DE606940C - Verfahren zur Herstellung von Malerbuersten und Pinseln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Malerbuersten und PinselnInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Malerbürsten und Pinseln Um für den Aufbau der bekannten Malerbürsten auch kürzere Borsten verwenden zu können; war das Bestreben bei diesen Malerbürsten dahin gerichtet, daß für die Fassung der Borsten im Bürstenholz oder der sonstigen hierzu dienenden Mittel ein möglichst geringer Borstenverlust erreicht wurde. Durch Herabsetzung dieses mit der Borstenfassung verbundenen Borstenverlustes war wohl die Möglichkeit gegeben für die inneren Borsten:-lagen die Verwendung kürzerer Borsten herbeizuführen, trotzdem war jedoch keine Möglichkeit vorhanden, die Materialknappheit, die inzwischen an langen Borsten eingetreten ist und die mit der veränderten Aufzucht der Schweine im Zusammenhang steht, mit den bekannten Bürstenausführungen auszugleichen und damit insbesondere die großen Mengen verfügbaren kurzen Borsten gewinnbringend verwerten zu können.
- Man hat zwar verschiedentlich versucht eine Lösung zu finden, um auch für Malerbürsten die Borsten in verschiedenen Längen verwenden zu können. Hierbei ist man beispielsweise dazu übergegangen, halbkreisförmig gestaltete oder abgestufte Bürstenhölzer zu verwenden, wobei die Bor stenlängen alsdann zum Ausgleich von der Bürstenmitte aus von Stufe zu Stufe zunahmen, oder die Bürstenhölzer waren derart ausgebildet, daß auf einer mit dem Pinselstiel in Verbindung stehenden Längsrippe diese kürzeren, für die mittlere Borstenlage dienenden Borsten in besonderen Schienen gefaßt und diese Schienen alsdann starr auf diesem Stielmittelstück befestigt waren.
- Die Längenunterschiede zwischen den einzelnen Borstenlagen, die im Hinblick auf die Ausführungen zu einer Malerbürste verarbeitet werden konnten, blieben jedoch minimal; außerdem war mit diesen Herstellungsarten der Nachteil verbunden, daß die Spitzen oder Fahnen der mittleren Borstenreihen an der Arbeitsseite der Bürste besonders beschnitten werden mußten, um diese einzelnen Borstenlagen oder Bündel in gleicher Höhe mit den an der Außenseite sitzenden und längeren Borsten zu bringen.
- Mit den bekannten Malerbürsten, bei welchen Bürstenhölzer der vorgenannten Art verwendet werden, ist der Nachteil verbunden, daß die aus kurzen Borsten bestehenden Borstenlagen infolge ihrer starren Befestigung am Bürstenholz eine erheblich geringere-Schmiegsamkeit gegenüber den längeren zu der gleichen Bürste verwendeten Borsten besitzen. Ferner haben diese Bürsten mit ihrer besonderen Ausbildung der Bürstenhölzer ein erhebliches Gewicht, so daß die Verwendbarkeit dieser Malerbürsten eine sehr beschränkte geblieben ist.
- Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beheben und eine Lösung für die Herstellung von Malerbürsten zu erzielen, daß nur für die am Bürstenrand sitzenden Borsten in normaler Länge verwendet werden müssen., während jedoch für den inneren Borstensatz die weitgehenste Verwendung von Borsten geringster Länge gewährleistet ist, so daß der Mangel der in der Beschaffung von langen Borsten besteht, behoben wird. Auch hinsichtlich der Schmiegsamkeit des gesamten Borstensatzes ist trotz Verwendung der unterschiedlichen Borstenlängen ein erheblicher Fortschritt gegenüber den bekannten Malerbürsten erreicht, da jede der inneren Borstenlagen am Bürstenholz eine das unbehinderte Ausschwingen zu den Breitseiten des Bürstenholzes gewährleistende Anordnung erhält, die unter Verwendung einfachster Mittel ermöglicht wird.
- Zn der Zeichnung ist das Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung von Malerbürsten und Pinseln in den einzelnen Arbeitsgängen dargestellt.
