DE616342C - Anordnung fuer die Zufuehrung von Frischluft zum Raum des Durchflussbehaelters von Vorrichtungen zum Kuehlen und Entlueften frisch gemolkener Milch - Google Patents

Anordnung fuer die Zufuehrung von Frischluft zum Raum des Durchflussbehaelters von Vorrichtungen zum Kuehlen und Entlueften frisch gemolkener Milch

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DE616342C
DE616342C DEB160761D DEB0160761D DE616342C DE 616342 C DE616342 C DE 616342C DE B160761 D DEB160761 D DE B160761D DE B0160761 D DEB0160761 D DE B0160761D DE 616342 C DE616342 C DE 616342C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J11/00Apparatus for treating milk
    • A01J11/04Appliances for aerating or de-aerating milk

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Zuführung von Frischluft zum Raum des Durchflußbehälters von Vorrichtungen zum Kühlen und Entgasen frisch gemolkener Milch, bei denen die Milch in den Raum des Durchflußbehälters eingesaugt, im Raum über die Kühlfläche eines Rieselkühlers geleitet und aus dem Räume über eine Bodenöffnung einem luftdicht an den Durchflußbehälter angeschlossenen Milchaufnahmebehälter zugeführt wird.
Bei "Vorrichtungen zum Entgasen von Milch, bei denen die Entgasung der Milch im Räume eines luftdicht geschlossenen Behälters durch feine Verteilung der Milch und durch Einwirkung von Unterdruck auf die fein verteilte Milch erfolgt, ist die Zuführung eines im Gegenstrom zur Milch strömenden, den Unterdruck im Raum des
ao Behälters nicht aufhebenden Frischluftstromes zur Unterstützung der Entgasung bekannt. Die vorliegende Erfindung liegt demgegenüber in einer Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Größe eines Frischluftstromes und einer hierdurch bedingten Regelung der Durchflußgeschwindigkeit von Milch bei Vorrichtungen eingangs genannter Art. Sie besteht in der Anordnung eines die Innenmündung einer Frischluftleitung bildenden Stangenventils, dessen Öffnungsschlitz gegen die Riesel- und Kühlfläche des Rieselkühlers gerichtet ist und dessen nach unten ragende Ventiltellerführungsstange den Boden des Ventilgehäuses durchdringt, zusammen mit der Anordnung eines auf das freie Ende der Ventiltellerführungsstange einwirkbaren. Schwimmers im untenliegenden Raum teil des Durchflußbehälters.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Der Durchflußbehälter 1 hat einen doppelwandigen Mäntel, dessen Innenwand 2 quer zur Durchflußrichtung schraubenförmig gewellt ist und dicht an der Außenwand 16 des Mantels liegt. Der luftdicht aufgesetzte Deckel 3 des Durchflußbehälters ist in seinem mittleren Teil mit einer Wölbung 7 versehen, an der ein Stutzen 20 zum Anschluß einer Milchzuflußleitung angebracht ist. Der von der Wölbung des Deckels gebildete Raum ist durch eine mit einer Durchflußöffnung versehene gewölbte Platte 9 mit nach unten gelegter Wölbung abgeschlossen. Zwischen der Platte 9 und der Wölbung des Deckels ist ein Wattefilter 8 angeordnet. Neben seiner Wölbung hat der Deckel einen Stutzen 19 zum Anschluß einer Unterdruckleitung. Auf den oberen Rand der Innenwand des Mantels ist
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ein Teller 21 zum Verteilen von Milch auf die Innenfläche der schraubenförmig gewellten Innenwand des Mantels gelegt. An seinem Ausflußende ist der Durchflußbehälter abgesetzt und mit einem Ringflansch 4 versehen, der mittels einer Gummidichtung S das luftdichte Aufsetzen des Durchflußbehälters auf den Rand einer Milchkanne 6 zuläßt. Der Boden 15 des Durchflußbehälters ist mittels to eines höheren Randes dicht über das Abflußende des Durchflußbehälters schiebbar und enthält ein Abflußloch 22. Die Größe dieses Loches ist in Anpassung an eine gewünschte Leistung bemessen oder durch eine Vorrichtung zur Veränderung der Lochgröße einer gewünschten Leistung anzupassen. Am untenliegenden Ende des Mantels ist eine Frischluftleitung 10 in den Raum des Durchflußbehälters geführt, deren Innenmündung von so einem nach dem Zuflußende des Durchflußbehälters zu offenen Ventilgehäuse 11 gebildet ist. Auf dem Sitz des Ventilgehäuses liegt ein Ventilteller 12, der durch eine den Boden des Gehäuses durchdringende Ventilstange 13 geführt ist. Unterhalb des freien Endes der Ventiltellerführungsstange befindet sich ein Schwimmer 14 im Räume des Durchflußbehälters. Durch die Hohlräume zwischen der Außen- und Innenwand des Mantels kann über Stutzen 17, 18 Kühlwasser geleitet werden.
Im Betrieb wird die frisch gemolkene Milch über den Stutzen 20 in den Raum des Durchflußbehälters eingesaugt und fließt hierbei durch das Wattefilter 8 auf den Verteilungsteller 21 und von diesem über die Riesel- und Kühlfläche des als Rieselkühler wirkenden Mantels des Durchflußbehälters. Die auf der Riesel- und Kühlfläche in dünner Schicht herabrieselnde Milch wird von einem durch die Frischluftleitung 10 über den Durchströmungsschlitz des Ventils 11, 12, 13 eintretenden Frischluftstrom bespült. Da die von der Kühl- und Rieselfläche ablaufende Milch bei Vorhandensein eines bestimmten Betriebsunterdruckes im Räume des Durchflußbehälters nur teilweise durch das im Boden befindliche Loch 22 abläuft, so sammelt sich besonders bei starker Milchzufuhr Milch im Bodenraum des Durchflußbehälters an. Mit dem Steigen des Milchspiegels wird auch der Schwimmer 14 angehoben, der seinerseits auf die Ventiltellerführungsstange 13 drückt und den Ventilteller 12 anhebt. Es erfolgt damit eine stärkere Frischluftzufuhr, wodurch die Höhe des Unterdruckes im Raum des Durchflußbehälters und damit auch die Größe der Ansaugung von Milch entsprechend gemindert wird. Sinkt der Milchspiegel und mit ihm der Schwimmer, so vollzieht sich der Vorgang in umgekehrter Weise. Es ste.llt sich schließlich eine den Betriebsverhältnissen entsprechende Gleichgewichtslage ein. Wenn im Betrieb der Durchflußbehälter luftdicht auf den Rand einer Milchkanne aufgesetzt ist, so steigt nach einer vollständigen Füllung der Kanne die Milch im Räume des Durchflußbehälters so hoch an, daß durch den Schwimmer das Ventil in einer Größe geöffnet wird, bei der eine Einströmung einer Frischluftmenge erfolgt, durch die der Unterdruck im Räume des Durchflußbehälters aufgehoben und die Ansaugung weiterer Milch in den Raum des Durchflußbehälters-unmöglich wird.

