DE609440C - Anhaengerkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Anhaengerkupplung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anhängerkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei
der der vordere Teil des Anhängers oberhalb des hinteren Teiles des Zugwagens befestigt ist.
Man hat bereits vorgeschlagen, die Kupplungsteile des Zugwagens an einem mit dem hinteren
Ende hinten am Zugwagen angelenkten, um eine waagerechte Achse schwenkbaren Rahmen
anzuordnen, dessen vorderes Ende mittels einer Schraubenwinde o. dgl. der Höhe nach einstellbar,
daran zugleich aber auch während der Fahrt fest gelagert ist.
Die vorliegende Erfindung macht gleichfalls von einem am hinteren Ende des Zugwagens
angelenkten Rahmen Gebrauch. Erfindungsgemäß ist jedoch der die paarig vorhandenen
Kupplungsglieder des Zugwagens tragende Rahmen mit seinem vorderen Ende schwingbär angeordnet,
so daß er während der Fahrt in senkrechter Ebene frei schwingen kann. Dadurch wird die Übertragung von Vertikalstößen des
Anhängers auf den Zugwagen und umgekehrt vermieden, das damit verbundene Klappern
und zugleich auch die vorzeitige Abnutzung der Kupplungsteile beseitigt. Die paarige Anordnung
der Kupplungsglieder an dem schwingbaren Rahmen gestattet es, zugleich auch die Schaukelbewegungen des Anhängers während
der Fahrt und die damit verbundenen Querstoße in den Kupplungsgliedern zu verhindern.
Um zu vermeiden, daß der schwingbare
Rahmen nach dem Lösen der Kupplung nach unten durchschwingt, werden an dem Zugwagen
zweckmäßig ein oder mehrere aus dem Schwingbereich des Rahmens herausbewegliche Wider-
lager angeordnet, auf denen der Rahmen mit seinem vorderen Ende in der entkuppelten
Stellung lose abgestützt werden kann. Vorteilhaft werden diese Widerlager durch ein oder
mehrere .mit einem Antriebe bekannter Art verbundene Winkelhebel gebildet, die mittels
Rollen unter das hochklappbare Ende des Rahmens greifen.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Erfindung, und zwar ist
Abb. ι ein Schnitt nach Linie A-B-C-D der
Abb. 2 durch den hinteren Teil eines Zugwagens und
Abb. 2 ein Grundriß des hinteren Zugwagenteiles.
Abb. 3 zeigt das vordere Drehgestell des Anhängers in einem senkrechten Schnitt längs der
Hauptachse.
Das Fahrgestell 1 des Zugwagens (Abb. 1
und 2) enthält hinten einen Querbalken 2, auf dem sich zwei Lager 3 befinden. In diesen
Lagern ist eine Welle 4 gelagert, an der die Streben eines Rahmens 5 befestigt sind. Die
gegenüberliegenden Enden 6 dieser Streben liegen auf Rollen 7, die an den Enden einer
Querachse 8 frei drehbar sind. Die Achse 8 wird von Winkelhebeln 9 getragen, die an einer
Achse 10 angelenkt sind. Die Achse 10 ist in Lagern 11 abgestützt, die je auf einem Träger 12
des Fahrgestells ι befestigt sind. Die beiden oberen Arme 13 der Winkelhebel 9 greifen an
Zapfen 15 einer Schraubenmutter 14 an, welche längs einer Schraubenspindel 16 verstellbar ist.
Diese Verstellung wird durch Drehen der Schraubenspindel mittels eines daran befestigten
Handrades 17 bewirkt. Die Schraubenspindel 16 ist in einer Hülse 18 gelagert, die an einem
Lagerbock 19 angelenkt ist. An dem durch die Hülse 18 hindurchragenden Ende der Schraubenspindel
befindet sich ein Kugellager 20, das den von dem Rahmen 5 auf die Winkelhebel 9 ausgeübten Druck aufnimmt.
Durch Drehen der Schraubenspindel 16 mittels
des Handrades 17 kann eine Schwenkung der Winkelhebel 9 und in Verbindung damit ein
Anheben oder Senken des Rahmens 5 herbeigeführt werden. Dabei können die Winkelhebel 9
so weit nach unten umgelegt werden, bis die Rollen 7 aus dem Schwingbereich des Rahmens 5
gelangen..
