DE616508C - Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE616508C
DE616508C DEST50302D DEST050302D DE616508C DE 616508 C DE616508 C DE 616508C DE ST50302 D DEST50302 D DE ST50302D DE ST050302 D DEST050302 D DE ST050302D DE 616508 C DE616508 C DE 616508C
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DEST50302D
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GEORG P VON STAVENHAGEN
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GEORG P VON STAVENHAGEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/16Mud-guards or wings; Wheel cover panels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die bekannten Kotflügelkonstruktionen der Kraftfahrzeuge schützen das Fahrzeug nicht genügend gegen Beschmutzung und beanspruchen verhältnismäßig viel Raum. Durch die bis jetzt bekannten Kotflügel werden die Wagen unnötig verbreitert und bieten deshalb der Luft einen verhältnismäßig großen Widerstand. Diese Nachteile beruhen auf der wenig zweckentsprechenden Formgebung und darauf,
ίο daß die Kotflügel an der gefederten Masse der Fahrzeuge angeordnet sind., wodurch der Abstand der Kotflügel von den Laufrädern wegen des Lenkausschlages der Vorder- und der vertikalen Bewegung aller vier Räder gegenüber dem Kotflügel groß sein muß und Kotflügel von beträchtlicher Breite erfordert. Bei den jetzt üblichen hohen Fahrgeschwindigkeiten fallen diese Mängel immer mehr ins Gewicht.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der bekannten Kotflügelkonstruktionen sind die einzelnen Vorgänge beim Auffangen des Schmutzes in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Bei den bis heute üblichen Kotflügelkonstruktionen wird lediglich die Art der Beschmutzung berücksichtigt, welche dadurch erfolgt, daß die sich drehenden Laufräder des Fahrzeugs den von der Fahrbahn mitgenommenen Schmutz durch Zentrifugalkraftwirkung in tangentialer Richtung wegschleudern. Die Kotflügel der bis jetzt benutzten Art überdecken im allgemeinen nur die Hinterräder des Fahrzeugs genügend, dagegen bleiben die Vorderräder beim Lenkausschlag fast bis zur Hälfte unbedeckt und .lassen in dieser Stellung ein Bespritzen des Fahrzeugs zu. Es kommen noch zwei weitere Arten von Beschmutzimg in Frage, und zwar eine mittelbare, gegen welche die heute üblichen Kotflügelformen nicht gleichzeitig Schutz bieten. Die erste mittelbare Beschmutzung erfolgt derart, daß der von der Lauffläche des Rades abgelöste Schmutz gegen die innere Fläche des Kotflügels geschleudert wird und beim Aufschlagen seitlich abprallt, wobei die Schmutztropfen seitlich nach außen gelangen, weil die Kotflügel nicht tief genug hinabreichen (vgl. Abb. 1). Die Schmutztropfen werden dann vom Fahrwind mitgenommen und gegen das Fahrzeug geschleudert, was nicht zuletzt durch die während der Fahrt größere Luftwirbel verursachende äußere Form der Fahrzeuge bedingt wird. Diese Art der mittelbaren Beschmutzung wird durch die bekannte mittlere Rinne vermieden. Eine zweite Art mittelbarer Beschmutzung erfolgt durch das Hinabgleiten flüssigen Schmutzes nach den beiden Enden M, N des Kotflügels hin (vgl. Abb. 2) und durch das Hinabgleiten des Schmutzes aus den höchsten Stellen wie auch aus der Mitte der ganzen Länge des Kotflügels nach den Seitenkanten "(vgl. Abb. 3). Es ist bekannt, diesen an die Ränder gelangten Schmutz 'in einer seitlichen Rinne zu sammein und an die Enden des Kotflügels zu

Claims (3)

