DE607178C - Als Saatleitungsrohr ausgebildeter Scharhebel fuer Saemaschinen - Google Patents

Als Saatleitungsrohr ausgebildeter Scharhebel fuer Saemaschinen

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DE607178C
DE607178C DEP67306D DEP0067306D DE607178C DE 607178 C DE607178 C DE 607178C DE P67306 D DEP67306 D DE P67306D DE P0067306 D DEP0067306 D DE P0067306D DE 607178 C DE607178 C DE 607178C
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coulter
seed pipe
sowing machines
lever designed
seed
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DEP67306D
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OTTO HEIDEN
Pommersche Eisengiesserei & Ma
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OTTO HEIDEN
Pommersche Eisengiesserei & Ma
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/206Seed pipes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen als Saatleitungsrohr ausgebildeten Scharhebel für Sämaschinen mit in der Nähe der Anlenkungsstelle vorgesehener seitlicher Führungsvor-' 5 richtung.
Bekanntlich nutzen sich die bisher gebräuchlichen Führungen infolge des rauhen Betriebes ziemlich schnell ab. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, nachstellbare Führungen vorzusehen. Man hat hierzu Stellschrauben benutzt, die die Führungsteile gegebenenfalls unter Klemmwirkung nachstellten. Derartige Einrichtungen benötigen eine Wartung. Außerdem rosten die Stellschrauben häufig fest, so daß nach geraumer Zeit eine Verstellmöglichkeit erschwert ist.
Nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Führungsvorrichtung aus zwei symmetrischen, unter der W.ir-
ao kuiig von Federn beweglich angeordneten Führungsstücken besteht. Infolge der Nachgiebigkeit ist die Führung der fortschreitenden Abnutzung dauernd angepaßt. An sich ist es im allgemeinen Maschinenbau bekannt, nachgiebige Führungen zu verwenden. Beim Erfindungsgegenstand wird dadurch insofern noch eine besondere Wirkung erzielt, als die seitlichen, schräg stehenden Scharhebel eine besonders sichere Führung erhalten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung bei einer Sämaschine,, deren als Rohre ausgebildete Scharhebel gleichzeitig als Saatleitung dienen, dargestellt. Abb. ι zeigt eine Seitenansicht des Scharhebeis mit den Befestigungsteilen an der Sämaschine,
Abb. 2 eine Aufsicht zu Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt durch das Scharnierstück in größerem Maßstäbe.
Der als Rohr ausgebildete Scharhebel 1 ist an der Sämaschine in einem U-förmigen Halter 2 gelagert, der z. B. mit Hilfe von Schrauben 3 an der Maschine befestigt ist. Die Lagerung des Scharhebels geschieht durch einen Drehbolzen 4, der durch die Schenkel des U-förmigen Halters hindurchgesteckt ist. Die Sicherung geschieht durch Mutter und Gegenmutter 5, 6.
Wie aus Abb. 3 hervorgeht, können die Schenkel durch leichtes Zusammenklemmen genau auf die Breite des am Scharhebel befestigten Scharnierstückes 7 eingestellt werden.
Das Scharnierstück 7 trägt am hinteren Teil einen muffenfönmigen Ansatz 8 mit zwei einander gegenüberliegenden Bohrungen 9, 10. In diese Bohrungen sind Führungsstücke 11, 12 eingesetzt, die bei der dargestellten Ausführungsform hecherföinnig gestaltet sind.
Auf die Führungsstücke sind Federn 13, 14 aufgesetzt, die sich einerseits gegen den Rand der Führungsstücke legen und anderseits auf dem Boden der Bohrung abstützen. Auf diese Weise werden die Führungsstücke 11, 12 innerhalb der Bohrung 9 dauernd gegen die Schenkel des U-förmigen Halters 2 gedrückt, so daß immer eine genaue seitliche Führung vorhanden ist.
Um die Führungsstücke 11, 12 gegen Herausfallen zu sichern, falls der Scharhebel 1 aus irgendwelchen Gründen abgenommen wird, sind Halteschrauben ι S, 16 vorgesehen, die durch die Führungsstücke 11, 12 hindurchgesteckt und in den Ansatz 8 des Scharnierstückes eingeschraubt sind.

Claims (2)

75 Patentansprüche:
1. Als Saatleitungsrohr ausgebildeter Scharhebel für Sämaschinen mit in der Nähe der Anlenkungsstelle vorgesehener seitlicher Führungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung aus zwei symmetrischen, unter der Wirkung von Federn beweglich angeordneten Führungsstücken (11, 12) besteht.
2. Scharhebel mit Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Halteschrauben (15, 16), die durch die Führungsstücke (11, 12) hindurchgesteckt und in den Scharbebeikopf (7) eingeschraubt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP67306D Als Saatleitungsrohr ausgebildeter Scharhebel fuer Saemaschinen Expired DE607178C (de)

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