DE615487C - Blasform fuer Glasblasmaschinen - Google Patents

Blasform fuer Glasblasmaschinen

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DE615487C
DE615487C DEW93621D DEW0093621D DE615487C DE 615487 C DE615487 C DE 615487C DE W93621 D DEW93621 D DE W93621D DE W0093621 D DEW0093621 D DE W0093621D DE 615487 C DE615487 C DE 615487C
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DE
Germany
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mold
central shaft
jaws
rotatable
parallel
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DEW93621D
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KARL WITTRIN
ALEXANDER RUHMANN
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KARL WITTRIN
ALEXANDER RUHMANN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/12Blowing glass; Production of hollow glass articles starting from a ribbon of glass; Ribbon machines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/29Paste mould machines
    • C03B9/292Details of such machines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/34Glass-blowing moulds not otherwise provided for
    • C03B9/353Mould holders ; Mould opening and closing mechanisms
    • C03B9/3537Mechanisms for holders of half moulds moving by linear translation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Blasform für Glasblasmaschinen Die Erfindung betrifft Blasformen für Glasblas,maschinen, bei denen das zu verarbeitende geschmolzene Glas auf einer endlosen Förderbahn, die aus einzelnen mit Öffnungen versehenen Gliedern zusammengesetzt ist, zugeführt und das durch die Öffnungen hindurchtretende plastische Glas durch oberhalb und unterhalb des Glasbandes in geschlossener Bahn bewegte Blas- und Formwerkzeuge zum fertigen Glaskörper geformt wird.
  • Die Formvorrichtungen an derartigen Maschinen müssen während der geradlinigen Bewegung auf der Förderbahn die an der Glasförderbahn hängenden Külbel zum fertigen Glasgegenstand formen. Hierbei müssen die geteilten Formen die Külbel umschließen, während des Fertigblasens sich um ihre Achsen drehen und, sobald der Glasgegenstand fertiggeformt ist, sich wieder öffnen. Diese Vielseitigkeit der Wirkungsweise der Formen während ihrer Bewegung auf der Förderbahn führte zu sehr verwickelten und daher empfindlichen Getrieben für die Betätigung der Blasformen. Infolgedessen versagen bei bekannten Maschinen dieser Art diese Getriebeteile zur Betätigung der Formen zu oft, wodurch die -Betriebssicherheit vermindert und viel Ausschuß unter den anzufertigenden Glasgegenständen erhalten wird.
  • Bei Glasblasmaschinen der in Frage kommenden Art ist es bekannt, die Formen auf viiietii drehbaren Teller derart anzuordnen, daß die Formhälften während des Umlaufes der Förderbahnen gegeneinander bewegt und alsdann erst, nachdem sie das Külbel umschlossen haben, in geschlossenem Zustand int?mdrehung versetzt werden, während zum Öffnen der Formen die Drehbewegung zwangsläufig unterbrochen wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Getriebe zur Betätigung der Formen bei Maschinen der in Frage kommenden Art zu vereinfachen und dadurch die Betriebssicherheit der Maschine zu erhöhen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Parallelführungen der formentragenden Bakken in der Mitte aus einem drehbaren Teil bestehen, wobei eine durch den drehbaren Teil der Parallelführung gehende zentrale Welle einen Flansch mit exzentrisch gelagerten Achsenstiften trägt, die mit den Zughebeln der formtragenden Backen verbunden ist. Hierbei verlassen die formtragenden Backen im geöffneten Zustand nicht ganz den drehbaren Teil der Führung, so daß beim Drehen der zentralen Welle die formentragenden Backen auf den drehbaren Teil der Führungen hinübergleiten und erst nach Verlassen der unbeweglichen Führung, was auch zugleich mit der Schließung der Formenhälften zusammenfällt, bei weiterer Drehung der zentralen Welle sich die geschlossenen Blasformen ebenfalls mitdrehen.
  • Das Öffnen der Formen erfolgt beim entgegengesetzten Drehen der zentralen Welle dadurch, daß eine Sperrklinke in die Lücke des drehbaren Teiles der Parallelführung eingreift und dadurch die Drehbewegung der formentragenden Backen hemmt, und dieses geschieht im Zeitpunkt des genauen Zusammenfallens der parallelen Lage des drehbaren Teiles der Führung mit den unbeweglichen Teilen derselben, so daß die formentragenden Backen durch die Wirkung der Zughebel auf die festen Parallelführungen hinübergleiten bzw. die Formenhälften sich wieder öffnen.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein derartiges Betätigungsgetriebe für die Blasformen beispielsweise dargestellt, und zwar Abb. i eine Vorderansicht des Getriebes nach der Erfindung, Abb. ? dasselbe in linker Seitenansicht, Abb.3 dasselbe in Draufsicht.
