DE608166C - Vorrichtung zum Roden von Stubben - Google Patents

Vorrichtung zum Roden von Stubben

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DE608166C
DE608166C DEN35571D DEN0035571D DE608166C DE 608166 C DE608166 C DE 608166C DE N35571 D DEN35571 D DE N35571D DE N0035571 D DEN0035571 D DE N0035571D DE 608166 C DE608166 C DE 608166C
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DE
Germany
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lifting
piston
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pulling force
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DEN35571D
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MAX VON NICKISCH ROSENEGK DIPL
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MAX VON NICKISCH ROSENEGK DIPL
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00—Forestry
    • A01G23/02—Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/06—Uprooting or pulling up trees; Extracting or eliminating stumps
    • A01G23/062—Pulling up trees or stumps
    • A01G23/065—Pulling up trees or stumps in a substantially vertical plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

Der beim Herausziehen von Baumstubben aus dem Erdreich auftretende Zugwiderstand ist in hohem Maße veränderlich,, und zwar hat derselbe seinen Höchstwert alsbald nach dem Straffwerden des Zuggeschirrs und behält diesen Wert nur ganz kurze Zeit bei, um dann nach eingetretenem Nachgeben des Stubbens ziemlich rasch abzufallen, bis gegen Ende des Ziehens die benötigte Zugkraft nur
ίο noch einen geringen Bruchteil der maximal erforderlichen beträgt.
Da der Stubben in der Regel um mindestens ι bis i,5 m herausgezogen werden muß, bis er sich vom Boden gelöst hat, so müßte man, bei Rodung mittels hydraulischer Einrichtungen mit Preßzylindern üblicher Bauart, Zylinder von mindestens dieser Länge verwenden, falls man den Rodevorgang in einem Hub bewältigen wollte.
Das ergäbe aber eine zu große Bauhöhe der Rodevorrichtung, da der Raum unter dem Hubzylinder eine gewisse lichte Höhe haben muß, um Platz für den gezogenen Stubben einschließlich Zuggeschirr zu bieten. Die Vorrichtung würde unhandlich und nicht standsicher genug bei Schrägzug sein, der bei ungleichmäßigem Nachgeben des Stubbens unvermeidlich ist.
Aus diesem Grunde sieht eine frühere Erfindung Zerlegung des Gesamthubes des Zuggeschirrs in mehrere Einzelhübe vor in der Weise, daß nach jedem Hub des Kolbens dieser wieder in die Ausgangsstellung gesenkt wird, um nach Wiederankuppeln des nun durch Umstecken verkürzten Geschirrs in einem weiteren Hub den Zugvorgang fortzusetzen, was so oft wiederholt wird, bis der Stubben sich vollständig gelöst hat.
Diese Arbeitsweise vermeidet zwar die vorher geschilderten Nachteile, bedingt jedoch durch das wiederholte Ablassen der Druckflüssigkeit des Kolbens sowie das Umstecken des Zuggeschirrs einen gewissen Zeitverlust, der die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung herabsetzt. Auch trägt sie der großen Veränderlichkeit des Zugwiderstandes nicht Rechnung, da für jeden Teilhub die gleiche Druckflüssigkeitsmenge benötigt wird ohne Rücksicht auf den abnehmenden Widerstand, wodurch die späteren Teilhübe längere Zeit in Anspruch nehmen, als ihrer geringen Zugleistung angemessen erscheint.
Die Erfindung besteht demgegenüber in der Verwendung eines an sich bekannten, teleskopartig auseinanderziehbaren Mehrfachkolbens (an Stelle des üblichen einfachen Kolbens), d. h. einer Gruppe von mehreren konzentrisch ineinander angeordneten Teilkolben, von denen der innerste Kreisvollquerschnitt, die ihn umgebenden Kreisringquerschnitt haben.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. 1 bis 3 dargestellt.
Wird dem Druckzylinder α Druckflüssigkeit zugeführt, so bewegen sich unter Last zunächst alle drei Kolben gewissermaßen in einem Block, bis der äußerste Rohrkolben b am Hubende durch einen Anschlag, der im
Zylinder oder außerhalb desselben angeordnet sein kann, festgehalten wird. Alsdann drückt die in etwa gleicher Menge zufließende Druckflüssigkeit die beiden anderen Teilkolben c und d mit entsprechend dem nun geringeren wirksamen Kolbenquerschnitt vergrößerter Geschwindigkeit in dem jetzt feststehenden Außenkolben b. wiederum als Block, weiter, bis der Rohrkolben c an seinem Hubende gegenüber b
ίο festgehalten wird und sich nun der Mittelkolben d mit nochmals vergrößerter Geschwindigkeit allein weiterbewegt.
Durch geeignete Abstufung der Durchmesser der einzelnen Teilkolben und je nachdem, wieviele solcher Teilkolben angewendet werden, läßt sich bei gegebenem Flüssigkeitsdruck die von.den jeweilig wirksamen Kolben ausübbare Hubkraft dem tatsächlichen Bedarf (s. Absatz 1) mehr oder weniger vollkommen anpassen und zugleich die Hubgeschwindigkeit des Zuggeschirrs, ohne Veränderung der Pumpenhubzahl, den Erfordernissen des Rodebetriebes entsprechend, in genügend weiten Grenzen verändern, d. i. kleine Hubgeschwindigkeit während der ersten Phase des Ziehens, damit sich die Wurzeln des Stubbens in langsamer Gleitbewegung und ohne abzureißen aus dem Erdreich lockern können, und dann mit zunehmender Lockerung der
^0 Wurzeln erhöhte Geschwindigkeit, um die erforderliche Zeitdauer möglichst abzukürzen. Bei Ausführung gemäß der Erfindung ergibt sich außerdem der Vorteil, daß die Baulänge des Druckzylinders bei gegebener größter Hubhöhe nur einen Bruchteil dieser erreicht, d.h. nur etwa der Teilhubhöhe entspricht, der Unterschied gegenüber der Ausführung mit einfachem Kolben also voll dem dringend benötigten Lichtraumprofil unterhalb des Tragbalkens zugute kommt.
Die Verwendung eines teleskopartig auseinanderziehbaren Mehrfachkolbens setzt allerdings voraus, daß die Hublast genau in der Achsenrichtung des Hubzylinders angreift, um Kolbenklemmungen zu vermeiden. Aus diesem Grunde ist bei Benutzung eines in seitlicher Richtung nachgiebigen Tragorgans (Seil oder Kette) die Anbringung von Führungsrollen an dem Hubzylinder oder seinem Unterbau vorgesehen, die auch bei Schrägzug einen achsenrechten Angriff der Last am Mittelkolben gewährleisten (s. Abb. 2).

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Hydraulisch angetriebene Vorrichtung zum Roden von Stubben, bei welcher der das Zuggeschirr tragende Hubzylinder in der Mitte eines auf zwei Seiten gelagerten Tragbalkens angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der aus mehreren Teilen bestehende Hubkolben teleskopartig auseinandergezogen werden kann, so daß der Eigenart des Rodebetriebes Rechnung getragen wird, der zu Anfang des Hubes größte Zugkraft bei geringster Geschwindigkeit, danach aber abnehmende Zugkraft und zunehmende Geschwindigkeit erfordert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugseile (Zugketten usw.) durch besondere am Hubzylinder, oder dessen Unterbau angebrachte Führungsrollen in zur Zylinderachse paralleler Richtung geführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN35571D 1933-08-05 1933-08-05 Vorrichtung zum Roden von Stubben Expired DE608166C (de)

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DE (1) DE608166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438277A (en) * 1945-01-03 1948-03-23 Roy E Fife Oil well mast

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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