DE612866C - Schabvorrichtung fuer Verdampfer - Google Patents

Schabvorrichtung fuer Verdampfer

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DE612866C
DE612866C DES102755D DES0102755D DE612866C DE 612866 C DE612866 C DE 612866C DE S102755 D DES102755 D DE S102755D DE S0102755 D DES0102755 D DE S0102755D DE 612866 C DE612866 C DE 612866C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F19/00Preventing the formation of deposits or corrosion, e.g. by using filters or scrapers
    • F28F19/008Preventing the formation of deposits or corrosion, e.g. by using filters or scrapers by using scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Schabvorrichtung für Verdampfer Man hat bereits die Oberfläche von Keizrohren für Verdampfer, Kessel u. dgl. während des Betriebes dauernd von Ansätzen und Verkrustungen frei gehalten, aber die hierfür vorgesehenen Vorrichtungen weisen erhebliche Nachteile auf.
  • Bekannt ist die Reinigung der Heizrohre durch Scheiben, Federn oder durch Federdruck angepreßte Schabstreifen zu bewirken.
  • Auch durch eine Gewichtsbelastung der Schaber zur Erzielung eines Druckes der Schabkante gegen die Rohrwand hoffte man die Mängel, die alle anderartigen Anpressungen zeigten, zu beseitigen; es ergab sich jedoch, daß trotz der Gewichtsbelastung das Schaben keine einwandfreie Ergebnisse brachte, da die abgeschabten Ansätze und Verkrustungen, welche spezifisch schwerer sind als das sie umgebende Medium, auf der Schabkante oder einem Teil des Schabers liegenblieben, dort sich festsetzten und sogar wuchsen. Hierdurch wurde der Druck auf die zu reinigende Fläche herabgesetzt, und außerdem ging eine Schwerpunktswanderung vor, die den Reinigungseffiekt ausschlaggebend beeinflußten.
  • Schaberkonstruktionen, bei denen zwei sich ergänzende Rohrschaber 3 ; gebraucht wurden, zeigten ungleiche Schabwirkungen. Diese Erscheinung steigerte sich im Laufe des Betriebes.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Nachteile. Die Lage des Gewichtsschwerpunktes ist so gewählt, daß der Schaberdruck infolge Verkrustung bei allen Schabern gleichmäßig sich ändert, ohne die Schabwirkung zu beeinträchtigen; ferner wird mit dieser Anordnung des Schwerpunktes lerreicht, daß die abgeschabten Ansätze unterhalb der Schabkante entfernt werden. Auch der Vorteil einer guten Keilwirkung ist mit dem Erfindungsgegenstand während des Schabens gegeben, ohne daß eine besondere, schräg gestellte Lageröffnung für den Schaber erforderlich ist, bei der die Verkrustungsgefahr einen Dauerbetrieb unmöglich macht.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gibt die e Zeichnung wieder. Es bedeutet Abb. I Längsschnitt eines Verdampfers, Abb. 2 Seitenansicht eines Schabers, Abb. 3 Aufsicht auf mehrere Schaber, Abb. 4 Ansicht der Schabkante (Abb. 2 um 90° gedreht).
  • Bei a tritt der Heizdampf (Heizgas) ein und durchströmt dann die Heizrohre f; das Kondensat des Heizdampfes wird bei b in einen Kondenstopf abgeleitet.
  • Die Flüssigkeit, die verdampft oder eingedickt werden soll, wird bei d eingeführt.
  • Bei e entweicht der Brüdendampf. Die Schaher i schaben je einer auf dem halben Umfang der Heizrohre 1 und sind in der axialen Richtung der Rohre gegeneinander versetzt, um Ansätze, welche bei gleicher Höhenlage der Schaber wegen des dann vorhandenen Spaltes zwischen den Schaberschenkeln sich am Heizrohr bilden könnten, zu beseitigen.
  • Zu diesem Zweck sind die Schaherscherkel über den Heizrohrdurchmesser hinaus verlängert.
  • In den Querstangen k lagern die Schaber, und zwar sind sie auf diesen so angeordnet, daß der Rückdruck der einzelnen Schaber sich gegenseitig aufhebt und somit die Querstange nicht durch einseitigen Druck aus ihrer Lage zu den Rohren gebracht wird. Die Querstangen wieder werden durch die Distanz-und Tragstangen h gehalten; diese schließlich sind mit der Tragplatte g verbunden.
  • Der Antrieb des Schabsystems erfolgt durch die Triebstange l.
  • Die abgeschabten Ansätze sinken wegen ihres spezifisch höheren Gewichtes zu Boden und werden durch die Öffnungo abgelassen.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Schabvorrichtung zum Entfernen von Ansätzen an den Rohrsystemen von Verdampfern, bei der der Schaber mittels eines Gegengewichtes an den Rohren geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des Gegengewiclztes oberhalb der Schabkante und der Drehpunkt des Schabers zwischen Schaberkante und Gewicht liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise gabelförmig um das Rohr herumgreifende Schaber einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Schaherstange (k) Schaber in gleicher Höhenlage zugeordnet sind, wobei die Schaber jeweils um 1800 gegeneinander versetzt sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057569B (de) * 1951-10-18 1959-05-21 Carlo Barbareschi Verdampfungs- und Kondensationseinrichtung
EP0048233A3 (en) * 1980-09-12 1982-06-02 Jacob Weitman A method and an apparatus for the treatment of a contaminated gas of elevated temperature
EP2113732A1 (de) * 2008-04-30 2009-11-04 Fluitec Invest AG Mischer-Wärmetauscher

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DE1057569B (de) * 1951-10-18 1959-05-21 Carlo Barbareschi Verdampfungs- und Kondensationseinrichtung
EP0048233A3 (en) * 1980-09-12 1982-06-02 Jacob Weitman A method and an apparatus for the treatment of a contaminated gas of elevated temperature
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