DE608671C - Vorrichtung zum Verbinden zweier Hohlleiterenden - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden zweier Hohlleiterenden

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DE608671C
DE608671C DES98943D DES0098943D DE608671C DE 608671 C DE608671 C DE 608671C DE S98943 D DES98943 D DE S98943D DE S0098943 D DES0098943 D DE S0098943D DE 608671 C DE608671 C DE 608671C
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DE
Germany
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waveguide
sleeve
tube
bolt
indentations
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DES98943D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/58Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
    • H01R4/60Connections between or with tubular conductors

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. JANUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 608671 KLASSE 21 c GRUPPE
S 98943 VIIIb^ic
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1931 ab
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden zweier Hohlleiterenden mit Hilfe eines in die Hohlleiter eingeschobenen und mit ringförmigen Rillen versehenen BoI-zens oder Rohres und einer über die Verseillagen der Hohlleiter geschobenen dünnwandigen Hülse, die ebenso wie die Verseillagen in die ringförmigen Rillen des in die Hohlleiterenden eingeführten Bolzens oder Rohres eingepreßt ist. Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß beim Auftreten sehr starker Zugkräfte die Verbindung nicht standhält. Denn sobald die Zugkräfte genügend groß sind, werden sie unter Zurückbiegen der in die ringförmigen Rillen des in die Hohlleiterenden eingeführten Bolzens eingepreßten Verseillagen mit ihrer eingepreßten Hülse die Verbindung lockern, so daß die Hohlseilenden aus der Verbindungsstelle herausgezogen werden können.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß in die durch das Einpressen gebildeten Hülsenrillen Füllteile eingelegt sind und ein über die Metallhülse und die Füllteile geschobenes Rohr angeordnet ist, welches die Metallhülse und die Füllteile eng umschließt und so ein Lockerwerden der Verseillagen bei Auftreten großer Zugkräfte verhindert.
Beim Zusammenbau der Hohlleiterenden wird in folgender Weise verfahren. Zunächst wird auf bekannte Weise in die Hohlleiterenden ein mit mehreren Einbuchtungen auf der Oberfläche versehener Bolzen oder Rohr hineingeführt, der bzw. das an den nicht mit Einbuchtungen versehenen Stellen einen Außendurchmesser hat, der gleich dem Innendurchmesser des Hohlleiters ist. Alsdann werden zweckmäßig gleichzeitig mit einer dünnen über die Verbindungsstelle auf die Oberfläche des Hohlleiters aufgebrachten Metallhülse die Leitungsdrähte beider Leitungsenden in die entsprechenden Einbuchtungen des Bolzens hineingepreßt. Nunmehr werden erfindungsgemäß in die. durch das Hineinpressen der Metallhülse gebildeten Einbuchtungen der Gestalt dieser Einbuchtungen entsprechend ausgebildete zwei- oder mehrteilige Füllteile, z. B. Füllringe, eingelegt. Zum Festhalten dieser Teile oder Ringe wird über sie ein Metallrohr geschoben, das bereits vor dem Einführen des Bolzens oder Rohres in die Hohlleiterenden über das eine Hohlleiterende geschoben worden ist und einen Innendurchmesser hat, der gleich dem Außendurchmesser der über die Verbindungsstellen geschobenen dünnen Hülse ist. Damit sich das Metallrohr nicht verschieben kann, wird es z. B. durch eine oder mehrere Schrauben auf der Verbindungsstelle befestigt.
Die gemäß der Erfindung hergestellte Verbindung gewährleistet eine Festigkeit, die gleich oder doch annähernd gleich der Festigkeit des Seiles selbst ist, zumal die Leitungsdrähte beim Hineinpressen in die verhältnismäßig flachen Einbuchtungen des Rohres bzw. des Bolzens an Festigkeit nichts einbüßen.
Gegebenenfalls kann man die Verbindungsstelle noch wesentlich dadurch verbessern, daß man die Leitungsdrähte des einen Hohlleiter-
endes mit denen des anderen Hohlleiterendes, ζ. B. unter Zuhilfenahme eines SilberringeSj hart verlötet oder verschweißt. Da hierbei infolge der auftretenden Hitze an der Lötstelle die Leiterenden gegebenenfalls an Festigkeit verlieren, empfiehlt es sich, die Einbuchtungen genügend weit von den Enden entfernt vorzusehen, wo eine Schwächung der Leiter infolge der Lötung oder Schweißung nicht erfolgt.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung hergestellten Verbindungsstelle. Darin sind 2 die beiden zu verbindenden Hohlleiterenden, 3 ist der mit Einbuchtungen 4 versehene Bolzen im Innern des Hohlleiters. 5 ist eine über dem Hohlleiter liegende dünne Metallhülse, die gleichzeitig mit den Leitungsdrähten der Hohlleiterenden in die Einbuchtung 4 hinein-
ao gedrückt ist. 6 sind die in die auf der Oberfläche der Hülse 5 entstandenen Einbuchtungen hineingelegten Füllringe, die durch ein
Rohr 7 in ihrer Lage festgehalten werden. 8 ist eine Schraube, welche ein Verschieben des Rohres 7 auf der Oberfläche der Hülse 5 25 verhindert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Vorrichtung zum Verbinden zweier Hohlleiterenden mit Hilfe eines in die Hohlleiter eingeschobenen und mit ringförmigen Rillen versehenen Bolzens oder Rohres und einer über die Verseillagen der Hohlleiter geschobenen dünnwandigen Hülse, die ebenso wie die Verseillagen in . die ringförmigen Rillen des in die Hohlleiterenden eingeführten Bolzens oder Rohres eingepreßt sind, gekennzeichnet durch in die durch das Einpressen gebildeten Rillen der dünnwandigen Metallhülse (s) eingelegte Füllteile (6) und ein darübergeschiobenes Rohr ■ (7), das die Hülse (5) und deren Füllteile (6) eng umschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES98943D 1931-05-30 1931-05-30 Vorrichtung zum Verbinden zweier Hohlleiterenden Expired DE608671C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000082B (de) * 1952-04-30 1957-01-03 Felten & Guilleaume Carlswerk Presshuelsenverbindung fuer Kupferleiter in Starkstromkabelmuffen
DE10065716B4 (de) * 2000-12-29 2004-03-04 Berndorf F.A.S. Ges.m.b.H. & Co. KG Freileitungsseil für Hochspannungsfreileitungen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000082B (de) * 1952-04-30 1957-01-03 Felten & Guilleaume Carlswerk Presshuelsenverbindung fuer Kupferleiter in Starkstromkabelmuffen
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