein muß und Kotflügel von beträchtlicher Breite erfordert.
Bei den jetzt üblichen hohen Fahrgeschwindigkeiten fallen diese Mängel immer mehr
ins Gewicht.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der bekannten Kotflügelkonstruktionen sind die
einzelnen Vorgänge beim Auffangen des Schmutzes in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden
Zeichnung schematisch dargestellt. Bei den bis heute üblichen Kotflügelkonstruktionen
wird lediglich die Art der Beschmutzung berücksichtigt, welche dadurch erfolgt, daß die
sich drehenden Laufräder des Fahrzeugs den von der Fahrbahn mitgenommenen Schmutz
durch Zentrifugalkraftwirkung in tangentialer Richtung wegschleudern. Die Kotflügel der
bis jetzt benutzten Art überdecken im allgemeinen nur die Hinterräder des Fahrzeugs genügend,
dagegen bleiben die Vorderräder beim Lenkausschlag fast bis zur Hälfte unbedeckt
und .lassen in dieser Stellung ein Bespritzen des Fahrzeugs zu. Es kommen noch
zwei weitere Arten von Beschmutzimg in Frage, und zwar eine mittelbare, gegen welche
die heute üblichen Kotflügelformen nicht gleichzeitig Schutz bieten. Die erste mittelbare
Beschmutzung erfolgt derart, daß der von der Lauffläche des Rades abgelöste
Schmutz gegen die innere Fläche des Kotflügels geschleudert wird und beim Aufschlagen
seitlich abprallt, wobei die Schmutztropfen seitlich nach außen gelangen, weil die Kotflügel nicht tief genug hinabreichen
(vgl. Abb. 1). Die Schmutztropfen werden dann vom Fahrwind mitgenommen und gegen
das Fahrzeug geschleudert, was nicht zuletzt durch die während der Fahrt größere Luftwirbel
verursachende äußere Form der Fahrzeuge bedingt wird. Diese Art der mittelbaren Beschmutzung wird durch die bekannte mittlere
Rinne vermieden. Eine zweite Art mittelbarer Beschmutzung erfolgt durch das Hinabgleiten
flüssigen Schmutzes nach den beiden Enden M, N des Kotflügels hin (vgl. Abb. 2)
und durch das Hinabgleiten des Schmutzes aus den höchsten Stellen wie auch aus der
Mitte der ganzen Länge des Kotflügels nach den Seitenkanten "(vgl. Abb. 3). Es ist bekannt,
diesen an die Ränder gelangten Schmutz 'in einer seitlichen Rinne zu sammein
und an die Enden des Kotflügels zu
Claims (3)
- führen. Ein gut ausgebildeter Kotflügel sol gleichzeitig möglichst vollkommenen Schot; gegen alle drei Arten der Beschmutzung bieten.Der Kotflügel nach der Erfindung bietet solchen Schutz sowohl gegen die unmittelbare wie auch gegen jede mittelbare Beschmutzung. Er ist in den Abb. 4 bis 11 in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt Abb. 4 zeigt einen Ausschnitt des Kotflügels gemäß der Erfindung in Perspektive, Abb. 5 eine Ansicht von unten gesehen, Abb. 6 eine Seitenansicht. Abb. 7 bis 10 zeigen beispielsweise verschiedene" Ausbildungen des Querschnittes und der Kante. Abb. 11 zeigt einen Querschnitt durch den Kotflügel und die schematische Darstellung der Aufnahme und der Abführung des flüssigen Schmutzes. Der Kotflügel genläß der Erfindung (vgl. Abb. 4) weist die bekannte, über seine ganze Länge sich erstreckende mittlere Rinne« von winkligem oder bogenförmigem Querschnitt auf. Diese mittlere Ruine α ist allgemein bekannt und gebräuchlich, um den vom Laufrade abgelösten Schmutz abzufangen (Abb. 11), so daß er nicht seitlich abprallen und nach außen gelangen kann, sondern zu dem vorderen und hinteren Ende des Kotflügels abgeführt wird. Gemäß der Erfindung ist die ebenfalls bekannte seitliche Rinne b des Kotflügels, die an beiden Seit en des Kotflügels seinem äußeren Rande parallel geführt, an ihrer ganzen äußeren Kante S-förmig mit nach unten geneigter Kante c ausgebildet; sie schließt beide Enden ein und bildet einen geschlossenen Ring. Der