DE613889C - Beschneidvorrichtung an Zigarrenmaschinen - Google Patents

Beschneidvorrichtung an Zigarrenmaschinen

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DE613889C
DE613889C DEI43143D DEI0043143D DE613889C DE 613889 C DE613889 C DE 613889C DE I43143 D DEI43143 D DE I43143D DE I0043143 D DEI0043143 D DE I0043143D DE 613889 C DE613889 C DE 613889C
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International Cigar Machinery Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/36Cutting wrapped bunches to length

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  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Beschneidvorrichtung an Zigarrenmaschinen, in der die Zigarre durch einen in Längsrichtung der Zigarrenachse verschiebbaren und da-S durch in Berührung mit den Zigarrenenden gelangenden Ausrichter eingestellt und durch schwenkbare Messer beschnitten wird.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art weisen den Mangel auf, daß die unvermeidlichen Formabweichungen der Zigarrenmundenden unberücksichtigt bleiben, insofern nämlich, als das Mundende der Zigarre beim Beschneiden stets um ein gegebenes Stück über die Schneidstelle hinausragt, mit dem Ergebnis, daß die Schnittflächen im Durchmesser merklich verschieden ausfallen.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und kennzeichnet sich wesentlich dadurch, daß der Ausrichter — vorzugsweise platten-
ao förmig — mit einer z. B. kegelstumpfförrnigen Durchbohrung zur Aufnahme des Zigarrenmundendes · versehen ist, in der Weise, daß das Mundende durch die Öffnung hindurch vorsteht, während der Ausrichter selbst in der bei handbedienten Zigarrenspitzenabschneidern bekannten Weise als Gegenschneide zu dem beweglichen, dem Abschneiden des durch die Öffnung ragenden Zigarrenendes dienenden Messers ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, daß der Schnitt stets an derjenigen Stelle der Zigarre stattfindet, wo ihr Durchmesser eine bestimmte, durch die Bohrung des Ausrichters gegebene Länge aufweist. Denn die Zigarren treten bei verschieden gestalteten Mundenden verschieden weit durch die Bohrung hindurch, und zwar jeweils so weit, bis sie sich an die Innenfläche der Bohrung anlegen. Außerdem hält die Bohrung während des Schneidens das Deckblatt in richtiger Lage und sorgt somit für einen sauberen, glatten Schnitt.
Weitere Merkmale der Erfindung betreffen den Antrieb des Schneidmessers für das Mundende, die Bedienung der Beschneidvorrichtung für das andere Zigarrenende im Sinne der Erzeugung von Zigarren stets gleicher Länge sowie schließlich die zweckmäßige Ausgestaltung eines Greifers zum Halten der Zigarre mit Rücksicht auf die Ausrichtebewegung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es sind
Fig. ι Vorderansicht der Vorrichtung zum Ausrichten und Beschneiden,
Fig. 2 Seitenansicht, gesehen in Richtung der Pfeile 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 Seitenansicht des Schneidwerks für das Brandende, gesehen in Richtung der Pfeile 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 und 5 Seiten- bzw. Vorderansicht zur Darstellung von Einzelheiten.
Die Beschneidvorrichtung ist im Zusammenhang mit einer Nachfüllvorrichtung geschildert, bestehend aus einer Walze 11, die auf einer Welle 10 befestigt ist. Die Welle ist in Böcken 6 auf dem Rahmen 5 gelagert und wird durch ein Zahnrad 12 hin und her geschwenkt, in das eine senkrecht auf und nieder gehende Zahnstange I2a (Fig. 4) eingreift. Die Zigarre C wird zwischen der
Walze 11 und einer diese zum Teil umgebenden Mantelplatte 17 nachgerollt, und sobald die Zigarre aus dem Ringraum hervorkommt, wird sie für das Beschneiden von Fingern 22 abgefangen.
Die Zigarre wird der Länge nach durch einen — \Orzugsweise plattenförmigen Ausrichter 23 längsweise in Stellung gebracht; der Ausrichter ist an einem |_~förmigen Block 24 befestigt, und dieser sitzt auf dem Ende einer Welle 14, die in einem Lager 13 am Bock 6 zu gleiten vermag. Die Platte 23 ist mit einer vorzugsweise kegelstumpfförmigen Bohrung 25 versehen, deren Auföenende denjenigen Durchmesser besitzt, auf den das Zigarrenmundende zugeschnitten werden soll. Auf einem Zapfen 26 der Platte 23 ist ein A3 esser 27 schwenkbar gelagert, dessen kreisförmiges, mit abgeschrägter Kante versehenes Schneidloch 28 gewöhnlich in Deckung mit der Bohrung 25 von Platte 23 gehalten wird, und zwar durch eine Feder 29 an einer Platte 30 des Blocks 24; die Feder zieht nämlich einen äußeren Fortsatz des Älessers gegen einen waagerecht gerichteten Teil des Blocks 24, wie in Fig. 3 ausgezogen angedeutet ist.
