DE612293C - Befestigungsvorrichtung fuer elektrische Leitungsklemmen an Sockeln - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer elektrische Leitungsklemmen an SockelnInfo
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- DE612293C DE612293C DEW92176D DEW0092176D DE612293C DE 612293 C DE612293 C DE 612293C DE W92176 D DEW92176 D DE W92176D DE W0092176 D DEW0092176 D DE W0092176D DE 612293 C DE612293 C DE 612293C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
- H01R9/16—Fastening of connecting parts to base or case; Insulating connecting parts from base or case
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Befestigungsvorrichtung
für elektrische Leitungsklemmen an einem Sockel durch einen zusätzlichen, die Klemme mit dem Sockel verbindenden
Klemmenhalter, und ihr Wesen besteht darin, daß der Klemmenhalter aus einem in eine Aussparung des Sockels eingesetzten,
in ihr festgehaltenen und mit seinem freien Ende annähernd um 900 in einen Schlitz
der Klemme hineingebogenen Metallstreifen besteht.
Es sind schon Befestigungsvorrichtungen für elektrische Leitungsklemmen an Sockeln
bekannt, die aus einer Hülse bestehen, die Sicken aufweist, welche in ihnen entsprechende
Eindrehungen der Einsteckklemme eingreifen. Der Erfindungsgegenstand ist diesen bekannten Vorrichtungen vor allem deshalb
überlegen, weil ein abgewinkelter Metallstreifen einfacher ist als ein hülsenförmiger,
mit Sicken versehener Klemmenhalter, und weil im Falle des Erfindungsgegenstandes
der in jeder Leitungsklemme vorhandene Schlitz als Widerlager des durch den abgewinkelten
Metallstreifen gebildeten Klemmenhalters dienen kann, was eine weitaus einfachere
Lösung darstellt als das Vorsehen einer Eindrehung an der Klemme, in die sich Sicken des Klemmenhalters legen,
Die Notwendigkeit, Klemmenhalter einkitten zu müssen, bedeutet auch einen Übelstand.
Dieser ist zunächst in der schwierigen Arbeit des Einkittens begründet. Ferner
muß das Einkitten in der Fabrik erfolgen, d. h. es kann nicht vom Verbraucher selbst vorgenommen werden. Der Verbraucher
muß daher schon mit Klemmenhalter versehene Sockel beziehen, was von Nachteil ist, wenn es sich um Export handelt,
weil der Zollsatz ein höherer ist, wenn mit Klemmenhaltern versehene Sockel zu verzollen
sind, als wenn Sockel und Metallteile getrennt verzollt werden können.
Durch den Erfindungsgegenstand lassen sich auch diese Schwierigkeiten beseitigen.
Hierzu wird er derart ausgebildet, daß das Einsatzloch für die Klemme im Sockel in
an sich bekannter Weise einen unterschnittenen Teil aufweist und daß der Metallstreifen
mit einem Falz versehen ist, der in den unterschnittenen Teil des Einsatzloches durch Niederdrücken
eines konvex gebogenen, sich über den Boden des Einsatzloches wölbenden Schenkels des Metallstreifens einfügbar ist.
Bei Sockeln aus keramischem Material ist es jedoch schwierig, Unterschneidungen vorzusehen.
Diese Schwierigkeit wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Unterschneidung des Sockels zur Aufnahme des
Falzes des Metallstreifens durch eine in das Klemmeneinsatzloch des Sockels eingesetzte
Hülse gebildet ist, die sich nicht bis zum Boden des Sockelloches erstreckt und deren
lichte Weite der Form der einzusetzenden Einsteckklemme !entspricht. 6g
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben.
Abb. ι zeigt eine in einen Sockel eingesteckte Leitungsklemme in Ansicht von oben
und im Längsschnitt,
Abb. 2 einen durch einen Metallstreifen gebildeten Klemmenhalter in Seitenansicht
und im Grundriß.
Abb. 3 und 4 veranschaulichen den Klemmenhalter gemäß Abb. 2 nach Einsetzen in
den Sockel und Niederdrücken seines konvexen Mittelschenkels.
Abb. 5 ist ein etwas anders ausgebildeter Klemmenhalter in Seitenansicht nebst Sockel
im Schnitt.
Abb. 6 gibt einen Sockel wieder, dessen Unterschneidung durch eine Einsatzhülse gebildet
ist.
Gemäß Abb. 1 sind in die Aussparungen ι", ib des Sockels 1 die als Klemmenhalter
dienenden Metallstreifen za, ib eingesetzt. Die
Metallstreifen 2a, 2b sind in den Aussparungen
ia, ib durch -Verkitten festgehalten. Der
Metallstreifen 2Ö ist mit seinem freien Ende
in den Schlitz 3° der Klemme 3 um 96° hineingebogen.
In gleicher Weise wird sodann der Metallstreif en 2σ in den Schlitz 3« der
Klemme 3 gebogen.
An sich würde einer der beiden Metallstreifen 2", 2b allein zur Befestigung der
Klemme 3 ausreichen.. Es ist jedoch angebracht, die Klemme 3 durch diametral angeordnete
Metallstreifen zu befestigen, wie dies in den Abb. 1 bis 4 angedeutet ist.' Hingegen
zeigt Abb. 5 eine Ausführungsform, bei der nur ein Metallstreifenende um 900 in einen
Klemmenschlitz umgebogen wird.