Schmutzüberschuß, der durch die mittlere Rinne β nicht nach vorn und hinten befördert werden kann, strömt von der Rinne« nach beiden Seiten zur seitlichen Rinne b (Abb. 11). Der von der seitlichen Rinne b aufgenommene Schmutz wird dann in bekannter Weise dem vorderen und hinteren Ende des Kotflügels zugeführt. Bei etwaiger Überfüllung der seitlichen Rinne b, was nur in der Zone A-/ (Abb. 12) geschehen kann, läuft der Schmutz an der Kantec ab und wird durch den Fahrwind/ ins Innere des Kotflügels, die in der Zone h-j gegen den Fahrwind gerichtet ist, gedruckt (Abb. 13).Falls der von der Kante c ablaufende Schmutz durch z. B. starken seitlichen Wind seitlichem Luftdruck k ausgesetzt wird, so muß er an einer Seite des Kotflügels noch stärker ins Innere, an der anderen Seite dagegen entweder ins Innere oder, falls der Schmutz den Luftdruck überwindet, gegen die Wölbung//, die sich bei der S-förmigen Ausbildung der seitlichen Rinne & mit der Po Kante c ergibt, gedrückt werden (Abb. 14). Der Kotflügel gemäß der Erfindung wird ferner zweckmäßig am vorderen und hinteren Ende in der seitlichen Rinne & selbst mit einer Öffnung e, f von geeigneter Größe zum Ablauf des Schmutzes versehen. Der dem vorderen und hinteren Ende des Kotflügels zugeführte Schmutz .entweicht durch die Öffnungen e,f nach unten. Da die Öffnung e dicht an der Lauffläche des Rades angeordnet ist und sich in ihrer Mitte befindet, fällt der Schmutz auf die Lauffläche des Rades und wird von ihr wieder der Fahrbahn zugeleitet. Der dem hinteren, tief bis nahe zum Boden ausgezogenen Ende des Kotflügels zugeführte Schmutz wird durch die Öffnung / zum Boden geleitet. Das vordere Ende des Kotflügels ist zweckmäßig tief nach unten gezogen, z. B. bis zur Achshöhe des Laufrades. Das hintere Ende ist vorteilhafterweise noch tiefer herabgezogen und kann einen leicht abnehmbaren, aus weichem, federnd nachgiebigem. Werkstoff, z.B. Gummi, hergestellten Verlängerungsansatz g aufweisen, der bis nahe an den Boden reicht (Abb. 6) und dessen Form der Form des Kotflügels angepaßt ist und ebenfalls die Rinnen a, b, die Wölbung d, die Kantec und die Öffnung/ besitzt.Durch die Ausbildung der mittleren Rinne β und der nach innen gezogenen und S-förmigen, versteifend wirkenden seitlichen Rinnen ist der Kotflügel gemäß der Erfindung außerordentlich widerstandsfähig gegen Formveränderungen, unempfindlich gegen Erschütterungen und besitzt große Steifigkeit, so daß er ohne schwere Versteifungen mit Schrauben am Wagen befestigt werden und nicht aus Stahl- oder Eisenblech, sondern auch aus Leichtmetall, wie z. B. Aluminium, hergestellt werden kann. Der Kotflügel kann an den nicht abgefederten Teilen des Fahrzeugs, z. B. an der Bremstrommel, angebracht werden, was eine günstige Abdeckung auch der Vorderräder trotz des Lenkausschlages ermöglicht. Bei dieser Art der Befestigung muß der Kotflügel zum Zweck der Reinigung leicht abnehmbar oder auswechselbar angebracht werden. Der Kotflügel gemäß der Erfindung kann zwecks Verkleinerung des Luftwiderstandes eine den ärodynamischen Verhältnissen möglichst günstige äußere Form erhalten. Seihe Seitenflächen können so, weit nach unten hinabreichen, daß sie das Rad bis zu 2/3 oder 3/4 semer Höhe bedecken, und der ganze Kotflügel kann stromlinienförmig ausgeführt sein.Patentaksprüch ε:i. Kotflügel, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer im Innern an der Kante um den ganzen Kotflügelumfang entlang geführten Rinne, dadurch gekenn-zeichnet, daß der Querschnitt der Rinne (b) durch Umbiegen des inneren Randes (c) S-förmig ausgebildet ist, derart, daß eine das Schmutzwasser in den Innenraum des Kotflügels führende Ablaufkante gebildet wird.