Das Messer 27 wird durch einen Stift 34 an
der Nachrollwalze 11 in Bewegung gesetzt, indem der Stift einen gekrümmten, auf einem Zapfen 31 am Messer 27 gelagerten Fortsatz
32 erfaßt; gewöhnlich wird der Fortsatz durch eine den Zapfen 31 umgebende Feder
33 Segen die Kante des Außenfortsatzes des Messers gedrückt. Bei der Bewegung der Walze 11 entgegen dem Uhrzeiger erfaßt der Stift 34 den Fortsatz 32 und bewegt ihn sowie das Messer in die gestrichelt angedeutete Lage 32', 27' nach Fig. 3. In der Stellung 34' verläßt der Stift das Messer, das sodann durch die Feder 29 in die Ruhelage zurückgeführt wird. Bei der Bewegung der Walze 11 im Uhrzeigersinne dagegen trifft der Stift
34 zwar wieder auf den Fortsatz 32, schwenkt ihn aber jetzt in die Lage 32"; in der Stellung 34" verläßt der Stift den Fortsatz, und dieser kehrt unter der Wirkung der Feder 33 in seine Ruhestellung zurück und ist nunmehr bereit, bei der nächsten Drehung der Walze 11 entgegen dem Uhrzeiger wiederum durch den Stift 34 in Gang gesetzt zu werden. Die Stange 14 wird durch einen Hebel 35 hin und her bewegt, der um einen Zapfen 36 am Bock 6 schwingt und am oberen Ende einen Stift 39 mit einer Rolle 40 aufweist, welche zwischen Bunde 41 der Stange 14 eingreift.
Der Hebel 35 und die Stange 14 samt den davon getragenen Teilen befinden sich gewöhnlich in der gestrichelten Lage nach Fig. i. Sobald eine Zigarre C auf die Finger 22 geliefert ist, wird der Hebel 35 in Bewegung gesetzt und verschiebt die Stange 14 nach rechts in die ausgezogene Lage der Fig. i. Während dieser Verschiebung überstreicht die Ausrichtplatte 23 das Mundende der Zigarre, das dicht in die kegelige Bohrung 25 paßt und mit der Spitze durch die Bohrung hindurch vorsteht (Fig. 1); die Platte 23 verschiebt dabei die Zigarre auf den Finger 22 längsweise in die richtige Stellung. Die Platte wird durch den Hebel 35 in eine vorbestimmte Lage gebracht (Fig. 1), in welcher der Fortsatz 32 in die Bahn des Stifts 34 hineinragt, so daß das Messer 27 bedient wird und das vorstehende Zigarrenende abschneidet. Da das Zigarrenende durch die Bohrung 25 hindurchragt und das Messer 27 an der äußeren Grenzfläche der Bohrung arbeitet, werden alle Zigarrenden auf den gleichen Durchmesser beschnitten, wie auch die Form der Mundenden wechseln mag.
Damit die Zigarren auch auf gleiche Länge zugeschnitten werden, begeben sich die Ausrichtplatte 23 einerseits und eine Beschneidvorrichtung für das andere Zigarrenende anderseits "gleichzeitig in Lagen, welche einen vorbestimmten Abstand voneinander besitzen. Die Beschneidvorrichtung für das andere Zigarrenende umfaßt einander gegenüberliegende Messer 54, 55 an Haltern 52, 53, die auf einem Zapfen 51 schwenkbar sind; der Zapfen sitzt in einer Gabel 42, und diese ist auf einem Zapfen 43" schwenkbar, der seinerseits in einer Stütze 16 befestigt ist; die Stütze sitzt auf einem Zapfen 15, der in Böcken 7 und 8 auf dem Rahmen 5 gelagert ist. Am unteren Ende trägt die Gabel 42 einen Zapfen 45, und auf dessen einem Ende ist ein Winkelhebel 46 schwenkbar, der am oberen Ende mit einem Stift 48 in Schlitzarme 56 und 57 eingreift; die Arme sind an den Messerhaltern 52 bzw. 53 befestigt. Der Hebel 46 trägt in seinem Scheitel den Zapfen 47 einer Kugelgelenkverbindung nach einer Stange 38 hin, und deren anderes Ende ist durch ein entsprechendes Gelenk 58 an einen Hebel 59 angeschlossen, der um einen Zapfen 60 schwingt und mit einer Rolle 61 in das Gleis einer Hubscheibe 62 eingreift. Am unteren Ende ist die Gabel 42 noch mit einem Zapfen 44 versehen, von dem ein Lenker 37 nach dem Hebel 35 führt.
