DE608952C - Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussbaendern durch Aufgiessen der Kupplungsteilchen auf das Tragband - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussbaendern durch Aufgiessen der Kupplungsteilchen auf das Tragband

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DE608952C
DE608952C DEL80010D DEL0080010D DE608952C DE 608952 C DE608952 C DE 608952C DE L80010 D DEL80010 D DE L80010D DE L0080010 D DEL0080010 D DE L0080010D DE 608952 C DE608952 C DE 608952C
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DEL80010D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • B29D5/02Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the fasteners having separate interlocking members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Reißverschlußbändern durch Aufgießen der Kupplungsteilchen auf das Tragband Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Reißverschlußbändern, wobei die Kupplungsteilchen auf das Tragband aufgegossen werden. Diese Vorrichtung besteht aus einer Gießform, die mehr als zwei die Form bildende Teile hat, von denen mindestens einer biegsam ist. Diese Form ist mit einer oder mehreren Öffnungen zum Einführen des Formstoffes ausgestattet, und in ihr ist weiterhin ein Längsschlitz zum hochkantigen Durchführen des Tragbandes für die Verschlußglieder angebracht. Mittels dieser Form können in ununterbrochenem oder z. T. ununterbrochenem Arbeitsgang fortlaufend die Kupplungsteile auf das Tragband aufgebracht werden. Bisher war zum Vergießen flüssiger Stoffe, beispielsweise Harz oder Metall, auch beim Herstellen von kleinen, verwickelten Gußstücken, wie sie Kupplungsteile von Reißverschlüssen darstellen, eine mehrteilige, plattenförmige Form erforderlich, die durch eine Presse zusammengehalten wurde und bei der besondere Kernteile erforderlich waren, um die Vertiefungen der Formstücke zu erzeugen. Diese bekannten Formen hatten also den großen Nachteil, daß sie aus einzelnen Stücken zusammengesetzt wurden, was sich besonders schädlich bemerkbar machte bei Formen zum Herstellen von kleinen Gußstücken. Diese Nachteile werden nun durch die Gießform gemäß der Erfindung vermieden, indem diese aus zwei oder mehr biegsamen Formteilen besteht, die derart ineinandergreifen, daß dadurch eine Anzahl von kleinen, nebeneinanderliegenden Hohlräumen gebildet wird, die die eigentlichen Formen darstellen. Zu diesem Zweck tragen die einzelnen Teile der Form eine Anzahl von Vorsprüngen, die dem Negativ der Gestalt der zu gießenden Gegenstände entsprechen, und wenn diese einzelnen Teile der Gießformen zueinander in entsprechende Übereinstimmung gebracht sind, werden sie in einen tunnelartigen Formenhalter gebracht, und das betreffende Gießmaterial wird durch in dem Halter vorgesehene Öffnungen in die Formen eingegossen. Nachdem auf diese Weise die Formen gefüllt sind, werden die biegsamen Formteile aus dem einen Ende des tunnelartigen Formenhalters wieder herausgezogen und voneinander getrennt, indem sie voneinander abgebogen werden, so daß auf diese Weise die fertiggegossenen Teile aus den Formen herausfallen können. Die Herstellung der Reißverschlußbänder kann also ununterbrochen ausgeführt werden, indem die an dem einen Ende des tunnelartigen Formenhalters abgebogenen biegsamen Formteile in das andere Ende dieses Formenhalters wieder eingeführt werden.
  • Es ist an sich schon ein Verfahren zum Herstellen von Reißverschlüssen geschützt, bei dem die Verschlußglieder aus einem prägsamen Werkstoff bestehen und unmittelbar an der Stoffbahn mit festem Sitz erzeugt werden. Dabei wird ein in U-Form gebogener Celluloidstreifen nach Einlegen des mit Wulst versehenen Tragbandes in einer Presse unter Erhitzen in Lamellen zerteilt, wodurch diese gegen das Tragband festgepreßt und in den Reißverschlußgliedern entsprechende Form gebracht werden. Während beim Erfindungsgegenstand also die Erzeugung der Kupplungsteile oder Verschlußglieder unmittelbar auf dem Tragband durch Gießen erfolgt, geschieht dies bei dem bekannten. Verfahren durch Prägen. Bei diesem Prägen geht der größte Teil des in Bandform um das Tragband herumgelegten Celluloidstreifens für die Fabrikation der Reißverschlußglieder 'verloren. Andererseits haben Verschlußglieder, die aus Celluloid durch Biegen oder Verformen mittels eines Prägeverfahrens hergestellt sind, die Neigung, in ihre ursprüngliche Form vor dem Bearbeiten zurückzukehren. Sie behalten also die genaue Form nicht, die für das ordnungsmäßige Arbeiten eines Reißverschlusses unerläßlich ist.
