DE616389C - Stossfaengervorrichtung fuer die Fadenfuehrer an flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Stossfaengervorrichtung fuer die Fadenfuehrer an flachen Kulierwirkmaschinen

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Publication number
DE616389C
DE616389C DEL83302D DEL0083302D DE616389C DE 616389 C DE616389 C DE 616389C DE L83302 D DEL83302 D DE L83302D DE L0083302 D DEL0083302 D DE L0083302D DE 616389 C DE616389 C DE 616389C
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spindle
thread
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double spindle
bumper device
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Expired
Application number
DEL83302D
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Karl Lieberknecht GmbH
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Karl Lieberknecht GmbH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/64Thread guides for straight-bar knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Stoßfängervorrichtung für die Fadenführer an flachen Kulierwirkmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stoßfängervorrichtung für die Fadenführer an flachen Kulierwirkmaschinen, bei der in der jeweiligen Arbeitsrichtung der Fadenführer ein Verzögerungsglied hin und her bewegt wird, das aus einer drehbaren, mit Anschlagmuttern für den Fadenführermitnehmer besetzten Doppelspindel besteht.
  • Damit diese Vorrichtung bei gleichbleibendem Fadenführervorlauf richtig wirkt, müssen die Anschlagmuttern für den Fadenführermitnehmer entsprechend der beim Mindern oder Weitern veränderten Warenbreite --erstellt werden.
  • Eine bekannte Vorrichtung regt die Verstellung der Anschläge für den Fadznführermitnehmer vom Minderzeug aus an und gibt hierfür ein allgemeines Mittel an, welches jedoch umständlich ist, und bei rückläufiger Veränderung der Warenbreite nicht selbsttätig wirkt.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung bringt nun eine Stoßfängervorrichtung, bei der die Anschläge für den Fadenführermitnehmer in einfacher Weise und in beiden Richtungen der Warenbreite vollkommen selbsttätig verstellt werden: Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß die Anschlagmuttern für den Fadenführermitnehmer vom Minderzeug aus entsprechend der Größe der Veränderung der Warenbreite fortschreitend durch Drehung der Doppelspindel verstellt werden.
  • Zwar ist es schon bekannt, die Anschlagmuttern für den Fadenführermitnehmer auf der Doppelspindel zu verstellen. Diese Vorrichtung dient jedoch nur zur Milderung des Anschlagstoßes zwischen Anschlagmutter und Fadenführermitnehmer, nicht aber um die Anschlagmuttern an sich entsprechend der Veränderung der Warenbreite fortschreitend zu verstellen. ' Vorteilhaft geschieht gemäß der Erfindung das Verstellen der Anschläge dadurch, daß die Drehung der Doppelspindel durch eine mit ihr verbundene Steuerspindel mit im Verhältnis zum Steigungswinkel des Doppelspindelgewindes großem Gewindesteigungswinkel, die eine Steuermutter trägt, welche auf von der Mindervorrichtung verstellbare iNnschläge trifft, wobei sich die noch weiterbewegende Steuerspindel infolge ihres großen Gewindesteigungswinkels leicht verdreht, während die Anschlagmuttern selbstsperrend auf der Doppelspindel sitzen.
  • Der Durchmesser beider Spindeln ist aus bekannten Gründen so gewählt, daß die Verschiedenheit der Gewindesteigung die Verstellung der Anschlagmuttern für den Fadenführerrnitnehmer geringer macht als der Vorschub der Minderzeuge beträgt. Diese Verschiedenheit zwischen der Verstellung der Anschlagmuttern und dem Vorschub der Minderzeuge entspricht dem Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fadenführermitnehmerschiene und -der des Verzögerungsgliedes.
  • Die Zeichnung erläutert den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Sie zeigt eine schematische Darstellung der Stoßfängervorrichtung nach der Erfindung.
  • Mit i ist das mit langsamer Geschwindigkeit vom Kulierzeug gesteuerte Verzögerungsglied bezeichnet, das drehbar ist. Mit diesem ist eine Spindel 2 verbunden, deren Gewinde einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser, aber einen sehr großen Steigungswinkel aufweist. Auf der Spindel 2 sitzt eine Mutter 3, die sich aber nicht drehen kann. Die Spindel ?- und die Mutter 3 werden, wie das Verzögerungsglied i, hin und her bewegt. Der Weg der Mutter g wird durch die gegeneinander nicht verstellbaren Anschläge 4 und 5 begrenzt. Die Anschläge 4 und 5 sind mit dem Minderzeug der Maschine fest verbunden.
