DE609869C - Verfahren zum Betriebe mit Hilfe von roehrenfoermigen Heizwiderstaenden aus Siliciumcarbid beheizter Glueh- und Waermoefen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe mit Hilfe von roehrenfoermigen Heizwiderstaenden aus Siliciumcarbid beheizter Glueh- und Waermoefen

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DE609869C
DE609869C DES112135D DES0112135D DE609869C DE 609869 C DE609869 C DE 609869C DE S112135 D DES112135 D DE S112135D DE S0112135 D DES0112135 D DE S0112135D DE 609869 C DE609869 C DE 609869C
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silicon carbide
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Expired
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DES112135D
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English (en)
Inventor
Dr Franz-Josef Mann
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Siemens Plania Werke AG
Original Assignee
Siemens Plania Werke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/74Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material

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Description

  • Verfahren zum Betriebe mit Hilfe von röhrenförmigen Heizwiderständen aus Siliciumcarbid beheizter Glüh- und Wärmöfen Es ist bekannt, elektrische Öfen mit mittelbarer Widerstandsbeheizung im Betriebe mit einem indifferenten Gas, z. B. zum Zwecke des Schutzes gegen Abbrand oder Verzunderung, zu beschicken. Dies geschah bisher durch besondere Öffnungen in der Ofenwandung oder durch die Ofentür.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, in die Hohlräume der Siliciumcarbidheizwiderstände von beiden Enden her oder, sofern das andere Ende verschlossen gehalten wird, von einem Ende her ein indifferentes Gas unter Überdruck einzuführen. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß dadurch wegen der Gasdurchlässigkeit der Widerstände ebenfalls eine ausreichende Gaszufuhr sichergestellt wird, ohne daß es erforderlich ist, gesonderte Öffnungen für die Gaszufuhr vorzusehen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung hat darüber hinaus den wesentlichen Vorteil, daß mit Sicherheit eine Oxydation der Heizwiderstände vermieden wird. Dies wurde bisher bei Zufuhr des indifferenten Gases durch gesonderte Offnungen oder durch die Ofentür deshalb nicht erreicht, weil im Innern des Ofens kein solcher Druck vorhanden war, der ausgereicht hätte, um das indifferente Gas durch die Wandung der Heizwiderstände hindurch in den inneren, mit der Außenluft in Verbindung stehenden Hohlraum hindurchzudrücken. Es ist also günstigsten Falles lediglich eine dünne äußere Schicht der Widerstände gegen Oxydation geschützt, nicht aber der Teil, der an den Hohlraum der Heizwiderstände angrenzt. Dieser Teil ist aber besonders stark der Oxydation ausgesetzt, weil er mit der außerhalb des Ofens befindlichen Atmosphäre in Verbindung steht.
  • Durch die Herabsetzung der Oxydationsgefahr wird ,auch noch der wesentliche Vorteil erzielt, daß es nunmehr ermöglicht ist, die Heizwiderstände zur Erzielung höherer Temperaturen zu verwenden als bisher. Dies wiederum hat einen nicht unbeträchtlichen wirtschaftlichen Vorteil zur Folge, z. B. auch insofern, als es nunmehr möglich ist, mit den bekannten einfachen Mitteln Verfahren durchzuführen, für die man sonst teure und umständliche Ermittlungen nötig gehabt hätte.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi: Verfahren zum Betrieb mit Hilfe von röhrenförmigen Heizwiderständen aus Siliciumcarbid beheizter Glüh- und Wärmöfen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Heizwiderstände von beiden Enden her oder, sofern das randere Ende verschlossen gehalten wird, von einem Ende her ein indifferentes Gas unter einem solchen Überdruck :eingeführt wird, daß es durch die Wandungen der Heizwiderstände in den Glühraum eindringt.
DES112135D 1933-12-16 1933-12-16 Verfahren zum Betriebe mit Hilfe von roehrenfoermigen Heizwiderstaenden aus Siliciumcarbid beheizter Glueh- und Waermoefen Expired DE609869C (de)

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