DE616274C - Form zum Herstellen von im Stuerzguss erzeugten, namentlich aus Aluminium gefertigten hohlen Schuhleisten - Google Patents

Form zum Herstellen von im Stuerzguss erzeugten, namentlich aus Aluminium gefertigten hohlen Schuhleisten

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DE616274C
DE616274C DEK122158D DEK0122158D DE616274C DE 616274 C DE616274 C DE 616274C DE K122158 D DEK122158 D DE K122158D DE K0122158 D DEK0122158 D DE K0122158D DE 616274 C DE616274 C DE 616274C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/02Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Form zum Herstellen von im Stürzguß erzeugten, namentlich aus Aluminium gefertigten hohlen Schuhleisten Die Herstellung von namentlich aus Aluminium gefertigten hohlen Schuhleisten mittels Sturzgusses in einer längsgeteilten Kokille geschieht einmal unter Verwendung von Ein- und Ausgußtrichtern, die sich - jeweils am Fersen- und Zehenteil - ungefähr diametral einander gegenüber befinden, so daß man hierbei von einem Durchgußverfahren sprechen kann. Dieses Verfahren hat erhebliche Nachteile. Zunächst wird die Gießform an der Eingußstelle, an der das gesamte Gießgut bei hoher Temperatur vorbeifließen muß, hoch erhitzt. Die entfernt liegende Ausgußstelle bleibt kälter und wird außerdem durch bereits .gekühltes Gut bespült. Infolgedessen wird sich an dieser Stelle - etwa dem Zehenteil -- das Metall in stärkeren Schichten ansetzen als nahe dem Einguß, so daß das Werkstück: ungleiche Wandstärken erhält. Dabei ist zu berücksichtigen, daß gerade der höher erhitzte (Fersen-) Teil der Gießform beim Durchguß das flüssige Gut zuerst entläßt und dieses im kälteren Teil am längsten verbleibt. Auch dem Fertigerzeugnis haften gewisse Mängel an. Die zum Einbringen und Austragen des Gießgutes nötigen Trichter belassen nach dem Absägen große Löcher, von denen das am Zehenteil befindliche durch Schweißen geschlossen werden muß. Abgesehen von dem hiermit verbundenen Arbeits- und Kostenaufwand - die Schweißstelle muß sorgfältig beseitigt werden - bleiben leicht durch Zersetzen der noch in der Schweißnaht eingeschlossenen Schweißpulverteilchen schwarze, abfärbende Stellen auf dem Leisten zurück, die sich dann auf das vielfach helle Futter des Schuhwerks übertragen und dieses beschmutzen.
  • Es ist allerdings schon vorgeschlagen worden; längsgeteilte Formen mit nur einem sowohl zum Einbringen als zum Austragen des Gießgutes dienenden Trichter zu versehen. Zur Vermeidung des beim Ausgießen sich in der Form einstellenden Unterdrucks, der die Gefahr des Eindrückens der eben gebildeten und daher noch empfindlichen Werkstückswand durch den Außendruck mit sich bringt, sind in der Stürzgußform Öffnungen vorgesehen, die die Gußwerkstückswand durchsetzen. - Diese Öffnungen werden durch bis etwa in die Mitte der Gießform reichende Röhrchen gebildet, bei denen dafür Sorge getragen ist, daß sie von Metall frei bleiben. Gerade diese Röhrchen haben sich indessen als unzweckmäßig erwiesen, weil sie dieForm erheblich überragen und an dem vorstehenden Ende durch die vorbeistreichende Luft rasch abgekühlt werden. Die Verwendung der Röhrchen ist aber auch aus wirtschaftlichen Gründen abzulehnen, weil sie das Stürzgußverfahren verteuern, denn sie müssen auf Länge zugeschnitten, eigens in die Form eingelegt und unter Umständen nachträglich wieder aus den Gußstücken entfernt werden.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile. Das Wesen derselben liegt darin, daß in der an der für die Belüftung geeignetsten Stelle der Stürzgußform angebrachten Luftöffnung ein bis in das Innere des sich bildenden Gußstückes reichender Stift eingesetzt ist, der die Öffnung während des Stürzens von Metall frei hält und aus der Wandung des Gußstückes herausziehbar ist. Vorteilhaft ist der Stift in der Luftöffnung verschiebbar oder drehbar oder unter ' Drehung verschiebbar.
