DE614190C - Induktionsofen zum Schmelzen von Leichtmetallen - Google Patents

Induktionsofen zum Schmelzen von Leichtmetallen

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DE614190C
DE614190C DE1930614190D DE614190DD DE614190C DE 614190 C DE614190 C DE 614190C DE 1930614190 D DE1930614190 D DE 1930614190D DE 614190D D DE614190D D DE 614190DD DE 614190 C DE614190 C DE 614190C
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induction furnace
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light metals
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Application number
DE1930614190D
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English (en)
Inventor
Franz Linnhoff
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/22Furnaces without an endless core
    • H05B6/24Crucible furnaces

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. JUNI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Induktionsofen zum Schmelzen von Leichtmetallen
Zusatz zum Patent 541
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 12. Februar 1928.
Den Gegenstand des Hauptpatentes bildet ein Induktionsofen mit einem Schmelztiegel, der in seinem oberen Teil von einer Induktionsspule und in seinem unteren Teil von Heizwiderständen umgeben ist, um beim Schmelzen von Leichtmetallen das Einschmelzen des festen Schmelzgutes mittels Induktionsheizung und die Erhitzung des flüssigen Metalles mittels Strahlungsheizung durchführen zu können, damit die Beschickung einerseits schnell geschmolzen wird und anderseits keine zu starke Bewegung des flüssigen Metallbades eintritt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung dieses Ofens, durch die die bisher mit Strom unmittelbar gespeisten Heizwiderstände erheblich vereinfacht werden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der den unteren Teil des Schmelztiegels umgebende Heizwiderstand in an sich bekannter Weise durch die Induktionsspule induktiv erhitzt wird. Auf diese Weise kann der Heizwiderstand, viel einfacher und billiger gestaltet werden, da besondere Stromzuführungen zum Heizwiderstand fortfallen. Es läßt sich auch eine höhere Temperatur erzielen, da man beim erfindungsgemäßen Heizwiderstand auf die elektrische Leitfähigkeit des Widerstandsmaterials keine so große Rücksicht zu nehmen braucht. Man kann den Heizwiderstand vorteilhaft aus Eisen machen, wodurch der Betrieb des Ofens verbilligt wird, da für die Erhitzung des Eisens auch die Ummagnetisierungsarbeit stark ausgenutzt wird.
In derselben Weise ist es auch möglich, die Schlacke von oben durch Strahlungsheizung zu erhitzen, indem man in dem Deckel des Ofens ebenfalls einen induktiv erhitzten Heizwiderstand vorsieht. Diese Anordnung hat bei Verwendung von zwei Spulen, die in Scottscher Schaltung miteinander und mit dem Dreiphasennetz verbunden sind, den weiteren Vorteil, daß die beiden Spulen durch das Eisen gleichmäßig belastet werden, so daß auch die Belastung der einzelnen Phasen des Netzes gleichmäßig wird.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Induktionsofen mit dem das flüssige Schmelzgut 3 und das feste Schmelzgut 4 enthaltenden Schmelztiegel, der aus den Teilen 1 und 2 besteht und von der Induktionsspule 5 umgeben ist. Zwischen der Ausmauerung 6 des Ofens und dem unteren Teil 2 des Tiegels ist ein aus Eisenblech bestehender Heizkörper 7 vorgesehen, der den
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Franz Linnhoif in Eberswalde.
unteren Teil des Tiegels umgibt. Um eine gute Einwirkung des Heizkörpers auf das im unteren Teil des Tiegels befindliche flüssige Schmelzgut zu erzielen, ist der Teil 2 des Tiegels aus gut wärmeleitendem Material hergestellt, während der Teil 1 zwecks guter Wärmeisolation aus schlecht wärmeleitendem Material besteht.
Abb. 2 zeigt einen Ofen, bei dem die Induktionsspule aus zwei Teilen 9 und 10 besteht, die durch Eisenringe 11 gegeneinander abgeschirmt und in Scottscher Schaltung miteinander und mit dem Dreiphasennetz verbunden sind. Im Deckel des Ofens ist ebenfalls ein vorteilhaft aus Eisenblech bestehender und induktiv beheizter Heizkörper 12 angeordnet, der zur Beheizung der Schlackendecke 8 dient.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Induktionsofen zum Schmelzen von Leichtmetallen nach Patent 541 046, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Erhitzen des flüssigen Schmelzgutes dienenden Heizwiderstände durch die Induktionsspule induktiv erhitzt werden.
  2. 2. Induktionsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ofendecke ebenfalls ein induktiv ■ beheizter Heizwiderstand vorgesehen ist.
  3. 3. Induktionsofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwiderstände aus magnetisierbarem Material bestehen.
  4. 4. Induktionsofen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelztiegel in seinem vom Heizwiderstand umgebenen Teil aus gut wärmeleitendem Material und in seinem übrigen Teil aus schlecht wärmeleitendem Material besteht.
  5. 5. Induktionsofen nach Anspruch 1 bis 4, insbesondere mit in Scottscher Schaltung geschalteten Induktionsspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der unteren und innerhalb der oberen Spule befindlichen Heizkörper ungefähr gleiche Abmessungen haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930614190D 1930-04-26 1930-04-26 Induktionsofen zum Schmelzen von Leichtmetallen Expired DE614190C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2686212A (en) * 1953-08-03 1954-08-10 Gen Electric Electric heating apparatus
DE975180C (de) * 1949-01-27 1961-09-21 Otto Junker Fa Elektrischer Schmelzofen fuer kleinstueckigen Stahl oder kleinstueckiges Gusseisen
EP3065504A1 (de) * 2015-03-02 2016-09-07 Tokuden Co., Ltd. Induktionserhitzungssystem
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