  • Eine vollständige Formvorrichtung einschließlich der Getriebeteile zum Öffnen, Schließen und Drehen der Formen befindet sich auf einer das eigentliche Förderbandglied bildenden, auf Rädern 138 beweglichen Plattform 139. Diese Plattform wird mittels der Zughaken i4o mit den Räderachsen 149 (Abb. 3) der nächsten Plattform gekuppelt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel trägt jede Plattform zwei zweiteilige Formen 150. Diese zweiteiligen Formen sind auf vier Supportbacken i51 befestigt. Diese Backen sind in Parallelführungen i5:2 quer zur Bewegungsrichtung (Pfeil P) der die Formen tragenden Förderbahn verschiebbar. In der Mitte der Parallelführungen befinden sich die in Rollen- und Kugellagern drehbaren Teller 1g3, welche so ausgebildet sind, daß sie auch zugleich das Mittelstück i 53' der Parallelführungen 15? tragen. Durch den drehbaren Teller 153 sind die Wellen 154 durchgeführt, die am unteren Ende die Zahnräder 155 tragen.. Das durch die Teller durchgeführte obere Ende der Wellen trägt einen mit., zwei Zapfen 156 versehenen Flansch 157. Auf jedem dieser beiden Zapfen befindet sich ein Zughebel 158, .dessen zweites Ende .mit den die Formenhälften tragenden Backen 151 mit Zapfen 159. in Verbindung steht. Die auf der Achse 16o (Abb. 3) drehbar angeordnete Buchse 161 (Abb. i und 2) trägt ein drittes Zahnrad 162, das mit den beiden Zahnrädern 155 der drehbaren Teller 153 im Eingriff steht. Auf der Buchse 161 ist das Antriebsrad 163 drehbar angeordnet. Die in Vertiefungen des Zahnrades 163 befindlichen Kugeln 164 verbinden dieses Zahnrad mit dem in axialer Richtung verschiebbaren Flansch 165. Dieser Flansch ist mit .der Buchse 161 durch die Gleitfeder 166 verbunden. Der Flansch wird gegen das Zahnrad durch die Feder167 riedrückt. Der Druck der Feder wird durch die verstellbare Mutter 168 eingestellt. Die Betätigungsvorrichtung für die Formen arbeitet folgendermaßen: Während der Bewegung des Gliedes 139 der Förderbahn steht das untere Zahnrad 163 ,mit einer am Maschinenkörper und zur Förderbahn parallel angeordneten Zahnstange 169 (A'bb. i) im Eingriff, so daß das Zahnrad während der Bewegung des Gliedes sich dreht. Diese Drehung wird auf die Wellen 154 (Abb.3) übertragen. Nach einer halben Umdrehung der Wellen nehmen die Zapfen 156 der Zughebel 158 die entgegengesetzte Stellung 158' ein (Abb. 3), während .die Bakken mit den Formenhälften i5o sich einander genähert haben bzw. die Formen jetzt geschlossen sind. Damit während dieser Drehbewegung der Welle 154 der drehbare Teller 153 sich nicht mitdrellen kann, ist -die Länge der Zughebel so gewählt, daß die Gleitbacken 151 in geöffneter Stellung die Parallelführung auf den Tellern 153 nicht ganz verlassen. Zur Begrenzung dieser Stellung dienen die Anschläge 170. Nachdem die Bakken mit den Formhälften sich geschlossen haben, haben sie auch zu gleicher Zeit die festen Parallelführungen verlassen, so daß bei weiterer Drehung der Wellen 154 und Zahnräder 155 sich nunmehr die Teller 153 mit den geschlossenen Formen drehen. Wie schon vorher erwähnt, werden während der Drehbewegung der Formen 15o die Glasgegenstände fertiggeblasen und geformt.