Claims (1)

  1. Patentanspe,uch :
    Anordnung für die Zuführung von Frischluft zum Raum des Durchflußbehälters von Vorrichtungen zum Kühlen und Entlüften frisch gemolkener Milch, bei denen die Milch in den Raum des Durchflußbehälters eingesaugt, im Raum über die Kühlfläche eines Rieselkühlers geleitet und aus dem Raum über eine Bodenöffnung einem luftdicht an den Durchflußbehälter angeschlossenen Milchaufnahmebehälter zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenmündung einer unterhalb des Ablaufendes der Rieselfläche des Kühlers in den Raum des Durchflußbehälters geführten Frischluftleitung ein aus einem Ventilgehäuse, einem Ventilteller und einer Ventiltellerstange bestehendes Ventil (11, 12, 13), das für sich den Zutritt eines Frischluftstromes über einen gegen die Rieselfläche des Kühlers gerichteten Öffnungsschlitz an die Rieselfläche des Kühlers nur mit Drosselung zuläßt und eine ihrem freien . Ende aus dem Boden des Ventilgehäuses nach unten vorstehende Ventiltellerstange (13) hat, zusammen mit einem unterhalb des freien Endes der Ventiltellerstange im Räume des Durchflußbehälters untergebrachten Schwimmer (14) angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB160761D 1932-05-14 1933-05-05 Anordnung fuer die Zufuehrung von Frischluft zum Raum des Durchflussbehaelters von Vorrichtungen zum Kuehlen und Entlueften frisch gemolkener Milch Expired DE616342C (de)

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DE616342C true DE616342C (de) 1935-07-26

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