- 2. Kotflügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Kotflügels mit einem leicht abnehmbaren Verlängerungsansatz mit dem gleichen Querschnitt aus federnd nachgiebigem Werkstoff, z. B. Gummi, versehen ist.
- 3. Kotflügel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen sowie am hinteren Ende des Kot- ig flügels in der S-förmigen Rinne (&) in an sich bekannter Weise Abflußöffnungen (e bzw. /) vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST50302D DE616508C (de) | 1932-12-30 | 1932-12-30 | Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST50302D DE616508C (de) | 1932-12-30 | 1932-12-30 | Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616508C true DE616508C (de) | 1935-07-30 |
Family
ID=7466055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST50302D Expired DE616508C (de) | 1932-12-30 | 1932-12-30 | Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE616508C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010010410A1 (de) * | 2010-03-05 | 2011-09-08 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Kraftfahrzeug mit einem Spritzwasserschutz |
-
1932
- 1932-12-30 DE DEST50302D patent/DE616508C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010010410A1 (de) * | 2010-03-05 | 2011-09-08 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Kraftfahrzeug mit einem Spritzwasserschutz |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE977012C (de) | Vorderes Radgehaeuse fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE3730620A1 (de) | Scheibenwischer | |
| EP0247306A1 (de) | Kraftfahrzeug, insbesondere Personenwagen | |
| DE2524344C3 (de) | Kotflügel für Kraftfahrzeuge | |
| DE2335957A1 (de) | Einer fahrzeugseitenscheibe zugeordnete wasserfangeinrichtung | |
| DE102014213678A1 (de) | Fahrzeug mit einer Luftleitvorrichtung | |
| DE2429467C3 (de) | Schmutzfängerlappen für Kraftfahrzeuge | |
| DE616508C (de) | Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE2853606C2 (de) | Fahrzeugrad | |
| DE102006014443A1 (de) | Frontend für ein Kraftfahrzeug | |
| DE2535882C3 (de) | Schildartige Leitvorrichtung für Heckfenster von Kraftwagen mit Stufenheck | |
| DE2045212A1 (de) | Spritzschutz für Fahrzeuge | |
| DE2137516C3 (de) | Längs einer Seitenkante einer Windschutzscheibe eines Fahrzeuges verlaufende Regenrinne | |
| DE102016215032A1 (de) | Luftleiteinrichtung für ein Kraftfahrzeug | |
| DE1430829A1 (de) | Kraftfahrzeug,insbesondere Personenkraftwagen | |
| DE740744C (de) | Geschlossener Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE3923852B4 (de) | Lenkungsanordnung für Kraftfahrzeuge | |
| DE880555C (de) | Spritzblech fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer das Vorderrad von Kraftraedern | |
| DE102008019166A1 (de) | Kotflügel zur Abdeckung wenigstens eines zugeordneten Fahrzeugrades eines Lastkraftwagens | |
| DE2346864A1 (de) | Griff fuer den heckdeckel von kraftfahrzeugen, insbesondere personenkraftwagen | |
| DE644810C (de) | Kotfluegel fuer Kraftfahrzeuge | |
| AT150027B (de) | Kraftfahrzeug. | |
| DE8521598U1 (de) | Schmutzfänger für Fahrzeuge | |
| DE887310C (de) | Staudruckbelueftungsklappe fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE891054C (de) | Zur Abdeckung der seitlichen OEffnung der vorderen Kotfluegel von Kraftwagen dienende Anordnung von Schutzblenden |