  1. führen. Ein gut ausgebildeter Kotflügel sol gleichzeitig möglichst vollkommenen Schot; gegen alle drei Arten der Beschmutzung bieten.
    Der Kotflügel nach der Erfindung bietet solchen Schutz sowohl gegen die unmittelbare wie auch gegen jede mittelbare Beschmutzung. Er ist in den Abb. 4 bis 11 in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt Abb. 4 zeigt einen Ausschnitt des Kotflügels gemäß der Erfindung in Perspektive, Abb. 5 eine Ansicht von unten gesehen, Abb. 6 eine Seitenansicht. Abb. 7 bis 10 zeigen beispielsweise verschiedene" Ausbildungen des Querschnittes und der Kante. Abb. 11 zeigt einen Querschnitt durch den Kotflügel und die schematische Darstellung der Aufnahme und der Abführung des flüssigen Schmutzes. Der Kotflügel genläß der Erfindung (vgl. Abb. 4) weist die bekannte, über seine ganze Länge sich erstreckende mittlere Rinne« von winkligem oder bogenförmigem Querschnitt auf. Diese mittlere Ruine α ist allgemein bekannt und gebräuchlich, um den vom Laufrade abgelösten Schmutz abzufangen (Abb. 11), so daß er nicht seitlich abprallen und nach außen gelangen kann, sondern zu dem vorderen und hinteren Ende des Kotflügels abgeführt wird. Gemäß der Erfindung ist die ebenfalls bekannte seitliche Rinne b des Kotflügels, die an beiden Seit en des Kotflügels seinem äußeren Rande parallel geführt, an ihrer ganzen äußeren Kante S-förmig mit nach unten geneigter Kante c ausgebildet; sie schließt beide Enden ein und bildet einen geschlossenen Ring. Der Schmutzüberschuß, der durch die mittlere Rinne β nicht nach vorn und hinten befördert werden kann, strömt von der Rinne« nach beiden Seiten zur seitlichen Rinne b (Abb. 11). Der von der seitlichen Rinne b aufgenommene Schmutz wird dann in bekannter Weise dem vorderen und hinteren Ende des Kotflügels zugeführt. Bei etwaiger Überfüllung der seitlichen Rinne b, was nur in der Zone A-/ (Abb. 12) geschehen kann, läuft der Schmutz an der Kantec ab und wird durch den Fahrwind/ ins Innere des Kotflügels, die in der Zone h-j gegen den Fahrwind gerichtet ist, gedruckt (Abb. 13).
    Falls der von der Kante c ablaufende Schmutz durch z. B. starken seitlichen Wind seitlichem Luftdruck k ausgesetzt wird, so muß er an einer Seite des Kotflügels noch stärker ins Innere, an der anderen Seite dagegen entweder ins Innere oder, falls der Schmutz den Luftdruck überwindet, gegen die Wölbung//, die sich bei der S-förmigen Ausbildung der seitlichen Rinne & mit der Po Kante c ergibt, gedrückt werden (Abb. 14). Der Kotflügel gemäß der Erfindung wird ferner zweckmäßig am vorderen und hinteren Ende in der seitlichen Rinne & selbst mit einer Öffnung e, f von geeigneter Größe zum Ablauf des Schmutzes versehen. Der dem vorderen und hinteren Ende des Kotflügels zugeführte Schmutz .entweicht durch die Öffnungen e,f nach unten. Da die Öffnung e dicht an der Lauffläche des Rades angeordnet ist und sich in ihrer Mitte befindet, fällt der Schmutz auf die Lauffläche des Rades und wird von ihr wieder der Fahrbahn zugeleitet. Der dem hinteren, tief bis nahe zum Boden ausgezogenen Ende des Kotflügels zugeführte Schmutz wird durch die Öffnung / zum Boden geleitet. Das vordere Ende des Kotflügels ist zweckmäßig tief nach unten gezogen, z. B. bis zur Achshöhe des Laufrades. Das hintere Ende ist vorteilhafterweise noch tiefer herabgezogen und kann einen leicht abnehmbaren, aus weichem, federnd nachgiebigem. Werkstoff, z.B. Gummi, hergestellten Verlängerungsansatz g aufweisen, der bis nahe an den Boden reicht (Abb. 6) und dessen Form der Form des Kotflügels angepaßt ist und ebenfalls die Rinnen a, b, die Wölbung d, die Kantec und die Öffnung/ besitzt.
    Durch die Ausbildung der mittleren Rinne β und der nach innen gezogenen und S-förmigen, versteifend wirkenden seitlichen Rinnen ist der Kotflügel gemäß der Erfindung außerordentlich widerstandsfähig gegen Formveränderungen, unempfindlich gegen Erschütterungen und besitzt große Steifigkeit, so daß er ohne schwere Versteifungen mit Schrauben am Wagen befestigt werden und nicht aus Stahl- oder Eisenblech, sondern auch aus Leichtmetall, wie z. B. Aluminium, hergestellt werden kann. Der Kotflügel kann an den nicht abgefederten Teilen des Fahrzeugs, z. B. an der Bremstrommel, angebracht werden, was eine günstige Abdeckung auch der Vorderräder trotz des Lenkausschlages ermöglicht. Bei dieser Art der Befestigung muß der Kotflügel zum Zweck der Reinigung leicht abnehmbar oder auswechselbar angebracht werden. Der Kotflügel gemäß der Erfindung kann zwecks Verkleinerung des Luftwiderstandes eine den ärodynamischen Verhältnissen möglichst günstige äußere Form erhalten. Seihe Seitenflächen können so, weit nach unten hinabreichen, daß sie das Rad bis zu 2/3 oder 3/4 semer Höhe bedecken, und der ganze Kotflügel kann stromlinienförmig ausgeführt sein.
    Patentaksprüch ε:
    i. Kotflügel, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer im Innern an der Kante um den ganzen Kotflügelumfang entlang geführten Rinne, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß der Querschnitt der Rinne (b) durch Umbiegen des inneren Randes (c) S-förmig ausgebildet ist, derart, daß eine das Schmutzwasser in den Innenraum des Kotflügels führende Ablaufkante gebildet wird.
  2. 2. Kotflügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Kotflügels mit einem leicht abnehmbaren Verlängerungsansatz mit dem gleichen Querschnitt aus federnd nachgiebigem Werkstoff, z. B. Gummi, versehen ist.
  3. 3. Kotflügel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen sowie am hinteren Ende des Kot- ig flügels in der S-förmigen Rinne (&) in an sich bekannter Weise Abflußöffnungen (e bzw. /) vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST50302D 1932-12-30 1932-12-30 Kotfluegel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE616508C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010010410A1 (de) * 2010-03-05 2011-09-08 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug mit einem Spritzwasserschutz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102010010410A1 (de) * 2010-03-05 2011-09-08 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug mit einem Spritzwasserschutz

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