Die Beschneidvorrichtung 52 wird gewöhnlich in der gestrichelten Lage 52' nach Fig. ι gehalten und der Hebel 35 in der gestrichelten Lage 35'. Werden nun Hebel 59 und Stange 38 durch die Hubscheibe 62 niedergezogen, so wirkt der Zug auf den Hebel 46 zunächst dahin, daß sich die Gabel auf dem Zapfen 43 dreht und so die Beichneidvorrichtung aus der gestrichelten Lage 52' in die ausgezogene Lage 52 nach Fig. 1
befördert; zugleich führt die Gabel 42 über den Lenker 37 den Hebel 35 aus der gestrichelten in die ausgezogene Lage nach Fig. i. Somit gelangen die Ausrichtplatte 23 .5 und die Beschneidvorrichtung für das andere Zigarrenende vermöge der Zwischen verbindungen 35, 37, 42 gleichzeitig in Stellungen, welche eine vorbestimmte Lage zueinander besitzen. Die Bewegung der Beschneidvorrichtung 52 wird dadurch begrenzt, daß eine Schraube 49 am Zapfen 45 gegen einen Stift 50 an Stütze 16 trifft; das weitere Niedergehen der Stange 38 schwenkt sodann den Hebel 46 um den Zapfen 45 und treibt die Messerhalter 52, 53 an, so daß die Messer 54 und 55 die Schneidafbeit am Zigarrenende ausführen. Das andere Zigarrenende, das Mundende, wird durch das Messer 27 beschnitten, daß, wie erörtert, durch den Stift 34 an der Walze 11 angetrieben wird.
Während des Beschneidens wird die Zigarre durch einen Greiffinger 20 gefaßt. Der Finger 20 und die Tragfinger 22 sitzen auf Stangen 19 bzw. 21, die sich an einer auf dem Ende des Zapfens 15 befestigten Stütze 18 befinden (Fig. 4 und 5). Die Stange 19 ist mit einem Hubdaumen 19° versehen, der mit einer Rolle 63 zusammenwirkt; die Rolle 63 sitzt auf dem der Rolle 40 gegenüberliegenden Ende des am Hebel 35 befindlichen Zapfens 39. Solange sich der Hebel 35 in der Lage nach Fig. 5 befindet, und solange er sich in die Lage nach Fig. 1 bewegt, um die Platte 23 und damit die Zigarre C auszurichten, wird der Greif finger 20 offengehalten, indem sich die Rolle 63 gegen den Hubdaumen ig" legt. Erreicht aber die Platte 23 ihre vorbestimmte Stellung, so gestattet die Rolle 63 einer Feder 64 am Hubdaumen 19", den Daumen und damit den Greif finger 20 niederzuziehen, so daß die Zigarre während des Beschneidens von den Fingern 20 und 22 gefaßt ist.
Kehren die Beschneidvorrichtung 52 und die Platte 23 in ihre Ausgangslagen zurück, so schwenkt ein .Vorsprung an der hin und her gehenden Zahnstange 12° (Fig. 4) die Finger 22 nieder, so daß die Zigarre auf einem schrägen Fortsatz 17° des Mantels 17 niederrollen kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Beschneidvorrichtung an Zigarrenmaschinen, in der die Zigarre durch einen in Längsrichtung der Zigarrenachse verschiebbaren und dadurch in Berührung mit den Zigarrenenden gelangenden Ausrichter eingestellt und durch schwenkbare Messer beschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise plattenförmig gestaltete Ausrichter (23) mit einer z. B. kegelstumpfförmigen Durchbohrung zur Aufnahme des Zigarrenmundendes versehen ist, in der Weise, daß das Mundende durch die öffnung hindurch vorsteht, während der Ausrichter selbst in der bei handbedienten Zigarrenspitzenabschneidern bekannten Weise als Gegenschneide zu dem beweglichen, dem Abschneiden des durch die öffnung ragenden Zigarrenendes dienenden Messers (27) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klinge (27) beim Ankommen des Ausrichters (23) in seiner vorbestimmten Lage in die Bahn eines Treibgliedes (34) gelangt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrichter (23) und eine Beschneidvorrichtung (42, 54, 55) zum Beschneiden des anderen Zigarrenendes durch Zwischenlenker (35, 37) gleichzeitig bewegt werden, um das bewegliche Messer (27) und die Beschneidvorrichtung in Lagen zu bringen, die einen bestimmten Abstand voneinander besitzen, damit die Zigarren auf gleichmäßige Länge geschnitten werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrichter (23) mittels seines Bedienungshebels (35) einen Greifer (20) in einer Weise beeinflußt, die den Greifer während der Bewegung des Ausrichters offen hält und ihn zum Erfassen der Zigarre schließt, wenn der Ausrichter das Ende seiner Bewegung erreicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI43143D 1931-12-02 1931-12-02 Beschneidvorrichtung an Zigarrenmaschinen Expired DE613889C (de)

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