DE6065C - Neuerungen an' Bügel- oder Glättmaschinen - Google Patents

Neuerungen an' Bügel- oder Glättmaschinen

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DE6065C
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Germany
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H. KOCH-REICHERT in Stuttgart
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F77/00Arrangements for exerting pressure on, lifting, or guiding hand irons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 8.
HEINRICH KOCH-REICHERT in STUTTGART. Neuerungen an Bügel- oder Glättmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1878 ab.
Die durch beiliegende Zeichnung dargestellte Bügelmaschine besteht im wesentlichen aus nachfolgenden Theilen:
Zunächst dem Bügeleisen a, welches mit einem Kugelgelenk b verbunden ist. Letzteres ist mittelst eines Muffs c mit dem Rohr d, dessen oberes Ende ebenfalls mit einem Kugelgelenk e versehen ist, verschraubt. Das obere Kugelgelenk e ist an einem Scharnierbande /, welches durch das Verbindungsstück g mit der Feder h gekuppelt ist, angeschraubt, welch letztere auf einem Doppel-T-Balken ruht. Derselbe wird durch die beiden Traversen w und W1, welche durch seine Mittelrippe gehen und mit Muttern an dieselbe angepresst werden, festgehalten. An dem Scharnierbande / befindet sich eine Oese, in welche die Kette / eingehakt ist, welche über die Rolle/ führt und dann, mit der Zugstange k verbunden, den Tritt / hebt. Die Zugstange k besteht aus zwei Theilen und ist das eine Ende derselben mit rechtem, das andere mit linkem Gewinde versehen, um mittelst der darübergeschraubten Mutter m die Hubhöhe verstellbar machen zu können.
Tritt man mit dem Fufse auf den Tritt /, so wird das Bügeleisen α nach abwärts auf den zu glättenden Gegenstand gedrückt. Nun erfasst der Arbeiter das Bügeleisen an den beiden Griffen 0 und O1 und fährt mit demselben auf der zu glättenden Wäsche umher, was durch die beiden Kugelbewegungen nach allen Seiten hin möglich gemacht wird. Das Bügeleisen a ist besonders und in gröfserem Mafsstabe gezeichnet. Wird dasselbe kalt, so schiebt man den Riegel / auf die Seite, wodurch sich die Nase q, welche mit dem Kugelkopf aus einem Stück besteht, herauszieht und somit den zu erwärmenden Theil des Eisens r losläfst. ζ ist ein Steg, an welchen die Nase q geprefst wird; die zweite Nase χ ist mit dem Stück v, in welches die beiden Handgriffe 0 und <?, eingeschraubt sind, zusammengegossen. Dem untern Theil des Eisens a, welcher mit r bezeichnet ist, können verschiedene Fagons, welche zum Glätten von Stärkwäsche, hauptsächlich Hemdeneinsätze, Kragen und Manschetten etc., nöthig sind, gegeben werden. Ist die Wäsche geglättet, so wird an Stelle des Eisenuntertheils T1 das Glanzeisen y angebracht, welches unten nicht flach, sondern rund ist, um der Stärkwäsche den Glanz zu geben. Die zu glättende Wäsche wird auf ein Bügelbrett u gelegt, welch letzteres auf dem Tisch η aufliegt. Derselbe ruht auf zwei Seitengestellen ί und S1, welche durch Traversen zusammengehalten werden.
Obige Maschine ist für zwei Arbeiter construirt, welche von einander unabhängig arbeiten können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An der dargestellten Bügel- oder Glättmaschine:
1. Die Anwendung der Kugelbewegung zu dem angegebenen Zweck.
2. Der Mechanismus zum Abnehmen und Anbringen des Eisenuntertheils, wie oben beschrieben.
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