DE61397C - Federkraftmaschine - Google Patents

Federkraftmaschine

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Publication number
DE61397C
DE61397C DENDAT61397D DE61397DA DE61397C DE 61397 C DE61397 C DE 61397C DE NDAT61397 D DENDAT61397 D DE NDAT61397D DE 61397D A DE61397D A DE 61397DA DE 61397 C DE61397 C DE 61397C
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DE
Germany
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spring
shaft
wheels
wheel
springs
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61397D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. ADAMS in Atlanta, Geo., V. St. A
Publication of DE61397C publication Critical patent/DE61397C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G1/00Spring motors
    • F03G1/02Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
    • F03G1/022Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using spiral springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Federmotor kommen zwei Federgetriebe in Anwendung, welche derart unter einander verbunden sind, dafs sie von einem gemeinsamen Punkt aus aufgewunden werden können, während bei der Kraftäufserung eine Differentialwirkung zu Tage tritt, indem hierbei jeweilig die eine sich abwickelnde Feder durch die andere wieder in gewissem Verhältnifs aufgewunden wird, und zwar so lange, bis die in beiden aufgespeicherte Kraft vollständig erschöpft ist.
Zu diesem Zweck werden die beiden Federgehäuse B B1 einerseits mit den auf den Wellen A A\ lose drehbaren Zahnrädern α bezw. a1 fest verbunden und anderentheils durch die Arme b2 b2 auf den Wellen lose gestützt. Mit den gegen einander versetzten Zahnrädern α α1 sind die um ein Geringes gröfseren Zahnräder aa bezw. a2 im Eingriff, von denen das erste auf der Welle A1 festsitzt, während das andere (a2) sich in einer Richtung lose auf der Welle A dreht, in der anderen Richtung aber mit derselben durch das Sperrrad a5 und die Klinke a* fest verbunden wird.
Mit dem Rad α1 ist das auf der Welle D sitzende kleine Rad d1 im Eingriff, welches die geäufserte Kraft auf die Triebscheiben d überträgt. Das eine Ende der Federn b b1 ist in üblicher Weise mit der Welle A bezw. A1, das andere Ende mit dem betreffenden Federgehäuse B verbunden. Die Federn werden durch Vermittelung eines mit dem Rad λ5 im Eingriff stehenden Rades c aufgewunden, welches auf einer im Rahmen A2 gelagerten Spindel C festsitzt und durch eine um die letztere gelegte Feder c1 in der Ruhelage von dem Rad α5 zurückgezogen wird. Beim Aufwinden wird diese Spindel C einfach mit Hülfe eines Schlüssels oder einer Kurbel so weit vorgeschoben, dafs die Räder α5 und c mit eineinander in Eingriff kommen, worauf das letztere (c) in der Pfeilrichtung (Fig. 1) gedreht und die Hand auf die Scheiben d gelegt wird, um hierdurch die Zahnräder al und a2, sowie die Trommel B1 festzuhalten. Bei der besagten Drehung von c bewegt sich alsdann das Rad as derart, dafs die Klinke al darüber hinweggleitet, die Räder a1 und a2 also nicht zu folgen brauchen, während die Welle A von dem Rad α5 mitgenommen wird. Hierdurch wir.d also die Feder in dem Gehäuse B aufgewunden; sobald dieselbe eine gewisse Spannung erreicht hat, beginnt sie das Gehäuse B und Rad α mitzunehmen, so dafs das auf der Welle A festsitzende Rad α3 folgen mufs, um hierdurch die Feder in dem mit der Hand festgehaltenen Gehäuse!?1 ebenfalls aufzuwinden. Da nun aber, wie erwähnt, das Rad α3 etwas gröfser als das Rad α ist, so wird die Feder in dem Gehäuse B1 stets etwas weniger aufgewunden als die des Gehäuses B, welche also immer einen gewissen Ueberschufs an Kraft besitzen mufs.
Wird nach vollendetem Aufwinden das Rad c wieder ausgelöst und die Scheibe d freigegeben, so beginnt zunächst die Trommel B1 sich zu drehen und durch Vermittelung des Räderpaares al d1 die Welle D anzutreiben. Hierbei wird aber gleichzeitig das etwas gröfsere Rad α2 mitgenommen und durch Vermittelung der Klinke α4 und des Rades α5 die Wellet mit etwas verlangsamter Geschwindig-

Claims (1)

  1. keit derart gedreht, dafs sie die Feder des Gehäuses B etwas aufwindet. Durch die hierbei geringer werdende Kraft der Feder bx gewinnt also die Feder b ein gewisses Uebergewicht, mit welchem sie durch Vermittelung der Räder α α3 von verschiedener Gröfse die Feder b1 wieder in gewissem Grade aufwindet u. s. f. Die beiden Wellen A A1 erhalten also jeweilig eine im Verhältnifs zum Durchmesser der Rader α α3 bezw. α1 α1 stehende geringere Geschwindigkeit als die Trommeln BB1, wodurch diese also eine Kraft abgeben können, welche von dem Durchmesser der betreffenden Räder abhängig ist und durch Veränderung der Verhältnisse dieser Räder beliebig geregelt werden kann.
    Patεnt-Anspruch:
    Eine Federkraftmaschine, bei welchem zwei Federn b b1 in entgegengesetzten Richtungen auf zwei Wellen A und A1 einwirken, indem die inneren Enden dieser Federn an je einer der letzteren befestigt sind, die äufseren aber vermittelst Federgehäuse B B1 mit Zahnräderna bezw. al verbunden sind, welche auf ihren Wellen sich frei drehen und in Zahnräder α3 bezw. α2 eingreifen, wobei ferner die letzteren gröfser sind als die Räder α bezw. al und das Rad α3 auf seiner Welle (A1) fest, das Rad α2 auf seiner Welle (A) zwar drehbar, aber in der einen Drehungsrichtung mittelst einer federnden Klinke Λ4 und des auf der Welle Ä festen Rades α5 gekuppelt ist, so dafs die beiden Federn b b[ von derselben Stelle aus aufgewunden werden können, indem man die eine Welle festhält und die andere dreht, wodurch das Aufwickeln der Feder auf die eine Welle (A) verursacht und später infolge des hierdurch in dieser Feder aufgespeicherten Ueberschusses an Kraft die Feder der anderen Welle aufgezogen wird und beide Federn im Gleichgewicht erhalten werden, bis jede derselben abgelaufen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61397D Federkraftmaschine Expired - Lifetime DE61397C (de)

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