Den Abb. 3 bis 5 zufolge weist das Klemmeneinsatzloch
ic im Sockel 1 einen unterschnittenen
Teil id auf. Die Metallstreifen 2
bzw. 2a sind am Boden des Einsatzloches mit
einem Falz 2C versehen, der in den unterschnittenen
Teil id des Einsatzloches ic durch
Niederdrücken eines konvex gebogenen, sich über den Boden des Einsatzloches wölbenden
Schenkels des Metallstreifens einfügbar ist. Abb. 2 zeigt den Metallstreifen 2 an sich,
d. h. ohne Verbindung mit dem Sockel 1. Der Metallstreifen, der in Abb. 2 dargestellt
ist, ist, im Gegensatz zu dem in Abb. 5 dargestellten, annähernd U-förmig gestaltet. Sein
Mittelsteg ist konvex ausgebildet. Zwischen dem Mittelsteg und den beiden seitlichen
Schenkeln sind in die Unterschneidungen id
des Sockels 1 eindrückbare Falze 2° vorgesehen.
Gemäß Abb. 6 ist die Unterschneidung des
Sockels ι zur Aufnahme des Falzes des Metallstredfens
durch eine in ein Loch des Sockels ι eingesetzte Hülse 4 gebildet, die
sich nicht bis zum Boden des Sockelloches erstreckt und deren lichte Weite der Form
und Größe nach der in sie einzusetzenden Einsteckklemme" entspricht.
Der gewölbte Teil des Metallstreifens 2 bzw. 2a kann auf beliebige Weise niedergedrückt
werden, vorteilhaft erfolgt dies jedoch nach dem Einsetzen der Einsteckklemme durch Niederdrücken der Klemme selbst.
Claims (5)
1. Befestigungsvorrichtung für elektrische Leitungsklemmen an Sockeln durch
einen zusätzlichen, die Klemme mit dem Sockel verbindenden Klemmenhalter, dadurch
gekennzeichnet, daß der Klemmenhalter aus einem in eine Aussparung des Sockels eingesetzten, in ihr festgehaltenen
und mit seinem freien Ende annähernd um 900 in einen Schlitz der Klemme hineingebogenen
Metallstreifen besteht.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmeneinsatzloch im Sockel in an sich bekannter Weise einen unterschnittenen Teil aufweist und daß der Metallstreifen
am Boden des Einsatzloches mit einem Falz versehen ist, der in den unterschnittenen
Teil des Einsatzloches durch Niederdrücken eines konvex gebogenen, sich
über den Boden des Einsatzloches wölbenden Schenkels des Metallstreifens einfügbar
ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschneidung des Sockels zur
Aufnahme des Falzes des Metallstreifens durch eine in ein Loch des Sockels eingesetzte
Hülse gebildet ist, die sich nicht bis zum Boden des Sockelloches erstreckt und deren lichte Weite der Form der in
sie einzusetzenden Einsteckklemme entspricht.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch diametral
gegenüberliegend angeordnete Metallstreifen.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Metallstreifen annähernd U-förmig gestaltet und sein Mittelsteg konvex ausgebildet ist und daß zwischen
dem Mittelsteg und den beiden seitlichen Schenkeln Falze vorgesehen sind, die in
Unterschneidungen des Sockels eindrückbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92176D DE612293C (de) | 1933-07-08 | 1933-07-08 | Befestigungsvorrichtung fuer elektrische Leitungsklemmen an Sockeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92176D DE612293C (de) | 1933-07-08 | 1933-07-08 | Befestigungsvorrichtung fuer elektrische Leitungsklemmen an Sockeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE612293C true DE612293C (de) | 1935-04-17 |
Family
ID=7613616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW92176D Expired DE612293C (de) | 1933-07-08 | 1933-07-08 | Befestigungsvorrichtung fuer elektrische Leitungsklemmen an Sockeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE612293C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2436756A (en) * | 1945-06-07 | 1948-02-24 | Nat Company Inc | Soldering post for electronic equipment |
| US2631211A (en) * | 1948-01-30 | 1953-03-10 | Triplett Electrical Instr Co | Selector switch |
| DE1233954B (de) * | 1957-04-10 | 1967-02-09 | Licentia Gmbh | Kollektor fuer Fluessigkeitsstrahlstromrichter |
| US3548366A (en) * | 1967-08-16 | 1970-12-15 | Thomas & Betts Corp | Modular terminal connector block |
-
1933
- 1933-07-08 DE DEW92176D patent/DE612293C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2436756A (en) * | 1945-06-07 | 1948-02-24 | Nat Company Inc | Soldering post for electronic equipment |
| US2631211A (en) * | 1948-01-30 | 1953-03-10 | Triplett Electrical Instr Co | Selector switch |
| DE1233954B (de) * | 1957-04-10 | 1967-02-09 | Licentia Gmbh | Kollektor fuer Fluessigkeitsstrahlstromrichter |
| US3548366A (en) * | 1967-08-16 | 1970-12-15 | Thomas & Betts Corp | Modular terminal connector block |
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