  • Wird nun das Minderzeug verstellt, sei es zum Mindern oder zum Weitern der. Ware, so ändert sich auch die Stellung dieser Anschläge, und die Mutter 3 schlägt bei ihrer Bewegung an die Anschläge an, während die in axialer Richtung sich weiterbewegende Spindel 2 sich dreht. Hierdurch wird auch die mit der Spindel e gekuppelte, im Durchmesser im Vergleich zur Spindel e groß gehaltene Doppelspindel 6, 7, die an sich bekannt ist, gedreht, und die auf ihr sitzenden Muttern 6' und 7' für den Anschlag des Fadenführermitnehmers verschieben sich gegen- oder auseinander. An diese Anschlagmuttern 6' und 7' trifft in an sich bekannter Weise bei seinem Hinundhergang der von den beiden Bremsen 8, 9, die auf dem Bremsstab sitzen, wechselweise angetriebene Fadenführermitnehmer io kurz vor dem Antreffen des Fadenführers i2 an seinen Endanschlag.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Während die gewöhnlichen Stoßfängervorrichtungen mit langsam bewegtem Verzögerungsglied nur bei Fadenführerantrieb mit wechselndem Vorlauf der Fadenführer gegenüber dem Rößchen wirken, arbeitet die vorliegende Vorrichtung, da bei ihr die Anschläge für den Fadenführermitnehmer verstellbar sind, bei gleichbleibendem Fadenführervorlauf.
  • Der gleichbleibende Fadenführervorlauf wird beispielsweise durch die bekannte Anordnung von zwei Bremsen, die abwechselnd den Fadenführermitnehmer antreiben, vermittelt. Bei gleichbleibendem Fadenführervorlauf verändern sich aber in bekannter Weise die Ablaufzeiten des Fadenführermitnehmers entsprechend der Änderung der Warenbreite, und dieser Zeitunteischied muß durch die gleichfalls entsprechend der Änderung der Warenbreite vorgenommene Verstellung der Anschlägt für den Fadenführermitnehmer ausgeglichen werden. Dabei darf aber, wie ebenfalls bekannt, die Verstellung der Anschläge für den Fadenführermitnehmer nicht um das gleiche Maß geschehen wie die Verstellung der Anschläge für die Fadenführerschienen vom Minderzeug aus, sondern sie muß im Verhältnis der Geschwindigkeit des Bremsstabes zu der Geschwindigkeit des Verzögerungsgliedes verringert werden, was durch geeignete Abstufung der Steigung (Vorschub pro Umdrehung) der beiden Spindeln geschieht.
  • Wird also z. B. gemindert, so verstellt sich beispielsweise der Anschlag 4, und bei der nächsten Reihe trifft die Mutter 3 an ihn an, wobei die Spindel e und damit auch die Doppelspindel 6, 7 gedreht wird. Hierdurch werden die Anschlagmuttern 6', 7' gegeneinanderbewegt, und zwar nicht so viel, wie die Verstellung der Anschläge für die Fadenführerschienen.betragen hat. In der betreffenden Reihe trifft nun der Fadenführermitnehmer, der infolge der Minderung einen kleineren Weg zurückzulegen hat, zeitiger an seine Anschlagmutter an. In entsprechender Weise wirkt bei- der Weiterung der Anschlag 5, der dann vom Minderzeug entsprechend gesteuert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stoßfängervorrichtungfür die Fadenführer an flachen Kulierwirkmaschinen mit einem in der jeweiligen Arbeitsrichtung der Fadenführer laufenden Verzögerungsglied, das aus einer drehbaren, mit Anschlagmuttern für den Fadenführermitnehmer besetzten Doppelspindel besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagmuttern vom Minderzeug aus entsprechend der Größe der Veränderung der Warenbreite fortschreitend durch Drehung der Doppelspindel (6) verstellt werden.
  2. 2. Stoßfängervorrichtung nach Anspruch z, dadurch .gekennzeichnet, daß die Drehung der Doppelspindel durch eine mit ihr verbundene Steuerspindel (z) mit im Verhältnis zum Steigungswinkel des Doppelspindeigewindes großem Gewindesteigungswinkel geschieht, die eine Steuermutter (3) trägt, welche auf von der Mindervorrichtung verstellbare Anschläge (4, 5) trifft, wobei die sich"noch weiterbewegende Steuerspindel sich infolge ihres großen Steigungswinkels leicht verdreht, während die Anschlagmuttern selbstsperrend auf der Doppelspindel sitzen.
DEL83302D 1933-03-07 1933-03-07 Stossfaengervorrichtung fuer die Fadenfuehrer an flachen Kulierwirkmaschinen Expired DE616389C (de)

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