  • Kurz vor dem Ende der oberen Linien der Förderbahn endet .die mit dem Zahnrad 163 im Eingriff stehende Zahnstange 169 (Abb. 1), wodurch auch der Antrieb des Zahnrades unterbrochen wird. Nach Beendigung der Drehbewegung ,greift das Zahnrad 163 auf eine zweite, auf der entgegengesetzten Seite angeordneten kurzen Zahnstange 171 ein. Nach Eingriff des Zahnrades 163 in die Zahnstange 171 dreht sich das Zahnrad 163 und zugleich auch der Teller 153 mit den Formen in entgegengesetzter Richtung. Bei dieser rückwärtigen Drehbewegung der Teller schnappt die Sperrklinke 172 in die Lücke 173 (Abb. 3) des Tellers, wodurch die Drehbewegung des Tellers aufhört und infolgedessen die Mittelwelle z54 sich allein weiterdreht und dadurch die Zughebel 158 eine zur Öffnung der Formen nötige Bewegung vollführen: Damit die Parallelführungen des drehbaren Tellers im gegebenen Augenblick mit den festen Parallelführungen 152 genau zusammenfallen, um ein reibungsloses Hinübergleiten der Gleitbacken zu ermöglichen, wird die Sperrklinke 172 durch Stellschrauben 174 genau eingestellt. Damit die Sperrklinke während der Drehbewegung des Tellers .sich -infolge unnützer Reibung an der Mantelfläche des drehbaren Tellers nicht abnützt, ist folgende Einrichtung vorgesehen: Während der Drehbewegung. des Tellers mit den geschlossenen Formen ist die Sperrklinke vom Federdruck befreit, wodurch sie auch nicht an der Mantelfläche des sich drehenden Tellers anliegen kann. Zugleich mit dem Eingreifen. des Zahnrades 163 iii die ,zweite Zahnstange r 71 zwecks Öffnung der Formen läuft die Rolle 175 des Betätigungshebels 176 (s. auch Abb. i) auf eine am Maschinenkörper angeordnete schräge Fläche auf (in der Zeichnung nicht angegeben). Durch die dadurch erfolgte Bewegung des Hebels wird durch Mitnehmer 178 :die Schubstange 177 in der Richtung des Pfeiles a bewegt, wodurch die Blattfedern 179 durch Auflaufen auf die Stifte 18o der Sperrklinken 17-z gespannt werden, wodurch die für .das Einschnappen nötige Bewegung erbalten wird. Nach Verlassen der schrägen Auflauffläche wird die Schubstange 177 durch Wirkung der Fetter 181 in ihre Anfangslage zurückgeschoben.
  • Als Sicherung gegen Bruch infolge nicht ganz genauen Zusammenfallens der Entkuppelung und des Eingriffs der Formbet:itigungsgetriebe dient die mit dem Antriebszalinrad 163 in Verbindung stehende Vorrichtung, deren Feder 167 so eingestellt ist, daß bei übermäßiger Belastung der Flansch 165 durch die seitlichen Druckwirkungen auf die Kugeln 164 zurückgedrückt wird, wodurch die Kugeln 164 aus Vertiefungen des Zahnrades 163 rollen und das Zahnrad entkuppelt wird, bis die Überlastung nachgelassen hat und die Kugeln sich wieder in den Vertiefungen festsetzen können.
  • Der Antrieb kann anstatt durch Zahnrad 163 und Zahnstangen 169 und 171 auch durch ein Reibrad und glatte Reibleisten angetrieben werden. In diesem Falle fällt die Kupplung 161, 165, 167 und 168 fort. Wie aus der Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich, wird mit der vorliegenden Erfindung eine viel größere Betriebssicherheit - der Glasblasmaschine erreicht als mit den bekannten Formenantriebsvorrichtungen .der Maschinen dieser Art.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blasformen für Glasblasmaschinen nach dem Förderbahnprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Parallelführungen beweglichen. formentragenden Backen (151) durch Zughebel (158) mit exzentrisch gelagerten Achsenstiften (156) auf dem Flansch einer Mittelwelle (154) verbunden sind, wobei der mittlere Teil der Parallelführungen (153') sich auf einem drehbaren Teil (153) befindet, so daß bei drehender Bewegung der Mittelwelle (154) die Backen mit den FormenhäIften vorerst auf den drehbaren Teil der Parallelführungen übergehen und erst nach vollem Übergang und Schließung der Formenhälften bei weiterer Drehbewegung der Mittelwelle nunmehr der drehbare Teil.mit der geschlossenen Blasform- sich zusammen mit dei Mittelwelle weiterdreht. z. Blasform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei entgegengesetzter Drehbewegung der Mittelwelle eine Sperrklinke (17z) in die Lücke (173) des drehbaren Teiles der Parallelführung eingreift, wodurch die Drehbewegung der formentragenden Backen (151) im Zeitpunkt des Zusammenfallens der drehbaren Parallelführung mit dem unbeweglichen Teil der Parallelführung aufgehoben wird, so daß die formentragenden Backen auf die festen Parallelführungen hinübergleiten und die Formenhälften sich wieder öffnen.
DEW93621D 1933-03-28 1933-03-28 Blasform fuer Glasblasmaschinen Expired DE615487C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752895C (de) * 1938-08-12 1953-02-23 Corning Glass Works Glasformmaschine
DE881725C (de) * 1938-08-12 1953-07-02 Corning Glass Works Abschervorrichtung
US2729916A (en) * 1951-03-17 1956-01-10 Gen Electric Glass blowing machine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752895C (de) * 1938-08-12 1953-02-23 Corning Glass Works Glasformmaschine
DE881725C (de) * 1938-08-12 1953-07-02 Corning Glass Works Abschervorrichtung
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