  • In der Zeichnung ist die neue Stürzgußform in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
  • Abb.= zeigt in stark äusgezogenen Linien die eine Hälfte einer Gußform a mit dem einzigen, nahe dem Fersenteil befindlichen Trichter b, die um einen Zapfen d in die gestrichelte Stellung geschwenkt wird. An der Zehenspitze hat die Form eine zur Belüftung dienende, etwa 3 bis q. mm weite Öffnung e. In dieser steckt leicht gehend ein Stift g, der beim Eingießen des Metalls genügend tief so eingeführt wird, daß er durch die sich bildende Wandung des Gußstückes hindurchragt und nach Anfüllen der Forma in drehende und auf und ab gehende Bewegung versetzt wird. Nach Bildung einer genügend starken Wand in der Form, wird der Stift g aus dieser herausgezogen und die Form zum Entlassen des überflüssigen Gutes gekippt.
  • In der Regel kann die kleine Öffnung e im fertigen Leisten verbleiben, so daß das sonst übliche Verschweißen entfällt; höchstens kann man einen kleinen Metallstopfen eintreiben oder die Öffnung durch Hämmern verschließen.
  • Zur selbsttätigen Bewegung des Stoßstiftes ist gemäß Abb. 2 bis 5 in den Weg der Gießform ein Anschlag i derart eingeschaltet, daß der vorstehende Teil des Stiftes an diesem zur Widerlage kommt und zu einer Verlagerung in der Form veranlaßt wird. In einem an der Zehenspitze angebrachten zylindrischen Gehäuse m führt sich unter der Wirkung einer Druckfeder f der Stift g1, g2 mit einem Bundn, der durch eine Art Bajonettverschluß unter Spannung der Feder f in einer Ringnut o im Innern des Gehäuses in Tiefstellung gehalten wird. Der Bund hat eine Nase r, die in eine Längsnut p des Gehäuses eintreten kann.
  • Kommt beim Schwenken derForm inRichtung der einfach gefiederten Pfeile der Querarm g2 des Stiftes g1 gegen den Anschlag i, dann führt der Stift zunächst eine axiale Teildrehung in Richtung des doppelt gefiederten Pfeiles (Abb. q., 5) aus, wodurch die Nase r, die bisher in der Ringnut o gehalten war, in die Längsnut p eintritt, so daß der Stift g1, g2 der Wirkung der Feder f folgen kann und hochgeschleudert und der Luftzugang freigegeben wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Form zum Herstellen von im Stürzguß erzeugten, namentlich aus Aluminium gefertigten hohlen Schuhleisten mit einem einzigen als Einguß und Ausguß für das flüssige Metall dienenden Trichter und einer Belüftungsöffnung mit aus dieser während des Stürzens herausziehbarem Verschlußstift solcher Länge, daß er durch die sich bildende Wand des Gußstückes bis in das mit flüssigem Metall gefüllte Innere des Gußstückes hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstift unmittelbar in die in der Formwandung befindliche Delüftungsöffnung eingesetzt ,ist.
  2. 2. Stürzgußform nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die dem die Luftöffnung frei -haltenden Stift beim Kippen der Form kraftschlüssig eine seine Stellung in der Bohrung verändernde Eigenbewegung erteilt.
DEK122158D 1931-09-17 1931-09-17 Form zum Herstellen von im Stuerzguss erzeugten, namentlich aus Aluminium gefertigten hohlen Schuhleisten Expired DE616274C (de)

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DE (1) DE616274C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959752C (de) * 1950-07-03 1957-03-14 Boehler & Co Ag Geb Formen und Verfahren zur Herstellung hohler ausschmelzbarer Modelle fuer Giesszwecke
DE3403186A1 (de) * 1983-06-07 1984-12-13 Alan Worswick (Engineering) Ltd. Verfahren und vorrichtung zum giessen von hohlkoerpern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959752C (de) * 1950-07-03 1957-03-14 Boehler & Co Ag Geb Formen und Verfahren zur Herstellung hohler ausschmelzbarer Modelle fuer Giesszwecke
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