Die Längsstreben des Rahmens 5 sind oben profiliert, und zwar vom hinteren Ende des Zugwagens
aus zunächst ansteigend, dann etwa waagerecht verlaufend und schließlich wieder
abfallend. Der letztere Teil jeder dieser Bahnen endet in einer halbkreisförmigen, nach hinten
offenen Auskehlung 21. Jede dieser Kehlungen ist durch einen Sperrhaken 22 verschließbar,
dessen Ende 23 in der Sperrstellung 23' auf der Strebe des Rahmens 5 aufliegt und außen gewölbt
ist, um ein leichtes Eindringen des am Anhänger befindlichen Kupplungsgliedes in die
Kehlung 21 zu ermöglichen. Die Sperrhaken 22 können mittels kleiner Hebel 24 durch einen
bei 25 angelenkten Handgriff 26 bewegt werden. Die Hebel 24 dringen je in einen Einschnitt der
zugehörigen Sperrhaken 22, die bei 27 an den Streben des Rahmens 5 angelenkt sind und durch
Federn selbsttätig ständig in die bei 23', 24' dargestellte Sperrstellung gedrückt werden.
In Abb. 3 ist der Vorderteil des mit dem Zugwagen zu kuppelnden Anhängers dargestellt.
Unter dem Gestenrahmen 29 des Anhängers ist mittels eines Drehkranzes 30 das vordere Fahrgestell
31 angelenkt. Mittels Stützen 32 ist die Achse 33 der Vorderräder des Anhängers an
Federn 34 und 35 abgestützt. Die Vorderräder können daher in senkrechter Richtung schwinso
gen und den Unebenheiten der Fahrbahn nachgeben. Das Anhängervordergestell trägt an
seinem vorderen Ende eine Querstange 36, welche das Gegenkupplungsglied des Anhängers
bildet und in die Auskehlungen 21 des Rahmens 5 des Zugwagens paßt. Das Anhängervordergestell
ist außerdem mit einem oder mehreren Gabelköpfen 37 ausgerüstet, damit man den Anhänger mittels einer Kupplungsstange,
eines Kupplungsdreiecks o. dgl. in der üblichen Weise auch mit Zugwagen anderer Bauart verbinden
kann.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Kupplung der Fahrzeuge wird zunächst der Rahmen 5
durch Drehen des Handrades 17 so eingestellt, daß die Auskehlungen 21 des Rahmens 5 in
Höhe der Kupplungsstange 36 des Anhängers liegen. Darauf wird der Zugwagen unter das
Vordergestell des Anhängers gefahren und die Kupplung hergestellt. Durch Drehen des Handrades
17 wird dann der Winkelhebel 9 so weit umgelegt, daß die Rollen 7 aus dem Schwenkbereich
des Rahmens 5 gelangen. Der Rahmen 5 hängt dann also mit dem vorderen Ende an der Kupplungsstange 36 des Anhängers und
kann mit seinen Kupplungsgliedern den durch die Unebenheiten des Weges verursachten
senkrechten Verstellbewegungen des Anhängers nachkommen. Die paarige Anordnung der Auskehlungen
21 und der sonstigen Kupplungsteile des Zugwagens gestattet es, den Anhänger starr
zu kuppeln und seine Schaukelbewegungen nach den Seiten zu vermindern. Die abgefederte Abstützung
der Anhängervorderräder gestattet es weiterhin, daß sich diese Räder den Unebenheiten
der Fahrbahn in der Querrichtung anpassen, wodurch die Torsionsbeanspruchungen in den Kupplungsgliedern und in den Lagern
des Rahmens 5 herabgesetzt werden.
Claims (3)
1. Anhängerkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Kupplungsglieder des Zugwagens an einem mit dem
hinteren Ende hinten am Zugwagen angelenkten, um eine waagerechte Achse schwenkbaren
Rahmen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die paarig vorhandenen Kupplungsglieder tragende Rahmen
(5) mit seinem vorderen Ende schwingbar angeordnet ist.
2. Anhängerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(5) mit seinem vorderen Ende auf einem oder mehreren aus dem Schwingbereich des Rahmens herausbeweglichen Widerlagern
lose abgestützt ist. -
3. Anhängerkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager
des Rahmens durch ein oder mehrere mit einem Antriebe bekannter Art verbundene Winkelhebel (9) gebildet sind, die mittels
Rollen (7) unter das hochklappbare Ende des Rahmens (5) greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR735501T | 1932-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609440C true DE609440C (de) | 1935-02-15 |
Family
ID=9130533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA68874D Expired DE609440C (de) | 1932-04-18 | 1933-03-08 | Anhaengerkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1935006A (de) |
| DE (1) | DE609440C (de) |
| FR (1) | FR735501A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2837226A (en) * | 1953-09-17 | 1958-06-03 | Pullman Standard Car Mfg Co | Device for loading trailers on flat cars |
-
1932
- 1932-04-18 FR FR735501D patent/FR735501A/fr not_active Expired
-
1933
- 1933-03-08 DE DEA68874D patent/DE609440C/de not_active Expired
- 1933-04-07 US US664907A patent/US1935006A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR735501A (fr) | 1932-11-10 |
| US1935006A (en) | 1933-11-14 |
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