  • Die bekannte Prägeform weist auch einen Schlitz für das Tragband auf. Dieser Schlitz dient aber dazu, das Tragband festzuhalten, und nicht lediglich zum Führen, wie es beim Erfindungsgegenstand der Fall ist und wie es für das ununterbrochene Herstellen von Reißverschlüssen in der beschriebenen Weise unbedingt erforderlich ist. Durch das in dem bekannten Verfahren beschriebene Prägen der Reißverschlüsse und die übrigen damit im Zusammenhang stehenden Merkmale war es auch -nicht möglich, die Herstellung ununterbrochen vorzunehmen, vielmehr mußte dort absetzend gearbeitet werden.
  • Es wurde bei dem bekannten Verfahren auch schon vorgeschlagen, die Formlamellen auf einem Tragband zu befestigen. Dies soll jedoch lediglich verhindern, daß einzelne Formlamellen verlorengehen, nicht aber das ununterbrochene Herstellen von Reißverschlüssen gewährleisten, wie es beim Erfindungsgegenstand der Fall ist.
  • Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung einer Gießform gemäß der Erfindung. Auf der Zeichnung stellt = den tunnelartigen Formenhalter dar, dessen gegenüberliegende Wandteile gegeneinandergepreßt werden können, um auf diese Weise die biegsamen oder kettenartig verbundenen Formteile 2, 3 und q. zusammenzuhalten. Diese Formteile sind entsprechend der Gestalt der herzustellenden Kupplungsteilchen 6 ausgebildet, und zwar ist der obere biegsame Formteil 3 derart gestaltet, daß durch ihn an einer Seite der Kupplungsteilchen 6 der Vorsprung und an der gegenüberliegenden Seite die entsprechende Vertiefung gebildet wird. Das Tragband 5 wird in den Tunnel in der Richtung des Pfeiles 7 eingeführt und erstreckt sich von dem einen bis zum anderen Ende, wobei es beim Austreten aus dem Tunnel mit den Kupplungsteilen 6 versehen ist, wie sich deutlich aus der Zeichnung ergibt.
  • Das Kunstharz oder ein anderer flüssiger oder gießbarer Stoff wird in die Formen durch an der Oberseite des Tunnels,x vorgesehene Öffnungen 8 eingefüllt, und zwar stehen während des Gießens die sich im übrigen ununterbrochen bewegenden Formteile 2, 3, q. still, und der Tunnel z wird während des Gießens zusammengepreßt, um ein Verschieben der Formteile während des Gießens zu vermeiden. Dadurch wird auch erreicht, daß kein Gießmaterial austritt.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Trennen des biegsamen Formteils 3 von den fertiggestellten Kupplungsteilen 6 so erfolgt, daß die Vorsprünge oder Vertiefungen an den Kupplungsteilen in keiner Weise beschädigt und zerstört werden. Dies Trennen erfolgt nämlich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise, - d. h. die fertiggestellten Kupplungsteile bewegen sich nach unten, und der biegsame Formteil 3 wird nach oben abgebogen, und zwar in der durch den Pfeil 3o dargestellten Richtung. Daraus folgt also, daß die fertigen Kupplungsteile 6 und der biegsame Formteil 3 voneinander in derselben Weise getrennt werden, wie es bei den fertigen Gleitriegelverschlüssen der Fall ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Herstellen von Reißverschlußbändern durchAufgießen der Kupplungsteilchen auf dasTragband, gekennzeichnet durch eine Gießform, die aus mehr als zwei die Form bildenden Teilen, von denen mindestens einer biegsam ist, besteht, die mit einer oder mehreren Öffnungen zum Einführen des Formstoffes ausgestattet ist und in der ein Längsschlitz zum hochkantigen Durchführen des Tragbandes für die Verscblußglieder angebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Längsteile der Form als endlose Ketten ausgebildet, sind.
DEL80010D 1930-12-10 1931-12-11 Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussbaendern durch Aufgiessen der Kupplungsteilchen auf das Tragband Expired DE608952C (de)

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GB608952X 1930-12-10

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DE608952C true DE608952C (de) 1935-02-04

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ID=10486282

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DEL80010D Expired DE608952C (de) 1930-12-10 1931-12-11 Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussbaendern durch Aufgiessen der Kupplungsteilchen auf das Tragband

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