DE623283C - Buersten oder Besen mit weichen Gummischlaufen und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Buersten oder Besen mit weichen Gummischlaufen und Verfahren zu deren Herstellung

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DE623283C
DE623283C DEW95265D DEW0095265D DE623283C DE 623283 C DE623283 C DE 623283C DE W95265 D DEW95265 D DE W95265D DE W0095265 D DEW0095265 D DE W0095265D DE 623283 C DE623283 C DE 623283C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/22Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier rubber bristles being fixed in or on brush bodies

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  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Bürstenoder Besen mit weichen Gummischlaufen und Verfahren zu deren Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf Bürsten oder Besen mit weichen Gummischlaufen und Verfahren zu ihrer Herstellung.
  • Die bekannten Bürsten dieser Art sind für trockene Reinigung, z. B. für die Reinigung. von Geweben, nicht geeignet, da sie infolge der scharfen Gummikanten zuviel Fasern losreißen und dadurch allmählich das ganze Gewebe zerstören. Bei diesen Bürsten liegt zwischen den einzelnen Schlaufen ein Zwischenraum, oder ies sind die einzelnen aus Gummifäden gebildeten Schlaufenreihen jeweils um eine halbe Schlaufenbreite gegeneinander versetzt. Im ersten Falle verkanten die Schlaufen beim Bürsten, so daß eine muhe Oberfläche entsteht, im zweiten ist bereits von vornherein eine rauhe Oberfläche vorhanden. - Diese Bürsten wirken also wie Bürsten mit einzelnen Schlaufenbüscheln oder Bürsten mit Gummispitzen.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, bestehen die Bürsten oder Besen gemäß der Erfindung aus weichen, dicht nebeneinander liegenden Gummischlaufen, die auch beim Bürsten nicht verkanten. Die Gummischlaufen sind dabei fortlaufend in geraden oder annähernd geraden Reihen ohne Zwischenraum nebeneinander angeordnet.
  • Erfindungsgemäß werden die Schlaufenstreifen nicht unmittelbar, sondern mittels Zwischenstücke, z. B. Blechstreifen oder Holzleisten, mit dem Bürstenkörper verbunden. Durch Heftklammern oder Verdrahten werden die Gummistreifen mit den Zwischenstücken verbunden. Hierdurch werden verschiedene Vorteile erreicht. Beim Befestigen der Schlaufenreihen mittels Draht, Nägel oder Klebstoff, gleichviel ob die Schlaufenreihen in Rillen eingesetzt oder auf einer glatten Unterlage befestigt werden, ist es nur schwer möglich, die Schlaufenreihen so anzubringen, daß nachher kein Verkanten der Schlaufen. eintritt, was die obenerwähnten Nachteile zur Folge haben würde. Außerdem müßten für den Fall, daß die Schlaufenreihen in Rillen eingesetzt werden, die Ränder des Gummistreifens über die ganze Länge genau die gleiche Dicke haben, da sonst die Schlaufen nicht gleichmäßig festsitzen und nachher verkanten. Ferner ,wird durch diese Maßnahme die Verwendung von Gummiabfällen oder Altgummi, z. B. von gebrauchten Autoschläuchen, die infolge der Abnutzung überall verschieden dick sind, ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß werden die Ränder des mittleren Schlaufenstreifens an je einer Holzleiste oder einem Blechstreifen befestigt, die in einem gewissen Abstand voneinander mit dem Bürstenkörper verbunden werden. Hierdurch wird' erreicht, daß für den ganzen Innenteil nur ein einziger Schlaufenstreifen benötigt wird, so daß eine große Gummiersparnis und ein leichteres Gewicht der Bürste erzielt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ferner der eine Rand des äußersten Schlaufenstreifens mit einem Blechstreifen zusammengeheftet oder verdrahtet, darauf dieser Rand an dem Oberteil der Bürste befestigt und dann der noch freie Rand des Schlaufenstreifens mit dem bereits befestigten Rand verklebt. Hierdurch werden die Nagelköpfe verdeckt und ein gefälligeres Aussehen erzielt; außerdem wird durch Verdecken der Nagelköpfe eine Beschädigung des Gewebes oder, beim Besen, der Möbel verhindert.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Bürste von unten, zum Teil ohne Schlaufen, und Fig.2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Kopfansicht der Bürste in vergrößertem Maßstab.
  • Der Bürstenkörper i ist in der Mitte seiner den Schlaufen zugewandten Seite glatt und nur am Rand mit einer Aussparung 2 versehen. Die mittlere Schlaufenreihe 3 ist mittels Holzleisten 4 mit dem Bürstenkörper i verbunden, während der eine Rand 5 der äußeren Schlaufenreihe 6 mittels eines Blechstreifens 7 an dem Oberteil i befestigt ist. Der andere Rand 8 ist auf den Streifen 5 aufgeklebt, so daß die Nagelköpfe verdeckt werden. Wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, werden normalerweise nur drei Schlaufenreihen benötigt gegenüber vier und mehr Reihen bei Bürsten,- deren Schlaufen in Rillen oder Löcher eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bürsten oder Besen mit weichen Gummischlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummischlaufen fortlaufend in geraden Reihen ohne . Zwischenraum nebeneinander angeordnet sind. a. Verfahren zur Herstellung der Bürsten oder Besen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem öder beiden Rändern der Schlaufenstreifen (3 und 6) eine Holzleiste (4) oder ein Blechstreifen (7) befestigt wird, der mit dem Bürstenkörper (i) verbunden wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer Schlaufenreihen die Ränder des mittleren Schlaufenstreifens (3) an je einer Holzleiste (4) o. dgl. befestigt werden, die in einem gewissen Abstand voneinander mit dem Bürstenkörper (i) verbunden werden. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rand (5) des äußeren Schlaufenstreifens (6) mit einem Blechstreifen (7) zusammengeheftet oder verdrahtet, darauf dieser Rand mit dem Blechstreifen an dem Bürstenkörper (i) befestigt und dann der noch freie Rand (8) des Schlaufenstreifens (6) mit dem bereits befestigten Rand (5) verklebt' wird.
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