- Es zeigt Abb. i einen Querschnitt durch einen der inneren Borstenstreifen, Abb. 2 eine Seitenansicht hiervon, Abb.3 einen Querschnitt durch das Bürstenholz mit dem in diesen eingesetzten Borstenstreifen, der hierauf folgenden seitlichen V ernagelung und der Anordnung des Rostes beim Einsetzen der um das Bürstenholz herumlaufenden Borstenbündel, Abb. 4. einen Querschnitt durch die gebrauchsfertige Malerbürste und Abb. 3 eine Draufsicht auf die Ausbildung des Rostes. Das Bürstenholz ist hierbei mit dem in diesen eingeschnittenen Schlitzen, die zur Aufnahme der Stege dienen, in Draufsicht dargestellt.
- Entsprechend den Abb. i und :2 werden die für die inneren Lagen der Malerbürste bestimmten Borstenreihen d in an sich bekannter Weise in den Schienen b gefaßt, die zu ihrer Befestigung im Bürstenholz c mit elastischen Stegen d versehen sind. Diese elastischen Stege d durchsetzen mit Zungen e die Schienen b, so daß beim Anpressen der Schienenwände und Vulkanisierung des Borstensatzes in der Schiene b ein unveränderbarer Halt dieser Steged in den Schienen b erreicht wird.. Hierauf werden die Stege d in die vorbereiteten Schlitze f des Bürstenholzes c eingesetzt und mit dem Bürstenholz c in üblicher Weise durch Quernägel verbunden.
- Das Bürstenholz c wird alsdann in bekannter Weise mit ,dem umlaufenden Band g versehen und damit die für die Aufnahme des Bindemittels h erforderliche Mulde gebildet. Mittels des nunmehr auf das Bürstenholz c aufgesetzten Rostes i, der mit :den bekannten Rohrstutzen Z versehen ist, werden die um das Bürstenholz c herumlaufenden Borstenbündel k in bekannter Weise eingesetzt, so daß nach Abnahme des Rostes i gegen die Fahnenseite der Borsten zu die Malerbürste gebrauchsfertig ist.
- Die derart hergestellte Malerbürste bietet somit die Lösung dafür, daß nur für die äußeren Bors-tenlagen jeweils längere Borsten verwendet werden müssen, während die inneren Borstenlagen aus kurzen und .damit billigeren Borsten bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Malerbürsten und Pinseln, bei denen die inneren, in Schienen gefaßten Borstenlagen gegenüber den äußeren Borstenlagen aus kürzeren Borsten gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des zwischen den beiden zum Aufbau des Borstensatzes dienenden Borstenlagen (a und k) bestehenden Längenunterschiedes die kürzeren, in Schienen (b) gefaßten Borstenlagen (a) mittels federnder, die Borstenfassung (b) durchsetzender und mit dem gegenüberliegenden Ende in Nuten (f) des Bürstenholzes (c) durch Ouervernagelung befestigter Stege (d) gehalten werden, so daß sie in die Ebene der Arbeitsseite der äußeren, jeweils aus langen Borsten gebildeten Börstenbündel (k) eingerückt werden, die unter Benutzung des bekannten, gegen die Fahnenseite der Borsten zu abhebbaren Rostes in das in der üblichen Mulde des Bürstenholzes (c) liegende Bindemittel (h) eingesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB164212D DE606940C (de) | 1934-02-10 | 1934-02-10 | Verfahren zur Herstellung von Malerbuersten und Pinseln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB164212D DE606940C (de) | 1934-02-10 | 1934-02-10 | Verfahren zur Herstellung von Malerbuersten und Pinseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE606940C true DE606940C (de) | 1934-12-14 |
Family
ID=7005154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB164212D Expired DE606940C (de) | 1934-02-10 | 1934-02-10 | Verfahren zur Herstellung von Malerbuersten und Pinseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE606940C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061287B (de) * | 1958-12-23 | 1959-07-16 | Ludwig Bayer | Pinsel oder Buerste |
-
1934
- 1934-02-10 DE DEB164212D patent/DE606940C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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